Beiträge von R.a.l.f.

    Wenn's auch "ganz alt" sein darf (mit richtig gut abgehangenem Holz usw.):


    Premier "B303 Outfit" vom Anfang der 70er Jahre. Dünne Mahagoni-Kessel mit Buche-Verstärkungsringen.


    Ist dann aber schon Vintage pur - und "Classic" sowieso. Mit etwas Glück (und Geduld) ist so ein Set zwischen ca. EUR 500 - 800 auch heute noch zu haben.


    Gruß, R.

    Bei mir helfen die Dinger seit Jahren aber sehr gut.
    Sind Deine Trommeln evtl. extrem tief (= fast schon locker an den Stimmschrauben) gestimmt?
    Machst Du evtl. extrem viel Rimshots auch auf den Toms?


    Gruß, R.

    Ich hab da so meine Zweifel, dass es eine Lefima Snare sein soll. Lt. Wiki hat Lefima nur bis 1974 Schlagzeuge hergestellt und diese charmante orange-metallic-Folie war genau zu der Zeit damals en vogue.
    Demnach müßte es also eine der letzten damals hergestellten Snares von Lefima sein?
    Die aktuellen Snares von denen haben zwar auch diese Böckchen, doch stammt diese Snare nicht aus der heutigen Zeit.


    Gruß, R.

    Theoretisch bräuchte man doch nur einen. Das originale Griffende ist verklebt und damit sowieso fixiert.
    Wer trotzdem 2 verwenden möchte, der nutzt die kleinen schmalen Kabelbinder.

    Stimmt - Du hast Recht.

    Könnte man nicht einfach die zerfaserte Seite um 4 -5 mm kürzen?

    Man kann es auf dem ersten Foto vllt. nicht so gut erkennen, aber einzelne Rods waren auf einer Länge von 4 - 5 cm (!) zerfasert. Außerdem war es bei meinen so, dass sich die einzelnen Rods schon sehr weit auseinander gebogen hatten. Ähnlich wie bei einem Besen, waren da einzelne kurze Schläge nicht mehr hörbar.


    Gruß, R.

    Durch zwei Kabelbinder rechts und links der gewünschten Schnittstelle kann man die Rods soweit komprimieren, dass ein grades Durchsägen möglich ist.
    Ebenso lassen sich dann auch ganz leicht die Kanten mit Schleifpapier und Feile bearbeiten.

    Gute Idee, aber nur teilweise praktikabel: griffseitig geht das mit dem Kabelbinder. Auf der anderen Seite wären aber nur ca. 4 bis 5 mm Platz - wenn man die Rods nur minimal(st) kürzen möchte: da paßt dann kein Kabelbinder mehr drum rum - so dass die Frage bleibt, wie sich das nur griffseitig fixierte Rodbündel beim Absägen verhält.
    Ansonsten, wenn man auf dieser Seite großzügiger rangeht und somit nachher mit stärker gekürzten Rods leben kann/ will, ist das ein guter Tipp.


    Gruß, R.

    Leider völlig falsch: Tama hat sich zwar stark an dem Rogers Design orientiert, aber doch was eigenständiges auf die Bein gebracht. Das Design ist etwas eleganter gelungen. Die Tama Böckchen laufen am unteren Ende schmal zusammen und sind daher sehr leicht zu unterscheiden.


    Tatsächlich hat Newsound die alten Spritzgußformen der Böckchen von Rogers damals nach der Rogers Pleite aufgekauft und weiter verwendet. Es sind also "original" Rogers Böckchen.
    Ab und zu sieht man auch Bassdrumstimmschrauben, die ein "N" statt des "R"´s eingeprägt haben, aber ansonsten das Rogers Design haben.

    Stimmt, ich finde die schlankere Form von Tama (und auch meine RoyalStars aus der Star-Ära davor haben sie) auch eleganter. Anbei ein Foto zur Veranschaulichung.
    Danke auch für die Info zu den BD-T-Rods. Da Du so viel darüber weiß: es gab da ja auch noch diese andere Marke "Hoshino" bzw. "Hoshino Professional". Soweit ich mich erinnere, sahen einige Lugs von denen auch sehr Rogers-mäßig aus, oder?


    Gruß, R.

    Danke für die Blumen (dachte schon, man könnte das Ganze ja auch als zu spleenige Idee abtun)!


