Beiträge von Muga


    Ohne Gewähr auf Vollständigkeit und komplett unsortiert.


    Was dann das spielerische Niveau dieser Inhalte angeht, gibt es natürlich enorme Ausschläge nach oben wie unten, eben abhängig von Zeit, Motivation, Lernbedingung, Auffassungsgabe und einigen anderen Faktoren.

    Danke Dir, das hilft schon mal. Auch wenn ich nach fast zwei Jahren mit mehr gerechnet hätte.

    Nach alldem, was du erzählst, scheint es im übrigen sogar eher ein Lehrer zu sein, dessen Fähigkeiten ausreichen, absolute Anfänger anzulernen, dessen didaktische und vielleicht sogar auch Drumtechnische Fähigkeiten aber nicht ausreichen, um selbst einen fortgeschrittenen Anfänger begleiten zu können. Sowas gibt es. Denn eigentlich müsste ein Lehrer ja ein Riesenspaß daran haben, wenn er mit einem jungen, begeisterten Schüler eventuell überdurchschnittliche Lernerfolge basteln kann. Und die Tatsache, dass hier noch nicht einmal Hausaufgaben verteilt werden, zeigt, dass das ganze vollkommen planlos ist.


    Seine Fähigkeiten als Schlagzeuger sind schon gut würde ich sagen, dafür spricht seine Vita. Aber ein guter Schlagzeuger ist eben nicht automatisch auch ein guter Lehrer. Didaktisch fehlt einiges und wenn dazu noch ein gewisses “Chaos” kommt, wird es schwer. Eigentlich wissen wir das schon länger, aber da die persönliche Chemie grundsätzlich gestimmt hat, haben wir bzw. eher ich (zu) lange darüber hinweggesehen.


    Gut ist, dass bei uns in Niedersachsen die Sommerferien in drei Wochen anfangen und daher einige ihre Verträge mit Musikschulen jetzt schon kündigen. Aus diesem Grund ist nämlich ein Platz in der Schule ein paar KM weiter frei geworden und da kann mein Sohn jetzt bis zu den Sommerferien vorspielen. Heute Abend geht es schon los. Mal sehen, wie groß der Unterschied ist….


    Blöd ist am Ende nur, dass dann ggf Bandunterricht an Musikschule A ist und Instrumentenunterricht an Musikschule B.

    Vielen Dank für Euer Feedback.


    Ich hätte da nochmal eine Frage, auch wenn ich jetzt schon weiss, dass die nicht leicht zu beantworten ist (wenn überhaupt…):


    Was würdet Ihr sagen, sollte ein 12-jähriger nach fast zwei Jahren Unterricht können (kann man das überhaupt so sagen?)? Ich suche nach einer Orientierung, um den Lernfortschritt irgendwie einschätzen zu können. Klar, ist das alles individuell und von Kind zu Kind verschieden. Und einen festen Wert gibt es auch nicht. Aber irgendwie möchte ich ein Gefühl dafür haben oder entwickeln, ob die 60 Minuten pro Woche auch das bringen, was sich mein Sohn davon erhofft.

    Ich hatte einen super netten „Lehrer“. Aber bei ihm war es auch so, kaum „Hausaufgaben“ und keine Kontrolle des geübten, sondern in fast jeder Stunde was Neues. Ich habe ihn auch darauf angesprochen, aber es blieb irgendwie weiter hin so. Ich habe mir dann einen neuen Lehrer gesucht.

    Könnte auch unserer sein. Das Schwere ist ja, dass die persönliche Chemie grundsätzlich stimmt, aber der Unterricht halt leider eher weniger. Naja, wird uns nichts anderes übrig bleiben, als zum Sommer hin in eine andere Schule zu gehen.

    Und wie viel Schüler machen eigentlich die Hausaufgaben wirklich, wenn man schon 1 Stunde pro Woche mit Lehrer hat? Für Hausaufgaben muss ja auch Zeit sein und nicht jeder hegt die selbe Motivation fürs trommeln.


    Was sagt denn der Sohnemann selbst dazu, wie er am liebsten lernen möchte?


