Sehr cool. Allerdings geht nix über die Focus.
lg
max
Sehr cool. Allerdings geht nix über die Focus.
lg
max
Es ist eine neue BB mit dem zeitweise wieder aufgelegten blue/olive Badge. Zu erkennen an den Tubelugs und dem Buttend.
Hier mit Imperial-lugs: http://memphisdrumshop.com/ind…th=2_31&products_id=10196
lg
max
Nach viel Leserei in den letzten Jahren ist das Fazit sehr einfach: auf Tropenholz aller Art verzichten. Die Versuchung scheint für die Firmen und korrupte Beamte einfach zu groß zu sein: das Umlabeln ist extrem einfach, in instabilen Staaten ist es praktisch unmöglich, legales von illegalem Holz zu unterscheiden. Daher bleibt die Kritik an der Verwendung von Bubinga und anderen Hölzern dieser Art. Mein Vertrauen in die Industrie ist einfach zu klein als dass ich Firmen traue.
Und ganz wichtig: illegales Holz ist billiger zu beziehen als legales. Gleichzeitig ist es von diesem nicht mehr zu unterscheiden, sobald es den Ort der illegalen Abholzung verlässt. Dies ist auch die Grundlage des Artikels in der Geo (dort wird nämlich ein als Käufer getarnter Umweltaktivist in den Urwald begleitet, um nachzuweisen, dass bestimmtes Holz tatsächlich aus illegalen Gebieten stammt). Das bedeutet, dass jemand die Stämme ab der Rodung begleiten müsste, um einem großen Konzern deren Verwendung nachzuweisen...wie es jetzt möglicherweise bei Gibson erstmalig passiert. Bezeichnend, dass es zuerst einen renommierten Instrumentenbauer trifft...
lg
max
Ich hab die Ausgabe und die Geosachen sind immer genau recherchiert. Es geht da um eine Palisanderart und um den Nachweis, dass dieses Holz tatsächlich aus illegalen Quellen kommt. Häufig werden Hölzer nämlich als "Altbestände" deklariert und sind somit nicht mehr nachvollziehbar. Es dreht sich da übrigens in erster Linie um Gitarren und um die Firma Gibson. Sie weisen nach, dass die Firma Hölzer aus Naturreservaten verarbeitet. Gibson wartet jetzt auf eine Anklage nach einem Gesetz, welches in den USA die Weiterverarbeitung illegaler Hölzer ahndet. Übrigens das erste seiner Art.
lg
max
Es ist noch nicht ganz offiziell. Ist auch nix besonderes.
Funktioniert sehr gut alles. Die Übertragung passiert ja auch nicht vom Hoop auf den Kessel, sondern aufs Fell und erst von dort auf den Kessel. Werde die Snare allerdings nicht kaufen. Bedeutend zu teuer. Hab was wesentlich besseres gefunden.
lg
max
Alles anzeigenDie Hoops haben sicher nur einen geringen Soundanteil!
Aber den Brasssnaresound finde ich auch am besten!
Und noch günstiger, als ich damals/umgerechnet meine Ludwig "Black Beauty" gekauft habe:
http://www.thomann.de/de/mille…x55_power_brass_snare.htm
hätte ich keine, dann hätte ich diese hier getestet!
Die Spannreifen haben einen beträchtlichen Anteil am Sound. Wenn sie direkt ins Spiel integriert werden, wie bei Rimshots und Rimclicks, natürlich umso mehr, aber auch die Kesselresonanz verändert sich durch die aufgezogenen Hoops.
lg
max
Es hat natürlich mit der Stimmung zu tun und auch mit Erfahrung. Tatsache ist, dass bei so einer tiefen Kanone enorm viel Luft verdrängt werden möchte und die Laufzeiten zwischen den Fellen wesentlich länger sind. Ich will dir natürlich nicht reinreden, allerdings kann es dir passieren, dass du mit deiner neuen BD nicht durch bestimmte Türen kommst.
Wenn du die Felle lasch gespannt hast, ist der beschriebene Effekt geringer. Gleichzeitig wird dann aber auch die Länge wiederum unsinnig, weil sie nur zu einer Verkürzung des Sounds beiträgt. Der läuft sich nämlich dann tot. Aber wie gesagt, es ist nur ein kleiner Einwand, ich möchte dich da ja von nix abbringen.
lg
max
Wenn ich du wäre, würde ich mir keine 22" tiefe BD bauen. Das liegt gerade im Trend, klingt aber nicht wirklich gut. Entgegen der üblichen Vermutungen klingt eine BD nämlich nicht umso größer, je länger sie ist. Auch das Spielgefühl fängt bei schnellen Figuren an beträchtlich zu leiden, insbesondere dann, wenn man die Länge wirklich nur wenig gedämpft nutzen möchte. Nach eigenen Ausflügen in diese Richtung würde ich mittlerweile von mehr als 18" Tiefe abraten. Musicradar (übrigens keine schlechte Seite für Drumtests) hat meine eigenen Erfahrungen bezüglich langer BDs schön in Worte gefasst:
http://www.musicradar.com/gear…-miller-kit-206636/review
Ist natürlich nur ein Tipp.
lg
max
Die Stunde der Stümper...
