Beiträge von trommelmatze

    Hi Pat,


    grosses Lob auch von mir mal wieder fuer Dein Engagement.


    Egal, ob das 5.0er in Astheim oder wo auch immer stattfinden wird, wir von Spring-Tide waeren auf jeden Fall wieder gerne dabei, wenn's moeglich ist. Es war einfach ein saugeiles Wochenende und hat tierisch Spass gemacht.


    Gruss,
    matze

    Ich muss an dieser Stelle auch noch mal Marco loben.
    Bin auch sehr begeistert von seinen Faehigkeiten und seiner Besessenheit, besser zu werden und neue Dinge auszuprobieren. Dass er auch sehr tight und "songdienlich" spielen kann, steht ja wohl voellig ausser Frage. Ich bin auch "brinkmanns" Meinung. Wenn ich mir eine Drum-DVD kaufe, erwarte ich natuerlich auch beeindruckendes Drumming. Und das bietet Marco ja wohl auf jeden Fall. Er macht teilweise Dinge, die so noch niemand mir bekanntes zuvor gespielt hat.


    Bin gerade fuer 4 Monate ohne Schlagzeug in Dubai und hab hier nur ein Practise-Pad und Marco's Buch und CD "Extreme Interdependence". Ich haette vorher nie gedacht, dass mich das so extrem weiterbringen koennte. Sein Lern-Konzept geht auf...
    Vielen Dank, Marco!!



    Matze

    hi,
    nochmal kurz zum Mike Portnoy Max Stax Medium (10').


    Ich fand den Sound von diesem Becken bei Dream Theater schon immer sehr cool und hab deshalb auch schon seit einigen Jahren immer wieder versucht, dies mit verschiedenen Splashs und Chinas nachzubauen. War alles mehr oder weniger erfolgreich, aber klang nie wirklich so, wie es klingen sollte (kurz, perkussiv, trashig) und vor allem sind die Becken andauernd nach einiger Zeit eingerissen.


    Deshalb hab ich mich dann letztes Jahr endlich mal dazu durchgerungen, mir das original Max Stax Medium zu bestellen. Und ich bin ausgespochen zufrieden damit. Vor allem die Qualitaet ist extrem gut. Beide Becken sind am Rand speziell verstaerkt, so dass ein Einreissen ziemlich unwahrscheinlich ist. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil das obere China Kang Becken ja "falsch" herum gespielt wird. Soll heissen, der aeussere Rand zeigt nach oben.


    Der Sound ist auch genau nach meinem Geschmack. Sehr durchdringend und kurzes Sustain.


    Gruss,
    Matze

    Hi Lifelike,


    weise Entscheidung, nach HH zu ziehen. Geile Stadt, vor allem musikalisch ist hier 'ne Menge los.


    Um Kontakte zu Bands zu knuepfen, wuerde ich Dir auf jeden Fall erstmal die "Oxmox" empfehlen. Da gibt's immer den groessten Anzeigenmarkt fuer Bands, Musiker usw... Jeder Mucker, der 'ne Band sucht, schaut eigentlich immer erstmal da rein. (So haben wir von Spring-Tide uns uebrigens auch gefunden ;) )


    Des weiteren klick mal aufs Bandnet (http://www.bandnet.de), falls Du es noch nicht getan haben solltest. Dort sind zwar hauptsaechlich bereits komplette Bands vertreten, es gibt dort aber auch ein Forum, um Anzeigen loszuwerden.


    Dann noch mal zu den Bunkern: Einige Zettelchen haengen auf jeden Fall in den grossen Bunkern, z.B. Suederstrasse usw rum. Lohnt sich auf jeden Fall mal vorbeizuschauen.


    Wenn Du weitere Fragen hast, nur rueber damit!


    Gruss,
    Matze

    hi,


    ich bin vor einem Auftritt eigentlich ueberhaupt nicht nervoes, eher extrem ungeduldig, dass es endlich losgeht und ich auf die Buehne darf. Wenige Minuten vorher bin ich total unter Strom und will nur noch losrocken.


    Aber ich denke eine gewisse Anspannung sollte bei jedem Gig dabei sein, sonst macht's keinen Spass.


    Nervoes wuerde ich nur werden, wenn ich etwas auf der Buehne spielen soll, was ich eigentlich gar nicht kann oder was am Limit meiner Faehigkeiten liegt.
    Wir halten es immer so, dass man auf der Buehne maximal 80% von dem zeigen sollte, was man kann.
    Da live immer eine gewisse Anspannung dabei ist und immer etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommen kann, hat man so noch genug Spielraum, seine Grooves und Fills trotzdem sauber zu spielen.
    Die Songs sollten einfach im Proberaum so perfekt sitzen, dass man nebenbei auch 'nen Doener essen kann, dann klappt's auch live!


    Matze

    @ frenkie und co...


    ich weiss, mit wem Ricky Lawson schon alles gespielt hat. Hab ihn auch schon mehrmals live gesehen.
    Er ist auf jeden Fall ein Hammer-drummer und groovt wie Sau, das wollte ich auch niemals in Frage stellen.


