Beiträge von Thor

    Ich kenne Hypermobilität gar nicht, kenne aber solche Beschwerden bei mir selbst.


    Mir haben zum Einen spezielle Aufwärmübungen für Drummer aus einem Video von Mike Terrana weitergeholfen.


    Weiterhin ist Technik und Ergonomie ein großer Punkt, wie du ja auch schon festgestellt hast. Ich selbst z.B. finde das Anspielen des rechten, auf der Bassdrum montierten Toms schon immer als unangenehm und reagiere auch schnell mit Schmerzen im rechten Handgelenk auf einen falschen Winkel des Ridebeckens.


    Ich habe dadurch sehr lange an meinem Setup gearbeitet und immer wieder was verändert.


    Wenn du die Möglichkeit hast, stelle oder hänge mal einen großen Spiegel auf oder filme dich und beobachte dich beim Spielen. Machen Tänzer, Kampfsportler etc. ja auch um ihre Technik zu korrigieren. Und ich übrigens auch ;)


    Also erstmal an Technik und Ergonomie gehen und bloß nicht vorschnell die Flinte ins Korn werfen. Ich denke, dass du das in den Griff bekommen kannst.


    Gruß

    Thorsten

    Schee isses geworden, ist das die Stahlsnare oder die COB? Egal welche, für Meshheads am Übeset ist die aber zu schade, das sind ganz feine Instrumente.

    Es ist ein Stahlkessel. Momentan habe ich leider keine andere Verwendung dafür. Für Metal im Probenraum gefällt mir die Pearl Professional 14x6,5 besser.

    Da ich die anhaltende pandemische Auszeit aber nutze um mich "stiltechnisch weiterzubilden" bietet sich hoffentlich mal eine Gelegenheit das Set richtig zu nutzen. Primär wollte ich es erstmal optisch stimmiger haben, da ich zunächst nur noch die Mapex Snare übrig hatte.


    Gruß

    Thorsten

    Bei mir z.B..

    Darf ich das als Angebot werten ?

    Falls ja, wie läuft das ab? Soll ich dann evtl. die Becken schon mal aufbohren und gebe dir die Maße durch damit du Drucken kannst.

    Lass uns die Details per PN klären. Es geht ja auch um den Innendurchmesser des Sleeve, da es ja Beckenständer mit 6mm und 8mm Gewinde gibt.


    Wenn du die Möglichkeit hast, nimm besser einen Maschinenreibahle auf der Ständerbohrmaschine, anstatt einen Spiralbohrer und eine Handbohrmaschine.


    Gruß

    Thorsten

    Ich muss sagen, dass ich schon immer Metal spiele und noch nie ein Becken beschädigt (Riss, Keyhole) habe. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Für meinen Geldbeutel ist es zumindest gut.


    Auch die Sleeves aus Kunststoff nutzen sich mit der Zeit ab, bzw. scheuern sich durch. Sollte man gelegentlich kontrollieren und wenn nötig ersetzen.


    Die Kuppe, bzw. das Loch bei einem Keyhole nachzuhämmern ist eine gut Idee. Da ich mal Karosseriebauer gelernt habe und das entsprechende Werkzeug zu Hause habe, würde ich mir das sogar zutrauen. Das Material ist ja relativ weich und lässt sich sicherlich gut treiben. Abschließend mit einer Maschinenreibahle wieder exakt rund machen.


    Wo kann man denn dann mal anfragen, wegen dem Drucken usw.?

    Bei mir z.B.. ;)


    Gruß

    Thorsten

    Hast du auch ne neue Idee und ne Möglichkeit gefunden Keyhole auszubessern ?

    Nein, ich glaube auch dass es da keine Lösung gibt. Mit einem Fräser aufbohren evtl, aber dann wackelt das Becken sicher katastrophal auf dem Beckenständer. Ich hatte hatte auch schon Becken mit Keyholes, hat mich aber eig nie gestört.

    Möchte o.g. Thema nochmal aufgreifen. Ich habe vor einiger Zeit ein paar gebrauchte Beckenarme für mein Rack ertüchtigt. Es htten überall die Cymbal Sleeves (weiß gar nicht, wie das auf deutsch heißt) gefehlt. Da ich die Beckenarme einen Tag später nutzen wollte, habe ich mir schnell welche am Rechner konstruiert und 3D-gedruckt und sogar bis heute nicht gegen gekaufte ersetzt.


    Bei einem Becken könnte man somit ein Keyhole aufbohren und ein passendes Sleeve mit größerem Durchmesser anfertigen. Alternativ ein Stück passenden Kunststoffschlauch über das vorhandene Sleeve stülpen.

