Beiträge von haidem

    Also ich für meinen Teil gehe sehr stark davon aus, dass der Jazz an den Musikhochschulen einfach das einzige war, was man etablieren konnte, in den 60er Jahren, als Alternative zum klassischen Bereich. Damals war dann alles, was nicht Klassik war, halt die "Jazzabteilung".

    In Österreich wurden die entsprechenden Institute aber sicher schon seit den 90ern alle irgendwie umbenannt in "Institut für Popularmusik" d.h. dass da so ziemlich alles fabriziert wird, was musikalisch machbar ist und nicht Klassik oder Musical ist.

    Ansonsten sehe ich keinerlei Grund, dass ich als nicht studierter und nicht Jazzer nicht auch mein Potential zu swingen in so einer Challenge unter Beweis stellen darf. Oliver_Stein hat es sehr präzise auf den Punkt gebracht. Keiner muss sich von einer nicht teilnehmenden Authorität hier erklären lassen, dass es doch eh mies war, was da gebracht wurde.

    Also die 3 bestgereihten Beiträge - da möchte ich gerne wissen anhand welcher zuverlässiger Kriterien unsere Jazz-Polizei hier das Urteil fällt, dass selbst die nicht "authentisch" klängen. Also bitte, Leute, da hörts dann aber irgendwann auch mal auf. Is ja furchtbar, der Gedanke, dass man ausschließlich dann authentisch in irgendeiner Stilrichtung Trommeln könnte wenn man das nicht mindestens 10, 20 oder 30 Jahre exklusiv und höchst erfolgreich betrieben hat - ansonsten ist man immer in Faker?

    Nein, das kann nicht ernst gemeint sein.


    Mir nimmt das die Motivation, überhaupt bei der Reggae Challenge mitzumachen. Haben wir im DF ausgewiesene Reggae Drummer, die in Frage kämen authentisch zu sein?


    Kann bitte ein Moderator diesen Fred einfach schließen? Das wäre besser, denke ich. Befassen wir uns mit positiven Sachen!

    ...ach doch, genau darüber kann man gut & gerne eine Diskussion lostreten! Is doch ganz nahe an der grundlegendsten Essenz dran, weshalb wir überhaupt Herzblut in eine Freizeitaktivität ohne jeglichen finanziellen Gewinn stecken, denke ich.

    Ich hab mich zwar in einem meiner Posts als 100%iger nicht-Jazzer geoutet, aber ganz so sehr stimmt das dann natürlich auch wieder nicht. Ich hab - wenn ich so drüber nachdenke - doch einige Jahre auch in Amateur Big Bands mitgespielt. Auch wenn da alles voller g'standener Österreichischer und Bayerischer Blasmusiker am Werk waren......🤣🤣🤣

    Am Ende kann man dann sagen, dass quasi alle so wild "faken", dass es schon wieder egal ist.

    Und damit zu meiner Sichtweise:

    Ich bin ganz bei Lexikon75 - die Idee mit den klar getrennten Schubladen ist nicht meins. Ich hab' alles Mögliche an Musik gemacht in meinem Leben. Von richtig großen Produktionen im In- und Ausland von Schlagzeug, Orchesterpercussion, Pauken, Stabspiele, Blasmusik/Symph. Blasmusik, Big Bands, Rock Bands mit eigenem Material und 3 Rock-Cover/Partybands bis hin zu Bariton Gesang, mehr als 10 Jahre lang mit einer semiprofessionell agierenden A Cappella Gruppe, bis hin zu Mitwirkung im Chor des Wiener Konzerthauses bei deren Neujahrsproduktionen von Beethoven IX als Bass im Chor (Wiener Singakademie). 2005/2006 hab ich mit denen auch 1x Mendelssohns Paulus und dann Brittens War Requiem aufgeführt.

    Mit der A Cappella Gruppe war 2009 die Mitwirkung bei der Uraufführung eines modernen Oratoriums in Winnipeg in Kanada ein Höhepunkt.

    Mit der A Cappella Gruppe gab's über 5-6 Jahre hinweg ca. 50-80 Auftritte pro Jahr. Alles selbst arrangierte Pop- und Rock Hits, plus traditionelle Österreichische Volkslieder im Programm.


