Beiträge von thinshells

    Bevor ich gleich noch ganz ausführlich hier antworte (dafür muss ich erst mal am Rechner, denn so viel tippen am Telefon tut weh) noch kurz eine Frage: Die Messing Snare Kippelt ebenfalls, auf einer 10mm dicken Glasplatte platziert.


    Nicht da, wo die Naht ist.


    Aber da komme ich mit 0.5mm Lehre durch.


    Das heißt nicht, dass höchster und tiefster Punkt auf der Kesselgratung 0.5mm von einander entfernt sind, sondern wahrscheinlich eher 0.25mm pro tiefer liegender Seite.


    Denn wenn die Trommel kippelt, gibt es ja eine höher liegende Achse und zwei tiefer liegende Seiten.


    Nach den bisherigen Aussagen alles im grünen Bereich. Aber wie schätzt ihr das bei Metal ein? Ebenfalls normale Toleranzen, oder bekommt man sowas in der Metal-Fertigung eigentlich sauberer hin?


    Hier kann sich immerhin nichts in Abhängigkeit von Temperatur und Luftfeuchtigkeit verziehen.


    Die Kesselgratung wird wahrscheinlich vor dem Biegen und Schweißen gebördelt. Aber wirklich vorstellen kann ich mir das auch nicht.


    Wobei mich die Schweissnaht tatsächlich etwas irritiert. Der Einbrand ist auffällig. Wahrscheinlich zum Nahtende hin etwas heiß geworden.


    Meinerseits auch nochmal ein Apell, bei Kleinanzeigen kräftig aufzupassen.


    Ich mache durchweg gute Erfahrungen, aber wurde letztens bei einer Snare betrogen.


    Account war gehackt. Also seriöser Name, gute Bewertungen, zwei Jacken und eine Snare im Angebot.


    Gebrochenes Deutsch. Angeblich Umstieg auf eine Ludwig Snare. Eine höherpreisige, als die zu verkaufende Snare.


    Plausibel.


    Paypal Adresse nicht deckungsgleich mit Kleinanzeigen Name.


    Geld privat geschickt. Weg.


    Mail von Kleinanzeigen bezüglich Account Sperrung kam 10min später.


    Ich hätte niemals erwartet, dass Betrüger auf die Idee kommen eine Snare zu inserieren. Aber wahrscheinlich genau deswegen.

    Ich habe die Überschrift angepasst.

    Vielen Dank! Dicke Finger am Telefon meinerseits …


    Curby: Toller Beitrag. Schön zu lesen.

    Ich hab bisher auch noch nie gemessen, bis ich davon gelesen hatte.


    Tatsächlich gab es ein paar Momente, wo die Messungen unglaubwürdig waren, da sich die „Kippelachse“ der Trommel beim Drehen verschoben hatte. Bei anderen Trommeln wiederum waren die Ergebnisse relativ eindeutig und rekonstruierbar, egal ob Ceranfeld oder Spiegel.


    Diesen Wert von 0.1mm hat das Internet ausgespuckt. Der kann auch völlig irreführend und falsch sein. Das würde ich begrüßen.


    Womit du recht hast, ist, dass auch „eine plane Unterlage“ im Haushalt nicht völlig plan ist.


    Was ich aber festhalten kann ist, dass mich das eine 12er Tom echt out of the box mit Werksfell umgehauen hat und jetzt messe ich, dass dieses Tom die einheitlichste Kesselgratung aus einer Messreihen mit bisher 8 Trommeln hat.

    Da kippelt nichts, kein Blatt Papier fand den Weg unter die Tom und auch kein Lichtspalt war zu sehen.


    Aber ja - ich freue mich darüber noch einmal auf den Grundsatz „Wer misst, misst Mist“ hingewiesen worden zu sein. Schöner Spruch.


    DerFranz: Ebenfalls super solche Erfahrungswerte zu bekommen. Eine Messing Snare habe ich auch da. Ich mess da spaßeshalber mal nach. Mal sehen, ob es da ein anderes Ergebnis gibt, da Metal.


    Laune wird sich nicht verderben lassen. Die Felle mussten zum tunen eh noch e

    Übrigens - die 12er Tom, die plan ist, war direkt beim ersten Anspielen (nach sorgfältigem Stimmen) phänomenal vom Klang.