    Ich hoere aber trotzdem lieber Simon Phillips an den Drums, er spielt meiner Meinung nach interessanter und jedesmal anders.


    Aber das ist halt reine Geschmackssache.


    Natuerlich kann man Seppel ziemlich eindeutig zustimmen, dass es bei "Night of the Proms" wirklich kaum jemandem im Publikum interessiert, geschweige denn auffaellt, wer da am Drumset sitzt.


    Hier noch mal ein Foto von der Toto-website, wo man Simon's Set erkennt...


    Ricky meets Simon


    Gruss,
    Matze

    Vielen Dank fuer diese Aufnahmen.


    Seit ich gehoert hatte, dass Simon bis Ende des Jahres krank geschrieben ist, war ich sehr gespannt, wer ihn vorruebergehend vertreten wuerde. Die ersten drei Gigs bei "Night of the Proms" hat ja der Drummer von INXS gespielt, die ebenfalls bei der Tour dabei sind.
    Den Rest der Gigs spielt jetzt Ricky Lawson.
    Interessant ist vor allem auch, dass Ricky das Set von Simon benutzt (incl Gongdrum usw). Allerdings hat er sich zwei andere schwarze Resofelle auf die BDs gezogen und alles etwas umgebaut. War wohl so kurzfristig zu aufwendig sein eigenes Set einzufliegen...


    Ich hatte mal vor ein paar Jahren eine Masterclass bei Ricky in Hamburg. Wirklich netter Kerl. Sein Stil ist allerdings komplett anders als der von Simon. Er spielt zwar aeusserst praezise und tight, dafuer aber auch Fill-technisch sehr zurueckhaltend.
    Das kann man meiner Meinung nach auch bei den 4 Songs sehr deutlich hoeren. Vor allem, wenn man die Songs mit Simon am Drumset kennt.
    Speziell der Groove am Ende von "Rosanna" klingt bei Ricky schon fast ein bisschen langweilig...


    Zum Glueck hab ich ja die neue Toto DVD, dort gibt's die Songs dann in Perfektion!


    Gruss aus Dubai,
    Matze

    Es ist wirklich schwer, zu sagen, welches Konzert das beste war. Hab schon so viele geniale Konzerte erlebt.
    Spontan fallen mir folgende Highlights ein:


    - "Prince - One Nite Alone" in Hamburg 2002.
    Das perfekte Konzert-Erlebnis in jeder Hinsicht. Der Mann ist wirklich ein Genie!


    - "Live" in Tampa, FL 95 (incl. Backstage-Meeting)
    - "Live" in San Francisco, CA 99
    - "Dream Theater" World Tourbulence, Bremen 2002 (incl. Backstage-Meeting)
    - "Neal Morse und Nick D'Virgillio unplugged" im Thomas Read's Irish Pub in Hamburg 2000 (mit Dream Theater als Special Guest!)
    - "Simon Phillips" Vantage Tour, Hamburg 2001
    - "Pink Floyd" Divison Bell Tour, Hannover 96
    - "Faith No More" die letzte Tour, Hamburg 95
    - "Lenny Kravitz" '5'-Tour, Hamburg 97
    - "Steve Vai" Ultra World Tour, Hamburg 2002
    - "Tower of Power" Hamburg 2003
    ...
    ...


    Matze

    hallo,


    also noch mal zu Emergenza:


    Bei diesem Wettbewerb zahlt man eine Startgebuehr von momentan ca. 70 Euro. Dafuer bekommt man dann ein paar kleine Geschenke, wie Bass- und Gitarrensaiten und ein paar Drumsticks.


    Im Viertel- und Halbfinale einer Region (z.B. Hamburg) spielen dann jeweils ca. 7-8 Bands an einem Abend, wovon dann 2-4 weiterkommen. Allerdings wird dort NUR durch Publikums-Stimmen entschieden. Entsprechend kann sich ja jeder ausmalen, dass die Band mit den meisten Fans auch die besten Chancen hat, in die naechste Runde einzuziehen.
    Besonders faellt das dann auf, bei juengeren Bands, die evtl. noch in die Schule gehen und dann Ihre gesamte Stufe in Bussen ankarren. Oft kommen diese Leute nur zum 20 minuetigen Auftritt der Band, geben ihren Stimmzettel ab und fahren dann wieder nach Hause. Das ist natuerlich sehr schade und verfehlt komplett den eigentlichen Sinn der Veranstaltung.
    Je weiter man kommt, umso "besser" wird allerdings auch das Publikum. Soll heissen, es kommen auch entsprechend mehr "Musikinteressierte", die nicht wegen einer befreundeten Band da sind, sondern einfach offen sind fuer Neues. Ab dann wird es natuerlich interessant und man kann sich eine Menge neuer Fans dazugewinnen, wenn man gut ist.


    Erst im Stadt-Finale wird dann je zur Haelfte von Publikum und einer Fachjury entschieden.
    Allerdings spielen im Finale dann oft bis zu 12 Bands an einem Abend, was einfach zu viel ist. Kaum einer im Publikum hoert sich wirklich alle 12 Bands an.


