Beiträge von thinshells

    Zu dem Thema Kesselgratungen und Tolleranzen von Serien-Produktionen gibt es tolle Videos von Portlanddrums auf YouTube. Der Herr Kirsch hat einige tolle Beiträge dazu.


    Unterm Strich bekommt der oft Neuware von Kunden zugeschickt, damit die Gratungen direkt nachgearbeitet werden. Dabei schimpft der Kirsch auch nicht auf Ungenauigkeiten in der Produktion, sondern betont, dass das in der Massenproduktion gar nicht anders möglich ist. Die Videos dazu sind toll.


    Ich habe seit heute eine SQ1 BD hier in 20x16 - die Kesselgratung sieht fantastisch aus, scheint auf der Glastür liegend auch völlig plan zu sein. Wird die Tage nochmal getestet.


    Eine 18er FT aus der SQ1 Serie habe ich auch noch. Die kommt auch nochmal auf den Prüfstand.


    Ich könnte mir vorstellen, dass diese massiven und dicken Kessel insgesamt bessere „Planheit“ aufweisen, als die Vintage Sonor Kessel. Wahrscheinlich weil sie massiver sind.


    Ich habe dem Herr Kirsch mal geschrieben und gebeten mir Erfahrungswerte von Metal-Snares und Kesselgratungen mitzugeben.


    Angeblich profitieren Trommeln, auch bei geringen Abweichungen vom Idealzustand, vom Nachschneiden der Gratungen.


    Bei Holz kann man das ja machen. Bei Metal muss man mit dem leben, was man hat.

    So - nevertheless… ich hab 'ne verwaiste SQ1 BD in 20x16 in Hamburg gefunden und heute eingepackt.


    Der Kessel wirkt wirklich mächtig. Die Kesselgratungen sind top. Der erste Fingertest und ein Auflagen auf der Glastür lassen völlige Planheit vermuten. Ich will das aber nochmal unter besseren Bedingungen checken, bevor ich dazu ein Fazit gebe.


    Ich werde die BD mal identisch zu meiner Prolite 20x16 tunen und vergleichen.


    Mir geht es ausschließlich um die akustischen Unterschiede im Raum. Mikrofone besitze ich keine. Ich wüsste noch nichtmal, wie man sowas abnimmt und im Computer zu einer Audio Datei umwandelt.


    Das Ergebnis werde ich also beschreiben müssen.


    Außer es kennt jemand einen guten Tipp für Anfänger, wie man mit wenig Aufwand (Raummikrofon?) so ein Drumset laienhaft abnehmen kann.


    Die Thematik interessiert mich eh.


    Naja - wie dem auch sei … Cruiser Blue, sieht wirklich bockstark aus.

    Vielen Dank! Das ist ein guter Ansatz, damit kann ich arbeiten.


    Die Bauanleitungen für Breitband-Absorber habe ich schon gelesen.


    Ich starte einfach mal mit dem, was ich habe und warte ab, was es bewirkt. Dann kann ich das „Problem“ mit der Raumakkustik (insofern eines existieren wird) besser beschreiben bzw. eingrenzen.


    Also doch try and error 😉

    Gute Frage - hängt wahrscheinlich von der Dämmung ab. Ich weiß es um ehrlich zu sein nicht.


    Ich kann per Try and Error einfach mit dem Auskleiden anfangen oder jemand hat noch Tips/Erfahrungswerte wie man am besten anfängt.


    Die Dämmung nach außen spielt wie gesagt eine untergeordnete Rolle. Ich denke das macht es einfacher

    Interessanter Thread - ich nutze den mal, um das Thema erneut aufzugreifen.


    Ich wohne ebenfalls in einer Mietwohnung - im Keller, oder Souterrain, wie der Makler sagt.


    Hier ist im großen Bad eine kleine Sauna eingebaut.


    Ich dachte mir letztens: Da kann ich ja drin auf der Snare trommeln, weil Raum in Raum.


    Pustekuchen - hier und da ein Spalt, Glastür vorne dran.


    Ob man da im Bad trommelt oder sich in die Sauna verkriecht … man hört es durch die ganze Wohnung und auch durch 3 Wände auf der Horizontalen.


    Diese Raum in Raum Projekte stelle ich mir tatsächlich sehr sehr komplex vor.



    Jetzt zu meinem Anliegen: Ich spiele in meiner Werkstatt Schlagzeug.


    Aktuell spiele ich noch quasi in einer Halle. Dementsprechend hört man das musizieren deutlich im Innenhof.


