Beiträge von Korki

    Hi,


    ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden habe: Ist das dein erster richtiger Auftritt oder bist du vielleicht erfahrener Edrummer und ist nur das A-Drum für dich ungewohnt?


    Das klingt für mich wie eine kleinere Privatveranstaltung, ein Geburtstag von Freunden oder so. Richtig?


    In solchen Situationen ist das Schlagzeug oft eher zu laut, insbesondere Snare und Becken knallen. Die Bass kann da aber gerne mal untergehen.
    Wenn ihr an dem Tag entspannt seid und Zeit habt, dann könnt ihr ja mit einem Bassdrum-Mikro rumexperimentieren.
    Wenn der Auftritt, weil es vielleicht tatsächlich der erste ist, voraussichtlich eher sowieso stressig wird, dann lass es einfach. Konzentrier dich lieber auf das Wesentliche. Es wird niemanden stören, wenn die Bass im Verhältnis ein wenig zu leise ist.


    Das sind alles zusätzliche Fehlerquellen, die möglicherweise zusätzlichen Stress bedeuten können. Viele meinen, dass, wenn sie mal auf die Weltöffentlichkeit losgelassen werden, auch alles anders, besser, größer als im Proberaum machen müssen. Dabei geht aber oft das Wohlfühlen und die Sicherheit verloren. Und ist auch überhaupt nicht nötig.
    Wenn man Zeit und Lust hat und es die Veranstaltung zulässt, ist es sicher gut, vorher ein wenig zu experimentieren. Oft führt ein Dünn-durch aber zu deutlich besseren Ergebnissen.


    Lieber entspannt auf die Musik konzentrieren als groß was Auffahren. (Wenn beides geht, ist es natürlich umso besser :) ).

    369€ beim Drumstudio Bonn:
    http://www.drumstudiobonn.de/219Sonor-Cocktail-Sets.htm


    Mir persönlich ist da aber einfach die Bass zu klein. Für mich müssen es 16" soll.
    Optimal wären 16" Bass, 10" (+ evtl. 8") Hängetom, 13" Standtom, 12" Snare. Aber jeder Jeck ist anders.



    edit: Da fällt mir ein: Beim Pearl Export wurde sich immer über die Pappelkessel beschwert und frei schwingende Toms sind mittlerweile ja auch Grundausstattung.
    Machen also im Wesentlichen die Kesselgrößen das Set interessant?

    Ihr habt jetzt einen leeren Raum mit kahlen Wänden. Da kommt alles von den Wänden zurück und matscht, es hallt.
    Dagegen helfen erstmal Einrichtungsgegenstände ( ;) ), Teppich auf dem Boden und Teppiche oder Vorhänge an den Wänden.


    Da würde ich schrittweise vorgehen. Wenn der Raum nachher den gesamten Ton schluckt, klingt es auch nicht gut.

    Wie alt / groß ist denn deine Tochter?
    Beim Schlagzeugkauf solltest du darauf achten, dass die Trommeln von der Größe her passen. Für Kinder können Standardgrößen schon problematisch sein. Mit etwas kleineren Sets macht es gleich viel mehr Spaß.


    Ich kann mich irren, aber wenn du das Set für 100€ kriegen solltest, kannst du da (vorausgesetzt die Größen passen) nicht viel falsch machen. Das Set macht einen deutlich stabileren Eindruck als andere sehr günstige Einstiegsgeräte.
    Dann würde ich noch 5€ in Auflageringe für die Felle und 25€ in Gehörschutz investieren und deine Tochter kann einige Zeit damit Spaß haben. Wenn sie dann anfängt, sich für Holzsorten zu interesssieren, kann man immer noch nach einem Upgrade schauen ;-).



    Für dein Budget von 300€ kann man zwar gebraucht mit Geduld etwas Besseres finden, aber große Sprünge sind da nicht drin, wenn es ein komplettes Schlagzeug sein soll (Kesselsatz, Hardware (Ständer) und Becken).
    Da würde ich hier für 100€ zuschlagen und die 200€ für ein neues Set ansparen, wenn deine Tochter irgendwann weiß, was sie möchte. Mit Gehörschutz sind vermutlich sogar die Becken erträglich. Sicher bin ich mir aber nicht :D




    Die Bassdrum steht übrigens falsch herum.

    Ist jetzt kein absoluter Kracher, aber da die Preise für die Sets ja gerade angehoben wurden, ist es vielleicht erwähnenswert:


    Sonor Safari, Martini, etc. im Sonderangebot beim Drumstudio Bonn


    http://www.drum-studio-bonn.de/219Sonor-Cocktail-Sets.htm


    z.B. Martini (in gold, rot oder türkis) für 369€ (439€ beim T), immerhin 16 % günstiger.



    P.S.: Zum Drumstudio Bonn: Großartiger Laden, ausbaufähige Webpräsenz :)

    Vielleicht hast du auch die HH getreten als das Td-12 hochgefahren ist?
    Soll man nicht machen, das kann dazu führen, dass die HH danach spinnt.


    Ist das Kabel richtig eingesteckt oder vielleicht etwas rausgerutscht?

    Der Bieber stand als kleiner Teenie auf riesigen Bühnen und da haben die gedacht, dass es doch super ankäme, wenn er ein cooles Drumsolo in sein Programm einbauen würde (schließlich hatte er ja angefangen, spielen zu lernen).
    Und genau so ist es auch: Die kreischende Menge ist begeistert. Musikalisch war das weitestgehend wertlos, das beurteilt sein Publikum allerdings ganz anders.


