Bei der HiHat liebäugel ich schon mit den 14" AAX Xplosion
Nimm die, die Hi-Hats sind super und sollten wunderbar passen. Meiner eigenen, persönlichen Meinung nach. ![]()
Bei der HiHat liebäugel ich schon mit den 14" AAX Xplosion
Nimm die, die Hi-Hats sind super und sollten wunderbar passen. Meiner eigenen, persönlichen Meinung nach. ![]()
Und offensichtlich ist das Becken nach den kleinen und großen Bohrungen noch weiter gerissen. Das sind die Prognosen überschaubar...
Ich kenne aber tatsächlich auch einige Hobbybands, die einfach in ihrer Freizeit zusammen Musik machen und gelegentlich mal auftreten wollen. Mischpulte dienen da der Lautstärkeanpassung aller Instrumente und Mikrofone, gelegentlich wird der 3-Band EQ genutzt, um den Klang ein bisschen aufzuhübschen. Das reicht für alle Beteiligten und alle sind damit zufrieden.
Wenn das der (absolut legitime) Anspruch ist, würde ich kein komplexes Digitalpult empfehlen, weil das nur Frust schafft. Mit den fehlenden Möglichkeiten muss man dann einfach leben können.
Ich kann mich ja auch mit einem Fernglas am Sternenhimmel erfreuen, auch wenn ich nicht annähernd so viel sehen werde wie jemand, der sich informiert und passendes Material anschafft.
A propos "wie lange ein Takt dauern soll": Früher hat man schon mal Angaben als Takte pro Minute gesehen. Geht ja auch. Aber ich habe mindestens einmal eine Angabe in folgendem Stil gesehen:
8 Takte = 20 Sekunden
Im Tanzsport wird die Angabe Takte pro Minute wohl noch öfters verwendet.
Genau genommen geht es ja nicht darum, was man benötigt oder beachten muss, damit es "gut" klingt, sondern was den größten Einfluss auf den Sound hat.
Man ändert nur diesen einen Parameter und vergleicht das Ergebnis. Wo ist der Unterschied am größten (und auch von Laien eindeutig hörbar ;-))?
- gleiches Setup im Badezimmer oder OpenAir
- einmal total angeknallte Felle gegen ein vollkommen verstimmtes Schlagzeug
- ein Diplomat gegen ein Hydraulic Fell
- Ein 14"x5" Tom gegen ein 14"x14" Tom mit gleichem Fell und gleicher Stimmung
- Ein 12er Tom im Snareständer eingeklemmt gegen eine baugleiche freischwingende Trommel
- Beim Drummer fallen mir 2 Möglichkeiten ein: der gleiche Drummer spielt das Gleiche am gleichen Set vollkommen unterschiedlich oder zwei unterschiedliche Drummer spielen am gleichen Set das Gleiche.
- ...
Das sind dann Extrembeispiele, wo der Soundunterschied maximal groß ist. In der Praxis kann das natürlich deutlich weniger ausgeprägt sein.
Insgesamt vergleicht man da sehr schnell Äpfel mit Birnen und zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Deshalb sind solche Rankings eigentlich immer ziemlich müßig...
Der Zusammenhang ist doch offensichtlich.
Danyvet behauptet, sie hätte nur 2 Proben a maximal 5 Lieder auf dem Fell getrommelt. Wenn sie aber ja die Lieder alle in Achtel-Takten zählt, hat sie ja schon die doppelte Anzahl an bpm gespielt. Da wundert mich der höhere Verschleiss überhaupt nicht.
Ist das tatsächlich so definiert? KIingt völlig sinnvoll, höre ich so explizit aber zum ersten Mal. Ich arbeite vorzugsweise in der von Martinelli dargestellten (mathematisch unkorrekten) Art, und da weiß jeder Musiker, was gemeint ist. Bei BPM ganz offensichtlich nicht
Ganz allgemeingültig ist es leider auch nicht.
Bei einem 3/8 Takt besteht z.b. auch die Möglichkeit, die Beats statt als eine Achtel als 3 Achtel zu betrachten, damit ist dann 1 Beat = 1 Takt und bpm = tpm...
BPM Ist eine Rastereinheit! 60 Viertelnoten pro Minute sind eine Viertelnote pro Sekunde in gleichmäßigem Abstand, das ist im Grunde das selbe wie km/h.
Das stimmt in vielen Fällen, weil die meisten Lieder in einem 4/4 Takt geschrieben sind. Der "Beat" von bpm bezieht sich im Allgemeinen aber nicht automatisch auf Viertel, sondern auf den Nenner der Taktart, wenn es keine andere Angabe gibt, kann also durchaus auch Achtel oder Halbe sein. (Bei einem 3/8 Takt wäre ein Metronom, das in Vierteln durchläuft ja unpraktisch und man müsste umrechnen.)
