Beiträge von Oliver_Stein

    Ich werde jetzt mal die Variante mit dem Zoom Q2n-4k ausprobieren. Mittels USB-C zu Klinke-Adapter kann ich die Tonspur vom Ipad in den Zoom bringen und den Kopfhörer zum spielen dann direkt am Zoom anschließen.

    Check vorher nochmal, ob das so wie gedacht mit dem Teil geht. Oft werden die internen Mikros ausgeschaltet, wenn Du etwas in den Line In steckst. Dann wäre nur das Playback vom iPad drauf, aber nicht das Getrommel.

    Ich denke, dass Du ein 4 Spurgerät für das, was Du vorhast, nehmen müsstest. Mit einem Zoom H4 oder H5 würde das gehen.


    PS: gerade im Manual nachgeschaut - die internen Mikros sind aus, wenn Du in Line-In reingehst. Siehe hier auf Seite 24 des Manuals: https://zoomcorp.com/media/documents/D_Q2n-4K_manual.pdf

    Es gibt hier ein paar User, die dafür das Yamaha EAD10 benutzen. Da kann man das in einer App wohl sehr einfach realisieren. Ich habe aber keine eigene Erfahrung mit dem Yamaha Teil.


    Für Apple gibt es Aufsteckmikrofone. Wahrscheinlich ist ein Interface einfacher, weil man damit gleichzeitig einfach abhören kann.


    Eine weitere Alternative wäre ein Handyrecorder wie der Zoom H5, damit kann man auch zu einem vorliegenden Backingtrack noch zwei Spuren mit den internen Mikros hinzuaufnehmen.

    Das kann ein Einzelfall sein, trotzdem hat das mein Vertrauen doch arg beeinträchtigt.

    Da schließe ich mich tatsächlich ein wenig an. Meinem Eindruck nach sind diese "Billig-Pelis" zur Aufbewahrung durchaus gut geeignet, ich würde sie aber nicht ständig on the road mitführen wollen. Dafür fühlen sie sich nicht erdbebensicher genug an.

    Kann ich nicht nachvollziehen - ich habe so einen Flyht Pro als Mikrofonkoffer und der Griff ist absolut fest und ohne Spiel befestigt. Vom Material her könnte man da mit einem Hammer drauf herum hauen, ohne dass etwas passiert. Die Verschlüsse sind gut - man muss sie jedoch richtig handhaben (beim Öffnen ergibt es sich von alleine, beim Schließen muss man halt auch dort ziehen, wo man sie öffnet).

    Das ist mir schon klar. Deswegen schrieb ich ja auch, dass ich den Grundton des einzelnen Fells durch Anschlagen in der Mitte mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell ermittle, statt am Rand.

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei bzw. gebrauchen unterschiedliche Vokabeln: Du meinst sicher, dass Du die Tonhöhe des Fells über den Ton ermittelst, der entsteht, wenn Du das andere Fell abdämpfst. Das ist jedoch nicht der Grundton des Fells (jedenfalls dann nicht, wenn die Definition für Grundton „der tiefste Ton des freischwingenden Fells“ ist).

    Jetzt haben wir Dustins Thread doch noch gekapert ^^

    Ja, vielleicht kann ein Mod alles ab #200 auslagern in einen der vielen Threads, wo dies Thema schon diskutiert wurde.

    Es ist schon richtig, dass der Grundton, der aus der Interaktion von beiden frei schwingenden Fellen entsteht, deutlich tiefer ist als die einzelnen Grundtöne der Felle. Bei letzterem beziehe ich mich darauf, dass das jeweils gegenüberliegende Fell abgedämpft ist und schlage dafür in die Mitte des Fells.

    Der Grundton ist der tiefste Ton, der bei freiem Schwingen entsteht (und dieser ist für Reso und Schlagfell immer gleich). Wenn Du das gegenüberliegende Fell abdämpfst, entsteht dieser nicht mehr, sondern die erste Oberschwingung des nicht gedämpften Fells, die deutlich höher ist. Nur über diese erste Oberschwingung kann man bei einer zweifelligen Trommel die Tonhöhe des jeweiligen Fells einzeln bestimmen - darauf basiert das ganze Prinzip von Tunebot und Co.

    Wenn Du das gegenüberliegende Fell abgedämpft hast, dürfte es keinen Unterschied von der Frequenz machen, ob Du mittig oder am Rand anschlägst.

    Schlagfell 273 Hz

    Oha, hier geht es aber lustig durcheinander: Wenn der Grundton der Snare 190 Hz ist, kann das Schlagfell nur in seiner ersten Oberschwingung höher als diese 190 Hz sein. Wenn Du sagst, das Schlagfell sei auf 273 Hz gestimmt, musst Du dazu sagen, dass dies die mit dem Tunebot (oder App) gemessene Schwingung am Fellrand ist (die Engländer nennen das die „Lug Frequency“).


    Ansonsten gilt wie bei jeder Trommel: die frei klingende Grundfrequenz der beidseitig befellten Trommel ist für beide Felle identisch (egal, wie sie zueinander gestimmt sind). Bei der Snare ist dieses System richtigerweise durch den Teppich gestört.

