Beiträge von R.a.l.f.

    Hallo,


    meine Zweifel, daß es ein Star resp. ein DrumMate sein soll, bleiben, auch wenn ich sonst der Meinung des geschätzten Herrn Steger gern folge.


    Wenn man's ganz genau nimmt, deswegen:
    http://www.tamadrum.co.jp/anni…ansion.php?cat_id=4&now=2


    Die Star-Böckchen sind dort abgebildet.
    Sie sehen sich auf den ersten Blick schon sehr ähnlich. Die von Star sind aber runder, etwas "pummeliger", als die schlanke, gestreckte Form von denen auf Deinen ersten beiden Fotos.


    Was auch noch dagegen spricht: Star oder deren untere Preisschiene mit DrumMate haben NIE die Tomhalterung mit diesem Pearl-typischen Rasterkopf dran verarbeitet.


    Wäre - neben den Überlegungen von Herrn Steger - dann also schon die vierte nachträgliche Verbastelung des Sets. Und so viel Aufwand hat vermutlich keiner der Vorbesitzer des Sets betrieben, nämlich alle Komponenten auszutauschen. Ergo: es ist weder Star noch DrumMate. Ich bleibe dabei: entweder ein Hoshino (Kougyou) oder ein Crown.


    Kannst Du an einem der Luftausgangslöcher den Umriß eines (entfernten) Badges erkennen? Crown bzw. Hoshino hatten da schon sehr typische Formen, die sich evtl. in die Folie eingedrückt haben.


    Gruß - R.

    Zitat chaosman:
    ...
    Ausser das eben doch zeitweise die gleichen Böckchen und T-Rods verbaut worden sind, wie man hier sieht:
    http://www.tamadrum.co.jp/anniversary/ex…cat_id=5&now=10
    ...


    Stimmt. -
    Mit dem Unterschied, daß eben "Hoshino" (also Kougyou) als Kopierer von Star (und anderen) in Erscheinung trat und nie selbst ein eigenständiges Design entwickelt hat.


    Und: die drei von mir angesprochenen Japaner (Star, Pearl und Yamaha) waren in ihren Anfangszeiten selbst allerdings auch nicht viel besser ... (Originale der von denen kopierten Hardwareteile siehe z.B. Rogers, Ludwig, Slingerland und auch Sonor).


    Gruß - R.

    Oh-oh-oh.


    Vorweg ein paar Worte generell: dieses Forum hier ist nicht die erste Wahl, wenn es um Vintage-Drums-Identifikations-Nachfragen geht.
    Da wird sehr viel gleich gemacht, in eine Ecke gepackt und niedergemacht.
    Besser (genauer: kompetenter) aufgehoben (auch von den Kritiken her ...) bist Du hier:
    http://www.vintagedrumforum.com/


    So - nun zu Deinem Set:
    der Tipp von "Schlagsaite" mit CROWN dürfte schon ganz, ganz heiß sein. Auch Deine Snare-Abhebung sieht sehr danach aus (kenne ich von anderen Crown-Sets)!


    Und dann kann ich mir ein paar Anmerkungen zu meinen Vorrednern nicht verkneifen, aber der Reihe nach:
    @ Hammu: recht hast Du! Diese alten Sets haben manchmal durchaus einen mehr als akzeptablen Sound (der sich aber SEHR von dem heutigen Sound aktueller Sets unterscheiden kann und darf).
    @ schreierand: warum glaubst Du, daß es Schrott ist (ohne es offensichtlich vorher gehört zu haben)?
    @ Jürgen K: der hat eigentlich (zu Recht!) immer Recht. Das ist meine persönliche Meinung - und ganz im Ernst. So auch hier.
    @ chaosman: sorry, das ist Quatsch mit Sauce, was Du da schreibst: STAR war - immerhin - Vorläufer von TAMA (!) und hat damals unter anderem auch sehr, sehr geile Sets (vom Sound her) und absolut kultige Finishes (schreibt man das so?) gemacht. Hoshino und Luxor waren 1. später dran (ab ca. Mitte der 70er Jahre) und 2. qualitativ NICHT mit den großen Drei aus Japan (STAR, Pearl und Yamaha) zu vergleichen - genau deshalb gibt es ja diese beiden Firmen auch nicht mehr.
    ThomasTrommelt: "Royal Star" wurde nie von Hoshino hergestellt, sondern von Star, also vom Vorgänger von TAMA. Gerade die "Royal Stars" waren absolute HighEnd-Sets mit einer sehr hohen Verarbeitungsqualität in Bezug auf Kessel und Chrom der Hardware an den Trommeln). Ich habe zwei Sets davon, an denen (sie haben jetzt immerhin fast 40 Jahre auf dem Buckel) noch NICHT EIN Rostpickelchen dran ist. (Wenn Du Deins heute noch und im Originalzustand hättest, wäre es preislich mind. auf der Ebene von dem o.g. Crown angesiedelt.)
    Und noch mal ThomasTrommelt: auf dem 6. Bild sieht man keine Pressholzfüllung, sondern blickt auf den Querschnitt der einzelnen Holzschichten. Das mit der Pressholzfüllung kam erst viel später auf.
    Leider (und bei ebay nur zu gern) wird "Hoshino" in die TAMA-Familie mit 'reingepackt, was aber NIE der Fall gewesen ist. Die Sets, bei denen auf dem Badge "Hoshino" steht, stammen von dem Hersteller "Hoshino Kougyou" - und die Sets, auf denen entweder "Star", "Bollero" oder später dann Tama draufstand/steht, stammen aus der Produktion "Hoshino Gakki". Beide Firmen waren sogar in derselben Stadt (Nagoya) ansässig, haben jedoch NIE miteinander kooperiert, geschweige den sonstwie miteinander zu tun gehabt.
    Dein oben abgebildetes Set stammt vermutlich aus der Zeit Ende der 60er bis Mitte der 70er Jahre.


