Beiträge von Drum Bee

    Klingt für mich eher so, dass dich da einer verarscht hat ...

    Ja genau, in Naivität bin ich unschlagbar. Wahrscheinlich hat er die Audiospuren von irgendeinem drittklassigen YouTube-Mixer runtergeladen und mir als das Ei des Columbus verkauft.


    Ich werde mich hüten, hier Soundbeispiele als "Beweis" einzustellen, zumal ich das in der Qualität hier gar nicht hochladen könnte.


    Es ist immer das gleiche Schema: Kenn ich nicht, kann ich mir nicht vorstellen - gibt es also nicht.


    Glaubt doch was ihr wollt.

    Sehr interessant was es nicht alles gibt. Wie funktioniert das? Hast du da weitere Infos für mich? Kann man solche Software irgendwoher beziehen oder ist das sauteurer Spezialkram?

    Mir wurde das mal von einem solchen Freak gezeigt. Er hat es mir demonstriert. Den Vorgang und das Endergebnis. Er beschäftigt sich seit Jahren damit, und hat ein richtiges Raumschiff zuhause, was die technische Ausstattung betrifft.


    Du merkst bereits: Nein, ich kann es nicht erklären. Ich kenne die Fachbegriffe nicht und habe es auch nicht kapiert. Aber gehört habe ich es.

    Und so arbeiten Bootlegger. Die machen das nicht neben ihrem Bürojob abends im Hobbykeller. Die verdienen damit hauptberuflich 'ne Menge Geld. Und die wissen genau, wo die Grenze zwischen Grauzone und Illegalität liegt.

    Zu 1: Doch, gibt es. Und jemand, der Ahnung hat, kann mit diesen Programmen fast so arbeiten, als wenn ihm die einzelnen Tonspuren vorlägen. Diese Leute "extrahieren" sogar "Tonspuren" wo es nur eine einzige gab (Mono-Aufnahmen).


    Zu 2: Der Ablauf der Urheberrechte ist nicht generell und weltweit gleich. Es gibt Songs, wo sie nach 50 Jahren abgelaufen sind. Im Gegenzug gibt es Titel, wo sie 100 Jahre laufen.

    Bei Film- und Bildaufnahmen können Urheberrechte sogar unbegrenzt sein.



    Zu 3: Bootlegs sind ein rechtliche Grauzone. Ich kenne mich da nicht perfekt aus. Aber es gibt Bootleg-Label, die existieren seit über 20 Jahren und verwursten immer wieder False Starts, Outtakes, erstellen Splices und verkaufen das Zeugs öffentlich.

    Oft sind die Bootlegger schneller als das Main Label, wenn in irgendeinem Keller in Hollywood oder Nashville eine verstaubte Aufnahme gefunden wird.

    . Zumal mir neu wäre, dass solche Remixes die breite Masse interessieren.

    Die breite Masse wird damit nicht angesprochen. Das sind Nischenprodukte für eine kleine, aber zahlungswillige, Käufergruppe.

    Produziert der Star schon seit 45 Jahren nichts mehr, freuen sich manche Fans über jeden bisher nicht gehörten Schnipsel. Und sei er nur im "Labor" entstanden.

    Für einen richtigen Remix und einzelne Korrekturen braucht man schon mindestens Stems (einzelne Instrumente) oder die kompletten Rohspuren. Und die kriegt man halt nur vom Urheber aus einem bestimmten Grund.

    Einen Remix nur von der Master/Stereosumme zu erstellen ist immer mit starken klanglichen Einschränkungen verbunden und erfordert Eingriffe, die den Mix völlig zerstören. Das ist auch völlig zu Recht illegal. Auf der anderen Seite braucht man dafür wenigstens tontechnisches Wissen und Können und zudem auch genug künstlerische (und sicher auch fragliche) Energie.