    So, dass es mich tatsächlich extrem überrascht hat, da ich die 12er Tom ja eigentlich schon (in anderem Design) am Bespielen war.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die minimalsten Abweichungen der Kesselgratung da schon den entscheidenden Unterschied machen könnten.


    Bei einer Prolite Snare - welche kippelt - passt eine 0.5mm Fühlerlehre auf einer Seite, wenn der Rest plan aufliegt.


    Meine bisherigen Recherchen sagen, dass bis 0.1mm (also Blatt Papier) alles in Ordnung ist und darüber hinaus nicht mehr.

    Nicht, dass ich das rational erklären könnte, aber mein erstes Set war ein Sonor 3005 und mir gefallen wirklich ausschließlich Sonor Drums.


    Das Auge isst ja bekanntermaßen mit.


    Ich mag die Hardware, ich mag die Bassdrumbeine, ich mag alles daran. Made in Germany, das Logo, die Firma.


    SQ2 ist cool, aber schwer verkäuflich, da ist individuell.


    Für mich war die Prolite Serie mit der TAR Aufhängung und den Kesselmaßen die Krönung der dünnkesseligen Großserien-Sets.


    Insofern ist da gar kein so ungutes Gefühl.


    Ich will die Sets eigentlich behalte und notfalls nachschneiden lassen.


    Dennoch interessiert mich, ob solche Toleranzen überhaupt sein dürfen.


    Wie sieht das bei den anderen Prolite Spielern aus?


    Oder wie bei den hochwertigen Tama Sets?


    Hat jemand Lust mal mitzumessen?

    Anmerkung: Eins der 12er Toms ist auf der Ceranfeld Platte komplett plan. Auch während man es dreht. Am Spiegel passt kein Blatt Papier darunter.


    Damit wäre bewiesen: Das Ceranfeld ist plan und auch das Tom.


    Habt ihr eure Trommeln mal auf Herz und Nieren getestet, was das Thema Kesselgratung anbelangt?

    Moin Leute,


    mir sitzt die Rückgabefrist im Nacken.

    Ich habe zuletzt zwei Sonor Prolite Sets gekauft. Einmal als 320 und einmal als 322.


    Ich habe letztens mal gelesen, wie man die Kesselgratungen checkt.


    Heute habe ich angefangen alle Trommeln zu entfellen.


    Ich habe Trommel auf einen Spiegel gestellt und mit Papier getestet.


    Ebenfalls habe ich eine kalte Ceranfeld Platte als Unterlage genutzt.


    Und auch einen Schweisstisch aus 10mm Stahl, der für gewöhnlich komplett eben ist.


    Und es sind bisher fast alle Trommeln durchgefallen. Teilweise bekomme ich eine Fühlerlehre mit bis zu 0.3mm durch geschoben.


    Ich weiß noch nicht, ob ich einen Fehler mache, Oder die Toleranzen unterschätze … aber gerade eben vermute ich, dass hier keine Trommel wirklich komplett plan ist.


    Habt ihr zu den Messmethoden noch Input? Oder generell zu dem Anliegen?


    Wenn ein Tom kippelt und die Kippachse bei einer 90 Grad Drehung mitwandert, kann man die Unterlage als Fehlerquelle ausschließen.


    Gruß

    Tobi


    Fotos kommen

    Vielen Dank an Alle. Da waren jetzt noch wirklich äußerst interessante Beiträge dabei.


    Ich werde mir keine SQ1 BD im vierstelligen Bereich hinstellen, nur um zu sehen ob die etwas anders klingt ;)
    Ich bin mit den Vintage Kesseln der Prolites mehr als zufrieden.


    Um ehrlich zu sein, hat mir der Prolite Sound von Anfang an so gut gefallen, dass ich bis auf die 22er BD und das 13er Tom, alle Trommelgrößen aus der Serie rumstehen habe. Genau aus den genannten Gründen. Felle und Volumen - da kann man am meisten mit experimentieren.


    Raumakustik, Temperatur, Felle und vor allem die eigenen zwei Hände - da kommt der Großteil des Sounds her. Wie immer also ...
    Egal wie oft die Hersteller ihre Model-Paletten umfrisieren.


    Ich hab gerade das zweite Mal Nachwuchs bekommen - oder erhalten, müsste man sagen...