    Wenn ich in den letzten 30 Jahren bei all diesen Aktivitäten jedesmal im Selbstzweifel versunken wäre, ob ich gerade "authentisch" bin, oder man mir nachsagen würde ich würde faken, weil ich halt nicht immer nur EINE Sache gemacht hab, für die ich mir einen Namen gemacht hätte, sondern 35 verschiedene Sachen.......da hätte ich ja niemals den Weg aus meinem jugendlichen Schlagzeug-Keller rausgefunden, um genau diese Liste anzugehen. Mit Mut, Eifer, jugendlichem Ungestüm und der parzival'schen Torheit, die dazu auch nötig ist.


    Keine Sekunde möchte ich missen!

    Ich hab' NIE die Rückmeldung gekriegt, dass ich "genrefremd" wäre, oder so rübergekommen wäre. Nie.


    Einfach Machen!!!!🤯



    Ich hab aber auf meinem Weg auch gar nicht so wenige Mitstreiter kennengelernt die in mehr oder weniger schwerer Form mit dem Imposter-Syndrom zu kämpfen hatten. Das ist sehr sehr fies, dass unsere eigene Psyche oft Ehrenrunden dreht, die gar niemand braucht.

    27 Mikrofone! Bitte mal eine Hörprobe! Das ist sehr interessant!

    .....mittlerweile sind's doch 28 !!! 🤓🥰🤣🤣🤣🤯


    Bei der Jazz Challenge unter Buchstabe O.

    Wobei ich aus Zeitgründen eben das komplette Metal Setup inkl allem so belassen habe, um damit die Jazz Challenge zu spielen und aufzunehmen. Das ist natürlich eher schwierig und doch ein deutlicher Nachteil geworden.

    Mein Problem is halt, dass bei meinem Katastrophen Aufbau dann keinerlei Möglichkeit besteht, irgendwas zu ändern. Und in meinem Container ist absolut kein Platz mehr für ein normales 4 Piece Set, auf dem man genau diese Challenge viel sortenreiner spielen hätte können.

    Ich werde aber wohl bald mal eine Aufnahme zaubern, wo die Stilrichtung mit dem Sound (inkl. "Produktion") zusammenpasst

    Warum ist der Sound schrecklich?


    Ich hab so ein Signature Heavy Set leider noch nie mit eigenen Ohren testen können.

    Ich kann mir nur vorstellen, dass die quatratischen Kessel ordentlich Rums erzeugen.

    Ich habe viel eher das Problem, dass ich mit Sonor Essential Force Birken Toms (z.b. ein 12 x 7) nix anfangen kann, weil bei richtigem Zulangen ich wirklich Angst habe dass das Tom kaputt geht. Fühlt sich an wie Spielzeug.

    Mir fehlt da die träge Masse


    Deshalb wäre ich an so einem Signature Schwergewicht schon einigermaßen interessiert.


    Aber wenn du sagst, dass das irgendwie schrecklich klingt, dann sind meine Vorstellungen da vielleicht völlig falsch?!?!


    Vielleicht braucht so eine riesen Röhre ja auch eine etwas härtere Gangart um ihr Potential auszuspielen?

    haidem

    Kannst du mir bitte den von dir gegebenen 1 Punkt erklären?

    ...gerne:

    Ich hab allen Beiträgen ne 1 gegeben, die trotz des mathematisch präzisen Timings des Backing Tracks "mehr oder weniger" untimig in meinen Ohren angekommen sind.

    Für mich gilt/galt, dass ich bei einem Backing Track ohne Freiraum dann auch eine notwendige Voraussetzung ist, dass das Timing auch annähernd auf dem Raster ist.

    Dein Beitrag ist da sicher schon an der Grenze, das stimmt schon. Aber es geht sich für mich eben in einigen Passagen nicht ganz aus, und das Ending passt dann leider auch nicht. Das ist recht deutlich daneben. ....und dann hab ich "gleiche Härte für alle" angewandt.