    Wir renovieren gerade einen Raum, der als Proberaum dienen soll. Er befindet sich in der Halle, hat keine Fenster, die Nachbarn sind ein Handwerksbetrieb und zur anderen Seite fahren Züge.


    Ich muss diesen 4x2.5m großen Raum also nicht so dämmen, dass kein Schall mehr den Raum verlässt, sondern nur so, dass es im Raum gut klingt.


    Dann lese ich, dass Basotect erst ab 10cm Dicke vernünftig auch tiefe Frequenzen dämpft. Dann lese ich aber auch, was 10cm dicke Basotect Platten kosten … Halleluja.


    Breitband Absorber bauen mit Steinwolle ist mir auch geläufig. Aber das sind wieder gleich große Projekte mit viel Zeitaufwand, den ich gerade nicht betreiben kann.


    Ich habe noch Molton da, den dicken 500g/m2 Molton. Und ein zwei Matratzen.


    Wie würdet ihr denn vorgehen?


    Wo ich nämlich noch nicht so richtig durchsehe ist, wie man einen Raum eventuell auch aus Versehen überdämpft oder akustisch abwürgt.


    Ich hätte jetzt erstmal an den Deckenkanten Wandhaken angebracht, Dyneema Seile konfektioniert und gespleisst, mit Seilspannern gespannt und Molton aufgehangen. 8 Vorhänge, quasi 2 von jeder Raum Ecke ausgehend. Dass man die hin und her schieben kann und etwas Einfluss auf das Schallverhalten hat.

    Tatsächlich handelt es sich in meinem Fall um einen Shop mit Onlineshop.


    Darf man die hier nennen? Bin tatsächlich sehr zufrieden mit dem Service. Die haben mir auch Fotos geschickt. Also definitiv keine leeren Worte.


    Bruzzi: Danke für den ausführlichen Beitrag.


    Ich kann da auch noch einen interessanten Fall schildern. Meine erste Prolite Bassdrum ist eine gebrauchte lange 20er. Also mal 17.5.


    Da war ein EMAD Fell drauf. Nett, aber ich wollte erstmal was ohne viel Dämpfung.


    Gekauft habe ich ein Aquarian Force 2.


    Und da passt der BD-Hoop nicht drauf und drückt auf die Fellschulter.

    Also entweder ist der BD-Hoop zu „klein“ oder das Aquarian Fell zu groß. Man kann also auch durchaus mit den unterdimensionierten Trommeln Probleme bekommen.



    Hier habe ich noch einen traumhaften Messschieber. Hatte ich auf Kleinanzeigen mal entdeckt.


    Damit kann man alles und jeden vermessen. 😁

    Bruzzi, da steckst du ja schon handwerklich tief in der Materie.


    Aus welchem Jahrzehnt war deine Trommel denn?


    Ich habe Kontakt mit dem Musikladen gehabt, welcher mir die Messing Snare verkauft hat. Die haben sich die Mühe gemacht, mal eben das Schlagfell einer identischen Snare zu demontieren und auf ihre hauseigene Glas-Kippel-Platte zu legen 😉 Die haben tatsächlich was da, um die Produkte zu überprüfen.


    Auch da gibt es eine minimale Kippbewegung der Kesselgratung.


    Das scheint einfach normal zu sein. Vielleicht vermeidbar. Oder besser machbar. Aber unterm Strich: normal.



    Die Djembe sieht übrigens wirklich krass aus. Da hat man ja schon fast Mitleid mit dem Fell.

    Ich war auch verwundert, dass bei meinen neuen Spannreifen nur einer komplett plan erscheint.


    Es wundert mich auch, dass der DieCast Hoop nicht komplett plan ist. Den Guss bekommt man nämlich nicht mehr nachbearbeitet.


    Mich würde daher sehr interessieren, wie das bei den Spannreifen anderer hochwertiger Sets/Hersteller aussieht.


    Ich kann wie gesagt nur für die Prolite Serie sprechen.

    m_tree: Ja, das wundert mich nicht. Es ist eine besondere Vorliebe meinerseits.


    Für mich wäre es fremd mehrere unterschiedliche Drumsets zu besitzen. Denn die würde ich nicht mischen.


    Aber die 20er BD gegen eine baugleiche 18er BD tauschen und schauen, wie das das Gefühl ein und desselben Grooves verändert, finde ich sehr spannend.




    So einen Thread fände ich auch sehr spannend. Auch wenn unterm Strich immer wieder gesagt werden würde, dass das Gehör entscheidet, sind solche technischen Diskurse anregend.



    fwdrums: Ist das eine abwertende Redewendung?

    diddle: Täte ich die Dinger sammeln und lagern, würde ich das unterschreiben. Aber mit Klängen experimentieren ist für mich durchaus Sinn eines Musikinstruments.