    Oh nein. Es gibt Computerprogramme, die zerlegen dir einen Song in seine Bestandteile, die den einzelnen Tonspuren gleich kommen.

    Diese Bastler investieren eine Menge Geld und Energie und eignen sich das Wissen akribisch an, ungeachtet der Urheberrechte, die andererseits oft auch schon abgelaufen sind.

    Und zu den klanglichen Einschränkungen:

    Auch hier muss ich dir widersprechen. Da werden Remixe erstellt, die sich nicht verstecken müssen. Das ist teilweise wirklich erstaunlich.


    Nur ob man dieses Kulturgut derart verändern sollte, das ist eine andere Frage.

    Und noch ein Nachsatz dazu:


    Wieviel Respekt ich vor der Aufnahme eines guten Songs habe, merkt man an folgender Aussage:

    Besonders im Chorus, wenn er so jammert, kann ich nur mit Mühe mein Tempo halten. Irgendwie will ich ihn nicht stören 8o


    Es betrifft im Übrigen nicht nur die Bootlegger. Selbst die Großen, Sony z.B., bringen teure CD-Boxen heraus, wo ganze Aufnahme-Sessions zu hören sind, bei denen sämtliche Overdubs entfernt wurden.

    Da würde der Künstler im Grab rotieren.

    Aber na gut, die sind im Besitz der Lizenzen um Musik zu zerstückeln.

    dann verstehe ich dein Problem nicht wenn das damit so gut funktioniert.

    Das Metronom braucht einen Moment bis es den Rhythmus findet. Bei einem einzelnen 7/8 Takt klappt das dann nicht.


    Ich finde die App sowieso grenzwertig, weil man damit fertig produzierte Musik in ihre Bestandteile zerlegen und neu für sich mixen kann. Meiner Meinung nach geht das zu weit.

    Wenn man so etwas machen möchte, gibt es viele Wege. Dafür braucht es diese App nicht. Tausende Musik-Affine Freizeit-Tontechniker sitzen vor ihren PCs und basteln neue Musik aus alten Klassikern.

    Da wird gemixt was das Zeug hält. Da wird aus Mono "Stereo" kreiert, was sowieso schon ziemlich fraglich ist, es werden Takes zusammen geschnitten, da werden Musiker nach vorne oder hinten oder in die Mitte gemischt, oder komplett eliminiert. Es gibt den Song plötzlich ohne Backup-Gesang, ein Jahrzehnte alter Patzer in der Aufnahme ist auf einmal verschwunden, der Schlagzeuger oder Bassist wird ersetzt, usw usw


    Das schlimme daran ist, dass diese Bastelarbeiten dann auch noch auf dem Bootleg-Markt erscheinen und Geld damit gemacht wird. Leider kann bei den technischen Möglichkeiten heutzutage jeder selbst entscheiden, wie weit er geht. Die Lizenzgeber kommen bei dem Anfall an Urheberrechtsverletzungen nicht hinterher.


    Ich habe jedoch ein völlig reines Gewissen, was meine Nutzung der App betrifft.

    Ihr hattet recht. Jetzt habe ich den Klick einfach mal weg gelassen, und es klappt!


    Und in dem Teil, der mir rhythmisch schwierig erschien, kann ich mich tatsächlich wunderbar an den anderen Instrumenten orientieren:



    Fazit: Auf die erfahrenen Schlagzeuger hören!

    Ich lasse den Gesang ganz leise mitlaufen, damit er mich nicht so sehr ablenkt bis das mal richtig sitzt. Besonders im Chorus, wenn er so jammert, kann ich nur mit Mühe mein Tempo halten. Irgendwie will ich ihn nicht stören 8o


    Aufgenommen ohne Klick - klar. Aber ob er von Anfang an das Ding aus dem Stehgreif gespielt hat, ohne Klick, weiß niemand. Außerdem kann ich mich wohl kaum mit dem Drummer von Pearl Jam vergleichen. Ziele sollten trotz aller Leidenschaft realistisch sein.

