Beiträge von Drumstudio1

    Das verstehe ich nicht... denn der (vorherige) Anzeigentext war gut. Ich fand den total nett und auf den Punkt formuliert.


    Kannst Du zum Durchschnittsalter der Bandbeteiligten noch was sagen? Keine Sorge, ich komme nicht in Frage ;)
    Es spricht für Euch, dass Euch dies nicht wichtig ist, aber manchmal interessiert es potentielle Kandidaten.

    Fazit:
    Wir sind alle im Tonfall nicht mehr so scharf,
    bleiben auf dem Teppich und überzeugen
    auch die zartbesaiteten dass es Sinn macht
    etwas dickhäutiger durchs Leben zu gehen.
    Jene die Auslaufen, legen eben besser etwas 'drunter.
    Sollte nun noch jemand eine Schraube locker haben
    und parallel zu diesem Post abheben...
    ... ziehe ich ihm das Fell über die Ohren!

    Zitat

    ich habe wirklich den Zusatz "Snare" vergessen - aber er befindet sich tatsächlich ebenfalls auf meinem (Resonanz)-Fell


    :thumbup:
    Gut, wir sind nun alle den einen entscheidenden Schritt weiter!


    Jetzt gehen wir konstruktiv weiter!
    Der Sommer ist noch nicht zu Ende ;)
    Bisher haben wir hier gemeinsam noch jedes Problem gelöst. :thumbup:

    Zitat

    IMHO je dicker, schwerer das Fell, desto weniger Teppichansprache. Und genau das ist doch gewollt. Der Teppich kommt zu scharf.


    Genau so ist es! "Zu scharf" heißt im normalen Dictus zu viel! an Höhen bzw. zu crisp. Dieser Effekt ist mit zu dickem Fell auf Snare-Reso-Seite nicht möglich! Das erwähnte ich ja bereits zeitnah.


    Trotzdem ist Chuckboom mit seiner Beharrlichkeit nicht verkehrt, sondern pragmatisch eher im Recht ;) . So oft werden Vokabeln abseits der Norm (meist gibt es auch garkeine verbindliche Norm für auditive Sinneseindrücke und Sprachgebrauch) verwendet und mitunter wird und wurde das falsche Snare-Fell in der Vergangenheit aufgezogen. Diesen Fall kann man fast nie ausschließen.


    Aber Orinocco für unsere 4 Ohren ;) ist dies bei dem Höreindruck "zu scharf" unmöglich.


    Cut !
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Man könnte folgendes tun:
    Wenn auf dem Fell unter Weatherking noch als Aufdruck steht: "dieses Fell stammt von der Kuh Elsa", hat sich der Thread humoristisch für uns alle gelohnt.
    :D
    Trotzdem finde ich kann man versuchen Fistus und uns konstruktiv zu helfen.


    Mein Vorschlag. Die snare klingt ja nicht wie gewünscht. Insofern kann Fistus ja unbeschadet, bzw. ohne nachteilige Entwicklung auf den Sound, nochmal Hand anlegen. Z.B. den montierten Teppich abnehmen, die Stimmschrauben lösen und das Reso-Fell abnehmen und genau! betrachten.


    Dein Fell muß nach Jahren der Nutzung mindestens so (eher noch faltiger) aussehen. Der Faltenwurf kann an diesen Stellen in diesem Ausmaß und noch mehr in aller aller Regel nur von einem dünnen Snare-Resofell kommen. Wenn es diesen Faltenwurf nicht hat... dann wäre etwas klar.


    Und bitte liebe Kollegen, jetzt konstruktiv mitmachen ;) . Bitte nicht schreiben "wenn ich ein Pinstripe mit dem Bunsenbrenner... dann kann ich diese Falten auch..." :D


    Contenance, meine Damen!