    Und ich würde schwören, ein paar Becken mehr als nötig, haben hier die meisten im Schrank.


    Josh: Zeit zum üben verplempert man meiner Meinung nach nicht hier im Forum oder beim Musikinstrumente zerlegen, sondern beim Scrollen auf Social Media. Und da ich das nicht habe, sehe ich das ganz entspannt.


    Man muss ja auch mal Pausen machen beim Trommeln. Die reichen um etwas am Vierkant zu drehen.

    Von mir aus gerne auch Input zur Djembe!


    Ich habe heute einen Gussspannreifen und ein paar Spannreifen auf das Ceranfeld gelegt. Von kippelt gar nicht bis "hoppla, eventuell auch 2mm" war alles dabei. Hatte nur leider keine Zeit wieder die Messlehre raus zu holen. Witzigerweise kippelte der Spannreifen des sehr guten 12er Toms am meisten :D Top Gratung, nicht so topper Spannreifen und trotzdem der phänomenale Sound.


    Unterm Strich haben wir also Toleranzen in den Kesselgratungen, den Spannreifen und auch den Fell-Ringen selbst.

    Ich glaube man wird immer mit Abweichungen vom Ideal arbeiten müssen und hat einfach nur für die nötige Balance zu sorgen.

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    Hat einer von euch schon mal probiert einen leicht verzogenen Spannreifen zu richten? Kippachse markieren und leicht mit dem Gummihammer bearbeiten? Müsste man mal probieren ...


    Ich habe überlegt, ob ich meinen unrunden Bassdrum-Spannreifen - und der ist so oval, dass er beim Fell aufziehen auf der einen Seite über den äußeren Rand des Metal-Reifens ragt - mit einen Spanngurt sachte in Form ziehen könnte und das Ding mal mit in die Sauna nehme. Einmal erwärmen und abkühlen lassen.


    Natürlich arbeitet Sonor an einem Ersatz - aber das Ei retten, hätte ja langfristig auch einen Reiz.

    Die Holzspannreifen verformen wohl, wenn sie lange separat stehend gelagert werden. Vielleicht könnte man den Hoop mit dem Oval nach oben leicht beschwert in die Ecke stellen und regelmäßig nachmessen, ob er wieder in Rundung gekommen ist.




    m_tree: Jetzt stellst du mir die Frage, bei welcher ich meiner Freundin immer ausweiche. Die hat schon ein paar mal die Augen gerollt, als der Postbote die letzten Wochen klingelte.


    Ich habe aus freien Stücken mein Motorrad Hobby aufgegeben und alles verkauft. Danach kamen Kinder. Unser Golf 4 ist ein solides gutes Auto, von Aktien habe ich keine Ahnung und bei all den wilden Entwicklungen auf diesem Kontinent, hatte ich Lust von den Erlösen aus dem Motorrad Hobby ein paar schöne Trommeln zu kaufen.


    Holz wird teurer, Strom wird teurer, Arbeitskraft wird teurer ... also die drei Zutaten einer Trommel werden teurer. Trommeln werden wahrscheinlich teurer.


    Und es klingt etwas absurd, aber mir gefällt Sonor so gut, dass mir alles andere wirklich gar nicht gefällt. Schon seit der 7ten Klasse.

    Die Prolite Serie gefällt mir sogar noch besser, als "das" SQ2, weil die Bassdrum-Hoops normale Vierkantschrauben haben und das TAR System kein Verstellknopf. Und von den Prolites sind gerade ein paar Ladenhüter mit guten Rabatten im Internet zu haben (gewesen).


    Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin, mehrere Sets unterschiedlicher Hersteller zu besitzen. Ich sehe aber durchaus einen großen Sinn darin, identische Trommeln zu besitzen. Denn so kann ich zum Beispiel zwei unterschiedliche Felle aufziehen und erspielen, welche klanglichen Unterschiede dabei entstehen. Oder was passiert, wenn ich eine TomTom Batter/Reso auf 80/80 Hertz tune und die andere auf 80/90 Hertz.


    Oder welchen Unterschied ich bei einer 14x12 zu 14x14 Tom hören, wenn Felle und Fellspannung/Tuning "identisch" sind (haha - wir wissen ja natürlich alle, dass das nie zu 100% der Fall sein wird).


