Beiträge von Korki

    Hi, bei deinem Budegt würde ich persönlich auf jeden Fall ein gebrauchtes Roland TD-4 KX kaufen. Die Meshpads triggern hervorragend, die internen Sounds sind im Vergleich in der Preisklasse wohl ein kleineres Übel, der Wert ist relativ stabil, die Latenz sollte auch vergleichsweise niedrig sein und die Sets sind für 450-550€ zu kriegen. So ein Teil ist definitiv nicht der große Wurf, aber in meinen Augen vollkommen solide, so dass man nicht viel falsch machen kann. Bei Neugeräten für 500€ wäre ich mir da nicht sicher.

    Wie willst du denn deiner Band mit 7 Akkorden helfen? Damit bist du doch vollkommen überqualifiziert und machst nur Durcheinander. :D
    Ich stimme aber zu: Ein Melodieinstrument oder zumindest ein bisschen Harmonielehre sind schon sehr hilfreich.
    Ansonsten kannst du dich natürlich sehr gut beim Arrangement einbringen. Wie soll es klingen, wie kann man einzelne Teile instrumentieren, welche Übergänge passen wo musikalisch... Nur Akkorde und Melodie machen ja noch kein Lied. Und dafür muss man kein anderes Instrument spielen können. Da hilft vermutlich vor Allem aufmerksames Musikhören und Kreativität. Und auch aktive Beschäftigung mit dem Lied. Also nicht nur zur Probe erscheinen und schauen, was beim Jammen ganz spontan rauskommt, sondern eben auch mal zuhause hinsetzen und an Ideen feilen. Im Idealfall kannst du bei der nächsten Probe deine Vorschläge den Bandkollegen begreiflich machen und ihr spielt mehrere von dir vorgegebene Versionen durch.

    Sehr schön, sieht gut und nach viel Spaß aus. Ihr habt einen wirklich coolen Vibe.
    Wenn die 4 Lieder repräsentativ sind, hätte ich persönlich euch musikalisch weniger in die Kategorie Punk gesteckt. Da hatte ich anderes erwartet. Aber Definitionen ändern sich ja auch im Laufe der Zeit und die Übergänge sind fließend.


    Durch deinen Link zum Festival bin ich übrigens gerade erstmalig auf DenManTau gestoßen. Vielen Dank fürs Zeigen, das ist genau mein Geschmack.

    Neu wär mir aber auch egal... wenn das Set Spaß macht, wars das wert.


    Ich denke, die Idee des Vorschlags war, dass du dein komplettes Budget für ein neues Set in ein gebrauchtes Set steckst und damit mehr für dein Geld bekommst.
    Ich persönlich würde ein Roland Set mit Pdx-8 (oder 6) Pads nehmen. Roland ist wirklich nicht günstig und der Sound ist (wie bei allen Edrums) eindeutig Geschmackssache, aber die Teile funktionieren einfach und triggern extrem gut. Außerdem gibt es keinen großen Wertverfall. Das alles kann auch bei Yamaha Schlagzeugen zutreffen, da hatte ich aber zu lange keine mehr unter den Stöcken, um das selbst beurteilen zu können.

    Ich habe da nicht so den Überblick / Bezug, weil seine Hoch-Zeit wohl im Wesentlichen vor meiner Zeit war. Deshalb die Frage: Gibt es einen Grund, warum er in vielen Bands nur kurzzeitig beschäftigt war und nicht mit einer Kapelle über längere Zeit erfolgreich?