    Die Zeit hinterm Drumset ist daher begrenzt. Deswegen muss ich aktuell manchmal solche gedanklichen Ausflüge machen, um nicht zu verhungern.


    Gruß,
    Tobi

    Ich finde es in diesem Forum zunehmend anstrengend, wenn in fast jedem Thread, die immer wieder gleichen unnötigen Kommentare gemacht werden. Das bringt keinem irgendwas. Insbesondere so Sprüche wie "Am Samstag klingts so, am Sonntag klingts so" etc... das hilft doch keinem weiter. Das triftet dann in drei Kommentaren ins Absurde ab und der Thread ist weit weg von der ursprünglichen Frage.


    Reißt Euch doch mal ein bisschen zusammen. Wenn Ihr einfach nur Quatsch schreiben wollt, dann trefft Euch im Chat und überlasst das Forum den Leuten, die auch eine vernünftige Antwort auf ihre Fragen wollen.

    Danke. Ich hab’s mir in meinem Post gerade verkniffen. Ich bin immerhin freiwillig und hier und kann mich einfach wieder abmelden und das Forum wechseln.

    Ich habe nicht in Frage gestellt, dass Üben wichtiger ist, als die Hardware.


    Auch nicht, dass Temperatur und Befellung bei ein und demselben Drumkit gravierende Unterschiede machen.


    Erst recht nicht, dass Testen vor Theorie geht.


    Ich habe einfach wissen wollen, ob die SQ1 Bassdrum mit einer Kesseldicke oberhalb der SQ2 Heavy Serie eine Besonderheit im Sonor Portfolio ist und eventuell von anderen Musikern schon getestet wurde.


    nils: Danke für den wissenschaftlichen Exkurs. Ich habe gerade erst dein Buch bestellt. Das schürt die Vorfreude.

    Ich hab endlich den Artikel gefunden, der mich gedanklich so mitgerissen hat.


    Witzigerweise: Die ReRings in meinem Prolite stehen genau so weit in den Kessel, wie alle Anderen Schrauben der Lugs ebenfalls.


    Also ob Re Ring oder nicht … „glatt“ ist der Kessel von innen doch eh nicht.

    Schöne Auswahl. Wie immer, was das Ohr halt entscheidet

    To explain why Sonor favors heavier, more solid drumshells, even in its lighter models, it is easiest to quote Oliver Linknot from anything that was said during our interview, but from what he says in The Drummer's Drum. Research has been carried out at the German Federal Institute of Physics into "how the materials, form and size of a drum interrelate and affect the sound quality of the instrument." It was found that the drumshell doesn't contribute to the sound of the drums. It should be passive. It is the volume of air contained within the shell that reacts with the vibration of the heads to produce the sound. Oliver's conclusions are as follows: "The shell must not vibrate, in order not to deprive vibration energy of the drumhead by its own vibration. The shell must have a high flectional resistance; the higher the flectional resistance, the less chance of the shell producing its own vibrations. The shell must have a great mass, thus making the decay of the drum sound to a large extent independent from the way it is fixed to holders or stands. Furthermore it favors an efficient projection of the fundamental tone." So a drumshell shouldn't vibrate, but once free of vibrations, the thickness of the shell can still affect the sound of the drum. According to Oliver, "The basic frequency will be more muffled when the shell has a thin wall, so that the upper frequencies emerge. The sound seems to be more brilliant and sustaining. Shells with thicker walls and equipped with the same type of heads have the same spectrum of overtones as thin shells. However, the projection of the fundamental tone is better. The sound seems softer and fuller."

    According to Horst Link, "The sound of a drum comes only from the heads; the shell only gives the volume of the resonance space. The shell shouldn't take away any vibrations from the reaction of the heads to the space inside the shell. If the shell vibrates, it takes power from this process. The sound of a drum will improve as you put more on a shell-even with weights; you could cover a shell in concrete; it cannot be heavy enough for the ideal projection of the head sound. This is with regard to the basic tone of the head. But we do make tighter drums. This is because the overtones can be an important consideration in the overall impression of the sound. Some people want to hear some overtones, so with the Sonorlite, you get a reduced basic tone with more overtones. It is a livelier, more colorful sound."

