Nein nein - ich meine die Serien.
Momentum 6mm dicke Kessel aus 9 Lagen.
SQ1 7mm dicke Kessel aus 7 Lagen.
Nein nein - ich meine die Serien.
Momentum 6mm dicke Kessel aus 9 Lagen.
SQ1 7mm dicke Kessel aus 7 Lagen.
Alles anzeigenZitatDie Sound Sustainer an den FT in Kombination mit TAR an den TT wird beim Momentum als Kombination des Besten aus zwei Serien angepriesen. Heißt ja aber im Umkehrschluss auch, dass die SQ2 FT-Mounts jetzt veraltet sind.
Man könnte es auch unter dem Punkt „Materialverwertung“ einordnen.
Den Soundsustainer ganz einzustellen wäre werbetechnisch vielleicht nicht so gut, da man meinen könnte er habe sich nicht bewährt.
Und da das SQ2 bei Sonor das absolut unangefochtene Flaggschiff ist und sicher bleiben soll, tun ein paar Änderungen zu den anderen Serien sicher keinen Abbruch.
Das ist ein guter Punkt. Und würde alle SQ1 Besitzer frustrieren. Ich habe auch schon oft gelesen, dass Leute mit den Sound Sustainern zufrieden sind.
Alles anzeigenDu meinst das hat den gleichen Effekt? In die Bd rein, würde ich nichts stellen wollen. Dann hinkt der Vergleich direkt wieder.
Ich bin mir sicher, dass sich schwerere / dickere Kessel, schwerere Spannreifen und Spannböckchen und ggf. zusätzliche Beschwerung des Kessels leicht unterschiedlich auswirken. Das dürfte aber insofern subtil bis nicht existent sein, dass die schiere Masse des Kessels mit allem, was dazu gehört, einen deutlich größeren Einfluss auf den Klang hat.
Und der Vergleich würde nicht hinken, sondern den Vergleich mit einem anderen Kessel vorerst ersetzen. Auf diesen hast du ja sowieso keinen Zugriff, wenn ich das richtig verstanden habe?
Aber Decke oben drauf ist eine Idee. So ein 500g/m2 Molton zum Beispiel
Das dürfte ein bisschen zu wenig sein. Für einen hörbaren Effekt muss man da schon etwas schwerere Geschütze auffahren - im wahrsten Sinne.
Aber eine Decke oder alles, was Luftschall absorbiert, macht sich in der Bassdrum natürlich gut. Insbesondere bei Mikrofonierung im Innern zum Zähmen des Basketballeffekts.
BD innen dämpfen, na klar - im entsprechenden Fall. Aber mich interessiert ja mehr die „Musikalität“ der ungedämpften Kessel.
Apropos: Noch eine theoretische Frage. Nehmen wir ein 18“ FT, wo man angeblich von Gewicht und Steifigkeit noch deutlicher profitiert. Würdet ihr eine SQ1 FT aus 7 Layern und 7mm oder eine Momentum FT mit 9 Lagen auf 6mm nehmen? Beides Birke.
Ein Freund von mir hat ein SQ1 und alle im Proberaum lieben den fetten Sound der Bassdrum. Mehr kann ich dazu nicht beitragen
Das liest man gern. Vielleicht komme ich ja nochmal an ein Exemplar, um einen Vergleichstestin den eigenen vier Wänden zu machen.
Die Prolite BD hat ja die selbe Stärke wie die neue Mometum. Nur halt ohne Re-Rings. Das muss in der Produktion günstiger sein.
Ich glaube nicht, dass das hier etwas mit den Kosten zu tun hat. Bei den Toms ist es nämlich genau umgekehrt:
Der gerade 6 mm Momentum-Kessel ist so dick wie das Prolite inkl. Ringe. Der eigentliche Prolite-Kessel ist also 2 mm dünner.
Das hast du Recht! Aber vielleicht ist die durchgehend Lage trotzdem einfacher zu bauen, als die Re Rings. M2 Preise beim Holz sind natürlich ein eigenes Thema. Keine Ahnung wie teuer das ist.
In dem Zuge fällt mir übrigens auch auf, dass im SQ2 Konfigurator die Floortoms weiterhin die normalen Mounts (baugleich Prolite) für die Beine haben, während an den Momentum-Ft die Sound Sustainer verbaut sind.
Die Sound Sustainer an den FT in Kombination mit TAR an den TT wird beim Momentum als Kombination des Besten aus zwei Serien angepriesen. Heißt ja aber im Umkehrschluss auch, dass die SQ2 FT-Mounts jetzt veraltet sind.
Macht ja erstmal keinen Sinn. Würde man ja bei der Flagship-Serie nicht machen.
Du meinst das hat den gleichen Effekt? In die Bd rein, würde ich nichts stellen wollen. Dann hinkt der Vergleich direkt wieder.
Aber Decke oben drauf ist eine Idee. So ein 500g/m2 Molton zum Beispiel
Meint ihr die Vintage Kesselbauweise mit den Re-Rings ist teurer, als ohne?
