Beiträge von Korki

    Die Idee mit dem Td12 würde so funktionieren. Ob das die beste / günstigste Lösung ist, weiß ich nicht.


    Bass, HH, Ride, Snare und Toms würde ich ans Td12 anschließen, weil das einfach sauber triggert. Crashs und Effekte dann an dein altes Modul.


    Toms, Crashs und Effekte kannst du ohne Bedenken heimwerken. Bei Snare und Ride musst du selber wissen, ob du da Kompromisse eingehen willst.
    Als HH würde ich definitiv wieder die VH-11 kaufen. Die ist (auch wenn es bei dem Preis schwer zu schreiben ist) im Vergleich ihr Geld wert.


    Mein Setup wäre:


    Bass: akustische Bassdrum mit Randtrigger (ddt)
    Snare: ...
    HH: Roland VH11
    Toms: Eigenbau nach Wahl
    Ride: Yamaha PCY-155 (mit dem Td-12 nur 2 Zonen)
    Becken/Effekte: Eigenbau nach Wahl


    Bei der Snare kommt es auf deine Ansprüche an. Hier kannst du eine akustische mit Triggerschiene nehemen, eine bei DrumTec kaufen, ein Rolandpad verwenden, oder dir was basteln. Je nach Anspruch und Budget.

    Mit der Fellspannung alleine ist es ja leider(?) nicht getan. Auch wenn man da lange drüber diskutieren kann, spielen ja neben den Fellen (Material, Anzahl der Lagen, Dicke der Lagen, Fellspannung) auch die Trommeln (Material, Größe, Tiefe, Aufhängung, Hardware, Leim) auch der Trommler selbst (Spieltechnik, Trommelstöckchen) und die Umgebung (Raum, Position des Zuhörers) eines Rolle.
    Gleiches Equipment kann bei gleicher Stimmung gleich klingen. Eine Datenbank der Stimmungen bekannter Schlagzeuger (bzw. der Felle von diesen) hilft also nur denen etwas, die zufällig genau die gleichen Trommeln und Felle im Keller haben. Die Anzahl ist wohl verschwindend gering. Außerdem kennt man meistens wohl nur den mikrofonierten Klang der Trommeln, das hilft hier dann überhaupt nicht weiter.


    Ach egal. Wenn du Fellspannungen, mit denen du zufrieden bist, mit anderen teilen möchtest, müsstest du wohl auch die Felle und die Trommeln nennen.

    ...ich hatte halt auf Tipps von Leuten gehofft, die primär ihre Zeit damit verbringen das Zeug einzusetzen und weniger damit sich im Internet zu präsentieren


    Und dann im Internet danach zu fragen schließt den Kreis irgendwie wieder. :D


    Beitragen kann ich aber leider nichts. Für ganz genau deine Anwendungen (Sounderweiterungen in Partyband) bin ich mit meinem Roland-Soundmodul hoch zufrieden. Die internen Sounds benutze ich aus verschiedenen Gründen mittlerweile nicht mehr zum triggern meines Schlagzeugs (live). Für Effekte (Handclap, Percussion wie Chimes oder Kuhglocken, David-Hasselhoff-Gedenk-E-Toms, elektronischer Snaresound, etc.) sind die aber sehr, sehr brauchbar. Dementsprechend habe ich mich nicht mehr nach Bibliothken umgeschaut.

    Sieht doch alles gut aus.

    ansonsten bin ich ganz zufrieden mit dem Set


    Würde mir genauso gehen.


    Kauf dir erst was Neues, wenn dir etwas fehlt.


    Natürlich habe ich es in deinem Alter auch anders gemacht. Und jetzt habe ich kistenweise Quatsch zu Hause (Bongos, Kuhglocken, Rack, Simmons Pads). Genau genommen habe ich das aber nie bereut. Diese Aussage würde aber meinen gut gemeinten Rat untergraben...

