Beiträge von Drum Bee

    Ich glaub es wird dann ein Roland Td 1dmk

    Dieses Set hatte ich mir am Anfang zugelegt. Schon nach wenigen Wochen war ich genervt von den kleinen Pads. Die Meshheads sind fürs Spielgefühl okay, aber die Kuchenteller-großen Pads und die miese HiHat gingen mir ziemlich schnell auf die Nerven.

    Was man daran aber ziemlich gut lernt ist, immer die Mitte des Fells zu treffen weil die praktisch nur aus einer Mitte bestehen.


    Ganz ehrlich: Wenn du nach kurzer Zeit richtig angefixt bist, solltest du bereit sein, nochmals in ein wirklich gutes Set zu investieren.

    Meiner Meinung nach ist man mit einem solchen "Einsteiger-Modell" nicht lange glücklich.

    Natürlich gilt immer: Langsam anfangen, locker bleiben und auf die Technik achten.

    Ich behaupte mal, so bis 100 bpm kriege ich das inzwischen ganz gut - und auch anhörbar - hin. Dann gibt’s auch keine Schmerzen, und mein Schlagzeuglehrer ist damit auch zufrieden.

    Aber jenseits der 100 bpm verkrampfe ich mich, werde immer gerader und verliere jede Lockerheit.


    Wahrscheinlich muss ich mehr üben und mich in Mini-Schritten dem schnelleren Tempo annähern. Dann kommt aber wieder dieser Faktor "Ungeduld" dazwischen. Die 100 wächst sich allmählich zu einem Angstgegner beim Shuffle aus.


    Danke für den Tipp mit dem Ride-Becken. Das werde ich probieren!

    - auch, aber nicht nur, evtl. auf der Hihat - und warum da Frau(en) evtl. weniger Probleme haben könnten, oder evtl. auch mehr Grooven könnten oder auch flexibler sein könnten.

    Das erkläre mal bitte genauer. :/



    Physiotherapeuten und Ärzte können da sicher genauer Auskunft geben. Kann bei Gelegenheit ja mal einen fragen ...

    Bin kein Arzt und auch kein Physiotherapeut. Aber diesbezüglich habe ich schon einige schmerzhafte Erfahrungen:


    Ich übe ja seit Wochen fleißig die Shuffelei. Als Anfänger ist man dabei nicht locker und entspannt. Man konzentriert sich auf dieses oder jenes, verbeißt sich und lässt nicht locker - im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn ich es übertrieben habe, merke ich es im Schulter-Nacken-Bereich und am rechten Schulterblatt.


    Es kann natürlich gut sein, dass ich ähnliche Probleme beim OH hätte (dann halt nur links), weil es nicht an der Position liegt, sondern an der Unentspanntheit.


    HH mit links fühlt sich irgendwie behindert an. Obwohl die schwache Linke der Grund sein kann, ist die Haltung des Armes irgendwie spack. Zu dicht am Körper wenn die HH da steht wo sie immer steht und ich direkt vor der Snare sitze. Vielleicht würde man den Weg etwas verlängern wenn man auf Dauer OH spielt.


    Naja, ich bleibe beim Überkreuz-Spiel. Die wenigen Stellen in manchen Songs, in denen die HH mal mit links angespielt werden muss, reichen mir als Herausforderung.

    Jetzt programmiere ich seit einem Jahr meine Gräten samt Muskulatur auf CH - und ich werde meinen Bewegungsapparat nicht freiwillig verwirren.

    Allen ein schöne Weihnachtszeit, viel Gesundheit, schöne Geschenke und leckeres Essen.


    Ich habe mir Besen und ein Buch mit Transkriptionen gegönnt. Außerdem eine ordentliche Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts. Diese Bescherung kommt aber erst noch…

    Ein dünnes Büchlein drückte mir damals mein 2. Klavierlehrer in die Hand. Den Titel werde ich nie vergessen:

    "Was man über Musik wissen muss"


    Es war wirklich nicht dick, und das Papier war auch nicht mega dünn. Trotzdem habe ich es nie durchgelesen. Für mich eine unüberwindbare Hürde aufgrund von Desinteresse. :P





    Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich deine Aussage in Bezug zum Tennis stellen soll. Meinst du damit, OH sei das natürliche, physiologische Bewegungsmuster, welches in früheren Jahrzehnten übergangen worden ist?

    Nein, so etwas kann und will ich gar nicht behaupten, denn dafür müsste ich beides einigermaßen können.

    Es ging mir mehr darum, dass bei irgendwelchen theoretischen Ansätzen, die auch eine gewisse "Mode" verursachen, manchmal die Physiologie übergangen wurde und wird. Die Natürlichkeit des Spiels sozusagen. Ob jetzt OH physiologischer ist, weiß ich nicht.


    Wie machen Kinder es? Die sind immer ein guter Indikator, was wirklich natürlich ist. Wenn ein Kind zum ersten Mal an einem Schlagzeug sitzt - wohin schlägt es intuitiv mit welcher Hand?

    Vielleicht können die Unterrichtenden dazu etwas sagen.

    Ohne jetzt viel Ahnung vom Schlagzeugspielen zu haben, möchte ich erwähnen, dass Bewegungsabläufe und Wege, die uns leicht fallen, physiologisch sind. Und physiologische Bewegungen sind gut.


