Beiträge von Korki

    Der Einsatz von Stageboxen ist doch standard. Besonders live läuft doch nichts ohne. Wegen der Klangqualität würde ich mir da keine Sorgen machen.
    Teurere Multicores machen sich besonders in der "mechanischen" Qualität bemerkbar. Und das sollte man wirklich nicht unterschätzen. Ist schon mühsam, wenn man ständig irgendeine Buchse nachlöten muss oder das gesamte Core einen Knickschaden hat.

    Hallo Rolli (cooler Name :-)),


    einen Zahnsensor kenne ich persönlich nicht. Prinzipiell gibt es aber viele Möglichkeiten, Trigger (Piezoelemente) einzusetzen. Normalerweise werden die in Trommelpads von elektrischen Schlagzeugen eingesetzt, um die Schlagimpulse in Steuersignale umzuwandeln, welche dann von einem entsprechenden Drummodul (oder einer Drumsoftware) in Klänge umgewandelt werden. Aus den Piezos kann man dann natürlich auch beliebige Varianten bauen. Hier ein doofes Beispiel.


    Wenn du aber gerade erst einfangen willst, Schlagzeug zu spielen, kannst du dich eigentlich auch direkt auf deine Arme beschränken (und die dann entsprechend besser "ausbilden"). Du könntest die Bassdrum mit der linken Hand spielen und HiHat und Snare mit der rechten. Damit kannst du schon 90% der Radiomusik bedienen. Besonders gut würde das mit einem Edrum gehen, weil du hier den einzelnen Pads beliebige Sounds zuweisen kannst. Dann kannst du dein Schlagzeug für dich ergonomisch perfekt aufbauen und musst dich nicht von der Größe und Handhabbarkeit akustischer Trommeln / Instrumente einschränken lassen.

    In dem Buch "Future Drumming" von Dirk Brand gibt es auch ein paar Tipps zur Umsetzung elektronischer Sounds auf dem Schlagzeug. Inklusive dem Snare-Teppich-Scratchen mit Übungen und Tonbeispielen (auf der Seite z.B. Track 6, sehe ich gerade).

    Bessere Chancen auf was? Möglichst schnell Bares zu bekommen, möglichst schnell alles loszuwerden oder möglichst viel Geld für den Kram zu kriegen?
    Im Zweifel hat man natürlich immer alle drei Wünsche auf einmal.


    Wenn du Zeit hast (was die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Verkauf ist) und du den Aufwand minimieren und den Gewinn maximieren willst, würde ich alles zusammen für deinen Wunschpreis anbieten.
    Falls du den Kram dann nicht loswirst, kannst du immer noch splitten oder am Preis schrauben.


    Wenn du möglichst schnell Geld brauchst, verkaufe einzeln. Dafür finden sich schneller Käufer, als für Waren im hochpreisigen Bereich. Dafür hast du allerdings insgesamt mehr Arbeit und bleibst eventuell auf Einzelteilen sitzen.


    Vermutlich ist insgesamt die Gewinnspanne beim Einzelverkauf (sofern du alles losbekommst) größer, als im Paket. Einfach weil es auch vom Händler Paketpreise gibt und dieser dazu noch Garantie anbietet. Und das ist bei teuren Elektronikspielsachen nicht zu unterschätzen. Für ein Komplettpaket kannst du ja definitiv nicht mehr verlangen, als für die Summe der Einzelteile. Warum sollte das dann jemand bei dir kaufen?


    Eventuell macht es auch Sinn, ein kleines Paket zusammenzupacken: Minimale Grundausstattung oder komplettes Erweiterungspaket für ein akustisches Schlagzeug. Den Rest dann wiederum einzeln anbieten.


    Deine Verkaufsstrategie hängt also von deinem primären Ziel ab.


    Prinzipiell gilt aber: Ich hab keine Ahnung :)

    Die Idee ansich ist ja super. Eigentlich ist dein Budget für ein Weihnachtsgeschenk ja auch mehr als ausreichend. Dass du dich vor dem Kauf hier erkundigst ist ebenfalls genau richtig.
    Das Problem ist leider nur, dass Schlagzeuge richtige Musikinstrumente sind, die auch dementsprechend viel Geld kosten.
    Da stellt sich für dich natürlich die Frage, warum man so viel Geld ausgeben muss, wenn der Freund einfach wieder ein bißchen spielen möchte. Ist das nicht vollkommen übertrieben? Zumal es ja auch Schlagzeuge für 100-300€ zu kaufen gibt.


    Stell dir vor, dein Freund hätte wieder Lust bekommen, Computerspiele zu spielen. Wie würde er sich freuen, wenn du ihm deshalb zu Weihnachten ein neues Notebook im Wert von 250€ schenken würdest? Über die Idee freut er sich sicher, an dem Gerät hat er aber nur so lange Spaß, bis ihm Nibblesauf die Nerven geht. :)


    Ich finde auch, dass hier manchmal ein wenig mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, wenn es darum geht, einen Einsteiger zu beraten. Hintergrund ist aber, dass du dein Budget faktisch in den Sand setzt, wenn du eins dieser billigen China-Schlagzeuge kaufst.