    Nachdem ich zum ersten Mal an einer DF Challenge mitgemacht habe war mir auch das durchschnittliche Voting-Verhalten nicht bekannt. Ich bin "leider" dazu geneigt, die mir zur Verfügung stehende Punkte-Range schon auch voll zu nutzen. Niemand hat etwas davon, wenn man nur 6 7 oder 8 Punkte für alle vergibt. Dann entstehen keine nennenswerten Punkteunterschiede und die ganze Challenge verliert an Qualität.

    Ich habe dafür auch eine ausreichend dicke Haut, wenn jemand meinen Beitrag schlecht bewertet. Ich nehme es nicht persönlich.


    Ich hoffe du kannst damit umgehen, No hard feelings!

    Ja, einfach ungezwungen mit angeben, wer möchte

    Cool


    Mir geht's überhaupt nicht um fair/unfair. Jeder hat die gleiche Vorgabe. Ob man bei Zeitmangel dann trotzdem mitmacht oder nicht ist ja auch jedem selbst überlassen.

    Ich sehe da auch absolut keinen nennenswerten Vorteil bei dir, wenn du als Organisator logischerweise den Track schon vorher kennst.

    Meine Zeit-Challenge ist ja mein eigenes Ding


    Bei der jetzigen Challenge hab' ich geschlagene 2,5 h investiert. (Da war auch keine Zeit, die anderen Becken zu holen und zu montieren)

    Vom Download des Backing Tracks bis zu Wetransfer- Exchange, also Vorbereitung, Spielen/Üben/Kennenlernen, Aufnehmen, Editieren & Abmischen


    Ich hätte nur gerne ein Gefühl dafür, ob die anderen Beiträge auch so "ultra-effizient" erzeugt wurden, oder ob ich der einzige Verrückte bin 🤣

    .....hahahaha......ja ja das Metal Ride

    was du höst ist ein Zildjian A Earth Ride 20", BJ Anfang 90er

    ANGEBLICH soll das auch im Jazz benutzt worden sein 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

    kann ich mir zwar unmöglich vorstellen, dass das jemals ein Jazzer benutzt haben soll, aber was soll's.....


    "Alle" haben das Sound-Defizit im Beitrag O richtig identifiziert.


    Ich hab eine ganze Reihe richtiger Jazz-Becken eingelagert. Ich hab für mich die Challenge aber nochmal um einen ziemlich heftigen Härtegrad verschärft:

    Ich hab bewusst "so wenig Zeit wie möglich" und nur "so viel Zeit wie nötig" investiert.

    Der Grund ist, dass ich ein kleines Kind zu Hause hab', und Vollzeit berufstätig bin, inkl. Pendeln.

    Also bleibt mit schon seit ca. 1,5 Jahren wirklich nur ein absolutes Minimum an Zeit, mich mit meinem Schlagzeug und meinen Hobbytätigkeiten in der Musik zu beschäftigen.

    Ich jammere da aber nicht herum, sondern nehme das als Herausforderung an.


    Ich hätte einen Vorschlag für zukünftige Challenges:

    Was hält ihr davon, wenn jeder Teilnehmer bei der Übermittlung seines Beitrags einfach eine Zahl mit dazu schreibt, wie viele Stunden er/sie vom ersten Anhören des Playbacks bis zum Abschicken des Beitrags mit der Challenge beschäftigt waren?

    Das wäre für mich ganz interessant, das dann in der Auswertung sehen/vergleichen zu können.


    Natürlich soll das nicht ins Voting einfließen, aber es wäre super, wenn das im Excel Sheet auftauchen würde.


    Muss überhaupt nicht verpflichtend sein


    Danke für die Reaktionen&Einschätzungen!

    Jetzt sind die Ergebnisse da. :)

    Na dann gleich mal:

    Herzlichen Glückwunsch dem verdienten Sieger!


    Ich war zum ersten Mal dabei und bin sehr froh & dankbar über die vielen Punkte die mir da auch zugesprochen wurden.

    Als 100%iger nicht-Jazzer war das für mich schon eine interessante Herausforderung.


    Danke nochmal für die tolle Organisation & Durchführung.