    Ich habe Herrn Bozzio auch in Karlsruhe gesehen. Das erste Mal. Auch wenn ich das besser nicht öffentlich schreiben sollte, war er bisher nie so richtig mein Ding. Da man aber ja genau das nicht öffentlich schreiben solte, dachte ich mir, dass ich dem Mann mal eine Chance gebe und ihn mir live angucke. An der Euphorie um ihn könnte ja was dran sein :)


    Vielleicht zuerst der Disclaimer vorneweg: Meine Bewertung ist natürlich immer in Relation zu seinem Status als Welttrommler formuliert. Dass meine Fähigkeiten nicht ganz an seine rankommen, soll mich nicht daran hindern, hier scharf zu kritisieren und rufschädigend einzuwirken ;)
    Außerdem bin ich gerne hier im Drummerforum. Ich bitte das bei meiner Steinigung (vielleicht wenigstens bei der Wahl der Steine) zu berücksichtigen.



    Wie gesagt hatten mich die Videoschnippsel, die ich von ihm kannte, nie wirklich gepackt oder überzeugt. Dementsprechend hatte ich von dem Abend nicht viel erwartet. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. :)
    Nachdem Herr Bozzio nett winkend und unter großem Beifall hinter sein Schlagzeug geklettert war, begann er sein erstes Stück mit dem Schütteln unterschiedlicher Percussioninstrumente. Darauf folgte das "Solieren" über einem Fußostinato auf den zahlreich vorhandenen Trommeln und Becken in sehr gemäßigter Lautstärke. Nach dem Lied bedankte sich das beigeisterte Publikum mit Stille. Es ging ja schließlich um Kunst, da war nicht klar, ob Applaus angebracht ist. Nach ein paar Stücken (mittlerweile wurde auch geklatscht), kletterte Terry aus seiner Burg, um ein paar Worte an das Publikum zu richten. Das war dann die Stelle, an der ich die Schublade für Poser aufmachen und ihn rausholen musste. Ich muss sagen, dass er mich im lockeren Gespräch wirklich beeindruckt hat. Er scheint ein unglaublich sympathischer Mensch zu sein, der sich tatsächlich über das Eine oder Andere Gedanken macht. Er hat mich sehr gut unterhalten. Schade, dass die dritte oder vierte Frage aus dem Publikum dann schon war, ob er nicht noch etwas spielen könne. Ich hätte seinen Geschichten gerne länger zugehört.
    Egal, interessanterweise hat mir sein Spiel nach diesem neuen Eindruck von ihm viel besser gefallen. Komisch :)


    Aber mal im Ernst:
    - besonders gefallen hat mir seine sehr symphatische Art
    - ich hatte das Gefühl, dass er sich mit der Materie, die er darbietet, beschäftigt und sich dazu Gedanken gemacht hat
    - natürlich scheint er ein guter Schlagzeuger zu sein :rolleyes:
    - Die offenen Bassdrums klangen je nach Kontext unglaublich gut und passend.


    Aber:
    - Die Umsetzung seiner Gedanken erschienen mir zu willkürlich, zu improvisiert.
    - Musikalisch und technisch kenne ich da (ich gebe zu, dass man natürlich etwas verwöhnt ist) eine ganz andere Liga. Da hilft auch der Verweis auf die besondere Kunst oder auf chromatische Trommeln nichts. Mich hat es einfach nur an wenigen Stellen richtig gepackt.
    - Die Fußostinati hatten eine überschaubare Komplexität (ich weiß, Musik vs Technik usw...)
    - Einige Doppelpedalpassagen klangen mir recht unsauber. Und das ohne nach Fehlern zu suchen und darauf zu warten / hoffen. Es klang stellenweise einfach matschig. Das lag aber natürlich auch an den extrem offenen Trommeln.
    - Auch die (ich würde sagen) Presswirbel auf den Trommeln kamen mir oft störend unsauber vor.
    Hätte ein unbekannter Wald- und Wiesentrommler eine ähnliche Leistung abgeliefert, wäre ich stellenweise beeindruckt gewesen, hätte mich an anderen Stellen aber auch ein wenig geschämt. Beim Terry gehe ich aber natürlich davon aus, dass alles beabsichtigt und künstlerisch wertvoll war. Eventuell reicht aber auch mein Intellekt einfach nicht aus, um die dargebotene Kunst in ihrer Gänze zu erfassen (Hurz).