    Mein Sohn möchte schneller und mehr lernen. Er spielt ja auch eh jeden Tag zwei Stunden, sprich für Hausaufgaben bzw Übungen ist genug Zeit und Motivation vorhanden. Mangels Aufgaben aus dem Unterricht covert er halt weiter verschiedene Songs bzw übt das Repertoire für den Bandunterricht. Zwischendurch schnappt er sich dann ein Übungsbuch und ackert halt sowas wie 16tel oder Ghostnotes durch… Beim nächsten Unterricht macht dann der Lehrer große Augen, wo er das jetzt her hat…

    Wenn dabei was rumkommt: super, ansonsten gibt es doch auch prima Onlinelehrer wenn vor Ort kein geeigneter mehr ist?


    Zur Ausgangsfrage: guter Unterricht sorgt dafür, dass der Schüler es schafft selber zu erlernen. Er ist Hilfestellung und kein Eintrainieren von x erfolgreichen Übungen.

    Aber vielleicht kannst Du was zu den Zielen deines Sohnes sagen?


    Ziele meines Sohnes…. Das ist natürlich bei einem zwölfjährigen noch mit Vorsicht zu genießen, aber wenn es nach ihm geht, wird er später hauptberuflich Schlagzeuger. Für ihn gibt es nur Musik und Schlagzeug. Im Schnitt spielt er am Tag locker zwei Stunden.


    Er hat an der jetzigen Musikschule einen Kumpel kennengelernt, der genauso fanatisch E-Gitarre spielt wie er sein Schlagzeug. Die zwei haben letztes Jahr eine Band “gegründet” und bekommen jetzt als Ensemble noch Zusatzunterricht. Theoretisch gibt es noch eine Musikschule im nächsten Ort wo er auch Schlagzeug lernen kann. Aber die Variante möchte ich nur im absoluten Notfall ziehen, da halt seine Band auch noch dran hängt. Schlagzeug in Schule B und Band in Schule A ist kompliziert…

    Das fragen wir uns neuerdings immer öfter. Mein Sohn ist 12 und hat jetzt seit fast zwei Jahren 60min Unterricht pro Woche an einer freien Musikschule. In letzter Zeit wachsen (leider) immer mehr die Zweifel an seinem Lehrer und daher fragen wir uns, ob das an uns liegt oder evtl doch am Lehrer.


    ZB ist es so, dass mein Sohn selten “Hausaufgaben” bekommt. Sprich, es kommt kaum vor, dass er zu Hause was bestimmtes üben soll, was dann beim nächsten Mal vorgespielt (und ggf korrigiert) wird. Überhaupt ist es auch so, dass es keinen roten Faden zu geben scheint (kein begleitendes Buch oder ähnliches…). Der Lehrer weiss eigentlich nie, was er beim letzten Mal mit meinem Sohn gemacht hat und fängt dann was anderes an. Es macht alles eher so den Freestyle Eindruck.

    Meinen Sohn nervt das immer mehr, da er schneller mehr lernen will und sich mittlerweile selber Übungen durch Bücher aneignet, da er von seinem Lehrer zu wenig gezeigt kriegt.


    Ich habe schon zwei Mal versucht den Lehrer vorsichtig dazu zu befragen (vielleicht gibt es ja einige sinnige Erklärung). Aber irgendwie kam da nichts bei rum. Er meinte nur, man müsse die Kinder einfach laufen lassen, der Rest käme dann von alleine. Einerseits nachvollziehbar, aber so ganz ohne Grundlagen oder roten Faden??


    Vielleicht ist das auch in dem Alter noch normal? Keine Ahnung. Ich will ihn da nicht wegen nichts rausziehen und woanders hinschicken, zumal er an der gleichen Musikschule auch noch Bandunterricht bekommt.


    Was sagen denn die Schlagzeuglehrer hier so dazu?


    Danke schon mal.

    Nee da hast du recht. Molton Steel war quasi schon bestellt bis sein Schlagzeuglehrer davon hörte. In seinem reichlichen Fundus an eingelagerten Sets befand sich noch obiges und als mein Sohn die Farbe gesehen hat, war er schockverliebt. Jetzt trommelt er eben auf einem noch in Japan hergestellten Starclassic in Dark Cherry Fade und ist glücklich.