    Hallo Thorsten, kennst du dich mit Exports aus? Ich habe ein Pearl Export 15" Tom mit den durchgehenden Böckchen und das Emperor-Fell "legt" sich nicht auf die Gratung, man kann das Fell regelrecht auf die Gratung herunterdrücken, auch wenn ich die Böckchen hochstimme. Dadurch gibt es unschöne Obertöne und ich weiß nicht, ob ich einen Fehler mache. Das Remo-Fell ist neu vom großen T.

    Hi,


    ich habe das rote Export Set gerade in der Mache, bin aber noch nicht so weit, die Felle wieder zu montieren.

    Das Problem, welches du beschreibst, hatte ich bisher aber noch nicht.


    Gruß

    Thorsten

    Wenn du es handwerklich vernünftig machen willst musst du das Teil mit der Acetylen-Sauerstoff-Flamme rotglühend erhitzen und dann biegen. Der Chrom ist dann natürlich hinüber. Hab so schon einen fingerdicken Motorrad-Kickstarter in eine S-Form gebogen.


    Ich würde mich eher nach einer Kauflösung umsehen, gibt doch bei Hardware mittlerweile eigentlich keine Grenzen mehr.


    Gruß

    Thorsten

    Schickes Set. Und die Freude wenn man vor dem fertigen Gertät steht, ist unbezahlbar. 8)

    Ja, ich bin ja schon viele Jahre in der Motorrad-Oldtimer-Szene unterwegs und habe diese vorher-nachher Momente bei Restaurationsprojekten lieben gelernt.


    Das Set ist echt schön geworden :thumbup: Die Folie ist erstaunlich gut erhalten, Gold neigt ja eher zum Extremgilb… Viel Spaß mit dem Teil :!:

    Das hat mich auch überrascht, bis auf die zwei kleinen Macken oben auf der Bassdrum. Auch die Chromteile waren gut erhalten, wobei ich inzwischen den Eindruck habe, dass das bei Pearl die Regel ist. Mein DX aus den 80ern hatte auch so gut wie keine Rostpickel.

    Das Set ist inzwischen fertig aufgearbeitet und steht nun in meinem Keller mit Mesh-Heads und Silent-Becken als nachbarschaftsfreundliches Übungsset.

    Aktuell noch mit einer günstigen Mapex Venus Snare, die ich noch irgendwoher übrig hatte.


    Im Frühjahr mache ich mal schöne Bilder auf der Terrasse. Hier erstmal ein paar Ausschnitte.

    Wenn es um BPM geht, welche Aufteilung ist dann gemeint? Heißt 200 BPM jetzt man spielt bei 200 Vierteln pro Minute Sechzehntel, erzeugt also 800 Anschläge pro Minute?

    Also wenn ich von BPM spreche, sind das bei mir immer die Viertel, da mein Metronom in der Regel so eingestellt ist

    Wird der Fußsatz bei nicht durchgehend gleichen Notenwerten genau wie der Handsatz gehandhabt oder ist im Fußbereich eher alternierend, also konsequent links-rechts im Wechsel?

    Zu den Übungen für die Ankle-Technik arbeite ich zusätzlich noch "The Encyclopdia of Double Bass Drumming" von Bobby Rodinelli durch. Dort wird entsprechend Wert auf die korrekte rechts-links-Verteilung der 16tel gelegt. Zu Beginn des Buches sind mir die 2er, 3er und 4er 16tel Schläge, die mit dem linken Fuß beginnen etwas schwer gefallen, aber mittlerweile funktioniert es ganz gut.


    Generell waren die letzten Übungsstunden für die Ankle-Technik für mich ziemlich hart. Ein Fuß allein läuft jetzt rechts wie links sehr gut. Anscheinend hat sich aber muskulär irgendwas bei mir getan, da die rechts-links Koordination im Moment mal so gar nicht vorhanden ist. Heißt, es gallopiert, bzw. flamt momentan sehr stark bei mir.

    Meine Performance schwankt auch extrem stark, je nach den Bedingungen. Auf dem E-Drum-Kickpad läuft es am Besten, auf meiner Bassdrum mit Meshfell geht es einigermaßen, im Probenraum auf dem richtigen Fell fast gar nicht.


    Aber ich mache natürlich weiter, hat ja niemand behauptet, dass es einfach wäre.


    Gruß

    Thorsten

    Druffnix Die Folie bei meinem Wood Fiberglass Set scheint auf jeden Fall vollflächig verklebt zu sein, auch wenn sie sich am Rand etwas löst (wahrscheinlich altersbedingt).


    Josh Sehr schöner Bastelthread. Mit dem Gedanken einen Billig-Kessel etwas aufzuwerten habe ich auch schon gespielt. Ebenso mit dem Selbstbau einer "Gratungsschleifmaschine". Mein Vater hat als Hobbyschreiner eine Oberfräse, die ich nutzen könnte. Mal schauen, wie lang der Winter wird...


