Wenn die Holzsorte einen signifikanten Einfluss auf den Klang hat, so sollten sich Unterschiede im Klang bei gleichen Toms, bei denen lediglich die Holzsorte anders ist, im verblindeten Hörtest nachweisen lassen.
Und sollten letztlich auch größer sein als eventuelle Klangunterschiede zwischen zwei baugleichen Toms (aus der selben Serie, gleicher Fabrik, ...).
"Holzsorte" meint hier vermutlich die Baumart. Nur ist es so, dass innerhalb einer Spezies, sogar zwischen verschiedenen Teilen eines Individuums, größere Abweichungen der Holzeigenschaften auftreten können, als zwischen den Mittelwerten zweier verschiedener Arten. Eine besonders "warme" Birke kann also durchaus "wärmer" klingen, als ein durchschnittlicher oder gar besonders "kalter" Ahorn. (Oder war es die Walnuss die warm klingt und der Ahorn klingt blau und die Birke klingt eher dreieckig?)