    Also Fistus, hier mal ein Referenzbild: (es ist für eine 13" Snare... das ist aber erstmal egal. Es geht nur um die Optik am Fell-Rand):
    https://www.wembleymusiccentre…hazy-snare-side-head.html



    Aber nochmals:
    ich würde zur Entschärfung ZUNÄCHST kein! Teppich oder Fell wechseln sondern zunächst"! den von mir sehr genau beschriebenen Trick mit Dokumentenfolie versuchen. Irgendwo hat jeder solch eine Folie Zuhause. Sei es von einer alten Siegerurkunde, einem Schulzeugnis oder sonstwo. Diesen einen kann man ohne jede weitere Investition nutzen.


    Das meiner Meinung nach nicht sinnhafte Gegenteil wäre: mit 2-3 weiteren neuen Teppichen und durch Zukauf und 2-3 weiteren teuren Experimentier-Fellen zu hantieren. Das bringt einen dann schnell in Preisregionen in denen man gebraucht locker eine aus dem Stand toll klingende Snare kaufen kann. Von diesem Ersatzteilkauf würde ich massiv abraten. Und mitunter war ursächlich nur mangelnde Erfahrung oder gar Mißverständnisse die Ursache...

    Ob eventuell nur ein neues Resofell nötig ist... das könnte obiger skizzierte Hinweis bzw. der optische Vergleich des Faltenwurfs recht zweifelsfrei erbringen.


    Aber die Dokumentenfolie kostet nix, nur 2-3 Minuten für verschiedene Zuschnittsgrößen, bis einem der Klang zusagt... aber das alles wurde ja schon erwähnt. ;)


    Viel Erfolg!

    edit: inhaltlich nix verändert. Nur Interpunktion

    Ähnlich wie Orinoco schrieb:


    seit Jahrzehnten (ungelogen) empfehle ich Drummern ein kleines Stück ausgeschnittener "Dokumentenfolie" zwischenzulegen. Ich empfehle es mittig. Man kann aber je nach Gusto mit der Position experimentieren.


    Dies bringt viele Vorteile:


    1.) Billig (nahezu keine Kosten)
    2.) Fast kein Verschleiß. Der Teppich kann jahrelang anliegen... der Kunststoff der Dokumentenfolie hält es aus.
    3.) Ich kann über das Ausmaß der Größe der zugeschnittenen Dokumentenfolie den Anteil der "Schärfen-Minderung im Sound sehr exakt regulieren.
    (Will heißen ein klitzekleines Rechteck was ich mittig unter den Teppich schiebe, mindert die schärfe nur minimal. Ein etwas größeres Rechteck etwas mehr etc.
    4.) Und dies ist der Grund warum ich es selbst vor Jahrzehnten "ersann": das Teppich-Nanchrascheln wird minimiert (wiederum prozentual zur Größe des Zuschnitts) Das Reduzieren der Schärfe war bei mir zunächst nur Nebeneffekt!, da ich das immense Nachrascheln reduzieren wollte und dafür nach Lösungen suchte.


    Pragmatischer Hinweis. Diese dünne Folienzuschnitt fixiere ich mit 2 klitzekleinen Tesa-Stückchen links und rechts von der Teppichmitte. Diese Tesastücke lassen sich in aller Regel wieder beseitigen. Ohne Fixerung wurde der kleine Folienzuschnitt nach ein paar Snareschlägen seine Position verlieren und dann unter der Snare liegen... irgendwann. ;)

    Ich könnte wetten.. es gibt ihn auch bei Dir...


    einen fähigen oder sogar noch besseren Drumlehrer.


    Mitunter muß man tatsächlich etwas länger schauen (eigentlich nicht um einen zu finden) sondern einen wirklich didaktisch sehr guten zu finden.


    Ich empfehle immer! bei Suchen erstmal die Methoden zu nutzen die nichts oder wenig kosten. Will heißen z.B. initiativ SUCH-Anzeigen bei Gratis-Online Portalen aufgeben.
    Z.B: Thomann etc. etc.
    (wenn man Spam-Mails fürchtet, kann man ja vorher bei einem Gratis-Email Anbieter eine neue nur für diese Suche verwendete Alternativ-Email einrichten).


