Beiträge von punkdrummer

    Da ich Hörgeräteakustiker werde melde ich mich auch mal zu Wort.


    Dass eine Otoplastik nicht richtig abdichtet, obwohl bei der Abformung alles dicht war kommt nicht selten vor und liegt daran dass das einfach ein Handwerk ist und Otoplastiken dementsprechend theoretisch zumindest immer noch menschliche Fehler beinhalten können. Große Betriebe (wie KIND einer ist) machen das alles maschinell, was allerdings nicht wirklich besser ist, aber das geht zu weit, und bei KIND habt ihr ja auch nur eure Abdrücke machen lassen. Das dürften die halbwegs hinkriegen... Ich habe keine Ahnung wie Fischer die Otoplastiken fertigt, aber da kann immer mal was schief gehen. Und ohne Kundenohr sieht man das auch nicht.


    Ob man übrigens einen Stöpsel bekommt, oder ob die Concha noch mit ausgefüllt ist, kommt ganz auf euer Ohr drauf an. Jeder HGA sollte anhand der Beschaffenheit eures Ohres entscheiden können was angebracht ist. Ein Kunde der im äußeren Gehörgang beide Knicke gut ausgebildet hat braucht keine Otoplastik mit Concha, da der Stöpsel gut hält. Konisch und gerade zulaufende Gehörgänge halten einen Stöpsel nicht unbedingt gut im Ohr, da macht sich die Concha als zusätzliche Haltezone gut.


    Weiterhin gibt es sogenannte Abdichtungszonen im Gehörgang. Wenn diesen zuviel Material beim Fräsen der Otoplastik genommen wird ist das ganze Ding nicht dicht. Das hat auch nichts mit der Unterscheidung Stöpsel oder Schale (also mit Concha) zu tun, da die Abdichtungszonen beim Tragus und ersten Knick liegen.


    Bei der Abdrucknahme sollte man Kaubewegungen machen, generell, egal ob man singt oder nicht.


    Übrigens schrumpfen die Abdrücke erst nach 2-3 Monaten.


    Wenn die Otoplastik unangenehm sitzt oder das Ohr warm wird und schwitzt sollte man unbedingt zum Akustiker gehen. In unserem Betrieb gehört das zum Service dass alles getan wird damit der Kunde das Teil im Ohr vergessen kann wenn er es eingesetzt hat. Ihr tragt das Ding ja nur mal ein paar Stunden am Tag, alte Leute, die wir meistens betreuen, tragen die Otoplastik von Morgens nach dem Aufstehen bis Abends beim ins Bett gehen und müssen damit klarkommen, und das schafft ein guter HGA auch.


    Das heißt wenn ihr Probleme habt geht zum HGA, der kann immer was an der Otoplastik wegfräsen. Und wenn das Ding wirklich nicht sitzen will wird halt ein neues bestellt auf Kosten der Firma die die Dinger fräst. Das ist nämlich dann deren Schuld wenn die Abdichtungszonen nicht passen.


    So, genug geschrieben, bei Fragen oder wenn jemand mich berichtigen will einfach melden.


    Beste Grüße, Josef

    Wenn man den Beater am Fell lässt wird der Schlag weder lauter noch unkontrollierter, er klingt einfach kürzer und mit mehr Attack.


    Mit Raum meine ich den Abstand zwischen Beater und Fell. Je kleiner der Abstand, desto weniger Weg um Geschwindigkeit aufzunehmen, also auch weniger Lautstärke. Sah bei dir so aus, auch wenn mans bei der Qualität sehr schlecht sieht, aber solange du damit klarkommst und die Lautstärke passt ist alles super.


    Beste Grüße.

    Ok ok...alles schön und gut...aber Digimon?? Die waren doch schon out als ich in die 8. Klasse kam, und das ist schon ne Weile her. ;)


    Naja, irgendwie siehts aus als hätte dein Bassdrumbeater keinen Raum zum Schwingen, kann das sein? Kommt da genügend Power raus? Denn wer solch harte Mucke ballert brauch auch Druck nach vorne ^^

    Jaja, habe auch mitbekommen wie das Forum sich verändert hat und habe auch das Gefühl, dass ich seit einiger Zeit kaum noch was mitnehme. Es gibt aber auch keine Themen mehr die einen bewegen...Ich glaube nicht dass das primäre Problem das Abwandern der Stammmember ist, sondern das Themenangebot.

    Warum sollte er die Hardware nicht mitverkaufen wollen. Kessel ohne Hardware wären ja sinnlos. (Hardware nennt man auch die Böckchen usw.)


    Ich finds jetzt auch nicht astrein präsentiert das Angebot.

    Coogans Bluff- Magic Bubbles


    hammer Releaseparty und die Platte rockt extrem die Eier. Mehr Psychedelic Rock und Stoner als die früheren Werke. Unglaublich geil. Sound ist stimmig, ist aber nicht optimal finde ich.

    Kommt drauf an, wer am Set sitzt: In Leipzig hat 'n Ersatzmann gespielt. Der hatte die "Mädchensticks" (die ich auch spiele, nur halt in Hickory und von Promark).



    Ok, dann lass ich mich mal überraschen wer da hinterm Set sitzt. Und das mit den Mädchnsticks nimm' mir nicht übel, hab die auch mal ne Zeit lang getestet.

    Zum Abschluss gab's von jeder der Kapellen noch ein T-Shirt und ich habe Rasta Knast die Setlist gemopst sowie einen gesplitterten Stick ergattert (Sonor 7a Maple, noch leichter, als meine Promark 7a Hickory und nicht wirklich mein Fall. Tip kann ich leider nicht erkennen, da weggesplittert. Die Bruchstelle sieht aus wie bei meinen Uralt-Rohema Sticks), aber das gehört hier nicht unbedingt hin ;) .


    Rasta Knast sind top. Spielen nächsten Freitag mit denen, da muss ich mal fragen warum der sone Mädchensticks spielt ;)

    Ich bin mit meiner 14x6,5er Maple sehr zufrieden. Muss allerdings öfter Nachstimmen (sollte man generell machen), weil ansonsten meine Resoschrauben ausfallen, aber ist seitdem ich regelmäßig die Spannung teste nicht wieder passiert. Für mich einfach ein brutales Arbeitsgerät was dazu auch noch geil klingt.

    Haha, witzig, dass ich auch nach 11 Jahren beim Evans-Pendant zu deinem Schlagfell gelandet bin;)


    Wie gesagt Teppich würd ich mal ausprobieren, da findet man auch viel über die hiesige Suchmaschine.


    Edit: 10 Jahre sinds bei mir.