    Cutter halb/ganz ausfahren und Spitze heiß machen (Kerze, Lötlampe, Crème Brulée-Brenner, . . . ) ging nicht ? ;)
    Greez, Josh

    Das Problem ist (so meine Befürchtung), dass man möglicherweise beim "Abschmelzen" der Spitze so einen kleinen Schmelzgnubbel erzeugen könnte - quasi die Nachbildung des Kopfes bei einem normalen Stick - und das würde dann doch einen anderen Effekt erzeugen. (Mmmmmmh: vllt. sollte man das aber auch einfach mal ausprobieren ... ?!)


    Was ich vergaß zu erwähnen: die Arbeit mit dem Lötkolben sollte man in einem gut belüfteten Raum/ im Freien machen: beim Schmelzen entstanden nämlich leichte Gerüche. Kann sein, dass die harmlos sind (RT äußert sich ja nicht zu der Zusammensetzung der Rods) - muß aber nicht. Daher ist eine gewisse Vorsicht wohl ratsam.


    mit einer feinen Metallsäge kann man idR Kunststoff gut sägen.
    Vielleicht eine Alternative zum Cutter?

    Das würde ich nicht versuchen. Meine Einschätzung ist, dass es sich bei den Rods um einen Kunststoff handelt, der in Längsrichtung eine sehr faserige Charakteristik aufweist (ein hauchdünner abgesplitteter Faden ließ sich z.B. bis zur Griffhülse quasi weiter abziehen, ohne zu reißen). Und es gibt wohl keine Säge, die verhindert, dass die Schnittkanten dann aufreißen und faserig werden: das ergibt dann viele neue Mini-Rods am einzelnen Rod, sozusagen :D


    Gruß, R.

    Hallo,


    ich benutze seit längerem die roten "Flares" von Regal Tip: das sind Plastik-Rods, sozusagen. Nachdem sie angefangen haben, sich am Ende doch langsam zu zerlegen/ faserig zu werden, habe ich mal nachgeschaut, wie das andere Ende in der Griffhülse wohl aussieht: dort sind die einzelnen Rods am Ende einfach nur miteinander verschmolzen (so, als ob da jemand einen heißen Stempel aufgedrückt hat) und halten dadurch zusammen.


    Und dann kam mir die Idee, die Rods einfach umzudrehen. Ich habe also die "bespielte" und nun zerfaserte Rods-Seite rund zusammengedrückt, bin ein paar Mal mit einem heißen Lötkolben drüber - und schon sahen sie praktisch aus wie die andere Seite, die bisher unter der Griffhülse verborgen war.
    Die andere bisher verschmolzene Seite habe ich dann mit einem scharfen Cutter um etwa 4 mm gekürzt, so dass das geschmolzene weg war - und schon hatte ich wieder neue Rods. Letzteres war allerdings die meiste Arbeit: die einzelnen Rods ließen sich mit einem scharfen Cutter nur sehr mühsam und einzeln kürzen.
    Nachfolgend die beiden Fotos: links vorher und rechts nachher (oben links im zweiten Bild die neu verschmolzenen Enden, rechts oben die teils schon gekürzten Enden).


    Ich bin gespannt, ob diese Seite der Rods nun noch mal genau so lange hält wie die alte (und das waren ca. 2 Jahre, bei 1x wöchentlichem Einsatz).


    Gruß, R.

    Das Bollero-Logo mit dem "C-Kasten links drumrum" ist das Originale. Das andere (in Schreibschrift) geht gar nicht - just my 2 Cents.


    Der Dämpfer dürfte eine später vorgenommene Modifikation aus der TAMA-Anfangszeit sein.


    Die Zeitung könnte tatsächlich relativ zeitnah am Kaufdatum des Sets in die BD gekommen sein, als die aus Star-Zeiten übrig gebliebenen Sets in den Verkaufsräumen der gerade neu entstehenden Tama-Generation Platz machen mußten.


    Gruß, R.

    °_° MAD, Du hast natürlich Recht. Ich hab bei meinen beiden RoyalStars eine kleine Erweiterung (alles reversibel) gebaut, um die benötigten ca. 15 cm weiter weg von mir hinzubekommen. Auch mir hingen die beiden Hängetoms viel zu dicht vor der Nase rum.
    Yamaha kannst Du zwar loben, die steckten allerdings - wenn überhaupt - zur STAR-Ära gerade erst in den absoluten Kinderschuhen, sprich: die begannen grade, sich am Markt zu etablieren. Von daher sind deren - spätere - bessere Ideen frühestens mit den ersten/ frühen Tamas vergleichbar - und ab da waren dann ja auch bei Tama die L-Arme angesagt, die die Positionierung erheblich erleichtert haben.


