Beiträge von Drumstudio1

    Ja...


    Aber die Micro Kits waren zeitlich viel früher und hatten about 20 x 16 bzw. 18 x 16


    Die Thomann (Spanien-) Buden gefielen mir auch nie... da bin ich right from the start von einem irgendwann einsetzenden Preisdrop ausgegangen. Fairerweise muß man hier aber festhalten, dass die Bass demontiert werden kann, um Teile des Kits für den Transport hineinzupacken. Gleichwohl wären mir flachere Kessel viel lieber.
    Aber nochmals: das hat weder mit dem Konzept noch mit den Maßen der Mapex Micros etwas zu tun ;) .


    Deine Kritik am Thomann Kit teile ich aber! :D


    Der Threadstarter fragt nach eienr Forelle und bekommt von uns mal einen Burger, mal ein Brathändl, mal die Wirtin des Hauses serviert.
    Bestellt hatte er etwas anderes! :D

    Zitat

    Ein Micro-Set mit 22x20 Bassdrum. Ich weiß jetzt zumindest, weshalb die Nummer bei mapex nicht funktioniert hat!


    :thumbup:
    Och wieso? Micro(foniert) kam das Set sicher gut.


    Ist natürlich ein Schreibfehler. Die Kicks waren "naturellement" deutlich kleiner/Kürzer.

    Zitat

    Frage ist eben, wenn jetzt diese Möglichkeit besteht, soll ich wirklich im Zweifel Jahre mit warten (und Sport) verbringen, damit vielleicht irgendwann ein Proberaum verfügbar, ggf. ein Auto für die Anfahrt sowie Kinderbetreuung vorhanden sind? Oder nutze ich die Zeit eben mit klangtechnischen Einbußen, dafür aber mit ersten Kenntnissen, wenn sich dann später weitere Möglichkeiten eröffnen


    Wundervoll formuliert!
    Mein Tip: nicht mehr Jahre warten. Das Leben läßt wartende viel zu oft nur noch den Schlußlichtern der Züge hinterherblicken.


    Deine Ausführungen hier lassen soviel Top-Motivation :thumbup: erkennen, bzw. machen den Herzenswunsch geradezu hörbar :D . Der ist mit gewissen Einschränkungen auch jetzt umsetzbar. Davon bin ich überzeugt und viele Kollegen und Kumpels haben genau diese Baustellen auch erfolgreich! bearbeitet.
    Viel Erfolg!

    Zitat

    Das Saturn habe ich heute sogar angetestet. Ahorn/Walnuss Kombi aber nicht die Exotic-Variante und empfand das im Vergleich zu einem Set von Yamaha (zugegebenermaßen aus dem 3000€ Bereich xD) vom Sound her ein wenig "dünner / flacher". Vielleicht lag das auch mit an den montierten Fellen (hab leider nicht drauf geachtet was auf dem Saturn aufgezogen war). Die Bassdrum hat ganz gut geschoben aber ohne Dämpfungskissen und Loch im Reso hat sie seehr gesungen. Schwer sich vorzustellen wie sie mit adäquater Dämpfung klingt. Und die Toms haben ein wenig geeiert weil sie nicht vernünftig gestimmt waren, das hat meinen Eindruck ebenfalls ein wenig getrübt, auch wenn das Set da natürlich nichts dafür kann. Schade sowas


    Verstehe, das ist natürlich haarsträubend als Höreindruck bzw. Ersteindruck ("no love at first sight") . :D


    Wobei es sowieso nicht die Exotic-Variante sein muß (die es in Deinem Fall ja nicht war). Jene sind vom Kessel etwas dicker. Es ist pure Geschmacksache was einem klanglich besser gefällt (Exotic oder regulär).


    Das "andere" :D : Stimmung, realistische Hörvergleiche... ja, das ist eine crux ;( . Faktisch muß man in Ruhe vergleichen können und stimmen und etc. etc.
    Aber das kann man vielerorts (zeitlich, organisatorisch, manchmal auch vom Wissensstand) nicht umsetzen.