    Und womit hat er sich hierzulande tatsächlich einen Namen gemacht? Also eine Frage an die "Zeitzeugen". Ab welchem Moment / Album / Auftritt / Bravo-Interview hatte der neugierige Trommeljunge aus Deutschland ihn auf dem Schirm?
    Aus der Wikipedia-Übersicht kann ich leider nicht ersehen, ab wann er hier wirklich einen Namen hatte, da ich auch nicht weiß, wie bekannt die Bands oder seine Solosachen in der Zeit hier tatsächlich waren. Das klingt für einen Außenstehenden erstmal nicht nach einer Erfolgsgeschichte: Seine erste Band benennt sich mehrmals um, er bringt als Schlagzeuger ein paar Solo-Singles raus und spielt dann in einigen bekannteren Bands und Spin-Off bekannter Musiker über kürzere Zeiträume. Trotzdem ist einem als Schlagzeuger ja zumindest der Name schon begegnet.
    Sein riesiges Set hat doch sicher zu seinem Status bei der Trommel-interessierten Jugend beigetragen? Erinnert mich dann ein bisschen an Leute meiner Zeit wie Travis Barker. Nüchtern betrachtet sicher nicht der weltbeste Schlagzeuger, aber auf jeden Fall überdurchschnittlich gut, jeder Schlagzeuger kennt den Namen, ist einer der wenigen Schlagzeuger, deren Namen auch einige Nicht-Schlagzeuger kennen, Held einer jungen Schlagzeuger-Generation, Trendsetter was den Schlagzeugaufbau angeht, von vorherigen Generationen mit Verweis auf die Drummer der eigenen Generation nicht ernst genommen,... Oder liege ich da vollkommen daneben?


    Sehr, sehr fein. Da hast du dir das Simmons Schnäppchen definitiv verdient.
    (Die Teile sind Mist, aber machen wahnsinnig Spaß. :D Ich habe auch noch ein Simmons Pad am Set montiert. Als frei justierbare Ablage für kleinere Gerätschaften, Stimmschlüssel, Kleinmixer, etc. ein Traum)

    Ich habe keine Ahnung von sowas, aber könnte mir vorstellen, dass es für die Ermittlungen hilfreich wäre, den Verkäufer noch nicht bei ebay-KA zu melden.
    Ich hatte auch mal den Fall, dass keine Ware geliefert wurde und nach Meldung hat ebay-KA den Benutzer gesperrt oder gelöscht. Das hatte zur Folge, dass ich keinerlei Möglichkeiten mehr hatte, mit ihm Kontakt aufzunehmen.
    Die Polizei hat dann später die Ermittlungen beendet, weil es nicht möglich war, die Person ausfindig zu machen. Da gäbe es bei aktivem Account und antwortendem Bösewicht sicher mehr Möglichkeiten.
    Anderseits hat er dann auch länger die Möglichkeit, das Geld anderer "Käufer" einzusammeln. Außerdem ist eine Meldung bei ebay-KA vermutlich Voraussetzung, um überhaupt Strafanzeige zu machen.

    Ansonsten achtet man vielleicht weniger auf Fälschungen, als mehr auf "Verbastelungen". Wenn bei Liebhaber-Snares Originalteile ersetzt werden, verschlechtert das die Snare nicht notwendigerweise, reduziert in der Regel aber den Preis, teilweise erheblich.

    Hi,
    falls dir nicht bekannt: Bei youtube kann man die Wiedergabegeschwindigkeit ändern. Das kann beim Raushören sehr helfen. Bei diesem "cleanen" Fill funktioniert das bei 50% Geschwindigkeit zum Beispiel ganz gut.


    Linkes Hängetom=1
    Rechtes Hängetom=2
    Standtom=3
    Snare=S
    Bassdrum=K


    11 SS KK 22 | 33 KK 11 SS | KK 22 33 KK | 33 KK SS - |


    Würde ich vermuten.

    Die Idee an sich ist schon schön und charmant. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr "abers" fallen mir aber leider ein.


    Zuerst einmal zur Anwendung und Zielgruppe
    - Ich kenne das beschriebene Problem so eigentlich nicht. In kleinen Locations ist das Schlagzeug bisher nie untergegangen.
    - Es kam schon vor, dass ich nur die Bassdrum verstärkt habe. In dem Fall (wie sonst auch immer) war aber bereits irgendeine Anlage vorhanden. Ohne diese könnten zumindest Keyboard und Gesang ja niemals lauter als die Bassdrum sein. Da wäre ich also nicht auf die Idee gekommen, mir was Eigenes mitzunehmen.
    - Wenn ich die Bassdrum verstärkt habe, dann war nicht nur die höhere Lautstärke ausschlaggebend, sondern eben auch, dass sie mit der Bandsumme aus der PA kommt, damit alles etwas homogener klingt. Das hätte eine eigene Schlagzeugbox auch nicht geleistet.