Mich interessiert bei solchen Sachen eigentlich nicht, ob es irgendwelche Gimmicks gibt. Ich fand das Spielgefühl gut und den Sound auch. Die Ansprache war für eine Holzsnare beeindruckend gut. Aber: solange ich Sachen nicht bei mir im Raum gehört habe, gibt es sowieso kein abschließendes Urteil. Und es steht noch der Test der George Way Studio aus. Und die ist Feature-technisch ungefähr das exakte Gegenteil der Tama
lg
max
Habe gestern die Brass und die Maple getestet und war von der Maple äußerst angetan. Die Brass klingt natürlich sehr gut, aber nicht so gut wie eine Black Beauty. Die Maple allerdings...großartig. Ich muss dazu sagen, dass ich gerade auf der Suche nach einer neuen Holzsnare bin und dabei in Richtung Vintage (was immer das heissen mag) tendiere: warm, eher trocken, dabei allerdings sehr präzise Ansprache. Da ich viele Ghostnotes spiele, ist mir die Ansprache sehr wichtig.
Ich habe gestern also mal ausgiebig die DW Super Solid 14x5, die DW Jazz 14x5, eine George Way One Ply in 14x5 und eben die Tama Starphonic Maple verglichen und muss sagen, dass die den insgesamt besten Sound hatte. Präzise aber breit und knusprig im Attack. Warm und sehr geile Ansprache. Der Preis ist natürlich heftig und Tama ist auch nicht mehr mein Ding, aber diese Snare ist wirklich klasse. Nur so als kleiner Erfahrungsbericht.
lg
max
Die Welt ist nicht statisch und das ist auch keine historische Erfahrung. In unserer Zeit die Bedeutung des Internets zu überschätzen, ist schwer möglich. Deswegen befassen sich ja soviele Leute damit.
Und du fragst, was Blogs sind und tust im selben Post den Verfasser dieses Buches als Trivialautor ab? Du hast den Text doch nicht mal ansatzweise gelesen, bzw. versucht, ihn zu verstehen. Lustigerweise bekräftigt der Verlauf dieser Diskussion die Aussagen von Andrew Keen eher.
Aber egal, es war ein Fehler, diesen Link hier zu posten. Es ist schließlich ein Schlagzeugforum. Das hatte ich irgendwie vergessen. Sorry.
lg
max
Ich finde diese Debatte sehr interessant. Und ich lese gerne eine gute Tageszeitung und Bücher, die von Leuten geschrieben wurden, die das können. Genauso, wie ich gerne Musik höre von Leuten, die die gut machen können. Und ich finde es einerseits gut, dass das Internet auch Leuten wir mir mal die Möglichkeit gibt, ein bisschen uninteressanten Kram zu schreiben. Gleichzeitig nervt mich, dass so viele Leute, die wirklich gar keine Ahnung haben, das auch tun. Rein subjektiv.
Und sat1 ist für mich keine der Medien, die ich für seriös halte. Besitze deswegen auch keinen Fernseher. Sich aber als Teil der Mediengesellschaft gegen alles zu stellen, was medial verbreitet wird, halte ich ebenso für falsch. Und die Ansichten des Andrew Keen sind ein (und sicherlich polarisiereder) Denkanstoss. Mehr nicht. Ich habe in Medienwissenschaften meinen Magister geschrieben, daher weiß ich, dass diese Texte nicht für bare Münze zu nehmen sind.
Ich finde die Welt um mich recht interessant, sie ist ein gute Inspiration für Musik und eine schöne Abwechslung vom Musikmachen. Und viele Leute lesen Blogs. Ich selbst nicht, aber sie haben mittlerweile eine unglaublich große Bedeutung. Das ist so und darüber kann man doch nachdenken...
Ich bin übrigens kein Ideologe und glaube weder an Verschwörungstheorien noch sonstiges. Ich bin auch kein Staatskritiker, denn dafür geht es mir bei weitem zu gut. Ich habe eher Angst vor der FDP.
lg
max
Nein, es hat mit Totalitarismus nichts zu tun. Warum auch? Das hiesse ja, dass die Welt vor dem Internet komplett totalitär gewesen wäre. Das leider war ein Füllwort, um deine Aussage zu entkräften. Natürlich bin ich gegen Totalitarismus. Aber darum geht es ja auch überhaupt in keinster Weise.