    Ich finde das ist ein sehr starkes Format um eine absolut brauchbare, ehrliche und realistische Einschätzung/Einordnung der eigenen Fähigkeiten zu bekommen.

    Ich hab mir bei Thomann so ein dezentes 28er China gekauft, weil's so günstig ist.

    Holla die Waldfee

    Das Becken ist der absolute Volltreffer

    Am Ende würde ich aber aus praktischen Gründen doch die Empfehlung aussprechen, es vielleicht eher mit dem 24er mal zu versuchen. Wahrscheinlich langt das reichlich.

    Aber so große Chinas entwickeln mit jedem Zoll an Material eben nochmal einen tieferen Charakter. Das hat schon was


    Auf jeden Fall sind die Dinger so günstig, dass eigentlich nichts dagegen spricht, sich mehrere davon ins Haus zu holen und nach Belieben zu testen

    Sauberkeit gilt hier auch für Kabel, Bodenbeläge, Mikros. Eben alles was man anfasst.

    Oh ja, da hast du recht.....ich hab 10 Jahre in einer A Cappella Gruppe gesungen. Ich weiß nicht wie oft ich unseren Fundus an 15m XLR Kabel geputzt hab. Wenn du abendelang mit Kabeln hantierst, die vorher im Matsch gelegen haben.....das ist die reinste Katastrophe!


    Mit meinem Sonor Force 2000 Set ist es mir einmal passiert, dass ich unmittelbar neben einem großen Gastro-Doppelgrill meinen Gig spielen musste.

    Alter Schwede - ALLES war eingesaut mit winzigen Fett-Tröpfchen von den Koteletts und Würsten.

    Mein gesamtes Zeug hat gestunken wie eine Tierfabrik.

    🤦‍♂️

    Erlaubt ist, was gefällt, würde ich sagen.

    Aus rein optisch-ästhetischen Gründen finde ich die vielen glänzenden Teile (insbesondere auch Becken) am Schlagzeug schon wichtig und halte die auch einigermaßen sauber. Bin aber kein Fanatiker was das betrifft, dazu hab ich weder Zeit noch Nerven.....

    Aber am Ende - das Zeug kann doch aussehen wie sonst was, solange es so klingt wie man es gerne haben will!

    Außerdem ist es okay wenn man dem Equipment auch ansieht, dass es jahrzehntelang im Einsatz ist. Das zeugt doch von echter Qualität, und das darf man ruhig auch sehen.

    Lieber Dustin,

    ich finde diese Tutorials sehr gut!

    Eine Anmerkung habe ich:

    Wäre es vielleicht mal einen kleinen Exkurs wert, die HiHat Öffnungs-Praxis von Roger Taylor zu präsentieren?

    Ich finde dass seine Art, auf den Backbeats die HH mit aufzumachen, absolut einzigartig/interessant/effektiv ist/war. Definitiv etwas was vielleicht auch weniger erfahrene Schlagzeuger, die mit Queen überhaupt nicht vertraut sind, auch locken könnte/sollte.

    Roger Taylor hat da sein Markenzeichen....und wenn man einen deep Dive über HH Öffnen macht, sollte der nicht fehlen.

    Also ich hab über ganz viele Jahre hinweg den Vater Fusion (Hickory) benutzt, für so ziemlich alles. (hauptsächlich Rock und Popmusik, aber auch beim symph. Blasorchester auf der Kleinen Trommel)

    Einfach weil's ein ganz toller Stick mit den besten Eigenschaften aus allen Welten ist.


    Die letzten Jahre bin ich nur noch Schlagzeuger für den Eigenbedarf (keine Band, keine Live Auftritte)

    Und ich bin wieder weit mehr als heavy hitter im Metal Bereich unterwegs.

    Dafür hab ich mit schwereren Sticks experimentiert - und mir mit dem Vic Firth Metal dann auch gleich 3 Becken zerstört 😥

    Also: Feste draufhauen und solche Prügel dafür zu benutzen.....mein Zildjian Earth Ride hält das aus, aber Sabian HHX Evolution Crashes definitiv nicht!!!


