Beiträge von Drum Bee

    :P Das obige Beispiel erfordert mehrere Fähigkeiten die man sich nach und nach aneignen muss um sie dann mit viel Fleiss zusammenzubringen.

    Ja, da hast du mein Posting und das Zitat, worauf ich mich bezogen habe, wohl nicht richtig gelesen.

    Es ging nämlich keineswegs um den Song, den der Fragesteller anvisiert. Und keine Frage, dass der Titel für einen Anfänger zu schwierig ist.


    Mir ging es um die Äußerung, dass man nur das spielen könne, was man auch raushören kann.

    Ausgelagert aus Anfrage auf eine Notation wegen meiner Unerfahrenheit - Drummer, Bands & Music - Drummerforum

    Wenn du es nicht raushören kannst, kannst du es auch nicht spielen.

    Darüber haben Miss_Mieze und ich gerade diskutiert. Und wir sind beide der Meinung, dass diese Aussage nicht richtig ist.

    Wenn wir die Noten vor uns haben, können wir durchaus einen Song trommeln (der den jeweiligen Fähigkeiten entspricht), ohne jeden einzelnen Ton aus dem Original heraus hören zu können.

    Manchmal, je nach Mix, hört man die Details der Drums nicht gut, vor allem wenn es insgesamt gerade ein bisschen lauter wird.

    Mag sein, dass das mit der Zeit einfacher wird und man "erfolgreicher hört". Aber bis dahin nur Bumm-Tschack?

    Dazu sehen wir keine Notwendigkeit.

    Apropos Drum Teppich:


    Hat es eigentlich einen besonderen Grund, dass viele Teppiche diese typischen Muster aus Urgroßmutter's Zeiten haben? Teilweise auch in orientalischer Richtung?


    Ich persönlich finde die so grottenhässlich! Warum legt man sich einen solchen Flokati in eine modern eingerichtete Wohnung? Haben die irgendwelche besonderen Eigenschaften?

    Mag sein. Ist ja auch irgendwie blöd, wenn man sich in Sachen stecken muss, in denen man sich unwohl fühlt.


    Aber normalerweise (vielleicht nicht immer) fühlen sich die Leute in den Genretypischen Klamotten doch auch wohl, oder?


    Also, wenn ich jetzt Konzertgeigerin würde und müsste Kostümchen tragen - das wäre schwierig. Aber fürs Gesamtbild würde ich es tun.

    Ich habe mir im letzten November zum Einstieg das TD1DMK gekauft. 2 Wochen nach Lieferung war auf der HP zu lesen, dass es "nicht mehr lieferbar" sei.

    Ich dachte zunächst, man habe die Produktion eingestellt. Aber dann war es nach 3 Monaten oder so wieder "sofort lieferbar".


    Ich denke, die haben halt - wie alle - Probleme mit den Teilelieferungen und der Herstellung von Chips und diesem Mikro-Krams.

    Wenn es demnächst in Taiwan rappelt, wird sich die Situation noch einmal verschärfen.

    Das sehe ich ähnlich. Wenn ich mir ne Konzertkarte kaufe, den Abend organisiere, mich selbst zurecht mache, gucke was der Kleiderschrank hergibt, dann erwarte ich, dass diejenigen, die da auf der Bühne stehen, sich ebenfalls vorbereiten. Da ist wieder dieses Ding mit dem Respekt.

    Wenn jemand auftritt, bei dem es offensichtlich ist, dass ihm seine Erscheinung Shice-egal ist… Das wirkt weder cool, noch laid back, sondern desinteressiert.


    Nur meine Meinung.

    Möchte nochmal auf die Prägung zu sprechen kommen, weil ich daran glaube.


    Ich glaube, dass man die Musik, mit der man als Kind beschallt wurde, nie wirklich ablehnt, auch wenn man sich später anderen Genres zuwendet.


    Während der Schwangerschaft habe ich ständig Iron Maiden gehört. Warum weiß ich nicht. Das war wie mit den Dosenpfirsichen in der Zeit - einfach unerklärlich dieser Konsum. ^^

    Meine Tochter liebt Iron Maiden…


    Meine Mutter hat ausschließlich klassische Musik gehört. Immerzu liefen bei uns zu Hause Opern, Operetten, Arien, Konzerte usw. Noch heute kriege ich feuchte Augen, wenn ich im Fernsehen durch Zufall rein schalte.


    Mein Papa stand auf Männer-Quartette. Auch das ist irgendwie hängen geblieben. Ich liebe Elvis' Backgrounder wie "The Stamps", "The Imperials" oder "The Blackwood Brothers".


    Die Prägephase geht aber darüber hinaus bis hin ins junge Erwachsenenalter:


    Als Teenager (diese blöde Zeit der Selbst- und Sinnsuche) geht das Ganze weiter und gipfelt als junger Erwachsener in einer gewissen Festlegung.

    Es beginnt schon mit dem Klima in der Schule. Da gab es Schulen, in denen die Lehrer eher konservativ eingestellt waren, immer Busy Style trugen und sich klar abgrenzten von der zu unterrichtenden Horde.


    Und dann gab es Schulen, wo sich Lehrer versammelten, die glatt als Klassenkameraden durchgehen konnten. Eine solche (weiterführende) Schule habe ich 9 Jahre lang besucht. Es macht was mit einem, wenn der Lehrer sich einen Pulli strickt während er die Klausur beaufsichtigt, und bei der Klassenfahrt ne Tüte bastelt.


    Zu einem solchen Klima gehört viel Musik, und die bleibt haften. Wenn auch nur irgendwo in Hirn und Herz. Auch diese szenetypischen Dinge bleiben haften.

    Welche Schubladen gab es damals? Popper, Punker, Ökos, Hippies, Rocker, Teddys…Hab ich wen vergessen?


    Ich denke, dass man diese Schublade, in die man zwangsläufig geraten ist, nie ganz verlässt. Selbst der, der später z.B. Manager wird, ein kostspieliges Leben führt und kaum noch mit demjenigen vergleichbar ist, der er mal war, wird sich in der ursprünglichen Szene wohlfühlen und entsprechende Musik authentisch transportieren können.

    Und derjenige, der die Szene nie hinter sich lässt, hat sowieso kein Problem mit seiner Authentizität.