Beiträge von Drum Bee

    Bei den Vordefinierten/Gekauften Kits kann man die Datei in das TD17 Kit hochladen

    Dort kann man ebenso mit User Samples und ohne Hochladen, blöde Frage aber was ist dann technisch der Unterschied?


    Wenn man zB das Vorinstalliere Roland Kit 22 (Rock) selbst ändert/Klang/Sound usw, könnte man zB dieses eine geänderte KIT Speicher... das Roland TD17 komplett resetten und nur das Kit 22 das geändert wurde überschreiben. also sozusagen Werkszustand hersetzen und nur das Kit22 so überschreiben wie es vorher eingestellt war?

    Also, ich verstehe jetzt nicht alles, was du da geschrieben hast. Das mal vorweg. Ich versuche es trotzdem mal:


    Zu den Roland-Sounds:

    Die Roland-Kits sind von Anfang an im Modul gespeichert. Du kannst die einzelnen Kits auf ihrem Speicherplatz verändern, indem du z.B. eine andere Snare auswählst oder eine andere BD oder sonst was. Darüberhinaus kannst du am Sound der einzelnen Elemente basteln. Diese geänderten Einstellungen bleiben bestehen, solange du nicht alles auf Werkseinstellungen zurück setzt. Du musst das geänderte Kit nicht nochmal extra abspeichern.

    Du kannst dir aber ansehen, welche Sounds bei den einzelnen Kits verwendet wurden und kannst dir auch dein Wunsch-Kit auf einem freien Speicherplatz zusammenstellen.


    Wenn du eigene Samples (gekauft oder selbst ertüftelt) hochlädtst, besetzt man damit normalerweise die freien Speicherplätze ab 50 und mehr.

    Die Editionen von drumtec z.B. bieten komplette Kits oder auch Sammlungen von verschiedenen Snares. Ob man bei den Kits die einzelnen Elemente isolieren und woanders einsetzen kann, weiß ich nicht. Habe ich noch nicht ausprobiert.

    Wenn du z.B. das Roland Kit Nr.33 toll findest, aber gerne die Hihat gegen die aus dem drumtec-Kit Nr.5 tauschen würdest - da weiß ich nicht, ob das funktioniert.

    Vielleicht könnte jemand kurz erklähren was genau User Samples oder eben die vordefinierten Roland sound Kits sind ?

    Die vorinstallierten Roland-Kits besetzen die Plätze 1-50. Das sind die Sounds, die Roland beim Kauf des Moduls mitliefert.

    Wenn du andere Sounds haben möchtest, gibt es verschiedene Anbieter, die Kits zum Download anbieten. Nach dem Kauf lädt man die mittels SD-Card auf das Modul. So kannst du deine Kit-Auswahl vergrößern und verbessern.

    Im Display erkennt man an der Benennung, ob es sich um ein zusätzlich installiertes Kit handelt.

    Wie oben bereits beschrieben, passen neben den 50 Werk-Kits noch 50 eigene drauf.

    Ich weiß nicht, wie man damit nicht auskommen kann. :/

    Was heißt eigentlich "nahe am akustischen Schlagzeug?" Woran orientieren sich die Entwickler?


    Um welches A-Set handelt es sich? Wie unterschiedlich die klingen können, hat man bei der Bumm-Tschack-Challenge gehört. Da waren einige dabei, deren Klang ich persönlich überhaupt nicht schön fand. Aber egal, Hauptsache akustisch.


    Und wer spielt denn da gerade? Kann er das oder nicht so sehr?

    Ich habe im Forum gelesen, dass man schon was drauf haben muss, um ein Schlagzeug zum klingen zu bringen.


    Ich halte es mit trommla 's Aussage (sinngemäß):

    Viele A-Sets klingen aus irgendwelchen Gründen (Material, äußere Umstände, schlechte Stimmung, mangelndes Können des Spielers) ebenfalls nicht optimal. Worum geht es also?

    Ja, als Fortgeschrittener sollte man das können. Aber das Eingangsvideo macht halt nicht den Eindruck, dass es sich an fortgeschrittene Pianisten wendet.


    Zu meinem Posting an trommelmann :


    Ich entschuldige mich dafür. War blöd von mir.


    Zur Erklärung:

    Ich habe mich ein bisschen veräppelt gefühlt, weil ich gleich auf der ersten Seite dieses Threads erwähnt habe, dass ich 12 Jahre Klavierunterricht hatte.

    Und dann kam der gleiche Satz von ihm.

    In Verbindung damit, dass er vom Gegenteil überzeugt ist bezüglich des Zusammenhangs zwischen Geschwindigkeit und Lautstärke am Klavier, habe ich mich zu dem blöden Posting verleiten lassen. Also sorry nochmal.