    Zusätzlich zu den virtuellen Wegen dazu die Infos im Ort und Nachbarorten über die sozialen Kontakte streuern... und wenn man neu ist, eben bei jedem Einkauf in jederlei Shop mal nachfragen ob jemand als Musiklehrer bekannt ist in der Region. Oftmals kennt ein Gitarrenlehrer auch einen Drumlehrer. Nur würde ich dann immer noch nach einem guten (weiter)suchen. Auch Musiklehrer "in ganz normalen öffentlichen Schulen" sind manchmal/oftmals vernetzt mit Instrumentallehrern die privat unterrichten. Auch da kann ein Nachfragen lohnen... oder in Musikshops (sollte es noch welche geben)... etc. etc.


    Ich drücke fest die Daumen!

    Zitat

    Dann verstehe ich das Problem nicht richtig.


    Ja. ;)


    Das ist aber garnicht schlimm. Einige brauchen so was garnicht (wie ich auch oben schrieb) haben somit kein Problem. Ich denke dazu gehörst Du und vielleicht denkt auch mancher Ansprechpartner in der Industrie ebenso. Menschen denken und handeln und bewerten! völlig heterogen. Da hat keiner die Weisheit gepachtet. Meist wird erst wenn sich jemand eine verkaufsfördernde Wirkung verspricht irgendwas überhaupt mal ernsthaft diskutiert (von in nennenswerter Stückzahl umgesetzt ganz zu schweigen, der Weg ist viel weiter aufgrund der hohen Investitionen) oder wenn jemand an einer Schlüsselstelle/Keyposition ;) für eine Idee brennt und dann andere davon überzeugt, dass es Sinn hat (und wiederum irgendwann Geld bringt ;-)).


    Und jeder irrt mal. Wieviele Konzepte wurden schon umgesetzt die kaum eine Nase braucht? Das gibt es auch immer wieder. Das erklärt natürlich auch eine gewisse Innovationszurückhaltung. Insbesondere in der seit Jahren massiv kriselnden Drumindustrie. Wie überall ein "Ringen um Stimmen" ;)


    Joke am Rande... und doch Realität:
    Ich sagte mal vor Dekaden, "es wird eines Tages eine Entwicklung kommen wo mobile Telefone als Verkaufsanreiz Graphikchips für tolle Videospiele haben. Die Verfügbarkeit dieser Spiele auf einem mobilen Telefon wird dann für viele Menschen massiver (Mit)Kaufanreiz sein". Damals hat jeder dem ich das sagte den Kopf geschüttelt und gesagt, dass sei völliger Unsinn. Mit Telefonen würde originär telefoniert, andere Anwendungen seien nicht relevant. Eine verkaufstechnisch relevante Anzahl von Menschen (und schon garnicht! Erwachsene) würden sich nie und nimmer in nennenswerter Anzahl für etwas kindisches wie Videospiele auf einem Telefon interessieren. Ich hielt damals an meiner These selbstbewußt fest, da ich 1989/90 über einen Importeur einen Gameboy gekauft hatte. Wenige Monate vor der offiziellen Einführung des Produktes in Deutschland in den öffentlichen Verkehrsmitteln erhaschte man damit damals viele Blicke und Fragen - auch und gerade von Erwachsenen. Heute habe ich KEiN Handy, schon garkeines mit Videogames `drauf. Ironie der Geschichte! :thumbup: In meiner Umwelt allerdings hat fast jeder eines mit immenser Graphikpower, und eine Vielzahl jener Menschen die ich kenne (nahezu alle) nutzt ihr Handy auch, teilweise sogar sehr häufig für: Games. :D

    Zitat


    Das ist vielleicht ein "statistischer" Irrtum ;) . Nicht alle Aufbauten werden in Dunkelheit vorgenommen. Weder auf Hobby-, noch Semi-, noch (sogenannter) Profiebene.
    Und die Skalen die es (leider nur vereinzelt) bislang gibt, helfen den Drummern die sie nutzen wollen durchaus. Die sind weder mit Leuchtschrift noch in Zeitungsheadline-Größe angebracht. Warum auch? Ok, zugegeben ich bräuchte das... ich sehe fast nix mehr. ;)