    Steve Gardner said, "The whole idea of vibrating shells was in somebody's mind. Research wasn't done to see whether a vibrating shell really did give you a better sound. Even this company used to advertise shells as being 'full vibrating,' and it wasn't until somebody said to them 'Hang on a minute. It's only when you stop the shells from vibrating that you put the energy into the head,' that they changed. If you have a vibrating shell, you are taking energy away from the heads, so you lose volume-and more importantly, you lose tunability. You lose the potential of tuning a certain size of drum to its optimum highest pitch or its optimum lowest pitch; you are stuck with this thing that most drums of the '60s had, where you had a set sound that you couldn't get away from. I think that a lot of companies have been having trouble with their power toms. Again, it's all in the mind. Someone has an idea, and goes to the drum company, and says, 'I want a tom-tom this deep.' So the company makes it without doing any research into the way it sounds. Very often, the sound that comes off the bottom head on a power drum is nothing like what drummers think they're getting when they hit the batter head. This company has not only taken note of the research done by the Federal Institute, but it does its own research. If the basic tone of a deep drum is going to be ruined by overtones, Sonor will beef up the shell to counteract it, because Sonor cares about the way its drums sound. As percussion manufacturers, the people at Sonor know that, with a chime bar for instance, it isn't only the note that the bar itself is tuned to that matters, but it is the proportions and material of the sound chamber underneath it which have to project the note accurately. Otherwise, it will sound wrong. All these things are researched and carefully worked out. The same methods are applied in designing drums. The research that has been done, and is still being done, at the Federal Institute wasn't commissioned by Sonor. It is available to everyone, but nobody else has taken it up!"

    Oliver Link continued, "We don't want to have a situation where we are telling people that they have to use heavier shells, because it is always the better sound. The reason why we offer so many different shell sizes and combinations of thicknesses is that we want to give the drummer the largest possible choice of sound. Some people want the livelier sound, so we give it to them."

    "There is another very important point," Horst Link added, "and that is the bearing edge on the shell. The point at which the head touches the shell is crucial to the sound. It must be absolutely straight, of course, and narrow with as small an amount of shell material touching the head as possible. The type of material used to make the shell is important at this point, too. The difference in sound from shells made of different materials comes mainly from the edge: The harder the edge is, the crisper the sound. So you get a crisp sound from a drum with a metal shell, but you won't get one from a drum made with a soft material. Our drums have got hard, thick shells, but we make sure that the bearing edges are narrow. They are cut at 45 degrees inside and out. Also our shells are slightly smaller than the hoops on the heads, so that the heads 'float,' which means that there is no clogging up of the sound with the hoop rubbing against the shell."

    According to Andreas Link, "We used to make thin shells with reinforcing rings top and bottom, but we realize now that there needs to be a free passage of air between the heads on the inside of the shell, and anything close to the heads only serves to block off the sound." Horst Link agrees. "Yes. This point close to the head is where the vibration starts, and if you put an obstacle in the way right next to the head like that . . . ." Andreas Link concluded, "It's the worst thing you can do."

    Das ist ein guter Punkt. Und würde alle SQ1 Besitzer frustrieren. Ich habe auch schon oft gelesen, dass Leute mit den Sound Sustainern zufrieden sind.


    BD innen dämpfen, na klar - im entsprechenden Fall. Aber mich interessiert ja mehr die „Musikalität“ der ungedämpften Kessel.




    Apropos: Noch eine theoretische Frage. Nehmen wir ein 18“ FT, wo man angeblich von Gewicht und Steifigkeit noch deutlicher profitiert. Würdet ihr eine SQ1 FT aus 7 Layern und 7mm oder eine Momentum FT mit 9 Lagen auf 6mm nehmen? Beides Birke.

    Ein Freund von mir hat ein SQ1 und alle im Proberaum lieben den fetten Sound der Bassdrum. Mehr kann ich dazu nicht beitragen :)

    Das liest man gern. Vielleicht komme ich ja nochmal an ein Exemplar, um einen Vergleichstestin den eigenen vier Wänden zu machen.



    Die Prolite BD hat ja die selbe Stärke wie die neue Mometum. Nur halt ohne Re-Rings. Das muss in der Produktion günstiger sein.