    Mein Vorschlag deshalb:
    Frag hier im Forum nach, ob jemand für dein Budget ein altes, solides Proberaum-Schlagzeug übrig hat. Das ist gar nicht soo unwahrscheinlich. So ein Teil hat dann zwar Gebrauchsspuren (und müsste von dir eventuell noch mal aufpoliert werden), hat dann aber alles, was man braucht, um sich mit Ohrenschonern im Keller auszutoben, ohne den Spaß daran zu verlieren.


    Die zweite Möglichkeit wäre, deinem Freund einen Teil des Schlagzeugs zu kaufen und ihn damit zum Restkauf zu motivieren...
    Ein schönes Geschenk wäre eine vernünftige Snare (das Herzstück eines Schlagzeug, das man sowieso meistens einzeln nachkauft / und wovon man in der Regel auch mehrere hat...) mit Snareständer und ein paar Sticks. Da kommst du für einen Einsteiger mit 200€ wunderbar hin. Und du kannst ihm was "Vernünftiges" kaufen, das er auch in Jahren noch nutzen kann bzw. was bei nicht Gefallen auch noch einen gewissen Gebrauchtwert hat.
    Wenn das für dich in Frage kommt, kann man dir bei der Auswahl gerne helfen. Da kann man dann auch den Musikgeschmack deines Freundes wunderbar mit einbeziehen.

    Die Idee mit dem Td12 würde so funktionieren. Ob das die beste / günstigste Lösung ist, weiß ich nicht.


    Bass, HH, Ride, Snare und Toms würde ich ans Td12 anschließen, weil das einfach sauber triggert. Crashs und Effekte dann an dein altes Modul.


    Toms, Crashs und Effekte kannst du ohne Bedenken heimwerken. Bei Snare und Ride musst du selber wissen, ob du da Kompromisse eingehen willst.
    Als HH würde ich definitiv wieder die VH-11 kaufen. Die ist (auch wenn es bei dem Preis schwer zu schreiben ist) im Vergleich ihr Geld wert.


    Mein Setup wäre:


    Bass: akustische Bassdrum mit Randtrigger (ddt)
    Snare: ...
    HH: Roland VH11
    Toms: Eigenbau nach Wahl
    Ride: Yamaha PCY-155 (mit dem Td-12 nur 2 Zonen)
    Becken/Effekte: Eigenbau nach Wahl


    Bei der Snare kommt es auf deine Ansprüche an. Hier kannst du eine akustische mit Triggerschiene nehemen, eine bei DrumTec kaufen, ein Rolandpad verwenden, oder dir was basteln. Je nach Anspruch und Budget.

    Mit der Fellspannung alleine ist es ja leider(?) nicht getan. Auch wenn man da lange drüber diskutieren kann, spielen ja neben den Fellen (Material, Anzahl der Lagen, Dicke der Lagen, Fellspannung) auch die Trommeln (Material, Größe, Tiefe, Aufhängung, Hardware, Leim) auch der Trommler selbst (Spieltechnik, Trommelstöckchen) und die Umgebung (Raum, Position des Zuhörers) eines Rolle.
    Gleiches Equipment kann bei gleicher Stimmung gleich klingen. Eine Datenbank der Stimmungen bekannter Schlagzeuger (bzw. der Felle von diesen) hilft also nur denen etwas, die zufällig genau die gleichen Trommeln und Felle im Keller haben. Die Anzahl ist wohl verschwindend gering. Außerdem kennt man meistens wohl nur den mikrofonierten Klang der Trommeln, das hilft hier dann überhaupt nicht weiter.


    Ach egal. Wenn du Fellspannungen, mit denen du zufrieden bist, mit anderen teilen möchtest, müsstest du wohl auch die Felle und die Trommeln nennen.

    ...ich hatte halt auf Tipps von Leuten gehofft, die primär ihre Zeit damit verbringen das Zeug einzusetzen und weniger damit sich im Internet zu präsentieren


    Und dann im Internet danach zu fragen schließt den Kreis irgendwie wieder. :D


    Beitragen kann ich aber leider nichts. Für ganz genau deine Anwendungen (Sounderweiterungen in Partyband) bin ich mit meinem Roland-Soundmodul hoch zufrieden. Die internen Sounds benutze ich aus verschiedenen Gründen mittlerweile nicht mehr zum triggern meines Schlagzeugs (live). Für Effekte (Handclap, Percussion wie Chimes oder Kuhglocken, David-Hasselhoff-Gedenk-E-Toms, elektronischer Snaresound, etc.) sind die aber sehr, sehr brauchbar. Dementsprechend habe ich mich nicht mehr nach Bibliothken umgeschaut.