Beiträge von Drumstudio1

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    Zur eigentlichen Fragestellung . . .
    also rein "physikalisch" denke ich, ist die "falsch rum" Variante stabiler, da die Kuppe keine Zug- oder Druckbelastung von unten bekommt, siehe Ei, siehe Brücken, siehe Iglu, etc. .


    Wir reden doch immer noch vom Splash!
    Bitte jetzt nicht seitenlang theoretisieren ;) sonst sind wir bald über die Feiertage in der OCD-Sitzgruppe von Abteilung III. :D


    Die dünnste bzw. materialtechnisch sensibelste Stelle wird im Winkel zur massivesten Impact-Wirkung des Stockes gerichtet? Was wird wohl höher wahrscheinlich passieren, wenn die sensibelste Stelle die höchstmögliche "Einwirkung" erhält? Was passiert wenn die Achillesverse zum Dolch gerichtet wird?


    Nochmals :D : wir reden hier besser nicht von Ausnahmen sondern besser von Auftretenshäufigkeiten. Keiner bestreitet Ausnahmen. Aber die Wahrscheinlichkeit von Beschädigungen wird höher. Wer mit Essstäbchen trommelt, für den mag es keine Rolle spielen.


    Bitte, abseits des Fetischismus, oder des Spaßes an Frotzeleien in Bezug auf unser Lieblingsthema, die Außenwirkung solcher Diskussionsverläufe auf unerfahrenere nicht unterschätzen.

    Die Snare klingt/erinnert an "compressed to fuck"-Parameter der berühmten Loudness-War-Diskussion...
    und die Toms... die klingen...




    ... grausam.


    Das mag am Preset liegen. Erstaunlich wie lange der User dieses Preset durchhält.
    Den Orden für mannhaftes Ertragen bekommt er von mir in jedem Falle.



    Und für jene die wieder einwenden... "bei einem anderen Drummer klingt alles viel besser"... würde ich wiederum einwenden: womöglich klingt es aber so wie hier demonstriert, wenn jemand seinen Stiefel des Trommelns wie auf einer Akustikbude durchzieht (was ich als Drummer auch möchte). Da sind dann eben mal Schläge weg (im Trigger-Abtast-Nirvana oder gar im Paralleluniversum verschwunden) und die Dynamik bzw. dynamische Bandbreite bleiben Stichwörter aus dem Duden.

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    Was dann über das Gesangsmikrofon an Schlagzeug mit rüber kommt dürfte klar sein.


    Ja. Das genau meinte/beschrieb ich.


    Aber Seelannes-Post ist auch wichtig und wertvoll!... da sich viele Menschen da schnell Mythen hingeben oder von völlig falschen Annahmen bzw. überhöhten Problemlösungserwartungen ausgehen.


    Manchmal ist unser Forum toll, weil es beide Seiten einer Münze beleuchtet. :thumbup:


    edits: Internet beim zeitnahen Formulieren/Editieren abgeschmiert

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    Ich werde auch noch messen, ob mir ggf. die 120er-Höhe reicht.


    Das fiel mir auch kurios bei der Website auf.
    Zwar sind je nach Set-Aufbau viele meiner Becken an diversen Drumsets ganz leicht unter dieser Grenze (2-3 cm) aber bei manchen gestackten Sachen oder höherer Galgenarmauslenkung (die ich alle paar Jahre mal mag) locker bis deutlich darüber. Da wäre ich gerade wegen dem Einbluten lieber auf der ganz sichereren Seite mit möglichst einigen Zentimetern Spielraum und würde (ich persönlich) an die 120-Variante keinen Gedanken verschwenden.

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    Ich will es dir selbstverständlich nicht madig machen,wenn das Geld da keine so große Rolle spielt. Nur glaube ich, dass viele Amateurbands eigentlich ganz andere Baustellen haben sollten als saubere Kanaltrennung.