    Die Produktnamen gerade auf dem Gebrauchtmarkt sagen faktisch leider mitunter sehr wenig, weil es bei diversen Herstellern für Endkunden verwirrenderweise :D diverse divergierende Produktzyklen bzw. "Modellpflege" gab (also abweichende/veränderte Kesselspezifiaktionen jeglicher Art, andere Hölzer, andere Kesseldicken, etc. etc.) und nicht jeder Verkäufer erinnern kann... oder in manchem Fall "will".


    Natürlich gab es das Starclassic früher auch mal als Performer mit reiner Birke und noch früher mit eher suboptimalerem Mischkessel (Philippine Mahogony + Einzellage(n) Birke) etc. etc. Wissen viele nicht, taucht aber immer wieder mal gebraucht auf. Nicht immer korrekt inseriert freilich ;(


    Bitte auch unbedingt :D Mapex Saturn (jene Baureihen die entweder Maple/Walnus oder die diversen Sonderauflagen die Birke/Walnuss boten) bedenken.


    Sowohl das Tama B/B als auch das Saturn Maple Walnuss (oder Birke/Walnuss) sind Drumsets mit sehr tollem und recht eigenständigem Sound.
    Das Saturn nimmt sich auch vortrefflich gut auf und wird insbesondere im Rock/Metal/Progressive Styles etc. gerne bis sehr gerne verwendet wegen der akustisch auffälligen Mischung zwischen Tiefbass-Anteil und Punch. Diese Klangspektren B/B und Saturn (wenn sie einem gefallen) sind keinesfalls (einfach) durch x-beliebige andere kostenintensive Kits durch Fellwechsel simulierbar.


    Deswegen dringend angeraten (gerade bei druckvoller Musik) favorisierte Kits oder ernstgemeinte Empfehlungen (auch das Saturn) mal anzutesten.


    Wenn die Tama-Farbe aber Deine Wunschfarbe ist und der Farbwunsch sehr schwer wiegt... dann kann man wenig alternativ machen/bieten? :D
    Generell würde ich auch heutzutage immer empfehlen sich über etwaige Umweltbelange zumindest zu informieren.


    edits: wie immer Rechtschreibung lausig, aufgrund dichten Nebels auf hoher See...

    Zitat

    Danke, der Einwand lag mir ebenfalls auf der Zunge. Wenn man nur in der Mitte klopft, kann man genausogut E-Drums mit mittelmäßigen Samples spielen


    :D


    Oh Gott, nein, dass wollen wir nicht ;) . Also die E-Drum-Analogie.... kicher.

    Aber Hörnix hat eben auch! zurecht darauf hingewiesen (wie andere ja auch), das dann auch ein gewisses mehr an Obertönen kommen wird.
    Für mich gehört das aber sowieso dazu.
    Natürlich kann man diese minimal abdämpfen...
    ... muß man aber nicht, da nochmals: dieses gewisse Fünkchen "Lebendigkeit und Vitalität in Randnähe (durch etwas "quirligere" :D Obertöne) vielen auch! gefällt.


    Ich denke es geht hier im Thread viel weniger (als mancher vielleicht vermuten mag) um Geschmack oder Stilistik als um das sich vertrautmachen mit der Physik einer Trommel. Und dies ist neben dem Trommeln selbst für viele (nicht für alle) auch ein ganz spannendes Experimentierfeld mit vielen Erkenntniszuwächsen.

    Gut beobachtet.


    Es gab das Fastpack-Kit (quasi als Special-Kit, vermutlich nur ein production-run, innerhalb der Horizon-Serie) von Mapex für 1-2 Jahre am Markt... dann waren die Teile verkauft und es folgte nichts.


    Ich finde/fand das auch kurios auf diese (wenn auch kleine) Marktnische zu verzichten.