    Das Niveau der Bands ist wohl ziemlich aehnlich wie bei anderen Wettbewerben auch. Ich hab schon sehr professionelle Bands gehoert, aber genauso auch Bands, die sich anhoerten, als wuerden sie Ihre erste oeffentliche Probe auf der Buehne veranstalten.


    Also keine Angst, einfach anmelden und mitmachen. Man kann aus diesem Wettbewerben nur dazulernen und 'ne Menge neuer Leute und Bands kennenlernen.


    Matze

    Ich hab auch schon an ein paar solcher Veranstaltungen teilgenommen.
    Generell kann ich mich "matzdrums" nur anschliessen. Jede Moeglichkeit, auf der Buehne zu stehen, mitnehmen. Kann einen nur weiterbringen.
    Gibt allerdings tatsaechlich grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Veranstaltern. Emergenza ist halt ein grosses Unternehmen, dass Geld verdienen will. Trotzdem wuerde ich jedem empfehlen, da mal mitzumachen. Wo hat man sonst schon die Moeglichkeit, vor so viele neuen, musikinteressierten Leuten zu spielen?


    Nebenbei haben wir mit "Spring-Tide" den norddeutschen "Bandnet-Award 2002" gewonnen, was letztendlich zu einer Live-Studio Produktion inklusive CD und DVD fuehrte. Hat sich also auf jeden Fall gelohnt...


    Matze

    Link


    tach,


    um das Warten auf die Doppel-DVD von Thomas Lang noch ein bisschen zu versuessen, gibt's hier noch ein paar neue, ausfuehrlichere Infos.


    Laut Hudsonmusic soll das Werk ja nun erst im Dezember erscheinen.


    Aber auf die DVD warte ich auch gerne noch einen Monat laenger... Lohnt sich garantiert!


    Matze

    ich glaube Jon Hisemann war einer der ersten, der das live gespielt hat. Wirklich beeindruckend.
    Donati und Lang spielen es auch.


    Bei einem Thomas Lang Workshop wurde er gefragt, wie er sich das beigebracht hat. Und er hat es ziemlich ausfuehrlich und interessant erklaert, bzw. vorgspielt.


    Er hat sich halt zuerst alle theoretisch moeglichen Kombinationen von zwei Double-Stroke Rolls aufgeschrieben.
    Z. B. : 4tel - 4tel,
    4tel - 8tel,
    4tel - 16tel,
    4tel - 32tel,
    4tel - 4tel Triolen
    4tel - 8tel Triolen
    4tel - 16tel Triolen
    4tel - 4tel Sechtolen
    4tel - 8tel Sechtolen
    usw
    usw....


    Dann hat er das ganze halt JAHRELANG mit Fuessen und Haenden geuebt, bis irgendwann die Uebergaenge zwischen den einzelnen Varianten fliessend waren.


    Viel Spass beim Ueben,
    In 30 Jahren seid Ihr dann vielleicht auch so weit;)


    Matze

    Zu Thomas Lang muss ich auch noch mal loswerden.


    Ich hab ihn zwei Mal bei einem Drumworkshop live gesehen und mich mit ihm unterhalten.
    Erstens mal ist er unheimlich locker und cool drauf. Beantwortet gerne jede Frage und scheint wirklich tierisch Spass an seinem Job zu haben.


    Dann ist er natuerlich in der Lage, technisch so ziemlich jeden Trommler unter den Tisch zu spielen. Das steht wohl ausser Frage. Nur wenige Drummer haben weltweit eine so perfekte Hand- und Fusstechnik.


    Aber wie schon mehrmals gesagt, Technik ist halt nicht alles. Deshalb war ich jedesmal sehr gespannt, wie songdienlich er zu Playalongs spielen wuerde.
    Und ich kann nur bestaetigen, dass er 100% tight und groovig spielt. Wenn's sein muss auch minutenlang ohne grosse Fills.


    Er meinte zum Beispiel bei einem Workshop, dass er bei einer Aufnahme fuer Kylie Minogue einen straighten Uptempo-Groove gleich zwei Mal exakt syncron hintereinander spielen sollte. Zu erst auf seinem akustischen Set und dann halt exakt das selbe noch mal auf seinem Roland V-Drum-Kit. Beide Kits wurden dann zusammengemischt und es durfte kein Flam-Effekt entstehen, was er angeblich gleich beim ersten Take hinbekommen hatte.


    Des weiteren ist Thomas zum Beispiel in der Lage, ein Tempo auf Zuruf exakt spontan zu spielen ohne ein Metronom zu benutzen. Bei einem Workshop war das ein ganz unterhaltsames Spielchen, als irgendjemand im Publikum z.B. 127 bpm rief und er dann halt einen Groove in genau 127 bpm spielte, was nachtraeglich dann mit dem Metronom ueberprueft wurde.


    So, das waren nur mal ein paar Anmerkungen von mir.


    Matze