Beiträge von Korki

    Für Floortoms gab/git es von 'nem Hersteller (war das Gibraltar?) so ein Conversion-Kit, mit dem man ohne Bohren klassische Tomfüße am Floortom nutzen kann.


    Da fallen mir auf Anhieb Systeme von Worldmax, Gauger und Markenlose beim Herrn Stegner ein:
    http://www.drumsonly-shop.de/p…worldmax-floortomdssft-14
    http://www.stdrums.de/shop/pro…fo=p2536_gaugerftr14.html
    http://www.stdrums.de/shop/pro…?info=p2787_r1408ftd.html

    Ich würde auf jeden Fall zur Kopfhörerlösung tendieren. Mit dem Monitor musst du noch über die Schlagzeuglautstärke und du musst aus allem dann den Bass-Sound sauber raushören. Bei günstigen Boxen wird es blechern klingen, wenn der Sound auch Bass haben soll und wenn du nur einen "Kick-Klick" nimmst, würde es mich tierisch nerven (und den Rest der Band, die das ja dann auch hören müssen, vermutlich auch).
    Für das gleiche Geld bekommst du wirklich ordentliche Kopfhörer. Dann kann die zusätzliche Bass sogar gut klingen und Spaß machen.


    Aber du kannst das doch einfach testen, wenn du den restlichen Triggerkram (DM5 und ddt Trigger) gekauft hast: Geh mal in den Proberaum und benutze die Gesangsanlage für deine Bass. Dazu kannst du dir die Boxen ja neben das Set stellen. Lass mal die anderen dazu spielen und entscheide, ob es für dich eine wirkliche Verbesserung ist.

    Naja, die Rechnung ist vielleicht tatsächlich etwas zu einfach ;-).
    Man stellt ja nicht auf einer Messe aus, um dort dem Kunden Trommeln zu verkaufen. Dem Endkunden gegenüber sind das Werbemaßnahmen, die auch mittel- und langfristig Wirkung zeigen sollen. Man will ein Image verkaufen und einen Eindruck hinterlassen. Das nur in direkten Verkaufszahlen zu messen, wäre sicher zu kurz gedacht.


    Die Frage ist nur immer, ob man a) in der Lage ist, soweit in die Zukunft zu investieren und b) ob es sich auf diesem Weg überhaupt lohnt. Bleiben wir beim Endkunden: Sind andere Werbemöglichkeiten nicht einfach effektiver? Erreicht so eine Messe in Deutschland überhaupt genug Leute? Und fallen die (mäßigen) Innovationen überhaupt genug auf? An die Sonorschrankwände von damals erinnern sich alle schlagzeugenden Zeitzeugen. Ich gucke mir immer gerne die Fotos hier im Forum von den Messen an: In Erinnerung ist mir aber kaum ein aktuelles Set geblieben.


    Ich glaube ich war 2x auf der Messe. Aber nie, um tatsächlich die Stände zu besuchen. Anschauen und Testen kann man doch in einem Laden viel ausgiebiger und entspannter (und ruhiger...). Ich war im Wesentlichen wegen der Liveauftritte da.
    (Im PA-Bereich macht so eine Messe womoglich mehr Sinn. Sonst hat man selten die Gelegenheit, mehrere große Systeme vergleichend zu hören.)

    Ich habe das Gefühl, dass du keinen guten Grund hast, dir ein anderes Set zu kaufen. Du hast einfach Lust auf was Neues. ;)
    Ist vollkommen in Ordnung, warum auch nicht.


    Sind beides tolle Schlagzeuge, man kann mit beiden sicher glücklich werden. Formal fällt mir kein objektiver Grund ein, eins dem anderen vorzuziehen.


    Wenn du es dir leisten kannst und willst, dann kauf dir einfach das Neue.
    Im Idealfall behältst du auch das Tama. Wenn das dein geplantes Budget sprengt, solltest du dir vorher überlegen, was du für ein Typ bist: Stellst du im Nachhinein gerne mal getroffene Entscheidungen in Frage oder kannst du sehr gut mit Sachen abschließen? Bei Letzterem spricht für mich nichts dagegen (sofern beide gleichzeitig nicht finanzierbar sind), das Tama zu verkaufen und das Gretsch zu nehmen. Natürlich musst du dann zwar für ein "gleichwertiges" Set noch was drauf legen, aber dafür ist man doch Jäger und Sammler. Ein Hobby kostet nun mal Geld ;)
    Wenn du aber eher nachtragend bist, würd ich es nicht machen. Du hast ein tolles Schlagzeug, das Gretsch ist objektiv nicht besser. Nur anders und neuer. Die Begeisterung wird nach einiger Zeit auch nachlassen. Und wenn du dann dem Tama hinterherweinst, ärgerst du dich nur.


