aus meinem germanistikstudium heraus würden mir die "carmina burana" bzw. der codex manesse jetzt einfach mal einfallen.
das ist schon sehr frühzeitlich was notationen angeht, aber man entdeckt, wenn ich mich recht entsinne, über den versen eine gewisse punktion, die wohl notenlängen und höhen darstellen soll. -> Stichwort: Neumen
soweit ich weiß, ist die forschung da aber noch nicht so weit gediegen...
google sagt
"Bei einem Teil der Lieder enthält der Codex Buranus auch Notierungen der Melodien, allerdings in Form von linienlosen Neumen, die den melodischen Verlauf nur ungefähr wiedergeben. Zu einem Teil der Lieder lassen sich allerdings auch durch Parallelüberlieferung in anderen Handschriften die originalen mittelalterlichen Melodien rekonstruieren."
was mir grade noch an folkloristischen instrumenten einfällt wäre ein waschbrett und die teufelsgeige 
edit für dab:
es gibt folkloregruppen die probieren das ganze orginalgetreu darzubieten. falls du auf dem nächsten stadtfest in marburg sein solletst "wolfenmond" hieß die glaub ich, die machten richtig rambazamba mit diesen alten texten.
das palästinalied und auch unter der linden sind relativ bekannt, findet man zumindest meist auch zum download 