    Die Skalen wurden von einem mir bestens ;) bekannten Drummer schon vor vielen Jahren einer mir ebenso bekannten Firma vorgestellt. Als Flächendeckendes nahezu alle! Hardwarejustierebenen der Stative umfassendes Konzept wurde es vor langem nebst PDF mit vielen photorealen Graphiken wie und wo es ansetzt, übermittelt. Der Schlüsselbegriff des netten Drummers war seinerzeit "Total Recall Hardware". Das Konzept wurde leider abgelehnt.... bzw. nicht als wertvoll genug betrachtet... schnief.


    Still und heimlich gibt es mittlerweile aber Skalen in einzelnen Teilbereichen diverser Firmen z.B: bei Fußmaschinen etc. etc. Viele! Menschen haben oft zufällig und doch zeitgleich dieselben! Ideen. Aber leider wird diese konkrete Idee als solche tatsächlich immer noch nicht konsequent durch alle Hardwareebenen implementiert/"durchgeschliffen".


    Nur weil es jene Firma nicht wollte, bedeutet dies ja noch nix. Ich verwette seit Jahren meinen Hintern, dass dies (bald) kommen wird. Wahrscheinlich weil es 886513141545 andere Drummer auch schon den ihnen nahestehenden Firmen vorgeschlagen haben. Es drängt sich als Idee einfach auf.


    Edit: Es verwundert durchaus, warum dies nicht längst Realität geworden ist, da es den Alltag nicht für jeden (einige brauchen sowas nicht) aber doch für eine ganze Menge erleichtern würde - da bin ich völlig bei Dir Surfkoala.

    Die Wahrheit liegt manchmal in der Mitte. Ich liess in der Mitte der Achtziger Acryl-Kessel über Röhm-Connections für mich anfertigen. Haarrisse kamen schnell bei 2 Octobans. Diese stimmte ich auch recht hoch. Heute weiß ich, dass da sowieso Octobans recht schnell ihren Sound verlieren (bei viel zu hoch gepitchtem Tuning)... aber bei "meinen" Acryl Octobans war es eben als Quitung dann recht schnell der materialtechnische Exitus. Unzählige Haarrisse... viele noch klein... aber fast wie Eiskristalle in der vielfältigen auftretenden Ausprägung. Ich fand es erschreckend, geradezu epidemisch! in der Auftretenshäufigkeit. Das blieb mir bis heute im Hinterkopf.


    Bei 1 Concert-Tomkessel den ich viel tiefer stimmte, passierte nichts. Der blieb unbeschadet. Ein 2. nie genutzter Concert-Tom Kessel steht heute noch irgendwo 'rum... da muß ich glatt mal suchen. Hoppla, sind ja gerade mal 30 Jahre vergangen, den wird doch wohl keiner entsorgt haben?


    Pearl macht es gegenwärtig super-clever. Die Acryl Snares wurden als Kessel angeboten zum Einsetzen in den Pearl-typischen FF-"Käfig". Und/oder wenn ich es richtig auf dem Schirm habe bieten sie nun eben jene Acryls Snares gleich direkt zum Kauf als reguläRe FF-Snare an. Diese Idee ist dermaßen brilliant, das mancher womöglich übersieht, dass es vielleicht auch den ein oder anderen pragmatischen Grund dafür geben könnte. Vielleicht träume ich das auch nur - siehe anderer Thread zu Trauminhalten. ;)

    Ich persönlich würde abseits von FF (und selbst hier würde ich stimmtechnisch kein hochtune-Extrem anstreben) nie und nimmer eine Acryl-Snare mit regulären Spannschrauben nebst konventionellen Böckchen mit Kesselbohrungen jenseits von mittlerer Tonlage nach deutlich oder gar noch deutlicher nach oben stimmen. Das kann aber jeder halten wie er will.


