Beiträge von Korki

    ...da ich zur Zeit ein PDX-100 als Snare habe, was mir nicht gefällt, da bei diesem Teil keine Rim-Shots möglich sind...


    Hallo Opa,
    den Wunsch nach einem größeren Pad kann ich verstehen. Ich kann mir aber schlecht vorstellen, dass mit einem PDX-100 keine Rimshots möglich sein sollen. Falls es bei dir tatsächlich nicht geht: Bist du dir sicher, dass es nicht am Modul ist den Einstellungen liegt?

    Ich würde bedenkenlos das Gretsch kaufen. Es gibt immer bessere und günstigere Schlagzeuge. Aber bei dem Kauf könnt ihr beide zufriden sein. Der Verkäufer hat nichts verschenkt und du hast ein tolles, komplettes Schlagzeug für unter 600€ "in der Nähe" und kannst direkt loslegen.

    Kaufen. Das ist ein sehr guter Preis für ein Set, mit dem du nach deinen Anforderungen zufrieden sein wirst.


    auch edit: Ich persönlich halte die Pdx-8 oder 6 Pads für deutlich besser als die Pd-85, weil die keinen Mittentrigger haben und es somit keinen Hotspot gibt. Mit den Pd-85 bin ich nie warm geworden, die Pdx-8 spielen sich dagegen wirklich gut.

    In dem Fall sehe ich als einzig brauchbare Lösung in deinem Budget ein gebrauchtes, komplettes (Roland) Set (z.B. Td-4 mit Meshheads für ~500€).
    Du kannst auch ein Modul, Trigger, Kabel und Beckenpads kaufen. Damit liegst du aber vermutlich nicht günstiger. Mit einem Komplettset bekommst du da mehr für's Geld.
    Damit kannst du dann aufnehmen. Wenn du dann irgendwann mit den Sounds unzufrieden bist, nutzt du das Modul als Interface und machst den Rest am Rechner.


    Leise spielen müssen und ein E-Drum vermeiden wollen, lässt nicht allzu viele Möglichkeiten.


    Vielleicht reicht dir das ja auch:
    https://www.youtube.com/watch?v=B5ihsGMzrt8

    Da du ja neu am Instrument bist, noch der kurze Hinweis: Man kann die Teppich-Spannung an der Snare einstellen. Vielleicht raschelt der Teppich bei dir zu sehr, weil er einfach zu lasch gespannt ist. Dann an einer Seite am Rädchen drehen bis es besser ist.
    Ansonsten: Der Snareteppich raschelt immer etwas mit. Das ist auch gut so, damit das Set nicht steril klingt.

    Wie ist denn der Anspruch? Wie professionell soll denn das Ergebnis sein, wofür werden die Aufnahmen verwendet?
    Muss das Set während der Aufnahme auch möglichst leise sein?


    Für dein Setup fällt mir leider keine sinnvolle Lösung ein.
    Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich für die Aufnahmen vermutlich normale Felle auf die Trommeln packen, mir normale Becken von einem Drummerkollegen leihen und mir für 500€ ein EAD10 kaufen.
    Flexibler bist du natürlich mit ein paar Mikros und einem Interface. Aber es klingt für mich so, als wäre eine Plug&PLay Lösung eher gewünscht. Das EAD10 kannst du danach auch für Spielereien mit deinem Silent-Set gebrauchen. Es muss also nicht im Schrank versauern.

    Ich kenne aber tatsächlich auch einige Hobbybands, die einfach in ihrer Freizeit zusammen Musik machen und gelegentlich mal auftreten wollen. Mischpulte dienen da der Lautstärkeanpassung aller Instrumente und Mikrofone, gelegentlich wird der 3-Band EQ genutzt, um den Klang ein bisschen aufzuhübschen. Das reicht für alle Beteiligten und alle sind damit zufrieden.
    Wenn das der (absolut legitime) Anspruch ist, würde ich kein komplexes Digitalpult empfehlen, weil das nur Frust schafft. Mit den fehlenden Möglichkeiten muss man dann einfach leben können.
    Ich kann mich ja auch mit einem Fernglas am Sternenhimmel erfreuen, auch wenn ich nicht annähernd so viel sehen werde wie jemand, der sich informiert und passendes Material anschafft.

