Beiträge von Drumstudio1

    Geile Aktion.


    Um 1987 wollte ich aus Abwasser- bzw. grauem Regenrohr/Fallrohr "Octobans" bauen. Ich fand damals allerdings über Kontakte einen Weg an 6" Plexiglas/Acryl zu kommen... und durchsichtig mochte ich optisch noch mehr, somit wurde es letzlich Plexiglas.


    Aber durch Deine wundervolle! Vorstellung :thumbup: hier, hast Du bei mir uralte (fast vergessene) Erinnerungen zurückgebracht.
    Mit Deinem handwerklichen Können kann ich sowieso nicht mithalten. Atemberaubend was Du machst! :thumbup:

    Zitat

    Probiert aus was ihr finden könnt, Kreppband tut es (vermutlich nicht auf ewig), weicher Plasterstreifen ebenfalls (aktuelles Mittel der Wahl), und gewiss auch jegliche Gummischläuche etc.


    Ausdrückliche Warnung meinerseits!
    Kleiner Hinweis: macht bei ähnlichen "Problemen" den Mitteldorn bzw. das "reversable Bottom" Teil (so nennt es Tama) aus Kunststoff nicht! dicker. Keinen halben Millimeter. Gummischlauch schon garnicht über das Kunsstoffteil `drüberziehen.
    Dann schmiert lieber Bienenwachs `drauf. :D


    Alles andere birgt womöglich Folgen für die Lebenserwartung des Cymbals, weil es beim auf- und abschwingen ("Aufschaukeln") gehindert wird und nicht selten die Schlagenergie nicht mehr schnell und ungehemmt genug vom Cymbal "in die Umgebung abgeleitet wird". Dies wird bei Cymbals die ohnehin... hust... ist ja auch egal.


    Gerade für Rookies ist die Relativierung meinerseits (auch wenn ich nun wie ein Spielverderber wirke ;) ) wichtig.
    Nicht! machen oder eben mit erhöhtem Risiko leben. ;)


    Sorry für die Intervention. Manchmal muß es (aus gutem Grund) sein ;) .

    Ein Drumschüler wollte ähnliches machen.


    Er wollte ein shellset für den "Elektro-Umbau" :D möglichst günstig. Bestens verständlich!
    Ich riet zu einem Mindeststandard, man sich also zumindest mit der Hardware gut arrangieren kann, da diese funktional annähernd in Ordnung ist.
    Dann schlug ich (wie immer) "lauern" vor, auf einen deutlichen Preisdrop, also ein Set, das im von ihm definierten Budget liegt, aber aufgrund der Preisreduktion des Shops besser ist, als dass was man üblicherweise in seiner Preisrange bekommt.


    Natürlich kann Gebrauchtkauf noch besser sein, allerdings bei keiner Erfahrung mit der Materie und dem Wunsch nach Garantie etc. empfehle ich obiges skizziertes Vorgehen.


    Die von Dir genannten "Marken" würde ich gedanklich verwerfen.

    Zitat

    Danke! Deine Methoden funktionieren logischer Weise, dennoch kleine Anmerkung: Das Becken schwingt und vibriert in sich selbst ja auch durch den Anschlag mit einem Stick oder Rod. Dadurch wird es deutlich lauter, da das in sich vibrierende Becken auf den Plastik trifft und dort in der Schwingung schabt.


    Ja, aber es ändert nix daran, dass man mit diesen "Methoden" seit Jahrzehnten fast jedes klitzekleine Nebengeräusch super lokalisieren kann. Selbst kleinste Beckenrisse. Die Methoden ermöglichen schon feinste "Störungen" (fast zwanghaft... hihihi) im Ansatz zu lokalisieren. Wie stark das Becken schwingen soll und wie leise oder laut, kann ich durchaus mit dem Auftreffverhalten und Impact! der Finger oder der Handfläche steuern.


