Beiträge von Drum Bee

    Hier sind ja offensichtlich einige Drummer unterwegs, die auch Unterricht geben. Und bestimmt schaut ihr euch bei der Probestunde den potentiellen Schüler genau an und fragt nach Erwartungen und Zielen.

    Ich gehe davon aus, dass ihr keine Standard-Herangehensweise habt, die ihr jedem Schüler aufs Auge drückt.

    Und bestimmt macht ihr auch didaktische Unterschiede zwischen dem 18jährigen, der eine Semi- oder Vollprofi-Karriere anstrebt und einer älteren Schülerin, die sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen und zu Hause ein bisschen Schlagzeug spielen möchte. Wobei letzteres nicht bedeuten soll, dass man auf jedweden Anspruch verzichten kann.


    Also, so würde ich es zumindest von einem guten Lehrer erwarten.

    Ich meine ,du ūbst einzelne Songs\Beats ganz speziell mit Noten ziemlich kurz\zūgig und gehst zum nāchsten scheint mir.Ich vermute das ist nicht nachhaltig.

    Ich zeige meinen Schūlern einen Beat und lasse sie diesen in vielen Songs spielen\probieren.So bleibt das hāngen,anstatt flūchtig zu sein wie ich veststellen muste.


    Ps:ich lege sehr viel Wert auf Gehōr in meinem Unterricht,Noten sind bei mir Beiwerk


    Ich habe jetzt ca. 6-7 Songs, mit denen ich mich beschäftigt habe, und die ich auch weiterhin täglich übe und dabei versuche, meine Trommelei zu verbessern. Es ist nicht so, dass ich denke: Kann ich jetzt - nächster Song…


    Mein Schlagzeuglehrer macht weiterhin Ferien, und irgendwie muss ich die Zeit rumbringen bis es mit dem Unterricht weiter geht. Das Lehrmaterial, was er mir gegeben hat, übe ich noch zusätzlich. Wir hatten jetzt mit Shuffle angefangen, aber ich kann nicht täglich nur die paar Übungen spielen.


    Mit dem Gehör ist das so eine Sache. Bei Ballroom Blitz konnte ich mir vom reinen Anhören her, überhaupt nicht vorstellen, was der Drummer da spielt. Für mich war das

    Bumm-Tschack, Bumm-Tschack, Bumm-Tschack, Bumm-Tschack-Tschack.

    Wenn ich dann die Noten sehe, ist das schon eine Erleuchtung.


    Manchmal passen Noten nicht zu meiner Version. Ich mache mich dann aber nicht auf die Suche nach der Version, die der Schreiber transkribiert hat, sondern nutze das Grundgerüst und schreibe die Noten selbst auf. Das bedeutet für mich, dass ich in Sekundenschritten Takt für Takt immer wieder anhöre und notiere.


    Es ist bestimmt richtig, dass man in einer Band am besten lernt.

    Aber einem Tennisschüler sage ich auch nicht, dass er nur noch mit dem Vereinsmeister spielen sollte, weil er davon am meisten profitiert.

    Denn der Vereinsmeister hat da gar keinen Bock drauf.


    Für die Gelegenheit, sich so etwas noch einmal anzusehen. Brian Connolly mit seiner silbernen Hose und den Sternchen unter den Augen (wie kommt man auf eine solche Idee?), und Steve Priest mit dem Federschmuck (heutzutage bekäme er vielleicht Ärger wegen "Diskriminierender Darstellung").


    Einfach herrlich! Ich glaube, dass man den Schlagzeuger nicht oft am Bühnenrand, vor der Band platziert, sieht:




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    So, ich muss mich outen, ich höre wie Drum Bee eine Bass Drum auf 3+ zeitgleich mit dem zusätzlichen Snareakzent, und zwar in allen Varianten, ob nun Originalversion, "Live"-Fassung bei Ilja (eh Playback ;) ) oder bei Mike Barnes.

    Das beruhigt mich. Auch wenn sie tatsächlich nicht da sein sollte, bin ich wenigstens nicht die einzige, die sie hört.