    Moin zusammen,


    meinem Sohn und mir ist die Tage eine alte Snare (Anfang 80er) von Tama zugelaufen. Eine Swingstar. Da Herbstferien sind, haben wir das Teil zusammen ein wenig restauriert (Zerlegt, gereinigt, poliert und neu aufgebaut). Jetzt stellt sich natürlich die Frage: lohnt sich sowas? Verkaufen wollen wir sie nicht, aber was wäre sie noch wert? Anbei ein paar Fotos von vorher und nachher:


    Danke euch allen.


    Eventuell bestelle ich nochmal eine 22er BD nach. Die 20er ist jetzt der Ergonomie geschuldet, damit die TTs nicht zu hoch bauen. Wenn er aber weiter so wächst, hat sich das Thema bis in eineinhalb Jahren auch erledigt.

    Ich glaube, wir können den Punkt so langsam abhaken. Eigentlich wollte ich nur wissen, ob man mit einem Starclassic Performer oder einem Superstar Classic was falsch machen kann. Die Farbdiskussion ist nicht das Hauptthema und hat sich irgendwie verselbstständigt.

    Farbe ist eben individuell und die einen können gut mit dem leben was es schon immer gab, und anderen gefällt eben was anderes besser. Recht machen wird man es nie allen gleichzeitig können.


    Wen es interessiert: die Entscheidung ist auf ein Starclassic Performer in Molten Steel Blue Burst gefallen.

    Ein High-End Set (z.B. Starclassic) ist im zweiten Spieljahr wirklich nicht nötig. Besonders bei Bassdrum und Toms reicht auch ein Mittelklasse-Set. Viel wichtiger sind gute Felle und eine gute Stimmung. Die Stimmung wirkt sich nicht nur auf den Klang, sondern auch auf das Spielgefühl aus. Bei genutztem Rebound auf der Snare ist das z.B. wichtig. Da muss eine gewisse Grundspannung vorhanden sein, die bei Snares sowieso üblich ist.

    Auch bei der Hardware muss es kein High-End sein. Wichtig ist vor allem, dass Hi-Hat- und Fußmaschine ordentlich funktionieren. Bei sehr günstiger Hardware ist das leider oft nicht gegeben.

    Wichtig ist auch eine passende Aufstellung des Schlagzeugs. Die muss zur derzeitigen Körpergröße passen und sollte entsprechend ein paar Grundregeln einhalten, was z.B. die Sitzhöhe und Position aller Elemente betrifft. Und es darf auch nichts wegrutschen.


    Das von dir beschriebene ist bei uns schon gesetzt. Als das Imperialstar (gebraucht) ins Haus kam, hat sein Schlagzeuglehrer neue Felle aufgezogen und es komplett eingestellt. Die Positionen haben wir auf einen Teppich übertragen, sollte mal was verrückt werden müssen. Die Hardware ist noch komplett in Ordnung und soll auch nicht ersetzt werden. Damals hatte mein Sohn halt bzgl. Farbe nicht so wirklich ein Mitspracherecht (weil eben gebraucht und nicht zu weit weg) und es wurde ein „aufregendes“ Schwarz. Die nachfolgende Beschreibung von Jürgen K trifft die Problematik genau:


    Kinder/Jugendliche haben eben einen anderen Geschmack als die Ü50 Fraktion. Und das meine ich völlig wertfrei. Dass man nicht jedes Jahr die Farbpalette umschmeißen kann, steht ausser Frage. Aber neben ein paar Standardfarben wäre es schon schön, wenn es 2-3 neue Farben pro Jahr gäbe, die mehr dem aktuellen Zeitgeist entsprechen.


    Sämtliche Holztöne fallen bei Kindern meistens raus (wer stellt sich schon freiwillig Gelsenkirchener Barock ins Kinderzimmer?). Ebenso Sparkle-Töne, die es schon seit gefühlt über 50 Jahren gibt. Dann gibt es noch teilweise psychedelische Fade-Varianten und danach bleibt nicht mehr viel.

    Schon schlimm genug, dass die meistens Designs eher auf Rentnerbands abzielen und nicht auch den Nachwuchs im Blick haben.

    Was meinst Du mit Design? Form? Abmessungen? Oberflächengestaltung?