    Hier ab Min. 2:45


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    Wie entscheidend ist es wie schnell, langsam oder gefühlvoll ich eine Taste drücke?Entscheidend ist doch, wann sie unten ist.


    Daher meine Frage>>

    Wenn ich jetzt ne Taste vorsichtig anschlagen möchte, wie muss ich denn meine Technik ändern, um die gleichen Noten spielen zu können?

    Naja, entscheidend ist aber auch, wie hart sie unten ankommt. Um einen leisen Ton zu erzeugen, musst du sie entsprechend sanfter drücken, damit das Hämmerchen die Saiten sanft anschlagen kann.


    Dafür brauchst du keine besondere Technik. Einfach alles ein bisschen "piano". Wenn du lange genug übst, und flink genug bist, kannst du auch schnell UND leise. Das dauert aber.

    Oder warum weißt du nicht, dass man auf einem Klavier mehr Zeit braucht, um eine Taste leise UND gefühlvoll anzuschlagen?

    Wie können Pianist*innen dies, also leises und gefühlvolles Spielen, auch bei hohen und sehr hohen Tempi?

    Liegt dies eventuell am vielen Üben, so dass feine und feinste Bewegungen auch sehr schnell ausgeführt werden können?

    Ja, selbstverständlich. Deswegen schrieb ich:

    Das Video richtet sich ja nicht an Profi-Pianisten, die engelsgleich über die Tastatur fliegen.

    Aber irgendwo war die Aussage, dass man leiser spielt, wenn man langsamer spielt.

    Nein, hab ich so nirgendwo verstanden.


    Es ist so: wenn du auf einem Klavier leise UND mit Gefühl spielen willst, musst du automatisch langsamer spielen. Wenn du einen leisen Ton erzeugen willst, musst du die Taste vorsichtiger herunter drücken. Es ist einfach logisch, dass du dafür mehr Zeit brauchst als für einen normalen Anschlag.


    Geht es also im Video darum, nur das Metronom langsamer zu stellen oder auch die Bewegung dem Tempo anzupassen?

    Hast du dir das Video inzwischen mal angesehen? Das würde die Sache erleichtern! :D


    Es geht darum, ein langsameres Tempo zu erreichen, indem man mit mehr Gefühl und weniger Lautstärke spielt. Weil man halt mehr Zeit braucht. Auf dem Klavier wohlgemerkt!

    (Ich habe das jetzt ungefähr 6x geschrieben).


    Am Klavier ändern sich die Bewegungen für leises Spiel insofern, dass die Hände und Finger sanftere Bewegungen machen. Der Pianist wiegt sich vielleicht vor und zurück, und/oder schließt die Augen. Gefühl halt!

    Ich finde das Video etwas blöd. "Wenn du leise spielst, musst du automatisch langsamer spielen" Das ist ja totaler Quatsch.

    Ich nehme an, dass du selber auch Klavier spielst, wenn du darüber so urteilst?

    Ja. Ich hatte 12 Jahre Klavierunterricht.

    Interessant. Hast du öfter geschwänzt? Oder warum weißt du nicht, dass man auf einem Klavier mehr Zeit braucht, um eine Taste leise UND gefühlvoll anzuschlagen?

    Warum schreibst du eigentlich immer so kryptisch?

    Ich verstehe nur die Hälfte. Man muss wirklich nachdenken, um dahinter zu kommen, was du sagen willst. Und man kann nie sicher sein, ob es dann auch tatsächlich so gemeint ist.


    Zu einem Punkt: @Fenekin beschrieb ein Verkrampfen wenn in sehr langsamem Tempo gespielt werden soll. Da könnte es helfen, zwischen den Schlägen bewusst zu entspannen. Während der Schläge sein Bewusstsein auf die Muskulatur zu richten, könnte schwierig werden. Aber man kann ja auch das probieren!


    Warum die Schultern?

    Ist der Schultergürtel verkrampft, sind Nacken, oberer Rücken und auch die Arme betroffen. Lässt man die Schultern bewusst fallen, entspannt sich alles andere auch.

    Also einfach nur das Ganze langsamer zu spielen, bei gleicher Dynamik, hält er für Quatsch.

    Kommt immer drauf an was das Langsamspielen bezwecken soll. Um neue Sachen zu lernen kommt man kaum drum rum, auch nicht bei Tasten.

    Er lehnt langsames Üben nicht ab. Nur zeigt er einen Weg am Klavier, wie man üben sollte, um automatisch langsamer zu werden UND noch gleichzeitig lernt, Gefühl rein zu bringen.


    Und ja, der Titel des Videos ist irreführend. Schade eigentlich.