    Nun frage ich mich aber, wozu du das Ding übst. Um den Song zu begleiten, würde es völlig reichen, an der Stelle entweder einen Snare-Akzent ODER eine Bass Drum zu spielen. Wichtig ist dieses angeshuffelte Feel in Verbindung mit den Synkopen im jeweils zweiten Takt…

    Ja, wozu? Mir schwirren immer wieder mal irgendwelche Songs durch den Kopf, von denen ich denke, dass ich sie mal ausprobieren möchte. Ich weiß nicht, wie ich diese Frage beantworten soll - vielleicht mit: Ich habe einfach tierisch Spaß daran!

    Ich möchte auch versuchen, dieses Feel hinzukriegen. Ich will Schlagzeug spielen lernen, und neben den Übungen aus dem Unterricht ist es für mich eine tolle Sache, einige Songs schon recht ordentlich begleiten zu können.


    Und sicherlich wage ich mich dann auch an schwierigere Sachen heran. Einfach um zu gucken, was es so gibt, und wie man das wohl so ungefähr spielt. Selbstverständlich bin ich Lichtjahre davon entfernt, Ballroom Blitz trommeln zu können, vor allem im Original-Tempo. Aber dieser Groove hat es mir jetzt erstmal angetan.

    Reicht das als Begründung?


    P.S. das von dir angehängte Notenbeispiel kommt übrigens tatsächlich auch vor, und zwar beispielsweise in den Takten nach 0:45


    (YouTube Video)

    Das ist die Version, die ich runtergeladen habe.

    Du hast nach den Pattern angefragt, ob dies so richtig notiert wurde.

    Äh nein, ich habe die Notation nicht in Frage gestellt. Das kam hier von anderen.

    Ich bin immer noch ziemlich überzeugt davon, dass sie korrekt ist, und ich bitte um Verständnis, wenn ich es dann genau wissen will.


    Jetzt noch einmal mit allem, also ohne isolierte Drums. Ich glaube, man hört es hier besser:


    Ballroom Blitz - Anytuned 0,60x HQ (online-audio-converter.com) 2.mp3





    Aber die Bass Drum auf "3+" hört man doch ziemlich deutlich

    Nein. Das täuscht vllt. auch durch das Flanging vom Verlangsamen. BD auf 2+ und Snare auf 3+.

    Ich will ja nicht stur sein - oder doch! :P


    Auf der 3+ eindeutig die Bass Drum. Hier nochmal etwas flotter. Wer da keine Bass hört…


    Ballroom Blitz_Schlagzeug_mixed.mp3



    Der spielt es auch so:


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    In deiner Ausgangs-Notation ist jedenfalls fälschlicher Weise vor der 4 eine BassDrum, die da nicht hingehört.

    Aber die Bass Drum auf "3+" hört man doch ziemlich deutlich :/


    Also, ich höre das Ganze schon so wie es da steht. Mit einer Ausnahme:

    Im 2. Takt höre ich auf der 2 fast immer nur einen Akzent statt zwei. Ein einziges Mal in dem Soundbeispiel spielt er auf der 2 und dem + den Akzent.

    Ich habe mich hiernach gerichtet, weil ich das auch so höre, was aber nichts heißen mag:



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    Ja, Jürgen K, es ist wahrscheinlich noch zu schwierig. Trotzdem kann das üben solcher Grooves nicht schaden, denke ich.

    An das zu erreichende Tempo habe ich noch keinen Gedanken verschwendet. Das liegt ohnehin in weiter Ferne.

    m_tree

    Ich habe in diesem Thread geschrieben weil ich nicht für jede Frage ein neues Thema eröffnen wollte.

    Vielleicht kann ein Mod den Titel ändern. Z.B. "Anfängerfragen"?


    Ich weiß jetzt nicht ob das Unfug ist. Es handelt sich um den Song "Ballroom Blitz" von Sweet.

    Die Notation hat jemand erstellt, der sich ausgiebig mit dem Stück beschäftigt hat und auch ein YouTube-Video dazu zur Verfügung stellt.

    Ich habe gefühlt seit einigen Jahren ständig ein schlechtes Gewissen!


    Wenn ich mir Klamotten kaufe, stellen sich im Hinterkopf Fragen wie: Kinderarbeit? Umweltzerstörung? Wasserverschwendung? Monokulturen?

    Wenn ich Bananen kaufe: Transportwege? Ausbeutung der Pflücker? Verdrängung von Flora und Fauna?

    Wenn ich mir ne warme Winterjacke kaufe: Mikrofasern in Eisbären?

    Wenn ich ne Packung Käse kaufe: schon wieder Plastik?