    Klingt jetzt alles dramatisch oder wie das Geschwätz eines Wahnsinnigen, ist es aber nicht (zumindest Ersteres). Denn mein Fazit lautet:
    Ich wurde sehr gut unterhalten. Ich habe einen sehr sympathischen Schlagzeuger kennengelernt, dessen Erzählungen ich stundenlang lauschen könnte. Sein Schlagzeug ist wirklich beeindruckend, keine Frage. Das Gespiele an sich war stellenweise auch großartig, für mich aber nicht über jeden Zweifel erhaben, wirklich nicht. Ich kann die Glorifizierung also nur eingeschränkt nachvollziehen. Alles in Allem war es ein schöner Abend.



    Zum Abschluss noch ein schönes Zitat, das er zitiert hat:
    "I'm spending 99% of my time, tuning my instrument and 1% playing out of tune" :D

    Braucht der Schlagzeuger ein eigenes kleines Mischpult,


    Das ist eine oft praktizierte Lösung.
    Ein Kopfhörer mit integriertem Mischpult, also zwei oder mehr Eingängen (oder Strippen, wie du schreibst), ist mir nicht bekannt.
    Du kannst natürlich auch das Metronom-Signal ins Bandmischpult einschleifen und legst nur dir diesen Kanal mit auf den Monitor.

    Ich finds musikalisch nicht schlechter als die internationalen Chartplazierungen von z.B. Tayo Cruz. Was das für mich bedeutet sei mal dahin gestellt ;)


    Versuch mal SWR1 BW, da hast Du beides + die fähigsten Moderatoren und diese Woche mit Nonstophitparade, ganz subjektiv natürlich ;)


    Seit ich im Ländle arbeite ist mir schmerzlich aufgefallen, dass mir SWR1 RLP deutlich besser gefällt als SWR1 BW (abgesehen davon, dass ich jetzt weder 1live noch wdr5 empfange...). Bei der Hitparade werde ich aber wohl trotzdem das Autoradio einschalten. Ich gehe aber davon aus, dass unser Psy hier nicht vertreten sein wird.

    Wenn du es komplizierter brauchst, müsstest du dir deine Click-Spur vorher mit einer entsprechenden Software basteln und als mp3 abspielen (zum Beispiel mit deinem Smartphone :D ).


    Wieso allerdings eine Klick-Spur kompliziert sein soll versteh ich nicht.


    Mein "komplizierter" bezog sich nicht auf die Programmierung einer Clickspur sondern auf den möglicherweise komplizierteren / komplexeren Liedablauf, der diese Programmierung nötig macht.

    Das ist ein guter Einwand. Mittlerweile nutze ich das Td-12 nur noch für Effekte in Kombination mit einem A-Set. Da habe ich keinerlei Probleme und sehe das sehr optimistisch.
    Vor ein paar Jahren habe ich eine Zeit lang komplett elektronisch gespielt. Damals hatte ich den Eindruck, dass es doch so etwas wie "Interferenzerscheinungen" zwischen dem direkten Signal im Modul und den Schlagzeugsounds über den Monitorkanal gab. Das hatte ich auch hier (und weiter unten) mal geschrieben, fällt mir gerade wieder ein. Das Problem könnte aber auch wo anders gelegen haben, ich kann das nicht mehr reproduzieren.
    Die einfachste Lösung wäre aber ja, das Schlagzeug nicht im Monitormix zu haben (falls man einen eigenen Aux-Weg hat) und stattdessen nur direkt vom Modul zu hören. Denn wirkliche Latenzprobleme, also eine wahrnehmbare Verzögerung, gab es definitiv nicht.