    Du kannst ja auch ordentlich Schlagzeug spielen!


    Ne, ich brauche den Klick zum üben. Gerade in diesem Song lenkt mich der Gesang mega ab. Im Refrain werde ich immer langsamer und höre ihm einfach nur noch zu…


    Außerdem finde ich hier nicht so viele Anhaltspunkte fürs korrekte Timing wie in anderen Songs.

    hmm... das underwandert mit dem TD12 so ein wenig die Idee möglichst kompakt und modern unterwegs zu sein. Kann mir noch jemand diesen Unterschied Mono vs. Piezo/Piezo erklären? Hab das mal markiert.

    Googel mal Piezo… und dann sag, dass du das wirklich so genau wissen willst.


    Man kann es auch übertreiben mit den Recherchen. Also ich will trommeln, und das soll in meinen Ohren gut klingen. Elektrotechnik studieren wollte ich nicht, nur weil ich E-Drums habe.


    Bei Piezo bin ich raus.

    Es handelt sich um „Alive“ von Pearl Jam. Läuft mit 76 bpm.



    @ Mattmatt


    7/8, 4/4, 7/8, 4/4, 7/8, 4/4. (Davor und danach alles im 4/4-Takt).

    Und weil diese 6 Takte ne ungerade Zahl ergeben, tickt das Metronom ab der Stelle bis zum Ende des Songs im Off-Beat.



    Ich werde wohl die Achtel nehmen. Für alles andere fehlt mir die technische Ausstattung.

    Hi, eine Frage:


    Übe gerade einen Song, der im Instrumental-Teil mit einem 7/8-Takt daher kommt. Es folgt ein 4/4.

    Diese beiden Takte werden 3x wiederholt. Selbst wenn ich das Metronom für diese 6 Takte ignoriere, komme ich zum Schluss im Off-Beat raus.


    Muss ich das Metronom auf durchlaufende Achtel einstellen? Oder gibt’s da noch eine andere Lösung?

    Ist ein bisschen undurchsichtig. Ich habe das TD 27 und die VH 10.

    Aber laut Anleitung würde auch hier die VH 11 funktionieren.

    Vielleicht sind die Angaben nicht in jedem Fall aktuell :/


    Aber mit dem TD 1 kann man die VH 11 keinesfalls nutzen. Das steht mal fest.

    Da kannst jedes x-beliebige Roland Modul nehmen, die sind alle kompatibel.

    Das bezweifle ich. Es gibt ja Pads mit USB-Anschluss, die nicht jedes Modul aufnehmen und auch nicht verarbeiten kann


    Die VH 11 ist voll kompatibel mit TD 20 und TD 12. Man kann sie auch mit dem TD 10, TD 8 und TD 6 verwenden. Also TD 1 fällt aus.

    Die PD 108 geht auch nicht mit dem TD 1.


    Wie findet man das heraus? Du gibst die vorhandenen Pads bei Roland in die Suchmaschine ein und schon kannst du lesen, mit welchem Modul sie betrieben werden können. Zur Not die Bedienungsanleitung runterladen. Dort stehen die Kompatibilitäten als Tabelle aufgelistet.

    Nachrüsten machte für mich keinen Sinn, da das Modul nicht viel mehr hergibt. Es ist halt ein Einstiegsmodell. Angeblich lässt es sich aber recht gut wieder verkaufen.


    Ich habe mir im Frühsommer das Roland VAD 506 zugelegt. Ich bin mega zufrieden mit dem Teilchen, da ich überhaupt keine Probleme habe, zwischen meinem Set und dem A-Set im Unterricht zu wechseln. Die Wege, Maße, Dimensionen - alles super.

    Und auch optisch muss man sich mit dem Drum-Set nicht verstecken. Und das Modul bietet so viele Möglichkeiten!

    Damit bin ich jetzt erst mal glücklich.