Das hab ich jetzt auch allgemein gemeint. Wenn man z.B. in Europa tourt könnt ich mir vorstellen dass viele Bands ihre Spesen zu einem Teil auch aus Merchandiseeinnahmen decken.
Wenn du da an einem Konzert sagen wir mal 20 Shirts mit Marge 10€ verkaufst hast du schon fast den Sprit für ein paar hundert Kilometer wieder drin...
Wie gesagt das hab ich mir so gedacht und gehofft hier ein paar Erfahrungen dazu aufzufinden.
Das das diesen Fall nicht funktionieren wird da bin ich mir durchaus bewusst...
Ich bin mal so frei,
einen Teil des vorher verlinkten O Sleeper Artikels zum Thema Merch hier reinzukopieren:
Die Merchandise-Artikel werden auf Kosten der Band gekauft,
bedruckt und geliefert. Wir drucken den Großteil unserer Shirts bei
American Apparel. Sie bieten offensichtlich die am besten passenden
Shirts, und die Kids sind clever genug, sie sich gut anzuschauen. Die
Shirts verkaufen sich nicht, wenn sie nicht passen und aus gutem Stoff
sind. Die Nachfrage nach höherqualitativen Bandshirts ist in den letzten
Jahren gestiegen. American Apparel-Shirts sind recht teuer im Druck,
pro Shirt normalerweise 7,50$. Mehr für V-Ausschnitte, 3/4-ärmelig
usw...
Wir verkaufen unsere Shirts für 15$ bei unseren Shows, außer wir
sind auf Tour mit einem Headliner, der verlangt, dass wir unsere Preise
angleichen. Also, 15$-7,50$ = 7,50$. Die Hälfte ist also der Profit. Von
den 300$, die wir beim Merch verdienen, gehen 150$ in die Herstellung.
Aber das war es noch nicht! Standgebühren!
Die meisten schönen Locations haben Standgebühren, wir haben schon bis zu 32% gesehen. Normalerweise liegen sie bei 25%.
Von den - anfangs - 300$ an Merch gehen also 75$ an Standgebühren weg.
300$ Einnahmen - 150$ Herstellung - 75$ Standgebühren = 75$ Nettoprofit für die Band.
Aber die Rechnung endet noch nicht. Wenn die Band einen Manager hat, bekommt dieser 15% vom Nettoprofit der Band.
Endergebnis beim Merch pro Nacht:
75$ x 0.15=11,25$
75$ - 11,25$ = 63,75$ (Endergebnis beim Nettoprofit der Band am Merch pro Abend)