    Servus Chrissk
    Hier zunächst ganz allgemein, da genau diese! Snarefrage oft! im Drummeralltag auftrifft, inbesondere von jenen Drummern gestellt wird, die noch nicht sooo viel Erfahrung haben und am Anfang stehen. Die Hinweise richten sich somit an viele, nicht Deinen spezifischen Einzelfall.


    Zunächst:
    1.) je näher am Spannreif angespielt, umso mehr werden anteilig (vermeintlich störende) Obertöne hörbar.
    2.) Je günstiger die Snare (ich unterstelle hier ein ganz einfaches Modell) umso eher kann man den Sound teurerer Snares nahekommen (oder gar "simulieren") ;) wenn man tendenziell hoch stimmt. Denn: In höheren Stimmlagen nähern sich Snares klanglich immer mehr an. Unterschiede zwischen Billigssnare und Hi-end werden für die meisten Ohren hier zumindest kleiner!
    Kurioserweise werden beim Höherstimmen dann auch bei manchen Billigsnares die vorhin noch störend erschienenen "Frequenzen"/"Obertöne"/"Dissonanzen" ;) irgendwie "beherrschbarer" bzw. treten wahrnehmungstechnisch nicht mehr auf. Meist muß dann auch nur noch minimalst (wenn überhaupt) gedämpft werden.


    3.) Keinesfalls auf hektisch-aktionistische :D Empfehlungen wie "Kauf noch Fell "X" und zusätzlich Fell "Y" etc... " hören. Hier ist schneller Geld verbrannt, als man verantworten kann - zumindest wenn man vielelicht noch etwas unerfahrener ist und über begrenzte Finanzmittel (wie wir eigentlich fast alle ;) auch viele jener die nicht mehr jung/unerfahren sind) verfügt. Erst! mit dem Stimmen und etwas (fein dosiertem) dämpfen experimentieren. Es ist teilweise erstaunlich wie gut sogar unbeliebte Felle wie Remo UT oder gar UX klingen können, wenn man sich mit dem Tuning etwas Mühe gibt. Hat man sogar schon Richtung US-Made- Fell (z.B. Remo Ambassador - der Standard) 1 ! gutes Fell erworben, dann mit diesem "arbeiten". Faktisch gibt es nur sehr wenige Snares auf dem Erdball, die unbedingt (noch) ein anderes Markenfell brauchen, um gut zu klingen.


    Warum das Finanzgefasel :D von mir? : schon für 100 Euro kann ich gebraucht manche tolle Snare kaufen.
    Also bitte nicht bei einer günstigen Einstiegssnare verfrüht 2,3 oder X Felle kaufen... weil die Geld-Relation von "Verschleißartikelerwerb (Fell) zu Grundbaustein (Snare), dann nicht mehr stimmt.

    Zitat

    Und da sind dann schon mal 150€ weg.


    Vielleicht ein idiotischer Tip....
    Aber für recht abgehalfterte Mühlen (also vom Zustand her betrachtet :D ), reichen doch oft viel kleinere Investitionen um wieder Spaß zu haben.
    Alleine wenn der gegenwärtige Bassdrum-Muffl entfernt wird inklusive des Plastikrings, der jede Gratung ad absurdum führte, wird die Kick schon ohne Fellwechsel wesentlich agiler klingen (je nach Raumakustik freilich).


    Es mag banal erscheinen: aber viele Kollegen verschenken oft Markenfelle mit gewissen Spielspuren (aber noch lange!!! vor dem klanglichen Exitus) oder verkaufen derartige Felle für einen Appel und nen Ei. Manche verschenken gar nagelneue UX- oder UT-Felle.

    Ich persönlich (bin freilich nicht das Maß der Dinge... hihihi) würde hier (und bei vergleichbaren Wertigkeiten) mit einem Maximal-Budget von 30 Euro anfangen und erstmal schauen, was man durch nette Helfer in diesem Rahmen möglich machen kann.