Um bei dem Geschwindigkeitsbeispiel zu bleiben: Ein Tempo 100 Schild bedeutet bei uns 100 km/h, in den USA 100 Meilen/h.
Deshalb ist eigentlich die Angabe von bpm und Taktart oder die Angabe wie Martinelli schreibt nötig, damit es eindeutig ist.
In den meisten Fällen ist aber auch so klar, was gemeint ist und man muss keine Wissenschaft daraus machen.
Wenn du demnächst mal noch ein Stündchen mehr Zeit hast, könntest du auch zu Drum Tec Nord fahren. Die sind ja auf E-Sets spezialisiert.
https://www.drum-tec.de/custom/index/sCustom/58
Ich habe im letzten Jahr auf einem Festival zwei professionelle, ziemlich vergleichbare Bands gehört. Der eine Drummer spielte Oldschool 90er Becken (also schön pingig und spitz) und der andere die jetzt so modernen trockenen Sand Becken und Trash Stacks etc.. Beide Schlagzeuger waren / sind über jeden Zweifel erhaben. Einigen Musikerfreunden (keine Schlagzeuger) ist der erste Drummer positiv aufgefallen, weil alles so groovte und die Band so gestochen scharf zusammen war. Beim zweiten wäre das deutlich schlechter. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das tatsächlich an den Instrumenten lag. Aber das wollte mir von den Jungs natürlich niemand glauben.
Ist natürlich alles Geschmackssache. Aber gerade diese trockenen Becken, die alle Solo-Schlagzeuger heutzutage so gerne benutzen, sind schon ziemlich speziell und bei Durchschnittsmucke zumindest ungewohnt.
Ist aber konsequent. Ich ärgere mich auch immer über Geschwindigkeitsangaben in kmh. ![]()
Mit einem Digitalpult seid ihr natürlich deutlich besser und flexibler aufgestellt.
Wenn es aber keiner bedienen kann, habt ihr von den Vorteilen nicht viel.
Wenn ihr wirklich kein Interesse an der zuerst anstehenden Mehrarbeit habt und mit dem alten Pult bisher zufrieden wart: Könnt ihr eurem Soundmann das Pult nicht einfach abkaufen?
Ja, Besen auf Cajon ist recht leise. Man könnte natürlich auch versuchen, die Oberfläche ein wenig aufzurauhen.
Aber setzt euch da einfach mal zusammen. Basteln macht Spaß. ![]()
Hi, damit kannst du den Abstand zwischen den beiden Fußmaschinen vergrößern und an deine Ergonomie / deinen Platz anpassen.
Mach die Schrauben einfach mal los und nimm das Verbindungsstück auseinander. Dann siehst du, wie (einfach) es aufgebaut ist und dass du da nicht viel falsch machen kannst.
Hi, hast du ausgeschlossen, dass deine Kopfhörer das Problem sind? Ich habe HD25 mit ähnlichen Symptomen.
Das Lied existiert so, wie es ist. Man legt dann nur ein Raster drüber.
Das ist eigentlich egal und reine Definitionssache. Man könnte das prinzipiell ja auch in einem 3/4 Takt aufschreiben. Wäre auch nicht falsch, nur unpraktisch.
Bei solchen klassischen Rocknummern ist für mich der Backbeat gefühlt immer auf 2 und 4. Das Lied wäre in dem Fall dann 60 bpm. Der Vorteil von doppeltem Tempo und Achtel als Puls ist dagegen die höhere Genauigkeit bei der Tempoangabe, wenn das Metronom nur ganze Zahlen kann (121 entsprächen ja 60,5) und beim Spielen (man bekommt doppelt so viele Impulse vorgegeben).
Dann sollte das Set am Ende schon möglichst kompakt und "klassisch" aussehen, damit es in euer Bühnenbild passt.
Mir ist eben auch eine Cajon auf einem Ständer in den Sinn gekommen. Ist optisch nicht so aufdringlich, man hat das Teil schnell beiseite gestellt, man kann es mit Besen spielen, aber wenn man möchte eben auch als leisen Schlagzeug-"Ersatz" mit Bass-Sound und Snare-Sound nutzen, und das nur mit den Händen. Es gibt auch viele Percussion Add-ons, die vielleicht später mal ergänzt werden können.
