Kesselgratung checken nach Neukauf

  • Wenn es sich aber noch runter drücken lässt, also noch Luft zwischen Fell und Gratung ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Kombi klingt. Wird bei dir also noch passen.

    Das ist bei meinem 16er der Fall. Klingt schön tief. Momentan wummert sie etwas länger nach-liegt an den tiefen Tempis. Da ich die Toms nicht einzeln abnehme hört man es auf einer Aufnahme nicht.

    Ist auch die einzige Tonne die ich sogar beidseitig bespielen könnte. Das Sonor XP-Thin verrichtet schon seit 1994 unbeeindruckt als Reso den Dienst. Drei dieses Felletyp's sind noch diensttauglich- Beim 8er sogar als Schlagfell.

    Dass das Fell nicht formschlüssig auf der Gratung aufliegt, hab ich auch erst bei einem Check-Up der Gratungen bzw. Zentrierung festgestellt.

    Was den "Lichttest" angeht erfüllt keine meiner Trommel die strengen Angaben. Wie schon erwähnt wurde sind die Abstände zwischen Licht und Dunkel sehr groß, so dass es beim Stimmen keine Geige spielt.

  • Darauf hab ich meine neuen Gußreifen gespannt und den vom Schlagfell behalten den vom Reso umgetauscht, weil der knapp 2 mm krumm war.

    Ist das nicht eine normale Entwicklung bei Snare-Reso-Spannreifen? Ich kann nur von mir selbst sprechen, aber ich stimme das Resofell immer ein bisschen in das Snarebed rein. Alles andere klingt idR nach Grütze und führt zur Wellenbildung am Resofell im Snarebed-Bereich.

    Gute Idee, nur:

    Die 2 mm waren von einer Schraube zur nächsten danebenliegenden…

    Das hatte leider nix mit „ins Snarebed hineinstimmen“ zu tun sondern war schlichtweg ein Fertigungsfehler des einen Reifens.

    Eine gleichmäßige- oder ins Snarebedhineinstimmung war garnicht möglich …

  • Zu dem Thema Kesselgratungen und Tolleranzen von Serien-Produktionen gibt es tolle Videos von Portlanddrums auf YouTube. Der Herr Kirsch hat einige tolle Beiträge dazu.


    Unterm Strich bekommt der oft Neuware von Kunden zugeschickt, damit die Gratungen direkt nachgearbeitet werden. Dabei schimpft der Kirsch auch nicht auf Ungenauigkeiten in der Produktion, sondern betont, dass das in der Massenproduktion gar nicht anders möglich ist. Die Videos dazu sind toll.


    Ich habe seit heute eine SQ1 BD hier in 20x16 - die Kesselgratung sieht fantastisch aus, scheint auf der Glastür liegend auch völlig plan zu sein. Wird die Tage nochmal getestet.


    Eine 18er FT aus der SQ1 Serie habe ich auch noch. Die kommt auch nochmal auf den Prüfstand.


    Ich könnte mir vorstellen, dass diese massiven und dicken Kessel insgesamt bessere „Planheit“ aufweisen, als die Vintage Sonor Kessel. Wahrscheinlich weil sie massiver sind.


    Ich habe dem Herr Kirsch mal geschrieben und gebeten mir Erfahrungswerte von Metal-Snares und Kesselgratungen mitzugeben.


    Angeblich profitieren Trommeln, auch bei geringen Abweichungen vom Idealzustand, vom Nachschneiden der Gratungen.


    Bei Holz kann man das ja machen. Bei Metal muss man mit dem leben, was man hat.

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