    Das mit der Technik beim langsame Spielen sehe ich etwas anders.

    Gerade da kann man viel lernen und Fehler korrigieren.

    Ja, schon. Aber meiner Erfahrung nach haben diese 30-40-50 bpm-Übungen ein anderes Ziel.

    Die Moeller-Technik z.B. macht in einer derartigen Zeitlupe irgendwann auch keinen Sinn mehr, oder?

    Das mit Entspannung zwischen den Schlägen sehe ich aber genauso.

    Er sagt ja gar nicht, dass langsam üben Quatsch sei. Er hängt sich mehr an der Herangehensweise auf. Also einfach nur das Ganze langsamer zu spielen, bei gleicher Dynamik, hält er für Quatsch.

    Ich denke weiterhin, dass das am Klavier kein schlechter Ansatz ist. Habe selber 12 Jahre Unterricht gehabt.


    Aber aufs Schlagzeug lässt sich das mMn schlecht übertragen. Hier übt man ja langsam, um hauptsächlich die Bewegungsabläufe zu verinnerlichen. Beim Klavierspielen ist das unnötig. Du hast dort kaum mit Technik zu tun. Hier gehts mehr darum, die Noten zu lesen und umzusetzen. Die Handhaltung ist mit zwei Sätzen erklärt. Und dann kommt es halt drauf an, wie gut du in der Lage bist, die Tasten mit Gefühl zu bedienen.


    Sowieso kann man Schlagzeug und Klavier kaum miteinander vergleichen. Während du am Klavier nach Gutdünken das Tempo verändern darfst, innerhalb von wenigen Takten schneller und wieder langsamer spielen kannst, wirst du an den Drums dafür gesteinigt.

    Ich wage mich mal als "Amateur-nicht-Trommler" aber "sinnfrei-auf-meine-Trommeln-Eindrescher" zu Wort :D


    Ich fand das Video an sich ziemlich interessant, habe von Musik aber so gar keine Ahnung. Trotzdem habe ich mir im Bereich drummen durchaus immer mal wieder eben diese Frage gestellt. Wie viel Sinn macht langsames Üben wirklich?


    Mein Lehrer hält mich immer dazu an, langsamer zu üben und noch langsamer. Ich bin jetzt an dem Punkt das ich Viertelnoten im 50er BPM spielen soll. und es ist echt... nunja... Jemand der von Natur aus unglaublich ungeduldig und hektisch ist, hat damit so seine Schwierigkeiten. Ich verkrampfe dabei wesentlich schneller als bei zb 70 BPM die mir wiederum gut liegen und auch ein angenehmes Spielgefühl vermitteln. Ebenso bin ich bei etwas schnellerem Spiel viel Punktgenauer als bei sehr langsamen, da ich mich da so sehr aufs Tempo konzentrieren muss, das alles andere irgendwie blockiert ist. Außerdem habe ich für mich die Erfahrung gemacht, das ich bei sehr langsamen Spiel gar nicht an meiner Technik übe, weil einfach genügend Zeit ist um alles in FS auszuführen. Das sieht bei schnellerem Trommeln wieder etwas anders aus. Das leise Üben hingegen ist da wieder was anderes. Da spiel ich - eben weil ich das als "sinnfreier Draufdrescher" wirklich üben muss - tatsächlich etwas langsamer, bin trotzdem ziemlich punktgenau (für mich als Amateur, ihr seht das sicherlich anders). Vielleicht ist das aber auch einfach nur ne Kopfsache. Keine Ahnung~

    Es ist logisch, dass du bei höherem Tempo besser triffst. Du hast halt nicht so viel Zeit, sehr weit daneben zu liegen. Und du musst ja jetzt nicht für alle Zeiten langsam spielen.

    Es ist eine super Sache, um mehr Rhythmusgefühl zu entwickeln. (Sagt hier die Richtige :D)

    Ich versuche die Pausen zwischen den Schlägen für verschiedene subdivisions zu nutzen, die ich gedanklich mitzähle.

    Bei 50bpm brauchst du keine Technik. Ich glaube auch nicht, dass dein Lehrer da irgendwas sehen will, außer ne vernünftige Stick-Haltung.

    Ich kann mich inzwischen ganz gut auf solche Übungen einlassen. Ich sitz dann aber auch nicht kerzengerade am Set und warte wie ein Tiger auf den nächsten Schlag. Es ist dann halt alles ein bisschen wie in Zeitlupe und man hat sehr viel Zeit, sich selbst zu beobachten.

    Wenn du verkrampfst weil du angespannt wartest, versuch mal, nach dem Schlag alles fallen zu lassen. Angefangen bei den Schultern. Vielleicht hilft es.