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    Oliver_Stein et al. schaut mal, Steve Jordan hat die Yamaha Crosstown Hardware auf Tour dabei! Spricht ja fast für sich.

    Das hat er sich doch bei mir abgeschaut, diese Nummer mit Crosstown und 421ern... :D

    sabian und mike portnoy haben neue Produkte am start

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    Zu den Becken habe ich keine besondere Meinung - mir ist nur aufgefallen, dass Sabian da fragwürdige Audioqualiät veröffentlicht - am Anfang z.B. beim Anspielen des Rides, wo man irgendwelche Artefakte links hört beim Anspielen der Bell. Oder später, wenn er das China links vor ihm anspielt (ganz deutlich zu hören bei 1:57 ff.) - da vibriert deutlich hörbar das ganze Rack oder zumindest die Mikrofonhalterung mit (vgl. mein Test der MD421 Kompakt Rim-Klemmen). Das hätte ich so nicht freigegeben...

    Prima gemacht, das Video! Gerne mehr von sowas...


    Zu den Trommeln stimme ich Trommla zu - mit jeder dieser Snares könnte man überall auflaufen live oder im Studio. Sie klingen alle drei gut! Ich fand die Maple-Variante stach ein bisschen raus - zum einen, weil sie im Mix etwas lauter rüberkam und zum anderen, weil sie tiefer gestimmt war (bzw. klang, wie Du ja erläutert hattest). War das Hihat Mikro mit an in den Mischungen? Vielleicht lag es daran, dass sie mit mehr Volumen rüberkam?


    Wenn ich nicht schon bestückt wäre im Snareregal, würde ich bestimmt auch noch die eine oder andere Starphonic mitnehmen - es ist nicht nur der Klang, der gut ist, sondern auch die Teile und die Verarbeitung! Da gibt es wirklich nichts dran zu mosern, finde ich.

    Mir geht's da nicht um die Qualität, sondern um die praktische Anwendung. Musik liegt annähernd zu 100% in fertigen Mischungen vor. Man hat praktisch also nie die Möglichkeit, ein Instrument mittels Phasendreher aus zwei Dateien zu extrahieren.

    Generell mag das so sein, aber hier in diesem Fall ja nicht. Mein Kommentar war auch eher an Beeble gerichtet, der wiederholt geschrieben hat, dass das, was ich hier erfolgreich mit den ebenfalls datenreduzierten Ash Soan Dateien gemacht habe, nicht gehen kann. Ein eigener Versuch könnte da vielleicht das theoretische Wissen durchaus mit Erkenntnissen erweitern...


    PS: ich habe eben nochmal mit eigenem Material (Wavefiles) Versuche gemacht, indem ich daraus MP3-Dateien unterschiedlicher Qualität und AAC-Dateien erstellt habe. Diese Files (einmal mit, einmal ohne Drums) habe ich dann zur Gewinnung des Drumtracks subtrahiert. Bei einem am Ende ausklingenden langen Crashbecken kann man die Artefakte sehr deutlich hören - bei MP3 unabhängig von der Datenrate etwas stärker als bei AAC. Verlustfrei ist das also bei weitem nicht (kann es ja auch nicht sein, wie Beeble schon beschrieb). Hört man sich allerdings die Drumspur mitten drin an, gehen die Artefakte im allgemeinen soweit unter, dass man sie nicht vordergründig hört - hier ist die Qualität weiterhin stabil deutlich über dem Moises- und Spectrallayers Level (zumindest da, was ich bisher davon gehört habe). Für mich ist das Thema mit diesem Erkenntnisgewinn abgehakt...

    jain, nicht bei zb. MP3.

    Gibt es denn da einen prinzipiellen Unterschied zu AAC? Damit (256kbit/s) ging es bei mir einwandfrei.

    Zumal es nicht möglich ist aus einem mp3 etwas zu extrahieren. Das Signal wird zumindest intern in der Anwendung gewandelt, berechnet und wieder zusammengequetscht.

    Wenn ich die AAC Files mit 256kbit/s in Samplitude importiere, macht Samplitude da eine Wavedatei daraus (die natürlich nur das enthalten kann, was vom Komprimieralgotithmus vorher nicht entfernt wurde zur Datenreduktion). Danach wandle ich nicht mehr zurück in MP3 oder ähnlich - gehen würde das aber auch.


    Generell finde ich interessant, dass die Qualität von Moises Extraktionen hier akzeptiert wird, die viel besseren Ergebnisse aus datenreduzierten Files wie MP3 und AAC durch invertieren einer der beiden Dateien jedoch als „nicht möglich“ dargestellt werden, obwohl sie zumindest mit meinem Material hier doch sehr real sind…? Woran liegt das?

    Das ist alles schön und auch bekannt, aber der Phasendrehertrick funktioniert trotzdem (wie ich weiter oben gerade schon schrieb) und man kann zwei Wellenformen mit gleichem Audiomaterial bis auf ein Instrument auch nach Wandlung in MP3 noch aufeinander ausrichten.

    Es ist klar, dass bei der MP3 Variante Artefakte auftreten, die das ganze ungenauer machen, aber das Ergebnis ist Moises trotzdem haushoch überlegen.