Beiträge von R.a.l.f.

    "ich hab folgendes problem,


    ... die größten und tiefsten kessel wären mit am liebsten ...
    ... weil ich will mein drum so klein wie möglich halten also 2 hänge 1 stand. und nicht protzig wirken ..."


    Soso. Aha.
    Ich geh' dann 'mal Aufsteh'n.


    R.

    Hi,


    ich mach' dann mal den Anfang:
    gibt an Deinem Spiel nix dran zu mäkeln. Auch die Betonung
    der Snare (in Kombi mit der HH) unterstützt den "Swing" dabei gut.


    Ich finde aber, daß diese Musik doch auch mehr von der lebhaften
    Optik "beim Gospeln" lebt. Insofern: 'ne Videoaufnahme würde m.E.
    nach mehr hermachen (auch wenn dann die Soundqualität evtl.
    stärker drunter leidet).


    Gruß - R.

    Im Gegensatz zu Yoyogun's bißchen Kupfer außen 'rum bei der Hardware ist bei mir
    das Kupfer in der Kesselaußenhaut -
    und vor dieses mein Traumset kann ich mich, da es zu Hause steht, auch vorsetzen
    und es betrachten und anschauen und gucken. Ist dann fast noch schöner als dahinter
    zu sitzen und drauf zu spielen.


    War damals definitiv Liebe auf den ersten Blick, im Hamburger Musikhaus Zinngrebe. :love:


    Solange ich atme, gebe ich das nicht ein zweites Mal her. 8)


    R.


    PS: schöner Thread, Herr Graf! :)

    Habe auf meinen beiden identischen Sets einmal Ambas gecoated und auf dem anderen seit neuestem Emperor gecoated drauf.
    Die Ambas lassen sich generell leichter stimmen und erzeugen auch einen kraftvolleren Tieftonbereich, weil sie sich wegen der
    dünneren Felle tonal einfach besser entfalten. Ist jetzt meine Erfahrung.


    R.


    PS: Resos in beiden Fällen Ambas in clear.

    Sehen Deine Böckchen GENAU SO aus wie auf dem Foto von mc.man?
    Die sonst in Frage kommenden Verdächtigen (Hoshino und NewSound)
    hatten halt sehr ähnliche, aber eben NICHT genau solche identisch
    aussehenden Böckchen ...


    Kannst Du noch ein Foto (Draufsicht von oben) des Doppeltomhalters
    machen?


    ... und evtl. eins/zwei von der/den Snare/s - am besten direkt eins
    seitlich von der Abhebevorrichtung?


    Gruß - R.

    Der Raum ist echt groß. Es könnte auch helfen, wenn die Gitarreros den
    Abstand zwischen sich und ihren Amps/ Lautsprechern vergrößern - sollte doch
    bei der Weite des Raumes kein Problem sein, oder?
    Ich meine damit: die Boxen (viel!) weiter wegstellen - aber sie selbst bleiben
    bei Dir in der Nähe des Schlagzeugs.


    Gruß - R.

    Schließlich mich in allem allen Vorrednern (Nirvana, Drummer nicht im Bild
    usw.) an. Ich mag die Musik auch.


    Textlich vielleicht noch eine kleine Ergänzung: ihr hättet vielleicht
    noch ein wenig mit dem "Breed my dye" herumspielen können, anstelle
    es - wie oft eigentlich ? - in dem Lied zu verwenden (auf dye reimt sich
    shy, eye, lye, dry, rye, dry -
    http://dict.leo.org/ende?lp=en…tic&search=drye&relink=on
    spuckt dann 'ne Menge an orthografisch Ähnlichem aus, wenn man
    z.B. ein Wort ein wenig falsch schreibt bzw. falls einem dazu nicht selbst
    etwas einfällt). ;)


    Gruß - R.

    So ...
    die Tage kamen meine vor 5 Wochen bestellen "Aquarian Modern Vintage Medium"-Felle für 12", 13" und 16"er Toms endlich 'rein.


    Erster äußerlicher Eindruck: iiiiiih - sind die häßlich! Ein Oberflächenfarbton zwischen schmutzig-lindgrün bis nikotin-bräunlich. Nun ja, sie sollen ja auch lt. Werbung ein Naturfell imitieren. Die kenne ich noch von damals in Natura. Und die waren noch häßlicher. Na gut.


    Schon beim losen Auflegen auf das 12"er Tom fällt auf, daß das Fell ziemlich stramm sitzen wird. Mein altes Star stammt vom Anfang der 70er Jahre, hat aber schon den "normalen" Durchmesser. Remos (Emperor/ Ambassador) flutschen da besser drauf. Mmmmmh.