    Meiner Meinung nach klingt nahezu jeder am Anfang so wie Biebers Versuche. Glücklicherweise gibt es meine Anfänge aber nicht auf Youtube. :)


    Nach all den Jahren scheint es aber mittlerweile so, dass er, das zeigt unter Anderem das Lastenight Video, doch ordentlich zu spielen gelernt hat.
    Sein Level ist meiner Meinung nach über Anfänger oder Gelegenheitstrommler hinaus.
    Ich bin auch oft der Meinung, dass ich etwas spielen kann, nur weil ich es nachvollziehen kann. Ist doch einfach. In der Realität hört man aber eben schnell, ob es bei jemandem rund läuft, oder ob es einfach noch nicht so recht passt (Mikrotiming). In den alten Videos läuft es definitiv nicht rund, in den neueren aber schon. Hier hat Üben sicher geholfen. Vielleicht hilft auch, dass er einfach ein wenig älter geworden ist.


    Ich würde ihn jetzt nicht als besonderes Schlagzeugtalent bezeichnen, aber für mich ist das definitiv jemand, der Schlagzeug spielen kann. Wenn ich mich so umschaue, wer sich sonst so alles als Schlagzeuger bezeichnet... ;)



    Was ihn aber wohl von den anderen unterscheidet ist, dass viele der Genannten eigentlich "gelernte" Schlagzeuger sind, die dann mit was anderem bekannt wurden.

    Ich las Justin Bieber und muss anmerken, dass der bei Raab gezeigt hat, dass er eben kein Drummer war/ist ;)


    Gibt es dazu ein Video?
    Insgesamt würde ich den nämlich als nicht vollkommen untalentiert bezeichnen.
    Der ist halt jung und man kann schön mitverfolgen, dass er genauso angefangen hat, wie wir alle.
    In diesem Video finde ich das aber schon ordentlich. Da kann man den schon als schlagzeuspielenden Promi bezeichnen.
    https://youtu.be/7c49TRyQjfs?t=23s

    Hallo zusammen,


    seit einem Konzert im letzten Jahr bin ich einfach neugierig und nachfolgende Aussage hat mir dann den Schupser gegeben, mal Nachzufragen:

    und im Alter passiert bei vielen von uns Drummern leider einiges (was hier unerwähnt bleiben soll...)


    Wäre schön, wenn es in diesem Thread erwähnt würde :D



    Worum geht's?
    Nicht darum, ob man mit 50 noch anfangen kann oder sollte, Schlagzeug zu spielen. Natürlich kann und sollte man. Warum denn nicht?


    Es geht darum, wie sich die Qualität des Spiels im Alter ändern kann.


    Ich habe im letzten Jahr eine Band aus meinen Jugendzeiten live gesehen. Großartiges Konzert. Die Band gibt es seit den 80ern, waren auch recht erfolgreich und touren immer noch weltweit. Mittlerweile sind die Herren über 60.
    Ich habe eine Live-CD aus den 90ern zu Hause. Ich war immer insbesondere vom Spiel des Schlagzeugers begeistert. Songdienlich, auf den Punkt, einfach gut.


    Live ist mir aber das schlechte Timing dieses Schlagzeugers aufgefallen, der im Übrigen auch keinen wirklich fitten Eindruck machte. Von Drogen ist mir nichts zu Ohren gekommen.
    Es war wirklich auffällig, dass der Herr bei Fills einfach nicht bei der 1 rausgekommen ist. Das "Makrotiming" stimmte einfach nicht. Ansonsten war aber alles top: Tempo unglaublich gehalten, kraftvoll gespielt, 100% bei der Sache, alles gut. Nur die 1 nach den Fills war flexibel.



    Woran lag's?
    - Einfach schlechter Tag? Unwahrscheinlich. Aus dem Verhalten der Mitmusiker schließe ich, dass das immer so ist.
    - Fehlendes Talent? Die Band tourt seit 30 Jahren und war/ist doch recht erfolgreich. Außerdem ist die (natürlich bearbeitete) Live-CD sehr gut. Also unwahrscheinlich.
    - An mir? Vielleicht war meine gefühlte 1 einfach immer falsch :D.
    - An Alter oder Krankheit?


    Ich kann mir vorstellen, dass im Alter (ab wann man von "Alter" spricht, hängt natürlich von der Verfassung der Person ab, 65 kann alt sein, ist es meistens aber ja eher noch nicht) eventuell die Koordination leidet. Das wirkt sich natürlich auf das Mikrotiming aus. Klappt vielleicht einfach nicht mehr so, wie man gerne hätte. Aber ist auch das Makrotiming betroffen? Das entwickelt sich doch eigentlich aus Erfahrung und Musikalität, sollte im Alter also auf dem höchsten Stand sein? Oder liegt es daran, dass ältere Menschen immer sagen, dass die Zeit schneller vorbei geht und man deshalb mit dem Takt einfach früher fertig ist? ;)



    Mal unabhängig von dem konkreten Konzert würden mich einfach Erfahrungen interessieren. Mit was muss ich rechnen? Ich bin neugierig.



    P.S.: Die Ungenauigkeit des Schlagzeugers war übrigens so extrem, dass mein Frau rein gar nichts gemerkt hat. ;)