    Da ich bei Toms und Kick meist (ultra-)low tuning liebe (also nicht immer, aber bei diversen Drumsets den tiefstmöglich stimmbaren und gerade noch erreichbaren "Grundton" suche) gehe ich bei guter Behandlung bei Acryl hier von einer unbeschadeten (menschlichen :D ) Lebensspanne aus. Da ich aber weiß, dass dieses Stimmparadigma viele nicht kennen oder viele es kennen aber nicht! (klanglich) favorisieren oder gar mögen sind mir manche Zustände von Kesseln gut erklärlich. Und das Web ist voll von Verlusten. Das sind ja keine Verschwörer die um ihre Theorien zu stützen einfach mal Acryl-Kessel fallen lassen, damit das Vorurteil zutrifft.


    Aber nochmals: hätte ich Acryl würde ich nicht Richtung hoher Keksdosensound stimmen, sondern auf tiefe-Klangbilder-Suche gehen. Auch und dezidiert! aus Sicherheitsgründen, aber eben für mich persönlich auch deshalb, da ich bei vielen Drumsets ohnehin das tiefe Klangerlebnis mehr schätze/suche/favorisiere.


    Edit - und dieser Edit ist mir wichtig :D :
    Auch wenn es mit dem Threadstarter nix zu tun hat. (M)ein generelles Problem: was ich seit vielen Jahren nicht verstehe, warum keine einzige Firma in der Industrie die Eier hat ihren Acryl-Produkten ein Infoblatt beizulegen. Nämlich welche Behandlung und welches Tuning kontra-indiziert ist. Das würde manchen Vorfall ersparen helfen. Für jeden Anwendungs-Scheiß haben wir seit vielen Jahren beiliegende Infoblätter.


    Apropos: Neulich baute ein Handwerker eine Dunstabzugshaube bei uns Zuhause ein. Da war ein schönes Blatt dabei (siehe Bild), im Sinne von "WARNUNG! ACHTUNG!" dass erklärte wann wir sterben werden. Man könnte das freilich schöner formulieren, aber sinnbildlich auch bei Acryl-Trommlern den (unerfahreneren zumindest) durch ein einziges Infoblatt so viel Kummer ersparen und aufzeigen wann ein vorzeitiger Exitus (der Trommeln) zu erwarten ist.


    Euch allen ein tolles Weekend. Euer Küchenstudio1 :D

    Ich hatte wie viele Kollegen ja auch immer wieder Schüler die wenig, kaum zuweilen kaum bis nichts üben. Das ist für Lehrer sehr schwierig und fordert viel vom Lehrer ab. Mehr als manche leisten können oder wollen.


    Das wenig bis kaum oder gar nichts üben wird in aller Regel von jedem Lehrer thematisiert. Fair und menschlich, zuweilen aber auch sehr oft wiederholt und oft auch unter Einbeziehung der Eltern wenn diese abholen, mailen oder Anrufen. Wie man das Problem in diversen Fällen mit gutem Willen (Stichwort "ritualsiertes Üben" mit einem festgelegten Mindestmaß das keinem wehtut ;) und die ebenso wichtige Erinnerung und Prüfung dessen Einhaltung) handeln kann, führt jetzt hier zu weit. Es klappt oft - aber nicht immer. Das wissen wir alle. Die Gründe des weshalb, sind manchmal sehr leicht erkannt, aber Eltern selten leicht zu vermitteln :)


    Für den Threadstarter wird das meiste von mir geschriebene sowieso nicht gelten. Ich berichte nur mal was es so geben kann!


    Zurück zu denen die wenig, kaum und zuweilen nichts üben. Manche davon hören auf. Manche davon werden (wie die Raupe zum Schmetterling) nach einigen Jahren des Unterrichts richtig tolle, beeindruckende Trommler.


    Will heißen: Lebenswege verlaufen so unglaublich divergierend und heterogen, dass (so seltsam dies klingen mag) die Aussage "übt nicht, dann laß es sein" in manchen Fällen haarsträubender Unsinn wäre, den viele Biographien Lügen strafen. Und ich denke wir werden auch keinen Drumlehrer finden der so was in dieser Form vertreten würde.