    Und so bin ich dazu übergegangen, mir aus der Prolite Serie die gesamte "Shell-Bank" zuzulegen. Paar Sachen neu, vieles gebraucht, alle möglichen Dekors, aber am Ende immer zu einander passende Trommeln.


    Optisch gefällt mir der Mix aus den unterschiedlichen Dekoren sehr. Ich habe Nussbaum, Creme White, Snow Tiger und Chocolate Burl.


    Übrigens sieht mein Set nie aus, wie das von Mike Portnoy. Ich tune mir dann mal wieder was zurecht, tausche aus, tune wieder rum, tausche aus. Und es macht brutal Laune.



    Meine Motorrad-Euros sind inzwischen alle ausgegeben. Inzwischen fressen mir nämlich die Kinder die Portokasse leer. Aber kein Problem - ich hab ja quasi sehr sinnvolle Altersvorsorge betrieben. Trommelnd alt werden ist schon mal garantiert.

    Vielen Dank für die Anteilnahme.


    Eigentlich muss man immer auf Paypal mit Käuferschutz bestehen. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Aber in meinem Fall, war die Konversation tatsächlich "zu gut", als dass man einen Betrug hätte erwarten können.


    Die Idee mit der Image-Search ist klasse.


    Naja ... Leben geht weiter.


    Ich lege manchmal zu verkaufende Sachen vor die Tür und bitte die Leute das Geld in den Briefkasten zu schmeißen. Klappte bisher immer. Vertrauen ist etwas schönes. So als Alltagserscheinung nebenher.



    Gruß,

    Tobi

    Drumstudio1


    Danke ebenfalls! Sehr nachvollziehbare Beschreibung. Problem beim tunen hatte ich bisher mit noch keiner Trommel, außer einer Bassdrum mit ovalem Hoop.


    Und der verzogene Hoop, sprang mir förmlich ins Gesicht. Da muss man nicht mit der Fühlerlehre ran.



    DerFranz Thema Snarebed ist bekannt. 😁


    fwdrums: Auch sehr gut zu lesen. Da tauchen die 2mm nochmal als problematischer Wert auf.


    trommla: Gehör vor Messung … so gehts mir inzwischen auch, nachdem ich mal mit einem Tunebot experimentieren durfte.


    Nettes Tool, um in den ersten Schritten den Stimmvorgang zu unterstützen, aber hinten raus - wenns also wirklich musikalisch wird - in meinen Augen eher nervig. Und macht keinen Spaß.


    Curby: Was du schreibst wird mehrfach bestätigt. Hinhören, weniger messen.

    coll3ctor: Das ist auch beruhigend zu wissen. Dann weiß man schon mal, dass auch frisch geschnitten mit Toleranzen einhergeht.


    Die sind ja - wie im Thread erwähnt - nicht eindeutig definiert.


    Aber ein Gefühl zu entwickeln, ab wann man von einem „Defekt“ sprechen täte, ist für mich ebenfalls Hintergrund dieses Threads.


    Und da haben mich die Beiträge aus einigen Ami-Foren tatsächlich mit falschen Vorstellungen versorgt.



    orinocco: Holz quellen lassen wäre mir nichts. Es gibt zwar diese Labellos für Kesselgratungen. Aber ich meine die quellen nicht. So einen Prozess hat man dann gar nicht mehr unter Kontrolle.


    Mikrofon versetzen wiederum schon😉



    Josh: Jetzt wo wir das Thema besprechen, stört mich das gar nicht mehr. Unterm Strich weiß ich ja, dass alles in Ordnung ist.


    Auf eigene Faust abschleifen werde ich da nix. Verschlimmbesserung wäre wahrscheinlich das Resultat.


    Beam: Vielen Dank für den Beitrag.

    Wertvolle Info mit dem Verzug von Multiplex auf 12“.


    Wahrscheinlich sollte man durchaus seine Hoops, Gratungen aber auch Felle testen. Wenn 2mm bei Dir einen eklatanten Unterschied gemacht haben, haben wir ja schon mal einen Wert bei dem man Obacht haben sollte.


    Hab letztens ein Remo Fell ausgepackt und das hat auch kräftig gekippelt. Das kann man hin biegen. Den Spannreifen nicht.


    Ich leg meine auch mal aufs Ceranfeld und schaue mir die an.



    … geht gleich weiter

    Bevor ich gleich noch ganz ausführlich hier antworte (dafür muss ich erst mal am Rechner, denn so viel tippen am Telefon tut weh) noch kurz eine Frage: Die Messing Snare Kippelt ebenfalls, auf einer 10mm dicken Glasplatte platziert.