    Gruß

    Thorsten

    Moin zusammen,


    ich frag mal hier: Weiss jemand, ob bei den alten Fiberglass-Sets die Folie ganzflächig verklebt ist? Ich hab ein altes Thunderking mit einer sehr schicken blauen Sparkle Folie, das sieht mir nicht verklebt aus. Ich könnte wohl ein frühes Wood Fiberglass kriegen, da ist die Folie aber potthässlich. Da keine Gigs mehr anstehen, hätte ich Zeit für ein Projekt, aber auf Folie mit dem Spachtel abmurksen habe ich nicht so recht Bock. Ich wäre für Information sehr dankbar.

    Ich restauriere die Tage noch das Standtom meines Sets, da hat sich am Rand die Folie ein Stück gelöst. Bevor ich das Stück neu verklebe versuche ich mal vorsichtig die Folierung etwas anzuheben und "drunterzuschauen".

    Wenn man die Halter und Lugs alle demontiert hat, macht es aber schon den Eindruck, dass die Folie vollflächig verklebt ist. Als blutigster der blutigen Anfänger hatte ich mal eins der günstigsten Basix-Sets, da war das übrigens nicht so.


    Gruß

    Thorsten

    Hi Julian,


    du sprichst mir zum aktuellen Zeitpunkt sehr aus der Seele. Habe bisher immer Double Bass nur aus den Beinen gespielt und dachte, wenn ich es lange genug übe, werde ich schon schneller werden. Jedoch hing ich immer bei 16teln auf 130bpm fest.

    Hab mich jetzt in letzter Zeit auch mit der Ankle-Technik befasst.

    Hatte mal überlegt mir den Zugang auf der Seite von Marthyn Jovanovic zu abonnieren. Bisher bin ich aber mit den YouTube-Videos von James Payne sehr gut vorangekommen.

    Fehlende Kontrolle, Zittern etc. habe ich auch noch, es wird aber von Tag zu Tag besser. Ich starte immer mit der Grundübung von James Payne: Mit jeweils einem Fuß einen Takt Viertel Leg-Technik, dann einen Takt Achtel Ankle-Technik und mit der Zeit die Anzahl der Takte mit Ankle-Technik erhöhen.

    Wenn ich warm bin dann das gleiche mit beiden Füßen, also einen Takt Achtel Leg-Technik RL und dann Sechzehntel Ankle-Technik. Abschließend zwei bis drei Ausdauer-Runs. Das beansprucht am Tag so 30-40min., nach 3-4 Tagen einen Tag Pause.

    Fußmaschine habe ich auch nach den Tipps von James Payne eingestellt, also recht viel Beater-Weg und erstmal relativ lockere Federspannung. Während der Übung variiere ich immer nochmal Sitzhöhe, Sitzposition, "Verdrehung der Beine etc.


    Mir fehlt aktuell noch das Gefühl und die Koordination bei niedrigen BPM und in der Leiste spannt es bei mir gelegentlich ziemlich. Komischerweise kann mein linker Fuß die Ankle Technik besser als der rechte, was auch einige Kommentatoren bei den James Payne Videos berichten.


    Fortschritte kann ich aber definitiv, beinahe täglich, verzeichnen.


    Gruß

    Thorsten

    Richtig starker Bericht, macht Spaß mitzulesen.

    Hebbe du bist echt ein Fuchs!

    Thor sehr saubere Arbeit, super umgesetzt, alle Daumen hoch.

    Lieben Gruß

    Bruzzi

    Bruzzi

    Dein Lob ehrt mich natürlich. Ich hatte deine Homepage vor einiger Zeit schon mal ausgiebig studiert. Saubere Arbeit und Daumen hoch gebe ich da gern zurück.


    Inzwischen bin ich beim Standtom angekommen, dann steht der Kesselsatz wieder sauber da. In der Zwischenzeit habe ich auch noch eine schöne Pearl Snare aus den 70ern/80ern bekommen, um das Set zu komplettieren.

    Für den fehlenden Kleinkram kommt mir aktuell die Black Week bei Thomann entgegen.

    Werde dann die Tage mal wieder Bilder posten.


    Gruß

    Thorsten

    Ich unterrichte zwar nicht, benutze aber bei der Probe sowie bei Auftritten ausschließlich meinen angepassten Elacin Gehörschutz. Ich finde man kann sich damit auch noch einwandfrei unterhalten.

    Mein früherer Schlagzeuglehrer in der Musikschule hat so einen auch zum unterrichten genutzt.


    Gruß

    Thorsten

    Hab es jetzt erstmal folgendermaßen gelöst:


    M6 Rändelmuttern aus dem Baumarkt aufebohrt und das passende Gewinde reingeschnitten, war übrigens M12x1,25.


    Ebenfalls zwei M10 Muttern aufgebohrt und mit passendem Gewinde versehen. Gummifüße aus TPU 3D-gedruckt und die Muttern beim Druck mit eingelegt.


    Weiter geht's....


    Gruß

    Thorsten