Der Threads ist jetzt schon so wahnwitzig lang.....da muss ich jetzt auch mitmachen!
Also wer behauptet, dass all diese vielen Varianten von Trommeln und Bauweisen und fiesen Details weiß Gott was für einen Einfluß auf den "Klang einer Trommel" haben ..........ja. ja, sicher......
Aber......
Jeder hört nur, was er gerade hören kann.
Die Frage ob was für den akustischen Klang in einem Proberaum / auf einer Bühne in Raum XY oder im Freien gemeint ist, die ist alleine schon völlig unbeantwortbar. Geschweige denn wenn aufgenommen und später über Lautsprecher im Studio gemischt und abgespielt wird, oder ein Techniker Live für FoH eine Abnahme macht.
Wer bitte interessiert sich da für den Winkel von Kesselgratungen? - niemand, der in der realen Welt versucht ordentliche Auftritte hinzukriegen, oder einfach einen "okay" Proberaum Gesamtsound hinzukriegen.
Ich habe selbst mit komplett alten Fellen auf einem alten billig Set mit Fingerspitzengefühl beim Stimmen einen erstklassigen Aufnahme-Sound hinbekommen.
Ewiger Sustain von ultra-resonanten Trommeln treiben jeden Studio- und Live Techniker in den Wahnsinn.
Am öftesten hab ich nur gesehen, wie auf den 3 Toms des schönsten und phänomenal klingenden DW Collectors Series Set dann fett die Taschentücher mit Gaffa Tape aufgeklebt wurden, weil beim Soundcheck bemerkt wurde, dass kein Gate der Welt das brauchbar machen kann, was von der ach so perfekt klingenden Trommel daherkommt.
Was "gut" ist und was nicht - liegt wirklich im Auge des Betrachters.
Genau so die Frage nach dem Material des Kessels.
Grundsätzlich kann da alles sehr gut oder auch manchmal nicht so perfekt klingen.
Wie oft hört denn jemand ein Set komplett Solo, ohne andere Instrumente in einer Umgebung, wo man heraushören kann, ob man gerade auf einer 6,5x14 Messing Snare oder auf einer 6x14 Stahl Snare spielt ?
Wenn das einer zuverlässig unterscheiden kann - der möge bitte den ersten Stein werfen.
Entscheiden tut am Ende immer die erzielbare Maximallautstärke.