    Übrigens wäre eine Rail Consolette auch nicht viel besser: Du bekommst damit das Hängetom zwar weiter weg, dessen einstellbare Höhe wird dann allerdings durch den Bogenradius, den der starre Teil des Tomhalters (der, der direkt auf der RC sitzt) beschreibt, auch wiederum limitiert. Und das bedeutet bei einer 20"er BD eben nur eine generell relativ niedrige Höhe.


    Was ich Dich noch fragen wollte: wie hast Du die abgeplatzten Coated-Stellen rund um das Bollero-Logo auf der BD "geweißt"? Oder sind die Stellen aus der Ferne nur nicht mehr zu sehen?


    Gruß, R.

    ... Ralf..................
    Bilder nimm was du brauchst, such dir was raus. Nutzen tu ich das entweder mit dem 12er, oder stell das 13er auf nen snare stand.
    Der Muffler ist übrigends schon moderner.
    Die Tomhalterung ist so ne Sache... 2 toms nebeneinander sind nicht so praktikabel, weil halt weit auseinander.
    ...

    Hallo,


    danke schon mal - ich hätte aber für ein Foto gern BEIDE Hängetoms montiert ...! :D


    Es wundert mich allerdings, dass Du die Hängetoms nicht näher zusammengeschoben bekommst. Die Einzeltomhalterungen haben unten doch Sechskantstangen dran. Die lassen sich herausziehen und dann (und zusätzlich mit Hilfe des Kugelgelenks oben) dichter zueinander ausrichten/ einstellen ?(


    Das BDP Standtom, hat das ein Star-Logo drauf? Falls ja: kannst Du davon bitte auch noch eine Nahaufnahme machen? Irgendwie scheine ich das nicht zu kennen.


    Gruß, R.

    Dieses überaus häßliche gezeichnete Cover von einer der King Crimson-LP's ist mir lebhaft in Erinnerung ... und hat mich wohl gerade deshalb davon abgehalten, mich mit dieser Band auseinander zu setzen. In diesem Kontext möge man mir die folgende Frage nachsehen: ähm ... wer ist denn bitte dieser Drummer ("Meister himself")?


    Gruß, R.

    Hallo,


    ... klar, dass ich hier jetzt mal wieder einlogge ... :P
    Sehr geil, das Bollero!
    Ich hätte natürlich, später dann, wieder liebend gern ein Foto (Du weißt schon, wofür) ... :P


    Wie sieht es denn von drinnen aus? Ist es da grau angemalt?
    Und was ist das da für eine Polierpaste, die Du da im Einsatz hast?


    Gruß, R.

    Hallo Andi,


    es gefällt mir außerordentlich, wie natürlich und flüssig Du Deine Texte präsentierst. Nur zu oft sieht man es bei anderen Schlagzeugern, die etwas erklären, dass sie sich beim Sprechen wohl noch den Text überlegen - und da entstehen dann im Redefluß Mini-Pausen, die ich als sehr störend empfinde.
    Die Konzepte, die bei Dir dahinter stehen, sind logisch aufgebaut und gut nachvollziehbar. Sehr schön.
    Und rundum toll. Weiter so!


    Gruß, R.

    Jürgen, ganz besonderen Dank fürs Ausgraben dieser kuriosen Rarität.
    Sind das Scheinwerfer - oder doch tatsächlich zwei Gong Bass Drums (vermutlich dann aus den 40er Jahren) ?! 8o
    Von den Gong Bass Drums dachte ich eigentlich nicht, dass sie vor so langer Zeit schon mal in Mode waren.


    Gruß, R.

    Wie Du schon selbst weiter oben schriebst:

    ... Ich denke es kann nicht mehr im dreistelligen Bereich liegen.

    Wenn Deins auch diese Metallic-Folie hat, die zur Zeit nicht angesagt ist, irgendwo zwischen EUR 80 - äußerst 150.
    Da sollte dann aber auch möglichst noch die Original-Snare dabei sein.


    Gruß, R.

    Bei einigen dieser Uralt-Fumas sind tatsächlich die Hersteller eingraviert. Hier leider nicht (evtl. aber auf der Rückseite? Oder dort evtl. ein Hinweis auf die Herkunft durch "Made in ..."?)


    Ansonsten könntest Du Dich mal hier durch die alten Kataloge der jeweiligen Hersteller wühlen:
    http://www.drumarchive.com/


    ... oder hier nachschauen:
    http://www.drummuseum.hu/index_a.php


    Viel Glück bei der Suche!


    Gruß, R.