    Ich kenne seit Dekaden Schüler mit gewissen Handicaps, verstorbenen Elternteilen, Krebstherapie von Familenmitgliedern,Trennung der Eltern etc. etc.
    Das Leben ist für Schüler nicht immer der Ponyhof. Man sollte auf der anderen Seite Musik auch nicht künstlich zur Therapieform erheben.


    Aber!!! mitunter sind die 30 Minuten, die 45 oder die 60 Minuten in der Woche einer der wichtigsten oder gar die letzte verbliebene Konstante in einem Lebensabschnitt bei Windstärke 12. Nochmals: dies hat nichts mit dem Threadstarter zu tun, aber sollte von jedem Lehrer (auch abseits der Musik) immer als Möglichkeit mitbedacht werden (also dass er als Lehrer! etwas ganz wesentliches übersieht, nicht mitbedenkt, vielleicht etwas nicht weiß, oder gerade vergessen hat).

    Und nochmals... manche starten sehr spät durch. Der Weg wurde zwar früh beschritten, aber lange sehr, sehr langsam zurückgelegt. Aber manche fangen irgendwann spät aber begeistert an zu laufen, dann zu rennen und mancher andere Trommler (verliert seinen echten oder unterstellten Vorsprung) und verschwindet plötzlich in deren Staubwolke. ;)

    Hallo Dave,


    Zunächst: Ich tue mich mit Feedbacks (menschlich) fast immer höllisch schwer... ich mache es eigentlich nur nach Aufforderung die oben aber explizit enthalten ist.


    Ich glaube ich beziehe mich garnicht nur auf eines, weil Youtube-technisch zu 1-2 weiteren Deiner Videos weitergeschaltet wurde. Dies also bitte berücksichtigen in meinem Feedback. Aber Du erwähntest ja selbst, dass es andere/weitere VLOGS gibt, insofern geht meine Rückmeldung in Ordnung - hoffe ich ;)


    Ich finde ganz viele bildtechnische und sonstige Ansätze toll. Das Üben abseits der städtischen Hektik im Grün mit Mountain-Bike daneben finde ich ( szenen-perspektivisch) klasse und herrlich unaufgeregt.


    Auch das Herausstellen Deines Weges und Deiner Ansichten und fast wichtiger: den Hinweis, das andere Menschen andere Wege, Zugänge haben mögen oder werden, finde ich gut und realistisch.


    Insgesamt (das mag an meinem Alter liegen) finde ich zum Thema Inspiration vieles nicht wirklich nötig. Manchmal denke ich radikaler: wer nicht weiß woher er Inspiration hernehmen soll, kann vielleicht auch mal temporär einer Beschäftigung nachgehen in der keine Inspiration nötig ist bzw. generiert oder gar erzwungen werden "muß" . Das meine ich nicht überheblich sondern sachlich :D. Kann man natürlich auch anders sehen. :D


    In einem Video mit Drumming finde ich toll, dass Versprecher und inhaltliche Fehler ohne viel Aufsehen danach mehrfach richtig gestellt werden, aber nicht (wie es manch anderer tun würde) viel editiert wird oder alles in neuen Takes aufgenommen wird. Aber da ist meine Meinung nur eine Einzelmeinung. Ich weiß das viele andere Leute, immer das polierte, das tot-"quantisierte" bis der individuelle Mensch und seine Persönlichkeit aus Videos völlig verschwunden ist (fälschlicherweise denke ich) als "professioneller" empfinden. Ich denke anders und assoziere mit "professionell" Viertel (ich meine hier ausnahmesweise keine Notenauflösung...) die ich seit jeher meide ;)


    Etwas grenzwertig finde ich in einem anderen Video die als solche bezeichneten "Ghostnotes". Demonstriert werden für meine Ohren und Augen etwas leisere Schläge - aber nicht bis keinesfalls das was viele Drummer als Ghostnotes (sehr leise Schläge) bezeichnen würden. Als Geister, die sich an und um die Wahrnehmungsschwelle des Menschen herum "bewegen". "War da was oder war da nichts?" Dies ist für mich immer die sinnbildlich interessanteste und verständlichste Definition von Ghostnotes, die mir auch die Herleitung des "Gespenstes" bzw. "Geists" erleichtert :D . Diese blumige Definition muß man nicht teilen. Aber die meisten Musiker die ich schätze ;) , definieren dies ähnlich... und dieser Ansatz macht Ghosts auch motorisch zuweilen so schwierig (zumindest bei uns Drummern aufgrund des langen Hebels Trommelstock) ... aber Arrangements damit eben erst so schön luftig! und entdeckenswert!