    Das ist als knappes Statement wirklich in diversen Fällen berechtigt! :thumbup:


    Trotzdem zunächst nochmal was zur "Trennung" (weil es eben oftmals auch wichtig ist) und ganz unten dann etwas noch wichtigeres!, eher entsprechend Deiner These.
    Mein Lieblingstip: Stellt mal die Gesangslautsprecher auf Ohrhöhe des Sängers (gerne auch Gitarrenkombos auf Ohrhöhe der Musiker) und schaut mal wie dramatisch man die jeweiligen Pegel reduzieren kann bzw. wieviel besser sich damit viele hören und orten, respektive der ganze Mulm und Matsch reduziert werden kann. Es ist erschreckend viel mit Nachdenken und geschickter Platzierung und Ausrichtung möglich. Insbesondere wenn der Sänger sein (meist) mitunter mittenlastiges Mikro bzw. seinen Kanal massiv herunterpegeln kann (wenn er sich endlich besser hört), wird der Drumsound bei Proberaummitschnitten der Band oftmals dramatisch besser. Das kann man schnell testen. Mal einen Beat aufnehmen mit eingeschaltetem Vocalmikro und hohem Pegel oder eben mit deutlich reduziertem Pegel auf dem Vocalmike. Mitunter fällt man um vor Schreck, wie massiv sich der Drumsound im Gesamtmix ändert, wenn das Vocalmirko bzw. dessen Kanalzug sehr weit aufgedreht ist und somit massig vom Drumset und den Cymbals über das Vocalmikro einstreut.


    Sorry für die Albernheit untenstehend... aber es gibt Dinge die sind bizarr und manchmal kann man besser aus unfreiwilliger Komik lernen, als über allzu ernste Belehrung ;)
    Bewußt etwas schwammig skizziert, um eine Identifizierbarkeit der sehr netten! Beteiligten auszuschließen.
    Vor Jahren wurden mir mp3-Songs geschickt. Mehrere mir als sehr erfahren beschriebene Musiker mit gutem Ruf, die nun seit ein paar Wochen oder Monaten mit einem supernetten aber eben noch recht unerfahrenen Drummer musizierten. Ich äußere mich grundsätzlich nur ungern zu Songs, weil ich finde, Kritik steht mir garnicht zu. Faktisch werde ich aber sehr oft genau darum gebeten. Auch im konkreten Fall: man wollte genau eine ehrliche und kritische Rückmeldung. Ich sagte, "E-Bass und Drummer sind fast nie zusammen. Es ist leider fast nichts tight". "Auch Bass zu Gitarre sind nicht wirklich zusammen (die vermeintlich sehr viel erfahreneren Protagonisten)". "Aber eben insbesondere zwischen Drums und Bass ist es sehr, sehr auffällig".


    O-Ton: "Es klingt in meinen Ohren als sei der Bassist nicht sehr dicht am Drummer, was er aber sein muß für die Tightness, sondern räumlich meilenweit weg. Der Bassist muß aber den Schweiß des Drummers in der Nase haben und umgekehrt sonst ist kein tightes Spiel möglich". Insbesondere wenn beide ja noch nicht lange im Team zusammen spielen.


    Der Musiker der um "Höranalyse" fragte, erschrak... und sagte, sowas hätte er noch nie gehört, mit der räumlichen Nähe der Musiker. Es sei aber tatsächlich so, dass am Ende des großen Proberaums ein gemütliches Sofa stehen würde. Da würde der Bassist meist sitzen und von dort mitspielen. Es sei räumlich sehr weit vom Drumset entfernt, aber er könne ihn doch hinten sehen...


    Es ist alles menschlich... und jeder von uns lernt lebenslang dazu. ;)

    Ja, genau daran ist nix verwerfliches. Ich wollte sowas (seinerzeit von Clearsonic) schon around 1999 zum Experimentieren... schreckte aber in all den Jahren immer vor dem Preis zurück... manchesmal dachte ich, "warum nicht einfach für ein paar Euro bei Obi ein paar verschrammte bzw. B-Duschkabinen erwerben und die zusammentackern?" ;) Aber auch dazu kam es nie. Meine Phobie vor Piranhas obsiegte stets ;)

    Ich nenne es immer "Spielen im Aquarium" und bitte Schüler die sowas in ihren Bands nutzen, dann wenigstens selbstironisch ein paar Piranha-Sticker an den Scheiben anzubringen bzw. Schilder mit "Nicht füttern".


    Abseits des Humors, für den sich die oder andere Scheiben seit Jahren geradezu anbieten/aufdrängen :D kann ich mir durchaus auch manche Aufnahmesettings im Studio oder Proberaum etc. vorstellen wo sowas gewissen Sinn macht bzw. machen kann. Man darf sich natürlich nicht zuviel Reduzierung vom Einbluten (da sind wir fast schon wieder beim Piranha :D ) bzw. Entkopplung oder Pegel-Emissions/Imissions-Reduzierung versprechen. Aber nochmals: gewissen Sinn kann dies schon machen je nach Setting.


