Beiträge von T.A.S.

    ...Ralph Humpreys, Terry Bozzio, Vinnie Colaiuta, Chad Wackermann, Chester Thompson – die Drummerliste von Zappa liest sich wie ein Who-is-who der Trommelkunst. Und immer klasse, die Musik (selbst wenn Terry singt 😉 oder Zappa for Chester noch mal extra langsam anzählt...)


    Schade, dass er so früh starb.

    Coole Idee, den Link zu teilen. Danke :-)


    Ich hab das kürzlich schon gesehen. Es ist in Teilen ganz nett, aber doch schon arg oberflächlich.


    Und so sehr ich sein Spiel bei The Police auch mag – dass er bei gefühlt jedem Beifall statt zu klatschen die Arme hochreißt, damit ihn auch ja keiner übersieht, ist ein bisschen peinlich...

    Trotzdem ganz nett.

    Was ich für mich feststelle – nach den ersten paar Monaten re-drumming – ist, dass langsam oft der Schlüssel ist. Einfach mit 40 bpm durch die Aufgabe schleichen, bis das Denken einem ersten Automatismus weicht, und dann langsam das Tempo anziehen.


    Im Englischen gibt es dafür den schönen Begriff "muscle memory" – wird so nicht ganz stimmen, aber dafür weiß dann das Hirn, wie "automatisch" in diesem Fall zu funktionieren hat, was ja auch schon was wert ist .


    Und es gibt wirklich exzellente Lehr-Videos auf YT (sofern man Englisch kann... ?( ). Was ich mir ab und an anschaue für die alltäglichen Fortschritte:

    • Stephen Clark (thenonglamerousdrummer)
    • Steven Taylor
    • Matt Patella (Georg L. Stone Stick Control – fand ich sehr erhellend)
    • Drum Beats Online
    • Josh Mehar (kleine Übung zu Double-Strokes)

    Auch Art of Drumming hat einiges gutes im Köcherund ist (ist es?) kostenlos. Leider auch auf Englisch, obwohl viele Lehrer Deutsch als Muttersprache haben.


    Was auch hilft: Sein Üben klar zu strukturieren. Das musste ich auch erst lernen. Dom Famularo hat dazu ein nettes Video online, mit "Effective Practicing For Musicians" hat Benny Greb sogar ein ganzes Buch zum Thema geschrieben, das gut ist – aber auch wieder alles auf Englisch. Steven Taylor wiederum hat gerade eine vierteilige Video-Serie zum Thema an seine Fans geschickt, die einige gute Tipps parat hat, aber vor allem eine 20-Stündige Unterrichtseinheit für 199 USD bewerben soll. Die Tipps waren trotzdem gut.

    Der Schlüssel für mich: Langsam anfangen und strukturiert vorgehen. Dann wird das schon. Und auch schon fixer mit die Fingers.

    Fang mal bei der Mitte des Pedals an und arbeite dich stückweise zum Scharnier der Trittplatte hin. Zusätzlich guckst du welche Federspannung zu welcher Fußposition am besten passt.


    Der Tipp von GuTh ist guth ;) – so habe ich mich auch vorgetastet (also eigentlich ja zurück, aber egal).


    Hintergrund: Ich hatte ein ähnliche Problem. Nachdem ich früher immer Heel-Down (diese Nur-Jazz-Lehrer...) gespielt hatte und dann auf Heel-Up umgeschwenkt bin, federte auch irgendwas irgendwie irgendwie irgend-dann-und-wann-mal-wieder und doppelte die Schläge. Meist allerdings ein Nach-Schlag. Hatte zu tun mit:

    • Fußposition auf der Trittplatte
    • Eingesetzter Kraft
    • Beater-Winkel
    • Federspannung

    Macht bereits gefühlt 1 Milliarde Möglichkeiten – und da fehlt noch die Option "Schlagfell", das bei mir nagelneu ist.

    Ich würde in deiner Situation zuerst das Schlagfell wechseln und die Bassdrum sauber stimmen, damit die Basis verlässlich ist. Dann würde ich kein Pad aufkleben, um eine mögliche Fehlerquelle auszuschalten. Anschließend würde ich in der Reihenfolge Fußposition, Beaterwinkel und Federspannung probieren (oder erst die Federspannung und dann den Beaterwinkel, falls sich der ok anfühlt).

    Und dann sollte nach einer kleinen Weile alles gut sein – zumindest aber auf dem richtigen Weg :) !


    Viel Erfolg!

    Hi,


    ich habe früher ein billigeres Doppel-Pedal von Sonor gespielt, mit dem ich nie zufrieden war. DW 5000 war mir zu leicht. Dann habe ich aufgehört zu trommeln und kürzlich wieder angefangen. Darum stand ich vor ein paar Wochen vor dem selben Thema – was nehmen?


    Da Sonor und DW beantwortet waren, hatte ich zuerst eine Tama Iron Cobra HP600 im Visier, weil die ziemlich oft zu sehen ist und Tama gute Pedale baut. Dann bin ich zufällig bei einem Drummer gewesen, der eine ältere Pearl Eleminator gehabt hat und das fühlte sich direkt richtig an.