    Mein Fazit:
    1. Es liegt bei dir :)
    2. Es muss nicht für alles vernünftige Gründe geben, Bauchentscheidungen sind manchmal auch was Schönes. Wenn man der Typ dafür ist.

    Ich spekuliere nur, dass der Sound nach dem Entfernen nicht einfach besser wird.

    Leider gilt das auch für's Felletauschen :(
    Mit neuen Fellen (das Reso nicht ganz außer Acht lassen) schaffst du zumindest schon mal gute Voraussetzungen, um einen "guten" Klang hinzukriegen. Am Ende musst du es immer noch vernünftig stimmen.
    Vielleicht ist ein neues Fell aber auch gar nicht nötig, weil sich das alte nur verstimmt hat. Wenn es keine Dellen hat und noch keine 3 Jahre alt ist (eigentlich auch sonst ;-)), würde ich zumindest probieren, die Felle nochmal zu stimmen. Nimm dir doch mal einen Nachmittag Zeit und setz dich an die Kiste und spiel mit dem Stimmschlüssel dran rum. Lies dich hier ein, wie man sinnvollerweise vorgeht (es gibt da unterschiedliche Ansätze) und probier es einfach aus. Kannst ja nicht viel falsch machen, klingt ja schon kacke :D . Man darf auch ruhig ein wenig dämpfen, wenn einem der Grundton gefällt, es aber etwas zu sehr nachklingt. Einfach testen.


    Und wenn du das Gefühl hast, dass du den Klang bewusst beeinflussen kannst, aber die Trommel trotzdem nicht recht in den Griff bekommst (oder du einfach nicht den Klang erreichst, den du gerne hättest), dann kannst du dich ja über die unterschiedlichen Felle hier informieren und dir neue kaufen.


    Wenn du die Felle, um sie komplett neu zu stimmen, mal von der Trommel abgemacht hast, kannst du dir auch mal die Gratungen anschauen. Wenn du dort Kitscher oder Splitter hast, kann das auch ein Grund dafür sein, dass du deinen Klang nicht hinkriegst.



    Kauf dir gerne neue Felle. Man kann als Schlagzeuger nicht genug in Material investieren. :thumbup: Erwarte nur nicht, dass die Trommel damit automatisch gut klingt.

    Leider ist mir erst danach aufgefallen, dass den Sound beeinträchtigt....


    Bist du dir da sicher? Wie viele Lagen hast du den geklebt? Die Felle aber ausgelassen, oder? :D
    Im ernst: Es fällt mir schwer zu glauben, dass man ein paar Sticker auf der Trommel raushören kann. Was für ein Schlagzeug ist es denn? Bist du sicher, dass es keine anderen Veränderungen gab? Vielleicht ist das Schlagzeug umgezogen in einen anderen Raum oder innhalb des Raumes oder etwas anderes in den Raum eingezogen? Eventuell ist die Trommel auch einfach verstimmt.


    Ich will dich sicher nicht davon abhalten, die Aufkleber zu entfernen. Ich spekuliere nur, dass der Sound nach dem Entfernen nicht einfach besser wird.

    Ich habe die alten Kommentare kurz quergelesen.
    In diesem Fall kann man die Kritik getrost als Komplimente auffassen.


    Es gibt für den Ottonormaltrommler technisch einfach nichts zu bemängeln. Durch die Professionalität und das hohe Niveau wird einfach die Messlatte viel höher angesetzt, als bei anderen. Dann wird dann eben festgestellt, dass das Gespielte den eigenen Geschmack nicht trifft. Das ändert aber ja nichts daran, dass der Herr weit über dem Durchschnitt liegt. Bei solchen Leuten hat man dann oft das Gefühl, dass man das Lob nicht mehr aussprechen muss, es ist schließlich offensichtlich, dass er nüchtern betrachtet richtig gut ist.


    Ich persönlich finde ihn spielerisch schon großartig, habe mir die Videois aber auch nicht lange angeguckt, weil es mir musikalisch nicht gefällt.
    Das geht mir aber auch bei vielen von den altgedienten Drummer-Heroes so (Weckl wurde ja schon genannt ;) ). Da gefällt mir sehr vieles auch nicht. Dass die Herren aber trommeln können, steht ja außer Frage.


    edit: Hier ein grooviges Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=Zn1mvMLq0ME
    Wäre das im ersten Post verlinkt worden, wäre der Verlauf sicher anders gewesen 8)

    Hammu: Da hast du nicht unrecht. Mir ist aber auch immer wieder aufgefallen, dass schon kleinere Tempoänderungen einen großen Einfluss auf das Ergebnis haben können.
    Oft fühlt sich ein Lied live besser an, wenn man es schneller spielt. Das wird auch verstärkt, wenn man davor z.B. ein schnelleres Lied gespielt hat. Oder die Bridge des Lieds ist rockiger und geht einfach besser ab, wenn man das Tempo anzieht, oder besser: Wenn man aufhört, das Tempo (zumindest gefühlt) zu bremsen.