    Ich mache das mit meinem Td-12 genau so wie du es dir vorstellst (zumindest wenn ich dich richtig verstanden habe):


    Das Summensignal der Band geht ins Modul (Mixin). Am Modul kannst du dann die Lautstärkeverhältnisse von Schlagzeug, internem Metronom und Bandsumme beliebig einstellen.
    Das funktioniert wunderbar, so dass du dir einen Verstärker und / oder ein zusätzliches Mischpult fürs Inear sparen kannst.


    Einen Limiter gibt es für den Kopfhörerausgang des Moduls aber meines Wissens nach tatsächlich nicht. Wir benutzen für den Band-Mix ein Digitalpult, bei dem ich meinen Monitorkanal mit einem Compressor entsprechend limitieren kann.

    Lieber Doomiix, wir versuchen dich zu dritt zu bekehren und du merkst es nicht mal. ;)
    Um beim Thema des Threads zu bleiben: Für dich gibt es dieses Wochenende keine Konzertkarten, stattdessen einen DVD-Abend mit der Freundin. :thumbup:


    (Der Film "Kings of Rock" ist eine Komödie und handelt von der Entstehung der Band Tenacious D. Im Film gibt es viel großartige Musik. Damit ist das eigentlich der Vorreiter von Highschool Musical :D , nur irgendwie in gut. Wenn man Big Lebowski, Alice im Wunderland und Led Zeppelin gut findet, passt Kings of Rock absolut ins Beuteschema.)

    Ich mag einfach seine Art und seine Stimme.


    Der Rest der Band ist auch wirklich vom Feinsten (z.B. Brooks Wackermann am Schlagzeug, u.a. Bad Religion und Bruder von Chad Wackermann).
    Hier der jenige Film welcher: Kings of Rock. Kaufen (natürlich nicht zu diesen Preisen) und verstehen.


    Auf Tenacious D Konzerten kann man übrigens auch wunderbar mitsingen, wenn man die Lieder nicht kennt: Mit "Fuck", "Devil", "C-/R-ock" und "Tenacious D" liegt man fast immer richtig :)

    Geht es um eine "Festinstallation" im Proberaum oder um transportable Bühnen für Auftritte?


    Für Letzteres haben wir auch eine Zeit lang MDF-Platten benutzt. Als "Füße" haben wir Pendents zu den gelben Kunststoff-Postkisten verwendet. Die hatten wir sowieso als Kabelkisten im Einsatz. Ausleeren, drunter stellen und eine Schraube rein, fertig. Hat eigentlich gut funktioniert und bombenfest gehalten. Die Höhe hat auch gepasst. Man musste halt immer kurz mit dem Akkuschrauber ran und mit dem Kabeleinräumen warten, bis ich meinen Krempel von den Brettern runter hatte.


    Irgendwann haben wir uns dann aber doch noch 3 massive Bühnenpodeste mit Scherenbeinen gegönnt. Sind zwar recht schwer (die nachts um 3 zum Anhänger zu tragen war immer die schönste Arbeit eines Auftrittstages), aber flexibel in der Höhe und unglaublich stabil. Eine professionelle Lösung eben.
    Mittlerweile brauchen wir die nicht mehr. Wenn also Bedarf besteht... ;)

    Das liegt, denke ich mal, nur daran, das er es so gewohnt ist.


    Naja, auch wenn er die Positionen der beiden Becken so von seinem großen Set gewohnt wäre (obwohl es ja da auch schon leicht vermeidbar ist...), sollte er doch flexibel genug sein, eins der beiden Becken 10 cm tiefer oder höher zu hängen.
    Ich kann mir weder vorstellen, dass die beiden Becken normalerweise aus Platzgründen so dicht hängen, noch dass da jemand beim Aufbau einfach nicht aufgepasst hat. Ich unterstelle ihm jetzt einfach, dass die Becken vollkommen absichtlich so hängen.
    Auch wenn das für mich wenig Sinn macht. Aber der Herr knallt ja auch sein Ride so an, dass er genauso gut einen Amboss spielen könnte.