    Dann habe ich probiert, den Spannreifen noch draufzustülpen und das war dann schon knackig eng, das Ganze.


    Vergleichbar etwa so: diese Aquarians (egal welche Größe, auch beim 13"er und 16" war's genauso) sitzen ungefähr so auf dem Kessel wie ein Gummi-Tauchanzug auf der Haut - im Vergleich zu einem legeren Trainingsanzug (= bei den Remos).


    Nachfolgend ein Bild, auf dem man (jeweils rechts im Bild ganz gut zu erkennen) die unterschiedliche Fellreifenbreite im Trommel-Spannreifen sehen kann. Oben das Aquarian, unten Remo:



    Bei mir kommt noch hinzu, daß ich die Hängetoms mit dem Starclassic-Freischwingsystem ausgestattet habe. Es befinden sich also noch drei Klemmen am Spannring, die den Durchmesser weiter einengen (eine der Klemmen ist auf den Fotos zu sehen). Und das paßt dann mit den Aquarians fast überhaupt nicht mehr.


    Soweit ich den Sound von einem (nicht montierten) Hängetom her beurteilen kann, ist er in etwa mit einem gecoateten Ambassador vergleichbar, letzteres klingt vielleicht noch eine Spur offener. ol'pete hat da also recht.
    Ich bevorzuge dann aber doch die Kombi Ambassador mit ein wenig Moongel.


    Das Stimmverhalten empfand ich als nicht so einfach wie mit den Ambassadors, die ich hier mit "gutmütiger beim Aufziehen gemäß Drumtuning-Bibel" umschreiben möchte.


    Ergebnis: ich hab' die Aquarian als Reklamation zurückgehen lassen - sie sind scheinbar nicht für Trommeln mit den am Spannreifen geklemmten Klammern geeignet. Ich kann mir auch vorstellen, daß dort angeklemmte Micros ebenfalls weniger gut halten, da die Unterseite des Fell-Reifens fast bündig mit der Unterkante des Trommel-Spannreifens abschließt.


    Mein Fall sind die Aquarians also nicht - ich bleibe bei Ambas gecoatet.


    Gruß - R.

    Hallo Sommai,


    freut mich/ uns, wenn wir Dir weiterhelfen können.
    Auch zu mehr Druck hab ich eine Lösung für Dich.
    Probier mal das Pedal "Power Glide" von TAMA aus.
    Die Umlenkung der Pedalkraft erfolgt exzentrisch, sodaß
    Du hierdurch möglicherweise mehr Druck bekommst.
    Ausprobieren!


    Gruß - R.


    PS: und KLAR - ist Schlagzeug das richtige Instrument!!! :thumbup:

    Das mit dem "Reinspielen" - besonders ins HiHat - fällt mir auch auf.
    Hab' das grade mal bei meinem Set ausprobiert und finde, daß
    man dazu viel mehr Kraft in den Fingern aufwenden muß - ohne
    aber klanglich einen besonderen Effekt damit zu erzielen.
    Warum machst Du das so?


    Ansonsten aber sauber gespielt, finde ich.


    R.

    Nur noch zur Ergänzung für "Das Honk":
    könnte auch von einer Firma mit dem Namen 'Hoshino' stammen, einem
    weiteren eigenständigen Hersteller in Japan damals (jedoch NICHT zu
    verwechseln mit "Hoshino Gakki": dahinter steckt auch heute immer
    noch Tama).
    Die 'Hoshino'-Leute hatten auch munter Rogers-ähnliche Böckchen mit
    Kopien von Tomhalterungen anderer Hersteller kombiniert.
    Ist aber ebenfalls zur Gattung Billigdrums zu zählen.


    Gruß - R.

    Schließe mich Schreierand an:
    es ist - wenn man ein ganz klein wenig handwerklich geschickt ist -
    wirklich überhaupt kein Problem, das Teil wieder grade bzw. fast ganz grade zu biegen.
    Voraussetzung: man hat 'nen vernünftigen Schraubstock zur Hand
    ... und zwei Minuten Zeit.


    Ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, daß Teil neu zu kaufen.


    Gruß - R.

    "... Hmm also es gab hier mal einen Link zu einer Seite mit ganz vielen alten Prospekten ...
    vielleicht weiß ihn ein anderer noch!? "


    Ja, ich ;)


    http://www.drumarchive.com


    Zum Kauf: ich wäre vorsichtig wegen des Sounds. Die zwei Concert-Hängetoms haben eine spezielle
    Klangcharakteristik (da kein Reso-Fell). Sie sind daher nicht universell einsetzbar und somit
    auch nicht jedermanns Geschmack. Aber wer's mag ...


    Gruß - R.


    Edit: yoyogun hatte den Verweis auf die Seite auch schon drin.