    Bei Aufnahmen habe ich aber schon sehr oft genau das gedacht, was der Threadstarter geschrieben hat: Selbst wenn es sich beim Spielen nicht notwendigerweise so anfühlt, kann das Ergebnis ziemlich gehetzt klingen. Das Feeling des Songs kann schon bei ein paar bpm mehr verloren gehen.



    Wenn man seine Mitmusiker da im Zaum halten muss, kann es niemals richtig gut werden, weil man doch irgendwie gegeneinander anspielt. Selbst wenn man das Tempo stur hält, kann der Gitarrist das Feeling kaputt spielen, wenn er nach vorne drängt und die ganze Zeit treibt.


    Als Lösung fällt mir nur ein, den zu flotten Musiker musikalisch wieder einzufangen. Wenn ich jemanden aus unserer Band wieder beruhigen will (:-)), dann klappt das mit Blickkontakt und großen Gesten. Ich versuche ihm das Feeling und Tempo des Songs zu zeigen. Nur wenn er das wieder bewusst übernimmt, ist ordentliches Zusammenspiel möglich. Je nach Musikerkollege kann das aber sehr mühsam sein. Es hilft aber schon, immer mal drüber zu sprechen, Zeichen zu vereinbaren.
    Das Problem ist, dass einige Musiker, insbesondere gitarrespielende Sänger, sehr wenig auf den Rest der Band hören und sich eher begleiten lassen. Wenn die etwas bewusster den Rest wahrnehmen würden und sich mehr auf das Zusammenspiel einlassen würden, hätte man die Temposchwankungen sicher besser im Griff. Daran muss man die Kollegen gelegentlich erinnern.


    Vielleicht kann man das üben, indem der Schlagzeuger das Tempo vorgibt und der Rest der Band dazu ein paar ausgemachte Akkorde fitschelt. Der Schlagzeuger kann dann das Tempo deutlich variieren (mal schneller, dann wieder langsamer werden) und der Rest muss folgen und das Feel übernehmen.

    Und wenn das Blatt Papier noch Notenlinien drauf hat, ist es noch schöner.


    Der gezeigte Block muss es da nicht unbedingt sein, es gibt ja keine Schlagzeug-spezifischen Vorteile.
    Wenn einem das Design aber gefällt, spricht doch nichts dagegen.

    Absagen der Probe kurz vor der Probe, am Tag der Probe ...?


    Finde ich vollkommen in Ordnung, wenn etwas Wichtigeres kurzfristig dazwischengekommen ist.
    Voraussetzung für das Verständnis ist natürlich, dass alle in etwa die gleichen Prioritäten setzen.


    Für mich auf Dauer ein No-Go ist Nörgeln statt konstruktiver Kritik.

    Ich habe eigentlich keine Meinung dazu, mir ist es egal.



    Aber die Pro-Argumente kann ich schon auch nachvollziehen.


    Eigentlich erwarte ich nicht, dass sich durch die Einführung des Buttons irgendetwas an der Schreibkultur hier ändert. Wer etwas beitragen möchte, kann das und wird das auch weiterhin tun.
    Mit dem Button gibt es nur eine zusätzliche Möglichkeit. Ich verkneife mir oft einen Kommentar, weil ich denke, dass nicht alles von jedem gesagt werden muss. Wenn schon 3 Leute gesagt haben, dass sie der gleichen Meinung sind, muss ich nicht auch noch posten. Einen kleinen Daumen hoch würde ich aber setzen. Das hat aber nichts mit Faulheit zu tun.
    Jemand, der versucht, Informationen zu beschaffen, hat es oft schwer, den Inhalt der Posts zu filtern und zu bewerten. Die Daumen hoch oder runter können da schon sehr helfen. Es spricht ja auch nichts dagegen, sowohl den Button zu drücken als auch ein kurzes zustimmendes Statement zu hinterlassen, wenn man möchte oder ein neues Argument bringen will/kann.
    Wobei ich persönlich schon finde, dass Threads unübersichtlicher werden, wenn viele Leute nur ihre Zustimmung in anderen Worten schreiben. Da ist dann quasi kein neuer Informationsgehalt vorhanden (außer der Tatsache, dass der Schreiber dem Vorschreiber zustimmt, dafür reicht aber auch ein Daumen hoch ;-)). Man muss also nach neuen Argumenten zwischen den ganzen Posts suchen. Man überfliegt den Thread nur noch und vielleicht gute Punkte werden überlesen.