    Ich glaube nicht, dass das hier etwas mit den Kosten zu tun hat. Bei den Toms ist es nämlich genau umgekehrt:

    Der gerade 6 mm Momentum-Kessel ist so dick wie das Prolite inkl. Ringe. Der eigentliche Prolite-Kessel ist also 2 mm dünner.


    Das hast du Recht! Aber vielleicht ist die durchgehend Lage trotzdem einfacher zu bauen, als die Re Rings. M2 Preise beim Holz sind natürlich ein eigenes Thema. Keine Ahnung wie teuer das ist.

    In dem Zuge fällt mir übrigens auch auf, dass im SQ2 Konfigurator die Floortoms weiterhin die normalen Mounts (baugleich Prolite) für die Beine haben, während an den Momentum-Ft die Sound Sustainer verbaut sind.


    Die Sound Sustainer an den FT in Kombination mit TAR an den TT wird beim Momentum als Kombination des Besten aus zwei Serien angepriesen. Heißt ja aber im Umkehrschluss auch, dass die SQ2 FT-Mounts jetzt veraltet sind.


    Macht ja erstmal keinen Sinn. Würde man ja bei der Flagship-Serie nicht machen.

    Du meinst das hat den gleichen Effekt? In die Bd rein, würde ich nichts stellen wollen. Dann hinkt der Vergleich direkt wieder.


    Aber Decke oben drauf ist eine Idee. So ein 500g/m2 Molton zum Beispiel


    Meint ihr die Vintage Kesselbauweise mit den Re-Rings ist teurer, als ohne?


    Ich stell mir das tatsächlich recht filigran vor.


    Die Prolite BD hat ja die selbe Stärke wie die neue Mometum. Nur halt ohne Re-Rings. Das muss in der Produktion günstiger sein.


    Und man kennt ja die Trends - Kosten sparen ist immer ein Thema. Es dann adäquat zu vermarkten auch.


    Vom SQ1 finde ich tatsächlich ausschließlich die BD interessant. Ich dachte eine Zeit lang sogar, dass das Sq1 eine Serie unter Prolite ist, weil rein optisch die TomTom Mounts das vermuten ließen.

    Du sagst es. Das Schöne und zeitgleich auch schwierige beim Schlagzeug spielen, beziehungsweise bei der Auswahl des richtigen Sets, sind die tausenden Einflüsse und Unterschiede. Das subjektive Erlebnis ist das Einzige, was einem wirklich Antworten gibt.


    Genau deswegen hab ich mit dem Gedanken gespielt, mir mal eine Bassdrum als Heavy Shell zuzulegen. Einfach um zwei in den Maßen identische Bassdrums nebeneinander spielen zu können.


    Ich finde in Musikhäuser gehen, bringt einem rein gar nichts. Da ist nie was auch nur ansatzweise gut gestimmt.

    Vielen Dank für die Beteiligung.


    Hochi: Dass du die Vergleichswerte mit den ganzen anderen Sets hast, ist definitiv auf das SQ1 übertragbar.


    Es ist super spannend zu lesen, dass die pure Theorie sich so in der Praxis nicht widerspiegelt.



    @m-tree: Bei der Sq1 BD würde demzufolge interessant sein, ob die einzelnen Lagen Birke genau so hochwertig und fest/schwer sind, wie die vom SQ2. Beim Sq1 sind es 10 Schichten für 10mm. Beim SQ2 9 Schichten für 8mm?


    Das täte zumindest erklären, warum ich noch keine Lobhymnen über das Sq1 (oder explizit die massive BD) gelesen habe.


    Den Beitrag lese ich mir mal durch.


    orinocco: Das Thema Kesseltiefe spielt wirklich eine große Rolle. Der Trend geht ja wieder zu kürzeren Tiefen. Zumindest bei Sonor.



    Das Thema Lautstärke und Projektion bei dicken Kesseln ist wohl aber bei dick vs. dünn ziemlich eindeutig und gut belegt.


    Und obwohl man über Re-Rings inzwischen von „veralteter Bauweise“ spricht, die eher Nach- als Vorteile mit sich bringt, finde ich mein Prolite Set unglaublich musikalisch.


    Ich hab mal einen Beitrag gelesen wo jemand beschreibt, dass diese Wölbung in der Kesselwand quasi wie eine Hämmerung im Becken ist und so dem Klang Charakter verleiht.