    Man kann auch einen weichen Gongschlegel nehmen. Das Becken hat dann fulminant viel! "Eigenschwingung" aber der Attack des Anschlags ist sehr leise so dass viel hörbar wird (was sonst verborgen bleibt). Das kann ich alles mit Fotos nicht so schön demonstrieren :D . Für mehr fehlt mir die Zeit da ich solche Beiträge immer schnell zwischen Drumschülern in die Tasten hacke :D . Ich denke aber das Prinzip ist klar geworden. Es ist simpel aber ziemlich effektiv. Man kann damit auch mal hören welche Frequenzen alleine durch die verschiedenen Stativkonstruktionen entstehen (was den meisten Drummern im Alltag verborgen bleibt) etc.


    Wirklich wichtig ist sowas freilich nicht ;) . Es ist etwas für Spezialfälle bzw. Hardcore-Freaks bzw. um ab und an Kleinstschäden im Frühstadium am Becken zu lokalieren oder eben bei subtilen Akustik-Aufnahmen klanglich störende Hardware-Teile. In aller Regel stören diese in den letzten Jahren aber nicht mehr (siehe vorherigen Beitrag) . :D

    Zitat

    Ich denke, bei der "Leisheit" der Becken hört man tatsächlich das Schaben von Metall auf dem relativ harten Plastik der Auflage, bei normalen Becken eben nicht hörbar, wg der Lautstärke.


    Jein :D


    Um die Geräusche die ein Becken (oder! die Stativkonstruktion oder! beide in Interaktion) am Mitteldorn oder einem Kunststoff-ummantelten Mitteldorn verursacht, wahrnehmbar (also abseits der "regulären Beckenlautstärke") zu machen, gibt es 1-2 super-effektive Methoden.


    1.) Man schlägt mit den Fingern den Beckenrand an (siehe Photo 1). Das Becken entwickelt nun nur minimales Volumen(leiser sind die Gen auch nicht - im Gegenteil: sie sind er lauter, wenn diese mit Sticks angschlagen werden, vs. "normales Becken mit "Fingern am Rand frontal angedatscht" bzw. "vorbeigezogen"). Man hört dann je nach Akribie und je nach Stativ bzw. Serie und Hersteller ab und an sehr leise "irgendetwas". Insbesondere aber vor Jahrzehnten als noch fast alle Hardwarehersteller, "Metallrundlinge" verwendeten auf denen die Filze auflagen, verursachten jene beim Beckenanschlagen durchaus mal störende Geräusche. Die aber auch durch obige Methode eindeutig identifizierbar waren (also woher diese Geräusche stammten)


    Apropos: Ich bin sicher, wenn Dich ein erfahrener Drummer besucht ist die Ursache in unter 60 Sekunden gefunden. Anyway...
    Ich habe aus meinem Archiv "Deinen" Cymbalstand aufgebaut. Ich kann mit meiner Methode und provozierter! weiter Amplitude des Auf- und Abschwingens durch die Finger-Methode (Siehe 1) mit viel! Anstrengung (die armen Finger :D ) ab und zu (selten)mit viel Geschick leise Geräusche am Kunststoff erzeugen. Aber dabei muß ich mir höllisch Mühe geben (also es quasi provozieren). Diese minimalen Geräusche entsprechen keinesfalls dem was man allgemeinhin "in meinem sozialen Umfeld" :D (es gibt für so viele Wörter durchaus zuweilen abweichenden Sprachgebrauch) als "Surren" bezeichnen würde.