Ich stell mir das tatsächlich recht filigran vor.
Die Prolite BD hat ja die selbe Stärke wie die neue Mometum. Nur halt ohne Re-Rings. Das muss in der Produktion günstiger sein.
Und man kennt ja die Trends - Kosten sparen ist immer ein Thema. Es dann adäquat zu vermarkten auch.
Vom SQ1 finde ich tatsächlich ausschließlich die BD interessant. Ich dachte eine Zeit lang sogar, dass das Sq1 eine Serie unter Prolite ist, weil rein optisch die TomTom Mounts das vermuten ließen.
Du sagst es. Das Schöne und zeitgleich auch schwierige beim Schlagzeug spielen, beziehungsweise bei der Auswahl des richtigen Sets, sind die tausenden Einflüsse und Unterschiede. Das subjektive Erlebnis ist das Einzige, was einem wirklich Antworten gibt.
Genau deswegen hab ich mit dem Gedanken gespielt, mir mal eine Bassdrum als Heavy Shell zuzulegen. Einfach um zwei in den Maßen identische Bassdrums nebeneinander spielen zu können.
Ich finde in Musikhäuser gehen, bringt einem rein gar nichts. Da ist nie was auch nur ansatzweise gut gestimmt.
Vielen Dank für die Beteiligung.
Hochi: Dass du die Vergleichswerte mit den ganzen anderen Sets hast, ist definitiv auf das SQ1 übertragbar.
Es ist super spannend zu lesen, dass die pure Theorie sich so in der Praxis nicht widerspiegelt.
@m-tree: Bei der Sq1 BD würde demzufolge interessant sein, ob die einzelnen Lagen Birke genau so hochwertig und fest/schwer sind, wie die vom SQ2. Beim Sq1 sind es 10 Schichten für 10mm. Beim SQ2 9 Schichten für 8mm?
Das täte zumindest erklären, warum ich noch keine Lobhymnen über das Sq1 (oder explizit die massive BD) gelesen habe.
Den Beitrag lese ich mir mal durch.
orinocco: Das Thema Kesseltiefe spielt wirklich eine große Rolle. Der Trend geht ja wieder zu kürzeren Tiefen. Zumindest bei Sonor.
Das Thema Lautstärke und Projektion bei dicken Kesseln ist wohl aber bei dick vs. dünn ziemlich eindeutig und gut belegt.
Und obwohl man über Re-Rings inzwischen von „veralteter Bauweise“ spricht, die eher Nach- als Vorteile mit sich bringt, finde ich mein Prolite Set unglaublich musikalisch.
Ich hab mal einen Beitrag gelesen wo jemand beschreibt, dass diese Wölbung in der Kesselwand quasi wie eine Hämmerung im Becken ist und so dem Klang Charakter verleiht.
Was ja am Ende die übliche Antwort auf die Frage Birke oder Ahorn wäre. Genau so beschreibt Sonor die unterschiedlichen Materialien auf seiner Homepage.
Und das klingt für mich einfach nach zwei gleichwertigen Profilen.
Nicht nach einer „überlegenen“ Kesselkonstruktion.
Ich suche die ganze Zeit schon nach dem Zitat, finde es aber nicht …
Moin Leute,
ich stelle gerade ein paar theoretische Überlegungen an und habe Lust mich dazu auszutauschen.
Das SQ1 mit den schrecklichen Tom Mounts, hat serienmässig eine 10mm dicke Bassdrum aus 10 Lagen Birke.
Und das ist dicker, als eine Heavy Bassdrum beim SQ2.
Folgt man den theoretischen Ausführungen von Sonor - das Interview muss ich nochmal raus suchen - zu einer optimalen Klangentfaltung einer Trommel, will man keine Vintage-Ringe und einen möglichst steifen Kessel, damit die Luftsäule uneingeschränkt zwischen den Fellen hin und her wandern und Klang erzeugen kann. Der Kessel soll ja möglichst wenig mit schwingen, da das die Luftsäule bremst.
(Mal ganz laienhaft wiedergegeben)
Und auch hier im Forum habe ich schon öfter gelesen, dass die Holzsorte eine viel geringere Bedeutung spielt, als Kesselgratung, Kesselkonstruktion, Kesselstärke, eventuell Laminierungsverfahren etc. pp.
Und wenn ich mir all diese theoretischen Grundlagen zurecht lege, müsste die SQ1 Bassdrum ein richtiger "Sleeper" sein.
Ich selbst spiele ein Prolite und bin damit unfassbar zufrieden. Das Set habe ich nach Ohr gekauft, bevor ich jemals etwas zu den oben beschriebenen "theoretischen Grundlagen" gelesen habe. An ein SQ1 komme ich gerade nicht ran. Aber vielleicht kennt ja jemand das Set und kann mal seine subjektiven Eindrücke schildern.
Es interessiert mich sehr, ob die Praxis mit der Theorie deckungsgleich ist. Ich weiß übrigens nicht aus dem FF, welche Hersteller noch serienmässig so dicke Kessel im Programm haben.
Lieben Gruß,
Tobi