Hier eine Cajon mit Besen
https://www.youtube.com/watch?v=l1oC3vACOnY
und hier ein möglicher Ständer, um im Stehen zu spielen:
https://www.youtube.com/watch?v=vztQHvR3wa4
Ich persönlich würde es aber vermutlich mit einer Cocktail Bassdrum versuchen. Und zwar in Silber Sparkle. ![]()
Den Beater würde ich durch einen weichen erstzen. (selbst gemacht oder sowas: https://www.thomann.de/de/vate…beater_vintage_bomber.htm)
Dann würde ich versuchen, die Oberseite der Basstrommel als Snare zu benutzen:
Auf die obere Seite der Trommel würde ich ein aufgerauhtes Fell aufziehen.
Zusätzlich würde ich testweise externe Snarewires dranmachen (z.B. https://www.thomann.de/de/lp_1623_raw_series_snare.htm, es gibt auch interne, dafür müsste man aber ein Loch bohren: https://www.amazon.de/goedrum-…Snare-Wires/dp/B01N7DH39R) Ich bin noch nicht 100%ig überzeugt, dass die empfindlich genug sind, aber man kann es ja mal testen. Ich meine, dass das Yamaha Club Jordan Cocktail Set eine Snareabhebung für die Oberseite integriert hat. Beim Tama Cocktail Jam Kit sind Bassdrum und Tom getrennt, da würde es mit dem externen Snares noch besser / unabhängiger klappen. Allerdings bin ich da nicht sicher, ob man es wirklich hoch genug zum Stehen bekommt, und das Set ist einfach nicht so hübsch. ![]()
Wenn man mit einem Stick drauf haut, klingt das vermutlich sehr experimentell (Snare + Tom = "Snom"). Aber für Besen könnte das passen. Da kommt es ja weniger auf den Body der Trommel und mehr auf die Oberfläche an, insbesondere, wenn es nicht so laut sein muss.
Ein Rimclick geht mit der Trommel (vermutlich 15"?) dann auch wunderbar.
Dazu ein schönes Ride dranhängen (bei einem Cocktail-Set sollte es ja dafür schon Hardware geben).
Bei Bedarf könnt ihr die meist kleine Snare (8" oder so) dran lassen, für einen richtigen, knackigen Backbeat. Werdet ihr aber vermutlich kaum brauchen.
Das wäre dann schön kompakt, mit einmal anfassen zur Seite zu tragen und hübsch anzusehen: Tom hochkant mit softer Bassdrum unten und Besen-Snare oben.
Könnte funktionieren. Muss aber nicht. ![]()
Euer Schlagzeuger (oder bist du das?) kann das Besen-Wischen ja mal auf einem Standtom mit aufgerauhtem Fell probieren (evtl. schon mit den Snare-Wires) und testen, ob es eine einfache Alternative wäre.
noch ein edit: Schaut mal nach einem Manhattan Cocktail Kit von Peace. Das hat die Snare direkt über dem umgedrehten Standtom. Das sollte doch genau das sein, was ihr sucht (oder ich an eurer Stelle suchen würde ;-)). keine Ahnung, ob es die noch zu kaufen gibt.
https://www.youtube.com/watch?v=KKZkWpd-_WU
War vielleicht kein gutes Beispiel, das ist ja ein Musikvideo.
Hier live besser zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ZoTU_nPqpek
Das funktioniert sehr gut.
Ich wäre da vermutlich ganz pragmatisch: Wenn die Fortschritte tatsächlich so klein sind, lasse ich es eben.
Für fast alles, das du mangels Geschwindigkeit / Technik / Kontrolle der linken Hand nicht spielen kannst, gibt es Workarounds.
Stell dir mal vor wie gut du bei anderen Baustellen wärst, wenn du die viele Übezeit in Probleme stecken würdest, bei denen du wirklich Fortschritte erzielen kannst? Wen interessiert es, dass du bei Single Stroke Rolls unglaublich langsam bist, weil deine linke Hand nicht hinterher kommt, wenn deine rechte Hand so gut ist, dass du es mit ihr auch problemlos alleine spielen kannst? Und du hast zusätzlich die Linke frei für Jamblock-Einwürfe, das Bier oder Posergesten.
Ich würde das ganz entspannt sehen. Wenn man auf die letzten 20% nicht angewiesen ist, würde ich immer erst versuchen, mich in möglichst vielen Bereichen mit den schnellen 80% gut aufzustellen, bevor ich mich in Details verbeisse. Davon profitiert das Spiel sicher mehr.
Es sei denn, man hat einfach Spaß daran, etwas "perfekt" zu machen.
Edit: Während meines Posts kam deiner. Wenn deine Rechte Hand doch schnell genug für Blastbeats ist, reicht das doch erstmal. Spiel damit halt auf der Snare und mit der linken auf der Hi-Hat, dem Ride oder was auch immer eben nur jeden zweiten Schalg, oder du lässt jeden 4. weg oder vereinfachst es dir wie auch immer es nötig ist. Das stört doch niemanden.