    Es ist für manche Menschen Sommerpause. Trotzdem würde ich den Vertrieb anschreiben.
    Man muß auch nicht alles öffentlich schreiben, bevor man mit einem Vertrieb kommuniziert. Letzteres meine ich nicht belehrend, sondern wirklich ironiefrei - sachlich.


    Manches ist nun natürlich schon geschrieben. Trotzdem kann ein seriöser Vertrieb noch mindestens 2 pragmatisch-erwachsene Lösungen anbieten die keinem der Seiten wirklich weh tun, aber das Problem lösen helfen.

    Der erste Traum ist recht zweifesfrei zu deuten/interpretieren. Der hat allerhöchstwahrscheinlich garnicht viel "verschleiert" oder zu deutende Symbolik sondern die Kernmotive sind recht direkt und klar bzw. kaum "abstrahiert". Der ist noch dazu erstaunlich! kongruent in Bezug auf seine einzelnen Bausteine. Die Wendung oder nennen wir es "pragmatische Lösung" bzw. "Spannungsauflösung" enthält er sogar am Schluß. Das ist wahrlich nicht immer so bei Träumen. Konkreter oder gar persönlicher wird es hier öffentlich ;) natürlich nicht. Es ging ja sowieso nicht um Interpretation. ;)
    Kann ich natürlich löschen auf Zuruf ;)


    Bei mir, wenn Musik in Träumen Thema ist, gibt es alle paar Jahre diesen hier: Ich singe und denke: "Wahnsinn, es ist eine der besten Meldoien die ich je hörte. Wenn ich aufwache singe ich sie auf Band damit sie nicht vergessen gerät. Nochmal singen die Melodie. Die gefällt mir." Die schöne Melodie ist/scheint im Traum sehr real erlebbar und der Traum ist dadurch sehr positiv. Real (oder gefühlt "real") träume ich dann (oder erinnere beim Aufwachen so) oft noch mehrere andere Dinge danach. Ich wache dann irgendwann auf und denke, der 1. oder 2. Traum war diese Melodie... die ging noch mal wie? Und sie war immer weg. Hochwahrscheinlich existierte diese tolle Melodie garnicht, sondern mein Gehirn hat das (empfinden einer wunderschönen Melodie die mir gut gefällt) "biophysiologisch simuliert" :D . Es kann auch ein recht häufiges zu findendes Verlustangst-Motiv (das bei sehr vielen Menschen in Träumen ab und an mal auftaucht)sein. Gegen das Motiv Verlustangst spricht allerdings ein klein wenig, die gute geradezu euphorische Stimmung im Traum aufgrund der Schönheit der Melodie. Aber wer weiß. ;)


    Genau den selben Traum habe ich mit Drumbeats oder Fills. Ich kann mich nicht erinnern jemals (trotz des plastisch bzw. "real" erscheinenden Traumeindrucks) einen neuen Drumbeat, Fill oder eine Melodie beim aufwachen erinnert zu haben. Oder gar etwas verwertbares (neues) rhythmisch geträumt zu haben. Wäre vielleicht auch zu schön um wahr zu sein. Obwohl ich nicht auschließen will, dass es diversen Menschen (oder mir eines Tages... hahaha) möglich ist.

    Holla! Grausam!
    Ich würde mit dem Vertrieb zeitnah (bedeutet jetzt) Kontakt aufnehmen.


    Da kulant zu handeln und eine erwachsene Lösung anzubieten tut denen womöglich weniger weh als diese Bilder dauerhaft zu sehen.