    Und zur Umsetzung
    - Eine Schlagzeug-Box in der Mitte der Bühne erhöht den Bühnenlärm, den man ja eigentlich in den meisten Fällen eher reduzieren möchte.
    - Das Boxengehäuse trägt ja schon nicht unwesentlich zum Sound einer Box bei. Da müsste dann die Bassdrum als sinnvolles Gehäuse designt werden.
    - Eine Boxen-Bassdrum wäre vermutlich deutlich schwerer als eine leere Trommel und müsste mit mehr Vorsicht transportiert werden.
    - Man müsste vermutlich das Kickpad / den Trigger / das Bassdrumfell vom Speaker entkoppeln, damit es kein Übersprechen / keine Fehltrigger gibt.
    - Normalerweise ist Schlagzeugern die Optik ja nicht ganz unwichtig. Sein Schlagzeug mit einer andersfarbigen Boxen-Bassdrum zu kombinieren, würde einigen sicher einige Überwindung abverlangen.
    - Erfolgversprechender wäre sicher ein Einbausatz für die eigene Bassdrum. Dann wäre man auch flexibler und könnte akustisch oder elektronisch und verstärkt spielen.
    - Die Notwendigkeit, auf eine komplett elektronische Bassdrum umsteigen zu müssen, schränkt die Zielgruppe sicher auch deutlich ein. Es spielt sich ganz anders darauf und das Feedback ist auch vollkommen anders.
    - Wenn die Bassdrum keinen akustischen Sound von sich gibt, es kein deutliches Anschlaggeräusch gibt und der für den Schlagzeuger hörbare Ton nur von einer Bassbox kommt, die in die andere Richtung gerichtet ist, könnte das, was bei ihm ankommt, schwammiger sein, als gewünscht. Das würde das Spiel negativ beeinflussen (oder Inear nötig machen).
    - Wenn man schon einen 15" Speaker mit auf die Bühne nimmt, warum sollte man die dann nur für die Bassdrum nutzen und nicht auch für andere Instrumente nutzen. Gerade in kleinen Locations ist es ja eigentlich Quatsch, wenn jeder noch seinen eigenen Kram auf die Bühne stellt.
    - Wenn es wirklich eng auf der Bühne ist, dann ist ein getriggertes Bassdrum-Pad eine großartige Möglichkeit, richtig Platz zu sparen. Wenn aber die Box immer zwangsweise davor hängt, kann man diese Platzersparnis nicht nutzen. Eine externe Box wäre da viel flexibler.



    Wenn ich tatsächlich den Bedarf hätte, würde ich mich persönlich auf jeden Fall für eine flexiblere Lösung entscheiden. Z.B. Bassdrumtrigger, Roland TM-1 oder 2 und eine Bassbox. Und wenn es tatsächlich so eng sein sollte, dass Bassbox und Bassdrum nicht zusammen auf die Bühne passen, kann man immernoch die Bassdrum gegen ein Pad tauschen.


    Wenn es denn eine dedizierte Bassdrum-Box sein soll, würde ich da nach anderen Lösungen suchen, um eine externe Box, platzsparend auf der Bühne unterzukriegen.
    - Unter dem Standtom: Bei flachem Standtom und flacher Box könnte man die Trommel vielleicht auf die Box stellen. Dazu eine entsprechende Aufnahme und kurze Standtomfüße designen.
    - Unter dem Beckenständer: Noch mehr Platz als unter einer Trommel sollte unter den Becken sein. Warum nicht eine Aufnahme für Beckenständer auf die Schlagzeugbox packen? Dann steht zum Beispiel rechts neben der Bassdrum (vom Drummer aus) die Box und an dieser ist ein Beckenarm befestigt, der das Ride hält. Je nach Design, kann die Box auch einfach den Fuß des Beckenständers ersetzen und man befestigt darauf, was immer man möchte (Becken, Toms, Percussion)
    - Unter dem Drummer: Einen Hocker braucht man sowieso. Einfach auf die Box setzen. Oder eine Aufnahme für Schlagzeughockersitzfläche designen. Die Position da hinter der Bassdrum hat natürlich wieder andere Schwierigkeiten, aber auch interessante Vorteile (Butt Shaker zum Beispiel).


    Solche 15" Boxen sind ja nicht übermäßig hoch. Da kann man sicher einen Adaptersatz designen, um den Raum darüber auf kleinen Bühnen sinnvoll zu nutzen: Gitarrenständer, Beckenarme, Schlagzeugerpopos, Kühlschrank, Notenständer (:-(), Bühnenbeleuchtung,...