    Entsprechend widerspricht der Button meiner Meinung nach nicht der Idee eines Fachforums oder verschlechtert die Kommunikation. Im Gegenteil.



    Und wenn man einsehen kann wer den Daumen gesetzt hat, ist die Angst vor anonymem Bewerten ja auch nicht nötig.

    Das habe ich nicht verstanden, kannst du das nochmal genauer erklären?
    Die App misst das gespielte Tempo und zeigt es dir an. Was meinst du mit "Tempo nachspielen"? Wenn deine Bandkollegen ein (womöglich "falsches") Tempo vorgeben, ist es doch egal, was das Ding misst. Du musst in dem Tempo einsteigen, wenn ihr zusammen spielen wollt. Und dabei musst du doch auf deine Kollegen hören. Die Info über das Tempo nützt doch nur was, wenn du es während des Liedes versuchst zu korrigieren, damit du weißt, wo du hin musst. Das ist aber insgesamt ja auch nur in sehr eingeschränkten Tempounterschieden unauffällig machbar. Oder startest du ein Metronom, wenn du einsteigst und die App gibt dir das aktuelle Tempo vor?
    Wobei genau hilft dir die App, wenn der Gitarrist beispielsweise anfängt?

    Ich habe es bei einem meiner Sets seit letztem Jahr ähnlich wie Joerchtee gelöst. Unser Techniker kommt damit sehr gut klar.
    Eigentlich habe ich in der letzten Karnevalssession sogar auffallend viele "Komplimente" für den Schlagzeugsound bekommen.
    Das kann aber auch daran liegen, dass durch die kleinen Größen (16" Bass, 8" und 10" Toms) viele Leute zunächst weniger erwarten als was tatsächlich rauskommt. Wie auch immer, Innenmikrofonierung funktioniert für mich sehr gut und hat, gerade bei den kleinen Größen, für mich enorme Vorteile.


    Eigentlich könnte ich ja mal zusätzlich zu dem e604 innen noch eins draußen anclipsen und vergleichen. Mal sehen, ob ich dazu komme...
    Andererseits ist der Vergleich ja völlig uninteressant. Natürlich klingen beide Seiten unterschiedlich. Aber das heißt ja nicht, dass die gewohntere Variante automatisch "besser" klingt, oder dass man nicht mit Drehen von anderen Rädchen am Mischpult einen vergleichbaren verstärkten Sound hinbekommt.


    Als mögliche Zielgruppe für das hier vorgestellte System kann ich mir z.B. Schlagzeuger von semiprofessionellen Coverbands vorstellen. Bands mit wenigen Auftritten nehmen sich für jeden so viel Zeit wie nötig, meist auch deutlich mehr ;-). Da kommt es nicht drauf an. Außerdem wird für die paar Auftritte oft Technik geliehen. Bands mit extrem vielen Auftritten haben Personal zum Aufbauen, zumindest Leute, die sich um die Technik kümmern. Da ist für den Schlagzeuger die Zeit zweitrangig, außerdem werden Mikros oft von der begleitenden Technikfirma gestellt. Bands mit einigen Auftritten im Jahr werden dagegen mit der Zeit faul :-). Am Anfang baut man noch viel auf, mit der Zeit versucht man zu optimieren, wo es nur geht. Da sind festinstallierte Mikros praktisch. Insbesondere, wenn das Schlagzeug regelmäßig von der Bühne in den Proberaum wandert. Dann ist es dort nämlich auch schon für Aufnahmen bereit. [So zumindest meine persönlichen Beobachtungen ;) ]


    Zitat

    von Jürgen K:
    Nebenbei wird die Positionierung bei kleinen Trömmelchen ja nicht einfacher. 6" Tom mit MD 421?

    Auch von außen ist so eine Konstellation eher ungünstig. ;)


    Zitat

    Im Studio kämen die nicht im Traum auf solche Ideen, da wird ganz normal gearbeitet.

    Das hat vermutlich auch ganz einfach praktische Gründe: Da werden wechselnde Schlagzeuge benutzt, gerne mal einzelne Trommeln ausgetauscht, für unterschiedliche Sounds die Mikrofone und Mikrofonpositionen verändert usw..