Ach Jürgen, da haben wir ja fast Parallelen gehabt in dieser Woche.
Mittwoch (die Probe dauert sowieso nur von halb neun bis zehn abends):
es mußte UNBEDINGT vorab - also während der Probe, aber als erstes -
noch die Verkabelung der Monitor-Gesangsboxen (insgesamt vier Stück)
komplett neu vonstatten gehen (das hat, mit Mic-Soundcheck, dann
etwa ne Dreiviertelstunde gedauert) = reine Probezeit: 3/4 Stunde.
Donnerstag:
Anfahrt zum Proberaum: 17 min.
Warten, dass mich der Hausbesitzer (= Mitmusiker) reinläßt: 5 min. bei -5 °C vor der Haustür
(weil, er hätte mit mir nicht früher als vereinbart gerechnet, da ich "ja sonst oft zu spät
komme" - übrigens definiert er als zu spät bereits den Bereich 1 - 5 min. nach dem Termin).
Dabei bin ich selbst bei der Mittwoch-Band bis zu 20 min. Verspätung von anderen gewohnt,
ohne etwas dazu zu sagen ...
Warten auf die Sängerin: noch mal ca. 20 min..
Bei ihr anrufen, wann/ ob sie kommt - leider nicht - hätte aber ne halbe Stunde
vorher ne E-Mail geschickt und bei besagtem Mitmusiker wäre keiner ans Telefon
gegangen und meine Nummer hätte sie noch nicht gehabt ... blablabla ...
Ich war dann nach etwas über einer Stunde wieder zu Hause.
Du bist nicht allein 
Mein persönliches NoGo ist bereits ein Bier, weil ich nach einem solchen schon das Gefühl habe,
dass mein Timing anfängt zu schwanken.
Gruß, R.