    2.) Wem die Fingermethode zu schmerzhaft erscheint :D bzw. zu viel Geschick abfordert, kann auch einfach mit den Fingern das Becken einmal mit Schwung nach unten in Schwingung versetzen" bzw. "in Amplitude versetzen" (wie der Starter bei einer Schaukel) und sofort! loslassen. Hier entwickelt ein Becken fast garkeinen nennenswerten Eigenklang oder gar nennenswerte "Dynamik". Man hört nun wirklich alles sonstige. Alles was sich zwischen Cymbalhole und Mitteldorn an schlüpfriger Reibung abspielt (da sind natürlich immer subtile Dinge hörbar) und auch fast alle Folgeeffekte auf das Stativ werden lokalisierbar. Diese Methode ist insofern für akribische Ohren die bessere, weil man nun nahezu immer etwas entdecken kann. Allerdings eher das übliche, wenn Dinge aneinander reiben. Für mich auditiv umschrieben kein "Surren", aber natürlich sind so (andere) Dinge hörbar. Nahezu immer. Gottgegeben wenn es irgendwo Reibung gibt.
    Siehe Bild 2


    Das Videofile konnte ich leider nicht angemessen abhören.PC-Ausstattungs-Tragik bei mir. Aber ich denke obere Hinweise können vielleicht auch abseits dieses Einzelfalls, Rookies etwas weiterhelfen, Geräuschen "analytisch" etwas besser auf den Grund zu gehen.


    Toi, toi, toi
    Bitte an die netten Kollegen in der Umgebung vom Baumhaus mal ein kollegiales Meeting anzubieten.


    edit: only Rechtschreibung - sonst nix

    Kleiner sarkastischer Hinweis:


    "Wenn Du das Becken weiterhin so "festgeschnallt" montiert hast, wird es bald mehr Surren als Dir lieb ist..." :D


    Im Ernst: das Becken sollte sehr frei Schwingen können. Auch solch ein Spezial-Cymbal kann zerstört werden, wenn die Schwingungsenergie nicht "ungehemmt an die Luft abgegeben" werden kann. Die Flügelschraube ist zu fest angezogen.


    Das hat jetzt erstmal nix mit Deinem Thema zu tun, aber irgendwann eben doch... siehe oben ;)


    Davon abgesehen:
    Willkommen im Forum!

    @ Jürgen


    Es ist fast alles ganz banal.


    Ich hatte bis etwa 1991 2 Tama Artstar Bassdrums. Da sind mir die strukturierten Flügelschrauben durch unzählige Fellwechsel, Kissenplatzierungen, Stimmorgien in bester - nein, in eindrücklicher! Erinnerung. 2 dieser Stimmschrauben hatte ich noch bis vor wenigen Jahren aufgehoben. Insofern hat sich deren Design ins Gedächtnis gefräst. Dies war das erste was mir in einem Bild des Kollegen aufiel (wobei ich nicht alles genau erkennen kann), dass bei ihm die meisten die zu sehen sind die alten, ganz flachen sind. Also die Mehrzahl der optisch zu erahnenden Stimmschrauben nicht die "Struktuierung" zu haben scheinen. Bei einer (wie Du) meinte ich aber die modernere Variante im Bild zu erkennen. Diese ist später erworben, würde ich sagen.


    Es kann aber auch umgekehrt sein... die Mehrzahl der Stimmschrauben ist strukturiert. Das muß der Besitzer mal auszählen :)
    Aber selbst dann spricht auch das noch eher für später erworbene Stimmschrauben, da sowohl die 6- stellige Shell-Nummer, als auch die ältere Bassdrum-Rosette recht deutlich gegen eine Produktionszeit nach1981 sprechen.


    Edits: u.a. kleiner "Bildbeweis" (obwohl man links im Bild die 2 Bassdrums nur erahnen kann, rechts dann abgespeckt für Gigs)... denn Seemannsgarn ist meine Sache nicht ;)

    Anfang Achtziger ist ja relativ ;) Gerade weil damals so viel in so kurzer Zeit verändert wurde. Ein Hurricane oder eine Achterbahnfahrt im Produktportfolio diverser Hersteller damals. Produktpflege bzw. Innvoationschub hoch zehn. Diese Power bei Drumfirmen ist lange vorbei.


