Von mir aus gerne auch Input zur Djembe!
Ich habe heute einen Gussspannreifen und ein paar Spannreifen auf das Ceranfeld gelegt. Von kippelt gar nicht bis "hoppla, eventuell auch 2mm" war alles dabei. Hatte nur leider keine Zeit wieder die Messlehre raus zu holen. Witzigerweise kippelte der Spannreifen des sehr guten 12er Toms am meisten
Top Gratung, nicht so topper Spannreifen und trotzdem der phänomenale Sound.
Unterm Strich haben wir also Toleranzen in den Kesselgratungen, den Spannreifen und auch den Fell-Ringen selbst.
Ich glaube man wird immer mit Abweichungen vom Ideal arbeiten müssen und hat einfach nur für die nötige Balance zu sorgen.
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Hat einer von euch schon mal probiert einen leicht verzogenen Spannreifen zu richten? Kippachse markieren und leicht mit dem Gummihammer bearbeiten? Müsste man mal probieren ...
Ich habe überlegt, ob ich meinen unrunden Bassdrum-Spannreifen - und der ist so oval, dass er beim Fell aufziehen auf der einen Seite über den äußeren Rand des Metal-Reifens ragt - mit einen Spanngurt sachte in Form ziehen könnte und das Ding mal mit in die Sauna nehme. Einmal erwärmen und abkühlen lassen.
Natürlich arbeitet Sonor an einem Ersatz - aber das Ei retten, hätte ja langfristig auch einen Reiz.
Die Holzspannreifen verformen wohl, wenn sie lange separat stehend gelagert werden. Vielleicht könnte man den Hoop mit dem Oval nach oben leicht beschwert in die Ecke stellen und regelmäßig nachmessen, ob er wieder in Rundung gekommen ist.
m_tree: Jetzt stellst du mir die Frage, bei welcher ich meiner Freundin immer ausweiche. Die hat schon ein paar mal die Augen gerollt, als der Postbote die letzten Wochen klingelte.
Ich habe aus freien Stücken mein Motorrad Hobby aufgegeben und alles verkauft. Danach kamen Kinder. Unser Golf 4 ist ein solides gutes Auto, von Aktien habe ich keine Ahnung und bei all den wilden Entwicklungen auf diesem Kontinent, hatte ich Lust von den Erlösen aus dem Motorrad Hobby ein paar schöne Trommeln zu kaufen.
Holz wird teurer, Strom wird teurer, Arbeitskraft wird teurer ... also die drei Zutaten einer Trommel werden teurer. Trommeln werden wahrscheinlich teurer.
Und es klingt etwas absurd, aber mir gefällt Sonor so gut, dass mir alles andere wirklich gar nicht gefällt. Schon seit der 7ten Klasse.
Die Prolite Serie gefällt mir sogar noch besser, als "das" SQ2, weil die Bassdrum-Hoops normale Vierkantschrauben haben und das TAR System kein Verstellknopf. Und von den Prolites sind gerade ein paar Ladenhüter mit guten Rabatten im Internet zu haben (gewesen).
Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin, mehrere Sets unterschiedlicher Hersteller zu besitzen. Ich sehe aber durchaus einen großen Sinn darin, identische Trommeln zu besitzen. Denn so kann ich zum Beispiel zwei unterschiedliche Felle aufziehen und erspielen, welche klanglichen Unterschiede dabei entstehen. Oder was passiert, wenn ich eine TomTom Batter/Reso auf 80/80 Hertz tune und die andere auf 80/90 Hertz.
Oder welchen Unterschied ich bei einer 14x12 zu 14x14 Tom hören, wenn Felle und Fellspannung/Tuning "identisch" sind (haha - wir wissen ja natürlich alle, dass das nie zu 100% der Fall sein wird).
Und so bin ich dazu übergegangen, mir aus der Prolite Serie die gesamte "Shell-Bank" zuzulegen. Paar Sachen neu, vieles gebraucht, alle möglichen Dekors, aber am Ende immer zu einander passende Trommeln.
Optisch gefällt mir der Mix aus den unterschiedlichen Dekoren sehr. Ich habe Nussbaum, Creme White, Snow Tiger und Chocolate Burl.
Übrigens sieht mein Set nie aus, wie das von Mike Portnoy. Ich tune mir dann mal wieder was zurecht, tausche aus, tune wieder rum, tausche aus. Und es macht brutal Laune.
Meine Motorrad-Euros sind inzwischen alle ausgegeben. Inzwischen fressen mir nämlich die Kinder die Portokasse leer. Aber kein Problem - ich hab ja quasi sehr sinnvolle Altersvorsorge betrieben. Trommelnd alt werden ist schon mal garantiert.