    Daraufhin bin ich zu drum-tec hier um die Ecke und habe mich durch das Angebot probiert.


    Am liebsten hätte ich die Tama DynaSync mitgenommen, aber knapp 630 Euro sind etwas heftig. Yamahas DFP9 und Mapex PF1000 fühlten sich nicht so gut an. Das Pearl P-932 spielte sich aber ich mag keine Longboards. Also blieben zwei Pedale übrig:


    Das Iron Cobra war sowohl vom Spielgefühl wie vom Preis prima, aber das P-2052B Eliminator schien mir anch einigem hin- und her-probieren noch etwas besser an meine Füße zu passen. Also habe ich es mitgenommen, Preis hin, bewegte Masse her.


    Bin ich zufrieden? Derzeit definitiv. Was später passiert, werde ich sehen, wenn die Füße an ihre Grenzen kommen.

    Kurz gesagt:


    Geh in einen Shop und probier aus, was die haben. Wenn die nur zwei Marken haben, geh in einen anderen Shop und probier noch was anders aus.


    Am Ende ist es wie mit den Sticks und deinen Händen: Wenn das Pedal nicht zu deinen Füßen und deiner Bewegung passt, steht es deinem Erfolg im wahrsten Sinne im Weg.


    Allerdings: wenn du mit einem Solo-Pedal glücklich bist, kauf einfach die Doppel-Version davon. Das sollte auch klappen.


    Viel Erfolg!

    Dann hab ich selbst in der Schülerband gespiet. Mit 17 die erste richtige Band.....mit 19 aufgehört. Mir hat man das Drumset (wofür ich hart gespart hab) aus dem Probeaum geklaut und ich war so enttäuscht das ich nicht mehr gespielt hab.


    Mit 30 wieder angefangen und bereue es nicht dran geblieben zu sein. Wenn man bedenkt wie gut man spielen würde, hätte man nicht pausiert.

    Jetzt lande ich hier bei euch als Rentner-Drummer im Drummerforum. -

    Geklaut: Saubande.


    Wie weit man wäre...: Das ist eine gute Frage, die man besser nicht stellt wegen der drohenden Depressionen ;-)


    Rentner–Drummer: Kann passieren. Aber besser als Rentner-SonstNix.

    Ich habe früher für den Gesang beim Trommeln auch ein Shure mit Nackenbügel und XLR verwendet. Misslich ist m.E., dass solche Mikros einfach nicht am Platz bleiben, besonders wenn eine XLR-Buchse mit XLR-Stecker und dem schönen schweren Mikrofonkabel daran ziehen. Kopfhörer fehlten ebenfalls.


    Allerdings hat mich beim Mikro mit Ständer der Ständer gestört. Eventuell hätte ich den höher stellen sollen – egal.


    Ich würde heute nach ordentlichen Kopfhörer suchen und parallel nach einem separaten Mikrofon, das bevorzugt wireless arbeitet. Das erspart qualitative Kompromisse bei Impedanzen, Frequenzen und Tragekomfort, Kabel fallen auch weg. Und geht mal was kaputt, muss nicht gleich beides zusammen weg (das Kompakt-Anlagen-Dilemma... – ihr erinnert euch?).


    Wobei ich angesichts der aktuellen Temperaturen überlegen würde, ob in-ears nicht doch die besser Wahl sind – unter Over-Ears schwitzt es sich so schön...

    Hi nochmal,


    ich habe die Übersicht der Metronom-Apps schon fertig und stelle sie diesen Samstag auf flamadiddle.de online. Link zur Übersicht: Pendulum – Metronom-Apps – Flamaddidle


    Es sind insgesamt sechs Apps, die fünf oben genannten und Poly Metronome. Sie sind alle auf iOS getestet, Gap Click und Tempo gibt es aber auch für Android.


    Vielleicht hilft es ja dir, Destop, und auch einigen anderen. Das würde mich freuen :-)

    Hi Deepolli,


    prinzipiell lässt sich jedes A- zum E-Set umbauen. Die Drum-tec Pro Serie verwendet zum Beispiel Kessel von Sonor.


    Für den Umbau werden die Schlagfelle gegen Mesh-Heads getauscht, was alles schon mal leiser macht, und dann müssen noch Trigger her und ggf. Löcher für die Klinken-Buchsen gebohrt werden..


    Die eigentliche Crux sind aber meiner Meinung nach zwei andere Aspekte: die Becken und das Drum-Modul.


    Wenn du Low-noise Becken spielen kannst, ist das prima. Wenn du auf die sensitiven Pappscheiben mit Gummiüberzug zurück greifen musst, geht das schnell ins Geld.


    Auch bei den Drum-Modulen musst du aufpassen, denn die günstigeren und dazu zählt auch mein Roland TD-17 – sind ziemlich dumm. Sie kennen nicht den Unterschied zwischen Stock, Rod und Jazz-Besen (es sei denn, sie sind ein TD-50 für schlanke 2.500 Euro) und auch in Punkto Fellspielereien (beim Schlagen Druck ausüben um den Ton zu verändern) müssen sie passen.


