Bezüglich Sargdrum:
Nur lebt eben keiner im luftleeren Raum.
Hier wird ein scheinbar am Markt vorbeigeschrammtes Produkt und deren Macher groupie-like
einseitig zu Einsteins-Nachfolgegeneration erhoben... und für jegliches Scheitern die Übermacht der gemeinen fiesen (noch dazu gemeingefährlich finanzpotenten) Patentinhaber angeführt.
Leute, man muß höllisch aufpassen, sowas nicht zum Lebenskonzept zu machen, sonst wird es für die mentale Beweglichkeit und noch dramatischer: das Erkennen realer Handlungsoptionen im echten Leben, eng. 
Um die Patente und die etwaige Sinnhaftigkeit bzw. Absatzchancen- und Märkte-taxieren seines Produktes kümmert man sich vorher! Und um vieles andere auch, wie Vertriebswege, Design etc. etc. Wenn man dann das Reststück vom Kuchen noch falsch bestreut... so what. Warum ist dann immer der "ominöse andere" Schuld oder verantwortlich? Warum dann immer so einseitig auf andere attribuieren und nicht mal an die eigenen Fehler denken?
Ich persönlich fand zum Beispiel rein optisch das "Kiff-Skater trifft Wellblechhütte in Soweto"-Design des Moduls dermaßen grauenhaft, dass ich wohl nur unter 999 Euro nebst beidseitiger verspiegelter Sonnenbrille zugeschlagen hätte. Aber sollen wir nun über Geschmack streiten?
Ganz sicher wird nun diese (meine) Individualmeinung (die man garnicht teilen muß) wieder mit folgendem beträufelt:
1.) "Der Designer des Moduls ist der berühmte Neffe von Leonardo Da Vinci. Er hat bereits 2638392 internationale Kunstpreise erhalten und jeder der dies nicht erkennt, hat keine Ahnung, denn ich habe Leonardo Da Vinci zu Lebzeiten selbst noch gekannt und natürlich beim Erfinden der Laserzentrifuge beraten. Übrigens ist dass Design optisch wie "ergonomie-funktional" soo gut, dass es seit Jahren alle nachmachen... blablaba".
oder
2.) "Der gemeine Kostendruck initiiert durch internationale Konzerne und die Strangulation durch deren fiese Knebel-Patente liess kein anderes Design zu. Immerhin verwendete Sargdrum eine titanbeschichtete Goldlegierung, die unter Wahrung aller Umweltauflagen (inklusive jener die noch in den nächsten 1000 Jahren kommen werden) immer noch humaner hergestellt wurde als alle anderen Drummodule auf dem Markt, die nachweislich von inhaftierten Dissidenten in Nordkorea bestückt werden unter Androhung von Folterhaft für jede kalte Lötstelle".
Was wurde denn vom Berater alles getan, um die hochambitionierte Firma vom Rennen ins Verderben abzuhalten oder die Marktanteile zu steigern? Fachlich ausgetauscht hat man sich ja, wie immer wieder beschrieben, genug. Das wäre die ultimative Frage die mich interessiert. Bitte für ein Ausbleiben mahnender Worte nicht wieder! extern attribuieren im Sinne von "mein Hamster war schwanger... ich konnte zum wichtigen Meeting deswegen nicht erscheinen" oder "Patentanwälte hielten von innen die Tür zu, es waren zu viele, ich wäre sonst durch die Tür geschritten".
Anyway... derartige Off-Topic-spezifische Antworten allerdings nicht!!! in diesem Roland-Thread. Hier wird sich immer wieder mal selbstverliebt
über Trommeltotti erhoben, aber faktisch gebetsmühlenartig seine Redundanz getoppt. Alleine diese Analogie nicht wahrzunehmen, finde ich ... hust... zumindest: erstaunlich!
Noch ein kleiner Wink am Rande. Auch abseits der bösen, bösen Patente war das etablieren tauglicher E-Drums in annähernd nennenswerter Stückzahl auch vor 20 und 30 Jahren ein knallhartes Brot. Auch damals gab es multiple Anforderungen zu bedenken (nicht nur produktspezifisch sondern auch vermarktungssspezifisch). Warum haben sich Keyplayer der Drumbranche schon vor Jahrzehnten mit E-Drums schwer verhoben? (Tama, Pearl, Sonor etc. und größtenteils sehr rasch aus dem Marktsegment verabschiedet?).
Schade finde ich es abseits jeder Bissigkeit insofern, da der Forumuser ja offensichtlich über massig technikrelevantes Wissen verfügt. Was man damit alles tolles! und konstruktives! bewirken könnte... garnicht auszudenken.