    Jetzt hab ich meinen Frieden gefunden:

    Promuco John Bonham Signature

    Das ist ein 2B Modell der Extraklasse. Hab noch nie einen Stick gehabt der von der Balance her so gut schwingt. Sich an Bonzo zu halten kann wohl nie falsch sein. Außer vielleicht beim Alkohol 🤦‍♂️

    Ich weiß aber nicht genau inwieweit EBU R128 das berücksichtigt und den Höhenbereich in die Berechnung mit einbezieht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass das bei den Jazz-Schlagzeugperformances hier z.T. nicht so ganz funktioniert. Wenn fast nur Becken gespielt werden und das Spektrum entsprechend fast nur aus Höhen über 5 kHz besteht, kann es schon sein, dass das mit den LUFS-Werten nicht so ganz hinhaut.

    ....ich glaube du hast es jetzt sehr viel besser in Worte gefasst, als das mir vorhin gelungen ist.

    Genau das hab' ich jedenfalls gemeint 👍

    verdammt.....bei mir hat die Grippe auch 3 Wochen lang zugeschlagen.....

    Vielleicht krieg' ich auch (m)einen ersten Beitrag zu einer der Challenges hin. Mal sehen.....


    Das mit der Lautstärke ist auf jeden Fall von der Energiedichte abhängig, und da kann es jederzeit sein, dass LUFS Zahlen dich deutlich vom subjektiven Höreindruck abweichen.

    Was sein kann, ist auch, dass z.B. je nach Anwendung eines Low Cut an der Bass drum manchmal ein unhörbar tiefer Bass-Anteil zu einem höheren Lautheitswert führt, als was man erwarten würde.

    Also die Energiedichte bezogen auf die zeitliche und frequenzmäßige Verteilung.....da kann man mathematisch korrekt vorgehen wie man will....das Gehör ist so nichtlinear.....man kann solche Sachen nie "fix" einordnen. Zumindest nicht bei Vorhandensein einer best. Dynamic Range.

    Wenn man vollelektronischen Tekkno macht, dann geht's vielleicht einfacher. Bei Jazz.....hmmmm......


    Ich würde aber den subjektiven Höreindruck eines erfahrenen Drummers immer einem berechneten LUFS Wert vorziehen.

    Macht man das so heute überhaupt nicht mehr?

    Eher nicht, weil der Spaßfaktor doch ziemlich gering ausfällt. Jahrelang nur kleine Trommel - da hätte ich sicherlich bald wieder aufgehört.

    Ja, das war wie eine Prüfung - ob es mich WIRKLICH interessiert und meine Eltern dann in ein Force 2000 Set investieren sollten. Das haben die sich auch vom Mund abgespart, mehr oder weniger.

    Dementsprechend gab es nicht die Möglichkeit, dass man zum Probieren gleich ein komplettes Set anschafft.

    Ich würde es heute bei meinem eigenen Kind wahrscheinlich nicht anders machen.

    Ich spiele seit 30 Jahren und hab' am Anfang sowieso mehrere Jahre gar kein Schlagzeug gehabt, sondern eine geliehene (geile) Lefima Snare. Und sonst nix.

    Die Keune Schule durfte ich mit Metronom durchackern. Ohne Unterlass, bis ich dort dann bei den ganzseitigen Etüden bzw. Solo-Stücken angelangt war.

    Da war ich ORDENTLICH beschäftigt. Kein Mensch hat da gemeint, ich müsse unbedingt mich an einem kompletten Drumset vergreifen.

    Natürlich wollte ich unbedingt ans Set, aber die Vorgabe, dass ich alles inkl. All-American-Drummer, Marschmusik und Blasorchester Snare Drums Parts lernen sollte, hat sich doch als SEHR SEHR gesund herausgestellt. Ich tat mich mit allem, was in den Händen zu tun ist dann sehr leicht, als ich schließlich aufs volle Set wechselte und das Dazunehmen meiner beiden Haxn war quasi nur eine kleine Erweiterung von dem was ich schon mit den Händen gut konnte.


    Macht man das so heute überhaupt nicht mehr?