    Als Alternative sind vielleicht die RTOM Blackhole Practice Pads eine Idee. Sind zwar auch nicht billig, aber machen das Set um bis zu 80% leiser. Das zusammen mit Low-noise Cymbals könnte den Nachbarn auch beruhigen.


    Und wenn ich mich recht entsinne, darfst als selbst als Hobby-Musiker außerhalb der üblichen Ruhezeiten (meist zwischen 8 und 13 sowie 15 bis 20 Uhr) täglich eine Stunde üben.


    Viel Erfolg

    Tom



    PS - Zu E-Drums, was ich von Ihnen halte und warum das so ist, scheibe ich demnächst noch etwas auf flamadiddle.de .

    Was spricht denn gegen eine Handy-App, sofern dein Handy noch über einen Klinkenanschluss verfügt?

    Dem kann ich mich nur anschließen. Meine Favoritenliste (iOS)

    • Tempo: gutes Allround-Metronom mit vielen Optionen und Sounds; in der Pro-Version u.a. mit Option zum Verändern des Designs! Dann lässt es sich auch mit mehreren i-Geräten nutzen, z.B. mit dem iPhone unterwegs und dem iPad am Mischpult, wobei z.B. Playlists allen Geräten zur Verfügung stehen, egal wo sie erstellt werden; Pro-Version 3,49 Euro
    • Click: Gutes Metronom, das wesentliche Einstellungen bietet und oft in Drum-Videos zu sehen ist; kostenlos
    • Impulse: eigenwillig designtes Metronom, mit dem sich auch unübliche Rhythmen, Polyrhythmen und Pattern üben lassen, wobei für jeden Schlag ein eigener Ton gewählt werden kann; kostenlos
    • Metronom +: aufgeräumtes Metronom mit wesentlichen Funktionen und z.B. der Option, den Ton zu ändern; kostenlos
    • Gap Click: Metronom-App von Benny Greb, mit dem sich – der Name sagt es schon – Lücken in die Rhythmen einfügen lassen, um bestimmte Stickings zu üben; vielfältig in den Möglichkeiten, teilweise von Impulse abgedeckt, aber Gap Click ist ansprechender; Leider dreht es nicht beim iPad auf quer; 3,49 Euro

    Meistens verwende ich Tempo, weil es (derzeit) meine Anforderungen erfüllt, wobei Click auch sehr charmant ist.


    Im Moment schreibe ich einen Artikel für meinen Blog flamadiddle.de. um die Apps (und vielleicht noch zwei andere) genauer vorzustellen. Sollte in spätestens vier Wochen online sein. (Neues immer Samstags)

    Nach ein paar Jahren Akustik-Drumming und einer längeren Pause war mir bei dem E-Set, dass ich kaufen musste (der Lärm, der Lärm...) wichtig, dass das E-Drum Mesh-Heads hat. Die Gummi-Pads sind mir nicht realistisch genug.


    Problematisch ist weiterhin der Trittschall, also das jeder Hit und jeder Kick durch Wände und Decken an die Nachbarn verteilt wird. Das sollte man auch im Hinterkopf behalten – auch digital bleibt es ein "SCHLAG"-Zeug 8o


    Was mich an meinem Set nervt, ist, dass das Soundmodul – ein Roland TD-17 – vieles nicht kann, darunter Besenspiel. Egal ob Stick, Silent-Stick Rod oder Besen, der Sound ist immer gleich. Und es gibt auch keinen tonalen Unterschied, wenn ich das Fell zentral oder am Rand anspiele.


    Und mit dem HH-Trigger (Roland VH-10) will ich gar nicht erst anfangen...




    (ein bisschen mehr zu (meinen) E-Drums gibt es demnächst auf flamadiddle.de )

    Wie kann man sowas einfach wieder hinbekommen?

    Problem ist jetzt, das Becken ist 20“ groß und ich habe nur eine 22er Bassdrum. Hat da irgend jemand ne Idee, wie man das anders angeht oder so?


    Ich würde es auf eine weichere Unterlage legen, zum Beispiel eine Matratze, und dann nach und nach mehr belasten, z.B. sachte drauf stellen.




    (Ab und zu auch ein Tipp auf flamadiddle.de)

    Hallo Mick,

    Anfang der 1990-er hatte ich vier dieser Octobans, sie haben relativ dicke Kessel und die Neigung, dass die Verklebung an der Naht aufplatzt. Ihr Klang ist nicht ganz so scharf wie bei Tama oder Fame und ich fand ihn angenehm rund.
    Die Halterungen auf dem Foto der Bucht-Anzeige sind original. Der Ständer nimmt die Octobans hier mit einer Art "Gabel" auf, jeweils zwei Octobans pro Ständer. Das kann es schwierig machen, sie als 4-er Würfel aufzustellen. Ich habe sie darum immer in einer 4-er Reihe gespielt. Ging ganz gut.

    Die Längen habe ich nie ausgemessen, ich würde aber auf 16", 18", 20", 22" tippen, sie waren schon recht lang.

    Vielleicht hilft die Info weiter :)

    Schöne Grüße
    Tom