    Gruß - R.

    @ HOHK: "...Meine Combo ist so anpassungsfähig, dass sogar ein Zungeschnalzen ausreichen würde ..."
    Womit spielst Du dann: Wattebäuschchen?
    Nein, im Ernst: es würde mich wirklich interessieren, wie Du so leise spielen kannst, daß man dann noch ein Zungeschnalzen hört.
    Wie machst Du das? (Ist nämlich grad' Thema bei uns: "der Drummer ist IMMER zu laut".)


    -


    Back on-topic, @ dome:
    Hier ist 'mal ein Hörbeispiel, wie unterschiedlch unterschiedliche Spannreifen klingen können:
    http://www.youtube.com/watch?v=1UfQPlHS4d4&feature=related


    Gruß - R.

    Hallo,


    ist nicht mein Stil zu spielen - trotzdem finde ich's sehr, sehr toll, was Du da machst.
    Und es sieht dabei wunderbar locker aus.


    Dein Equipment klingt überaus gruselig. Aber das muß wohl bei Jazz so sein. :pinch:


    Gruß - R.

    Falls Du mit "improvisieren" nachahmen oder nachempfinden meinst:


    Gong: großes Crashbecken (mind. 18"er Größe) mit Filzschlegel anschlagen,
    Bell Tree: Kuppe von kleinerem Becken anspielen,
    Röhrenglocken: ebenfalls Kuppen von mehreren Becken mit Stick anschlagen (dazu nicht die Stickspitze, sondern den mittleren, dickeren Teil des Sticks nehmen).


    Gruß - R.

    Wie so oft, hat jedes schöne Ding zwei Seiten. Die andere (Schattenseite) dürfte im gesteigerten Stick-Verschleiß liegen, wenn man ein Freund von Rimshots ist.
    Nicht umsonst gab es damals als neue Erfindung dann die "Sticksaver"-Hoops mit den ursprünglich zum Fell hin einmal zusätzlich gebogenen (abgerundeten) Kanten: der "triple flanged hoop" war geboren. Auf Dauer setzte sich dann aber der nach außen gebogene Rand mehr durch (und die hier angesprochene Variante verschwand wieder).


    Gruß - R.

    1: machst Du häufig Rimshots? Und triffst Du bei den Toms häufiger 'mal den Spannring mit? Könnte auch (mit) eine Ursache sein.


    2: ich kenne Evans-Felle nicht. Bei meinen beiden völlig identischen Sets habe ich z.B. unterschiedliche Remo-Felle drauf: einmal Emperor (zweilagig), einmal Ambassador (einlagig). Meine Erfahrung: dicke(re) Felle halten die Stimmung länger als dünne(re) Felle.


    Gruß - R.

    Ich hab' da bisher auch noch keine bessere Lösung als die Stöpselkette gefunden.
    An der stört mich weniger die Optik als vielmehr das "Abdämpfen" des Beckensounds,
    vermutlich verursacht durch die "Schwere" der Kette (nein - es ist keine Fahrradkette ;) )?
    Und wenn man eine (zu) kurze Kette nimmt, sizzelt's nicht mehr so schön.


    Mir kommt da grade eine Idee. Das Sizzeln entsteht nach meinem Hörempfinden eigentlich
    nur im äußeren Randbereich eines Beckens. Also werde ich 'mal die Tage 'was ausprobieren:
    ein Stück Kette mit etwa 10 Perlen, an einem längeren Stück Faden. Das andere Ende des
    Fadens dann am Beckenhalter befestigen, sodaß die 10 Perlen nur im Randbereich des Rides
    aufliegen. Mal sehen, was dieser Rohentwurf bringt.


    Gruß - R.

    Krank.


    R.


    PS: vielleicht wird man so, wenn man ansonsten den lieben langen Tag mit dem weißen Kittel und überkreuz verschränkten Armen 'rumlaufen muß?
    Dann wär's richtiger zu schreiben: krank und traurig.