    Genau genommen geht es ja nicht darum, was man benötigt oder beachten muss, damit es "gut" klingt, sondern was den größten Einfluss auf den Sound hat.
    Man ändert nur diesen einen Parameter und vergleicht das Ergebnis. Wo ist der Unterschied am größten (und auch von Laien eindeutig hörbar ;-))?
    - gleiches Setup im Badezimmer oder OpenAir
    - einmal total angeknallte Felle gegen ein vollkommen verstimmtes Schlagzeug
    - ein Diplomat gegen ein Hydraulic Fell
    - Ein 14"x5" Tom gegen ein 14"x14" Tom mit gleichem Fell und gleicher Stimmung
    - Ein 12er Tom im Snareständer eingeklemmt gegen eine baugleiche freischwingende Trommel
    - Beim Drummer fallen mir 2 Möglichkeiten ein: der gleiche Drummer spielt das Gleiche am gleichen Set vollkommen unterschiedlich oder zwei unterschiedliche Drummer spielen am gleichen Set das Gleiche.
    - ...


    Das sind dann Extrembeispiele, wo der Soundunterschied maximal groß ist. In der Praxis kann das natürlich deutlich weniger ausgeprägt sein.
    Insgesamt vergleicht man da sehr schnell Äpfel mit Birnen und zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Deshalb sind solche Rankings eigentlich immer ziemlich müßig...

    Der Zusammenhang ist doch offensichtlich.
    Danyvet behauptet, sie hätte nur 2 Proben a maximal 5 Lieder auf dem Fell getrommelt. Wenn sie aber ja die Lieder alle in Achtel-Takten zählt, hat sie ja schon die doppelte Anzahl an bpm gespielt. Da wundert mich der höhere Verschleiss überhaupt nicht.


    Ist das tatsächlich so definiert? KIingt völlig sinnvoll, höre ich so explizit aber zum ersten Mal. Ich arbeite vorzugsweise in der von Martinelli dargestellten (mathematisch unkorrekten) Art, und da weiß jeder Musiker, was gemeint ist. Bei BPM ganz offensichtlich nicht ;)


    Ganz allgemeingültig ist es leider auch nicht.
    Bei einem 3/8 Takt besteht z.b. auch die Möglichkeit, die Beats statt als eine Achtel als 3 Achtel zu betrachten, damit ist dann 1 Beat = 1 Takt und bpm = tpm...

    BPM Ist eine Rastereinheit! 60 Viertelnoten pro Minute sind eine Viertelnote pro Sekunde in gleichmäßigem Abstand, das ist im Grunde das selbe wie km/h.


    Das stimmt in vielen Fällen, weil die meisten Lieder in einem 4/4 Takt geschrieben sind. Der "Beat" von bpm bezieht sich im Allgemeinen aber nicht automatisch auf Viertel, sondern auf den Nenner der Taktart, wenn es keine andere Angabe gibt, kann also durchaus auch Achtel oder Halbe sein. (Bei einem 3/8 Takt wäre ein Metronom, das in Vierteln durchläuft ja unpraktisch und man müsste umrechnen.)
    Um bei dem Geschwindigkeitsbeispiel zu bleiben: Ein Tempo 100 Schild bedeutet bei uns 100 km/h, in den USA 100 Meilen/h.
    Deshalb ist eigentlich die Angabe von bpm und Taktart oder die Angabe wie Martinelli schreibt nötig, damit es eindeutig ist.
    In den meisten Fällen ist aber auch so klar, was gemeint ist und man muss keine Wissenschaft daraus machen.