    P.S: bei mir funktioniert der Link nicht.

    Perfektes Timing Seven!


    Gestern blättere ich durch den ganz neuen (recht dicken) Justmusic Katalog und denke "wo sind denn die Behringer X32 Mischpulte?" Ich möchte nämlich die Rackversion, da wohl in wenigen Tagen/Wochen die neue Karte mit USB/SD-Recording multipler Spuren erscheint, die ich seit Jahren erhoffte.


    Ob das Nichtfinden dieselbe oder ähnliche Ursache (wie von Dir vermutet) hat, weiß ich nicht. Kann alles auch ein banaler Zufall sein oder ich habe alles völlig übersehen?
    Aber ich blätterte mehrfach durch und fand...
    ... nichts!

    leo


    Zitat

    Mit "teilweise Gebrauchsspuren" hat das nichts mehr zu tun


    Das! und einiges! andere Deines Posts bringt es auf den Punkt.


    Ich würde einer Unternehmung dringendst anraten diesen "Fall" als internes Worst-Case-Scenario genau zu analysieren und unbedingt die nötigen Lehren aus solch einem "dicken Ding" zu ziehen.


    Wäre ich Unternehmer würde ich das "dicke Ding" und das KATEGORISCHE! Ausschließen etwaiger Wiederholungsfälle zur Top-Priority machen und einiges würde rotieren. Dem Kunden würde ich aber auch ein glaubhaftes und ehrliches sorry übermitteln. Die vitale Sorge vor einem massiven Imageschaden würde mich umtreiben.

    Der japanische??? Praktikant sollte, sofern sich solch ein Trauerspiel mal wiederholt, einfach als allererstes im Kundendialog ehrlich und aufrichtig: "Gomenasai" sagen. Dies sollte im Rahmen eines Praktikums durchaus vermittelbar sein. Viel Erfolg!


    Ansonsten ringe ich um Luft, sollte der Telefondialog (insbesondere die "Zitate" wirklich O-Ton sein) tatsächlich??? so stattgefunden haben... ?
    Ich kann dies garnicht glauben, denn solch ein "Argumentieren" wäre für eine Unternehmung mittel- bis langfristig der selbstgewählte Todesstoß.


    Harakiri genannt.


    Irritierter und restzweifelnder Gruß

    Ich habe nur 3 Bilder angeclickt.


    Bilder des Grauens!


    Der Preis ist wohl ein schlechter Witz.


    Schick`den Aprilscherz zurück (wenn rechtlich, kundentechnisch machbar).


    Ich persönlich würde es selbst bei 599.- nicht wollen.


    Was nützt es sich auf "Made in Japan" zu berufen, wenn die Kessel aussehen wie die Schlachtschiffe der USA nach Pearl Harbor?


    Mir bleibt bei solchen Bildern die Luft weg. Wenn ich dann von dem Preis höre... schreibe ich aus justiziablen Gründen nicht, dass was ich denke. Selbstzensur genannt.

    Keine Ahnung ob es hilft.
    Mein seliges TD-10 (damals nagelneu) hatte schon ab Werk auf der Kopfhörerbuchse ein vernehmbares Brummen (ich meine nicht etwa "Rauschen").
    Völlig egal welchen Kopfhörer (also mit welcher Impedanz etc.) man anschloß... auch bei moderatem leisem Level war es hörbar (wenn man nicht spielte), völlig egal in welchem Haus oder an welchem Stromnetz (es gab mehrere Aufenthalte in 3 verschiedenen Häusern mit diesem Set). Mich hatte es zwar nie wirklich gestört... aber ich vermutete intern ein Abschirm- oder "Einstreuungsproblem" des internen Netzteils oder eben einen kltzekleinen "hau" vom Netzteil oder sonstigem. Sobald ich spielte war es mir schnuppe... aber für ein derartiges Hochpreisprodukt, fand ich es damals zumindest etwas kurios. Es war aber bei meinem TD10 keinesfalls ein "Wolf" sondern eher subtiler, ein gerade noch erträglicher, für mich damals vernachlässigbares Nebengeräusch.


    Bei Dir wird die Ursache womöglich eine gänzlich andere sein... aber bei meinem alten TD-10 war es einfach so und Dein Post "triggerte" soeben diese Erinnerung. ;)