    Meiner ist jetzt 17 und könnte, wenn er wollte, täglich dieses überaus coole Musikinstrument 8) "ausprobieren".
    Aber außer insgesamt so zwei- bis dreimal bum-tschack bum-tschack bumtschack ist da leider bis heute nicht
    mehr draus geworden. - Schade. Is' aber so.


    Ich meine: laß' ihn, wenn er wieder aufhören möchte.
    Die Idee mit Musikschule oder vielleicht auch Schützenverein ist auch nicht so schlecht. Eine Band mit passendem
    Altersdurchschnitt wird wohl eher nicht zu finden sein.


    Gruß - R.

    Willkommen!


    Benutze bitte die "Suche"-Funktion oben in der Leiste - und Du wirst mit Infos über Deine Setvorschläge erschlagen.
    Es gibt hier sooooo viele Neue, die Deine Frage so oder sehr ähnlich schon ungefähr 2 Mio. 'mal gestellt haben ... ;)


    Gruß - R.

    Hallo,


    genauso habe ich auch angefangen: der solide Grundstock, die Basis, auf der alles weitere aufbaut, ist damit sehr gut gelegt.


    Eine nicht ganz unwichtige Anmerkung habe ich aber dennoch: Du machst Deinen Break immer erst nach 4 Takten ...
    In der Musik wird es sich aber vermutlich meist um ein 4er Schema INSGESAMT handeln, in dem Du Dich bewegen wirst.
    Also: mach' und übe Deinen Break (für den Du sicherlich im Laufe der Zeit eine Fülle an Variationen entwickeln wirst) immer
    nach 3 Takten. ;) - Dann klappt's später auf Anhieb auch mit Mitspielern (so sie denn auch bis 4 zählen können :D ).


    Und wenn Du 'mal keinen Break machen willst: der nächste steht zähltechnisch dann nach 7 Takten an.


    Gruß - R.

    Dann tu' ich 'mal 'was für die Vintage-Fraktion: 8)


    Nr. 1 (zu Hause):
    Welche Snare (evtl. Baujahr)? Royal Star KingBeat, COB, 14" x 5", Parallelabhebung, 10 Lugs/Seite, Bauj. vermutlich 1972, 4,5 kg schwerer Kessel, Zustand: zum Sammeln geeignet (praktisch rostfrei)
    Was war der Preis? Sag' ich nich' ... (nur so viel: "zu viel")
    Für welchen Stil ist sie gedacht? Allrounder (Pop, Rock, Jazz) bis auf die "schwereren Gangarten" (dafür spielt sie zu langsam :D )
    Warum ausgerechnet diese? Weil genau diese (und NUR diese) die zu meinem Vintage Royal Star passenden Lugs hat.
    Welche Felle bevorzugt ihr für diese Snare? Amba Coated + Diplomat Snare (Reso).
    Fotos? Folgt noch in der Galerie (dort ist noch das Vorgängermodell drin).
    Sound? "Intensiv nach Metall" (ich mag die Hölzer nicht).


    Nr. 2 (im Übungsraum):
    Welche Snare (evtl. Baujahr)? Premier 2000, COA (Aluminiumkessel), 14" x 5,5", Parallelabhebung, 8 Lugs/Seite, Bauj. vermutlich 1968, ein Leichtgewicht gegen die KingBeat, Zustand: ebenfalls zum Sammeln geeignet (praktisch frei von den für diese Snare typischen Pickeln).
    Was war der Preis? Sagen wir 'mal: "fair".
    Für welchen Stil ist sie gedacht? Allrounder (Pop, Rock, Jazz) bis auf die "schwereren Gangarten" (dafür spielt auch sie zu langsam :D ).
    Warum ausgerechnet diese? Weil es sie in diesem Zustand nur noch ganz selten gibt.
    Welche Felle bevorzugt ihr für diese Snare? Amba Coated + Diplomat Snare (Reso).
    Fotos? Hier: R.a.l.f. und seine zwei Vintage Royal STAR Schlagzeuge
    Sound? Überraschenderweise bei ähnlicher Stimmung auch ähnlich der KingBeat, vielleicht einen Tacken weicher.


    Gruß - R.

    Zitat:
    "soll ich die kessel von innen ölen, wachsen etc.?
    macht es sinn und falls ja was sollte man machen und wieso überhaupt?"


    In einem amerikanischen Schlagzeug-Forum, in dem es hauptsächlich um Vintage Schlagzeuge geht, hat mir 'mal einer den folgenden Tip gegeben:
    '... if you sand the inside down to about a 200 grade sand paper and then put 2 coats of tung oil on it using a cloth (allow 12 hrs between) you can make that drum sound MUCH better than it does right now ...'


    Ich hab's allerdings bis heute nicht ausprobiert.


    Gruß - R.