Nochmal: das Buch ist ein Plädoyer gegen die scheinbare Demokratisierung durch das Internet (so der Autor). Ich weiß jetzt auch nicht so genau, was ich dazu sagen soll, wer sich dafür interessiert, sollte vielleicht mal diesen Ausschnitt ganz lesen.
lg
max
Ich glaube, du hast da was falsch verstanden. Es gibt in den aktuellen Internetdiskussion einfach mehrere Strömungen. Die einen sehen die Entwicklung positiv, die anderen negativ. Der Affe bezieht sich auf ein Bild, welches in dem Buch näher erläutert wird. Der Vergleich mit Juden, Negern etc. geht da leider in die völlig falsche Richtung. Und mit Totalitarismus hat das leider auch sehr wenig zu tun. Ich lese nach wie vor lieber einen gut recherchierten Artikel von einem ausgebildeten und guten Journalisten als von irgendeinem Blogger, der eine Info über 10 Ecken erhalten hat und diese auch noch falsch wiedergibt.
Allerdings finde ich dieses Buch auch eher reisserisch plakativ. Sehr amerikanisch. Aber widerlich ist da definitiv der falsche Begriff. Es gibt übrigens noch ein "Gegenbuch", welches die positiven Seiten der gesellschaftlichen Kommunikation im Netz herausstellt. Es heisst "Here comes everybody" und wurde von Clay Shirky geschrieben.
Die Wahrheit liegt zwischen beiden Extremen und richtet sich eben danach, wie man das Netz begreift.
lg
max
Die Sonor Armoni sind für das Geld auch wirklich gut. Sind aber angeblich baugleich mit den Troy Becken.
lg
max
Der Fred ist 4 Jahre alt.
lg
max
Die Entwicklung ist recht interessant im Drumbereich: alles bewegt sich in langen Zyklen vor und zurück. Man könnte mir - ich würde behaupten ich versteh ein bisschen was von Equipment - die Berichterstattung von zwei Messen vorlegen, eine aktuelle und eine von vor vier Jahren und ich könnte sie zeitlich nicht direkt einordnen. Es passiert einfach zu wenig Neues auf dem Schlagzeugmarkt. Riesige Burgen und absurde Finishes sind irgendwie das einzige, was auf Messen so passiert. Neben den musikalischen Darbeitungen jedenfalls. Und die meisten Finishes sehen einfach nur scheisse aus und sind viel zu teuer (ich würde niemals Aufpreis für nicht-klangrelevanten Schnickschnack bezahlen). Schlicht und schön fände ich besser als grell, auffällig und hässlich. Subjektiv.
Ich würde den Ausrichtern der Messen empfehlen, nur noch alle 2-3 Jahre eine zu veranstalten. Durch das Internet verbreiten sich doch sowieso alle Produktneuheiten direkt und gezielt. Und das Drumset ist einfach schon eine ausgereifte Sache, da kommt nur noch selten Neues. Neben Freischwingsystemen, einigen Stimmsicherungen und Kugelgelenken gab es im Drumbereich in den letzten 40 Jahren nichts, was wirklich Bestand gehabt hätte.
Da fällt mir ein, dazu mach ich mal nen Fred auf. Unsinnige "Innovationen". Gibts den schon? Hab gerade Langeweile...
lg
max
Traurig aber wahr, bei solchen Sachen hilft nur beständiger aber höflicher Druck. Gerade die Kombination "großer Shop und eher günstiger Artikel" verleitet schlecht bezahlte Angestellte dazu, sich nicht optimal zu kümmern. Ich mache immer Druck, wenn was nicht so läuft, wie es vereinbart war. Ich kaufe zwar im Drumbereich auch meistens Dinge, die preislich eher im oberen Bereich angesiedelt sind aber ich erwarte auch bei günstigen Sachen zuvorkommenden Service. Wenn ein Shop dafür kein Bewusstsein hat, dann kauf ich da nicht mehr. Beispiel Musicstore Köln: da hab ich noch nie was gekauft. Warum? Regelmässig Berichte von schlechtem Service.
Hätte der Fredstarter jetzt berichtet, dass der Store sich klasse gekümmert hat, es vielleicht eine Art der Entschädigung oder zumindest eine nette Entschuldigung gab, würde ich vielleicht da demnächst auch mal was Teures kaufen. So wird in meinen Augen nur das Image dieses Geschäftes verfestigt...und ich werde mein Geld wie gehabt in die kleinen und/oder engagiert geführten Läden tragen.
lg
max