    Nicht da, wo die Naht ist.


    Aber da komme ich mit 0.5mm Lehre durch.


    Das heißt nicht, dass höchster und tiefster Punkt auf der Kesselgratung 0.5mm von einander entfernt sind, sondern wahrscheinlich eher 0.25mm pro tiefer liegender Seite.


    Denn wenn die Trommel kippelt, gibt es ja eine höher liegende Achse und zwei tiefer liegende Seiten.


    Nach den bisherigen Aussagen alles im grünen Bereich. Aber wie schätzt ihr das bei Metal ein? Ebenfalls normale Toleranzen, oder bekommt man sowas in der Metal-Fertigung eigentlich sauberer hin?


    Hier kann sich immerhin nichts in Abhängigkeit von Temperatur und Luftfeuchtigkeit verziehen.


    Die Kesselgratung wird wahrscheinlich vor dem Biegen und Schweißen gebördelt. Aber wirklich vorstellen kann ich mir das auch nicht.


    Wobei mich die Schweissnaht tatsächlich etwas irritiert. Der Einbrand ist auffällig. Wahrscheinlich zum Nahtende hin etwas heiß geworden.


    Meinerseits auch nochmal ein Apell, bei Kleinanzeigen kräftig aufzupassen.


    Ich mache durchweg gute Erfahrungen, aber wurde letztens bei einer Snare betrogen.


    Account war gehackt. Also seriöser Name, gute Bewertungen, zwei Jacken und eine Snare im Angebot.


    Gebrochenes Deutsch. Angeblich Umstieg auf eine Ludwig Snare. Eine höherpreisige, als die zu verkaufende Snare.


    Plausibel.


    Paypal Adresse nicht deckungsgleich mit Kleinanzeigen Name.


    Geld privat geschickt. Weg.


    Mail von Kleinanzeigen bezüglich Account Sperrung kam 10min später.


    Ich hätte niemals erwartet, dass Betrüger auf die Idee kommen eine Snare zu inserieren. Aber wahrscheinlich genau deswegen.

    Ich habe die Überschrift angepasst.

    Vielen Dank! Dicke Finger am Telefon meinerseits …


    Curby: Toller Beitrag. Schön zu lesen.

    Ich hab bisher auch noch nie gemessen, bis ich davon gelesen hatte.


    Tatsächlich gab es ein paar Momente, wo die Messungen unglaubwürdig waren, da sich die „Kippelachse“ der Trommel beim Drehen verschoben hatte. Bei anderen Trommeln wiederum waren die Ergebnisse relativ eindeutig und rekonstruierbar, egal ob Ceranfeld oder Spiegel.


    Diesen Wert von 0.1mm hat das Internet ausgespuckt. Der kann auch völlig irreführend und falsch sein. Das würde ich begrüßen.


    Womit du recht hast, ist, dass auch „eine plane Unterlage“ im Haushalt nicht völlig plan ist.


    Was ich aber festhalten kann ist, dass mich das eine 12er Tom echt out of the box mit Werksfell umgehauen hat und jetzt messe ich, dass dieses Tom die einheitlichste Kesselgratung aus einer Messreihen mit bisher 8 Trommeln hat.

    Da kippelt nichts, kein Blatt Papier fand den Weg unter die Tom und auch kein Lichtspalt war zu sehen.


    Aber ja - ich freue mich darüber noch einmal auf den Grundsatz „Wer misst, misst Mist“ hingewiesen worden zu sein. Schöner Spruch.


    DerFranz: Ebenfalls super solche Erfahrungswerte zu bekommen. Eine Messing Snare habe ich auch da. Ich mess da spaßeshalber mal nach. Mal sehen, ob es da ein anderes Ergebnis gibt, da Metal.


    Laune wird sich nicht verderben lassen. Die Felle mussten zum tunen eh noch e

    Übrigens - die 12er Tom, die plan ist, war direkt beim ersten Anspielen (nach sorgfältigem Stimmen) phänomenal vom Klang.


    So, dass es mich tatsächlich extrem überrascht hat, da ich die 12er Tom ja eigentlich schon (in anderem Design) am Bespielen war.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die minimalsten Abweichungen der Kesselgratung da schon den entscheidenden Unterschied machen könnten.


    Bei einer Prolite Snare - welche kippelt - passt eine 0.5mm Fühlerlehre auf einer Seite, wenn der Rest plan aufliegt.


    Meine bisherigen Recherchen sagen, dass bis 0.1mm (also Blatt Papier) alles in Ordnung ist und darüber hinaus nicht mehr.