    Ich muss nochmal (wegen Ivan Lendl) aufs Tennisspielen kommen:


    In den 70ern und frühen 80ern lernte der Schüler noch ganz andere Bewegungsabläufe. Statisch, durchgetaktet, abgebrochen, unterbrochen, unphysiologisch, der Physik entgegen gerichtet. Trotzdem hielt man es für den Königsweg, um ein erfolgreicher Spieler zu werden.

    Wer sich die Mühe machen will und auf YouTube Björn Borg oder John McEnroe ansieht, wird selbst als Laie sofort feststellen, wie unökonomisch und ineffizient das damalige Spiel im Vergleich zu modernem Tennis anmutet.

    Ein Alexander Zverev wäre damals vom Trainer sofort nach Hause geschickt worden: zu wenig Disziplin in den Bewegungen, zu unkontrolliert, zu hampelig, zu unästhetisch.


    Ich glaube, ähnliche Entwicklungen gibt es auch in anderen Sportarten wie im Fußball und beim Skifahren.


    Vielleicht gibt es so etwas ähnliches auch in der Geschichte des Schlagzeugspielens. Dass sich Ideen, Überzeugungen, wissenschaftliche Aspekte und irgendwelche Zwänge von außen eingemischt haben und eine gewisse Natürlichkeit nicht genug beachtet wurde.


    Jürgen K. hat recht: das was am Ende dabei rauskommt - das zählt.

    Andere Frage:

    Theoretisch dürfte da doch gar kein so toller Klang rauskommen, wenn beide Felle einer Trommel gleichzeitig geschlagen werden, so wie es ab 3:34 min. passiert.

    Was meinen die Physikkundigen hierzu?

    Ab 1:30 min. wird teilweise auch gleichzeitig auf beide Felle geschlagen, oder?

    Keine Ahnung, warum das trotzdem klingt. Vielleicht liegt’s an der Größe der Trommeln.

    Ich habe das schon oft auf Videos von Taiko-Trommlern gesehen. Hörte sich immer gut an!


    Ich war mal in einer solchen Gruppe, und es war etwas ganz besonderes. Ich werde diese Eindrücke niemals vergessen.

    Ich bin dann aber nach ca. einem halben Jahr wieder ausgestiegen, weil fast jede Woche neue Teilnehmer kamen, und andere gingen. Diese hohe Fluktuation ließ das Niveau stagnieren. Es ging einfach nicht vorwärts und wurde somit langweilig. Eigentlich schade, denn das war wirklich eine tolle Sache.

    Noch immer schaue ich mir sehr gerne Taiko-Gruppen auf YouTube an.



    Habe hier auch noch meine Taiko-Sticks. Zum Vergleich mit normalen Trommelstöcken:


    Einfach phänomenal!

    Timing, Ästhetik, Körperbeherrschung und noch vieles mehr auf allerhöchstem Niveau. Ich bewundere sie:



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    Ich meinte, dass ich mir nicht sicher bin, ob man bei jedem Snaredrumsound auch echte Wischtechniken anwenden kann. Klar kann man alles auf einem E-Drum anstatt mit Sticks mit Besen spielen, es wirkt sich eben nur nicht auf den Klang aus.

    Ich werde es dann herausfinden. Laut Support ist das Besenspiel möglich.

    Ich kann ja mit Jazz nicht so viel anfangen.

    Da gibt’s andere Stile:

    Heartbreak Hotel wurde z.B. auch mit Besen gespielt, oder Don't Be Cruel.

    Mit den Besen auf die HiHat-Kante zu schlagen, stelle ich mir für die Lebensdauer der Besen nicht so förderlich vor.

    Das passt schon, wie man hier auch sehen kann:

    Okay, das läuft in dem Fall aber auch sehr gefühlvoll und energiesparend ab :) . Schlägst du nicht auch eher obendrauf statt an die Kante?


    Ich dachte jetzt mehr an Genres, wo die mitlaufende HiHat die Sticks anfrisst. Das würden Besen bestimmt nicht lange durchhalten.

    Ohne jetzt große Ahnung von Becken zu haben:


    Ein Ausstellungsstück kann doch gar keinen A-Waren-Wert haben. Wer sagt, wie oft es schon gespielt wurde - und wie? Oder sehe ich das falsch?


    Wenn man ein Ausstellungsstück im Möbelhaus kauft, gibt es ordentlich Rabatt. Ebenso in anderen Branchen, wie z.B. bei Sportgeräten oder Autos. Dafür kauft man "wie gesehen", und hat normalerweise keine Garantie darauf, dass alles heil ist.

    Die Dinge dürfen dann halt Gebrauchsspuren haben.

    Aber ist ein solcher Riss eine Gebrauchsspur? Wohl eher nicht. Der Händler hätte die Beschädigung im Online-Angebot deutlich benennen müssen. Ansonsten ist das meinem Empfinden nach Betrug.

    Ich meine, verschenkt haben wird er es ja nicht.

    Ah, sorry! Ich würde ein Preset mit Besensounds anwählen, ich bin mir nicht sicher, ob diese Funktion auch bei anderen Sets anwendbar ist. Aber probieren geht ja bekanntlich über studieren. :)

    Das geht. Man kann sich die Kits individuell zusammenstellen. Also auch nur einzelne Elemente verändern.

    So hab ich bei meinem Kit Nr.68, welches ich für Queen, Crazy Little Thing Called Love benutze, auf der kleinen Tom einen Clap Sound liegen, während der Rest meinem Lieblings-Kit entspricht.