    Aufmerksame Leser dieses Threads erkennen sehr eindeutig, dass es bzgl Design ausschließlich um die Farbe ging. Aber vielen Dank für Deinen Beitrag…

    bestelle ich jetzt einfach vier Snares in der jeweiligen Farbe. Dann kann er wählen, und die anderen drei gehen eben wieder zurück

    Kann man machen. Da ich nicht weiß, wie die jeweiligen Snares sind (habe ne gewisse Aversion gegen Kit-Snares), würde ich dem jungen Mann wohl freundlich, aber bestimmt klarmachen, dass es sein Job ist, ein Finish zu wählen, wenn er sich auf ein neues Set freuen will. Die Entscheidungsschwierigkeiten meines Kindes würde ich nicht mit Probebestellungen zu Lasten des Händlers unterstützen wollen.


    Mein Sohn hat keine Entscheidungsschwierigkeiten, sondern möchte lediglich die Farben einmal live sehen, bevor er sich entscheidet. Das halte ich für völlig normal und würde ich auch so machen, wenn es für mich selber wäre. Das immer mehr Läden geschlossen haben und sich fast alles online abspielt, ist ja nicht meinem Sohn anzulasten. Ich bestelle auch kein neues Auto nur an Hand eines Prospektes, ohne die Farbe mal in echt gesehen zu haben.


    Aber bevor ich zwei Tage durch die Republik fahre, dabei 200,- an Sprit verballer und unnötig CO2 produziere, bestelle ich eben vier einzelne Teile. Der Händler der sie verschickt, verkauft ja dann auch danach das ganze Schlagzeug an mich.



    Ach, an anderer Stelle hier im Forum bestellen die Kollegen mehrere Becken des gleichen Herstellers und Typs, um sich dann den „richtigen“ Klang auszusuchen, aber wenn einer dann die Farbe vorher einmal in echt sehen will, wird es merkwürdig? Ja is klar…


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    So grundsätzlich kann ich bei manchen Äußerungen hier nur den Kopf schütteln. Eigentlich sollte man über jedes Kind froh sein, welches heute noch den Weg zur Musik findet. Und bei einigen hat man auch den Eindruck, dass sie selber keine Kinder haben. Wenn man hier so quer liest, ist die Mehrheit deutlich Ü40.


    Ich bin auch anders aufgewachsen, aber warum soll es meinem Sohn so gehen wie mir? Er spart sein ganzes Taschengeld, geht in der Nachbarschaft Rasen mähen um sich dieses Schlagzeug leisten zu können und es ist mir echt egal, ob er in zehn Jahren noch spielt oder nicht. Bis dahin soll er aber das spielen, worauf er am meisten Bock hat.


    Schon schlimm genug, dass die meistens Designs eher auf Rentnerbands abzielen und nicht auch den Nachwuchs im Blick haben. Gebt mal die gängigen Kataloge den Kids in der Musikschule und hört zu, was die darüber denken…


    In einem Thread nebenan beklagt man sich darüber, dass immer mehr Geschäfte schließen. Klar, wo soll der Umsatz auch herkommen, wenn alle immer nur gebraucht kaufen. Einerseits klopft man sich auf die Schulter, welche Schnäppchen man gebraucht gemacht hat, und im nächsten Moment beklagt man sich genauso darüber, dass es immer weniger Geschäfte vor Ort gibt. Finde den Zusammenhang.

    Ich geh das jetzt anders an. Tama ist ja gesetzt und am Ende geht es nur um die Auswahl des Designs. Da er sich momentan zwischen vier Farben nicht entscheiden kann, bestelle ich jetzt einfach vier Snares in der jeweiligen Farbe. Dann kann er wählen, und die anderen drei gehen eben wieder zurück und ich bestelle den Rest des Schlagzeugs noch dazu. Ist für mich einfacher, als einen zweitägigen Roadtrip durch Deutschland zu planen. Lokalen Handel, den es zu unterstützen gälte, gibt es bei mir umzu ja nicht großartig. Felle wechseln und Stimmen kann ich selber. Von daher spielt der Verkäufer keine Rolle.

    Von Musik Produktiv schrieb ich ja schon. Hat uns nen Katalog in die Hand gedrückt und auf die Homepage vom Hersteller verwiesen. PPC lohnt auch nicht mehr.


    However, ich habe verstanden, dass man mit beiden Sets nichts falsch machen kann und ich am Ende den Junior das Design aussuchen lasse. Bezugsquelle kommt dann eben noch darauf an…