    Wenn ich ins Auto steige: ohne Worte…


    Macht ja sowieso alles keinen Spaß mehr.


    Zu den Dachfenstern: die helfen nicht. Ich habe große Dachfenster an 3 (!) Seiten. Als ich noch mein Schlafzimmer dort oben hatte, war es im Sommer unmenschlich heiß, trotz guter Isolierung. Nach einigen Tagen Sommerwetter war sogar die Matratze warm, wenn man abends ins Bett ging.

    Kam mir vor wie ein Würstchen, was man in die heiße Bratpfanne schmeißt.

    Hab ich schon erwähnt, dass mein Dachboden auch noch klimatisiert ist? Eingebaut habe ich das Klimagerat eigentlich nur, weil der Dachboden keine Heizung hat und ich jetzt so auch bei winterlichen Temperaturen ohne Jacke spielen kann. Wird doch ganz schon kalt da oben. Naja, und im Sommer schalte ich dann auf "Kühlen" um. Mit einer Stunde Vorlaufzeit läuft das Gerat bereits, wenn ich mein Reich betrete.

    Also so was… und das in diesen Zeiten. Ich habe schon ein schlechtes Gewissen wenn ich lauwarm dusche.


    Aber danke für die Meditations-Erklärung. Ich kenne mich mit diesen Dingen nicht besonders gut aus.

    Guten Abend,

    Üben ist ja auch Meditation, jedenfalls sollte es das auch sein, finde ich.


    Grüße

    Jürgen


    Ich weiß nicht ob man das Meditation nennen kann, was mir manchmal passiert, aber vielleicht könnt ihr mir sagen, wie Meditation am Drum Set für euch aussieht.


    Bei mir ist das so, dass ich auf irgendeiner Passage, die mir gut gefällt, hängen bleibe. Die kann ich dann in Dauerschleife wiederholen, und dann höre ich irgendwann auf zu denken und später muss ich mich regelrecht auffordern, nach der nächsten Wiederholung doch auch mal wieder aufzuhören.


    Auch wenn mir ein Sound total gut gefällt wie z.B. die ersten 46 Takte von "With Or Without You", dieses leise Bumm-Bumm-Bumm-Bumm…da kann ich mich fast drin verlieren. Ist das Meditation am Schlagzeug?

    Oder meint ihr damit im Allgemeinen etwas anderes?

    Wenn man das Glück hat eine Band zu finden, die von der Einstellung und der Herangehensweise der einzelnen Musiker her harmoniert, und dann noch jeder ungefähr auf dem gleichen Level spielt, ist es wahrscheinlich ja auch ein bisschen einfacher.


    Ich könnte mir aber vorstellen, dass man nicht unbedingt eine große Auswahl an Bands hat, z.B. in ländlichen Gebieten, und dann vielleicht eher Kompromisse eingehen muss, oder? Man möchte vielleicht nicht so schnell aufgeben, wenn die Alternative "keine Band" bedeutet.

    Glaube nicht, dass sich das vergleichen lässt. Bei Recording Sessions kommen Musiker zusammen, um etwas neues zu schaffen. Mal ausnotiert, mal nicht, mal gibt/gab es nicht mal eine exakte Vorgabe, was zu spielen ist. Klar, früher konnte man ja nicht in der DAW alles vorproduzieren, und viele Stars der jeweils modernen Musik konnten wohl eher keine Partituren aus der Vorstellung schreiben. Zumal auch nicht jeder große Musiker im Rock und Jazz perfekt Noten las.


    Orchester reproduzieren meist Werke anderer, die komplett notiert und schon häufig aufgeführt wurden. Ein Orchestermusiker hat also so manches schon im Repertoire und kann den Rest mit Noten und Aufnahmen vorbereiten. Das Feintuning kommt dann vom Dirigenten. Nicht zu vergessen, die meisten Stimmen sind mehrfach besetzt.


    Da habe ich mich missverständlich, bzw. gar nicht ausgedrückt.

    Ich wollte die Aufnahme-Session von Musikern nicht mit der Darbietung eines Sinfonieorchesters vergleichen. Wäre auch ein bisschen daneben, denke ich.


    Eigentlich waren das einfach nur zwei Gedanken, die mir so nacheinander durch das Gehirn waberten, als ich überlegte, wo Leute gemeinsam Musik machen.