    Anyway... ich lasse ich mich nicht lumpen ;) und helfe nochmal etwas weiter. Dann muß aber gut sein. :D


    Deine Bassdrumrosette wurde so nur bis 1981 verbaut.
    Ab 1981 bis zum Ende der Serie (nochmals ;) : in Bezug zur Vintagezeit) wurde eine andere Form verbaut. Der Teufel steckt da optisch im Detail.


    Insofern recht wahrscheinlich:
    Sie sollte etwas vor 1981 entstanden sein.
    Aber eben auch nicht! den extremen Frühphasen um 1975 entstammen.

    Ahoi! :D
    Das Tama Imperialstar (in den alten Versionen der Siebziger und frühen Achtziger Jahre, bitte nicht mit jenen der Gegenwart verwechseln, ich beziehe mich in diesem Post nur auf die Vintage-Zeit) hatte eine lange Geschichte. Es gab unzählige! Varianten und Modifikationen. Die meistenD rummer erinnern diese vielen Versionen nicht mehr. Dafür müßte man "Buchhalter-Gene" haben. :D


    Nur mal ein paar Hinweise... es gibt aber (wenn die Zeit dafür wäre ;) ) noch viel mehr! Kritieren:


    6-stellige Kessel-Nummern deuten auf die siebziger Jahre hin...


    Die früheren Drums des Imperialstar hatten auch noch Verstärkungsreifen/Reinforcement-Hoops /"Re-rings".

    8-stellige Nummern der Kessel deuten dann Richtung Achtziger Jahre.
    Im Zuge der Achtziger Jahre kam dann noch mal zeitlich versetzt im Produktionszyklus irgendwann die Umstellung "codierte" Jahreszaheln (in den ersten 2 Zahlen der achtstelligen Nummern war die Jahreszahl). Das alles ist aber bei Deiner nicht der Fall.


    Ganz leicht zu erkennen sind auch immer die Spannschrauben der Bassdrum: also ob jener eher Frühphase sind oder eher spätere Imperialstar im Verlauf der Achtziger.


    Die früheren waren bei Tama (Imperialstar, Superstar etc.) völlig glatt/eben/"flach". So auch bei Deiner.
    Bei späteren Tamas waren sie strukurierter bzw. der Rand abgesetzt/erhöht. Siehe Bildvergleich.


    Zusätzlich den meisten Tama-Freunden bekannt:
    Die ganz frühen Imperialstar hatten an den Brackets der Bass-Spurs eine formgebungstechnisch recht charakteristische "Knebelschraube". Diese alte Form hat Deine nicht.

    Drollige Doku... schon die Startmusik so herrlich Klischee-karikierend.


    In Italien hat ein netter und toller! Drummer auch hunderte Drumsets. Auch unzähliges historisches.
    Ich staune bei derartigen Stories stets, wie man dies verwaltet. Erwerb, Unterbringung, Pflege/Erhalt etc. etc. Der in Italien verwaltet die nach eigenem Bekunden alleine. :D

    Ich kann mich auch nicht erinnern, ob ähnliches hier mal Thema war.


    Was Personen mit Zweifeln bei gebrauchten Snare Reso-Fellen (insbesondere unbekannter Herkunft/Geschichte) sich immer mal unverbindlich anschauen können ist wie weit die Folie des Felles sich vom Trägerreifen "weg entwickelt" hat. Da gibt es mitunter "Distanzen" zu beobachten, wo mancher sich wundert, dass nicht deutlich! vorher das Fell gerissen ist. ;) Manchmal...

    Da der Threadstarter dezidiert auf verschiedene Dicken der Sticks und verschiedene Konsistenzen der Hölzer hinwies, erscheinen mir (vorausgesetzt wir sprechen die selbe Sprache ;) ) manche Thesen eher unwahrscheinlich.


    Anyway, ich würde vorschlagen, wir lassen ihm mal Zeit, Luft zu holen.


    Sonst bricht er noch...
    ... also der Threadstarter... ins Essen. :D


    Weil wir ihn hier ja geradezu bombardieren :D .