Beiträge von Bibbelmann

    Zitat

    Original von Slowbeat


    Das kann ich nicht stehen lassen.
    Mit einer Minimalbesohlung in Wirschaftssachen sollte man sich zusammenreimen können, daß die Qualität vom Kunden und nicht vom fertigenden Betrieb abhängig ist. Sonor gibt Zeichnungen und Zusatzspezifikationen an andere Firmen weiter und kauft nur das, was bestellt wurde. Ob das Zeug in Deutschland, Polen oder Timbuktu hergestellt wird ist mehr als Wurscht, da gibts keinen Unterschied.


    Doch! Und zwar dass es Arbeitsplätze in D erhält. Ich bezahle für ein deutsches Produkt gern etwas mehr. Soviel Minimalbesohlung solltest auch du haben;)

    Zitat

    Original von arrowfreak
    tommy lee spielt normalerweise ne 26x20 und meint, die wäre besser zu kontrollieren als eine 26x18.


    siehe Beitrag von Prinz EIsenherz

    Zitat


    (...)
    ach ja: er spielt live auch noch ne 32 mal irgendwas (28 oder so), aber nur als effekt. :D


    im Heft (drumheads) sagte er, er spiele die nicht als Effekt, aber nur bei bestimmten Songs


    Gruss


    edit:

    Zitat

    Von Toni´s Können sind wir hier wahrscheinlich alle ein Stück entfernt.


    die Technik werden sich viele hier im Forum trotzdem aneignen können

    Zitat

    Original von Emperor-Z
    Und das die ganzen Profis, ob jetzt endorst oder nicht, zum Reference greifen und nicht zum Masterworks gibt doch auch mal zu bedenken.


    Du schon wieder, mit gewohnt unsachlichen Beiträgen.
    Ich glaub auch dass die Reference Serie wirklich was taugt,


    aber nachdem die Reference Serie nahe der MMX Serie angesiedelt ist, preislich, wird es einfach so sein dass diese Endorser darauf Zugriff haben, während ein Masterworks nicht einfach so gestellt wird, als Bühnenset..
    Das Argument ist halt immer noch schlagend, denk mal an die Zeit als es noch hiess, Chambers würde ein MMX spielen.
    Nur weil die es ihm hinstellen

    Tony Williams spielte eine kurze 24er, sein Motto war, man muss den Rebound nutzen, und das Spiel damit trainieren.
    Wenn das nicht geht: ein Loch ins Reso (haben doch eh die meisten), evtl. ersatzweise einen Woofer davor
    Jeder wie ers mag, ich finds auch nicht nett eine bassdrum zum Eimer zu machen, damit sie besser spielbar ist...

    Zitat

    Original von manuel4582
    Beide Sets werden ja Werksmäßig mit Ambassador Coated/Ambassador Clear (Toms) sowie Powerstroke 3 eingekleidet. Deswegen kann man, wenn man nen Stimmschlüssel mithat ganz gut vergleichen. Die Meinung der 2 ersten Kollegen (die gerade vom Testen zurück sind) gehen auf Pork Pie's Seite, aber nur knapp allerdings. Anscheinend doch n bisschen vollerer Klang.


    @bibbel meinst du mit "kurz" das sustain oder den Zeitraum?


    Mal sehen ;)


    mit kurz mein ich den Zeitraum, aber es war eindrucksvoll. Und damit deutlich anders als die Üblichen. Ist natürlich auch eine Geschmacksfrage
    Es gibt ganz unterschiedliche Remo OEM Felle; hauptsache Schlag und Resofelle sind Remo USA und nicht UT oder irgendein OEM gelabelter Kram. Genau weiss mans nie. Aber es sind ja ganz verschiedene Sets!;)

    Zitat

    Original von manuel4582


    Da wird schon objektiv entschieden. Hast du denn mal n Reference und n Pork Pie angespielt?


    objektiv subjektiv, hoffentlich mit den gleichen Fellen..;)
    Auf der Messe habe ich auf einem Reference die toms angespielt, kurz aber sehr interessant. Gutgemachte Kellersets kenn ich auch, mich würde von daher das Pearl mehr interessieren, es ist aber wie gesagt eine ganz andere Art Schlagzeug. Probiers aus..

    Das Reference ist schon eine ganz andere Art Schlagzeug.


    Stell dir einem gebastelten spartanischen Sportwagen und einem Lexus vor, ich will nur dass du es antestest und nicht wegen 700 Euroweniger einfach ein Porkpie kaufst

    Zitat

    Original von nimrod
    Beim Reference musst du aber von Anfang an alles kaufen was du je brauchen wirst, weil die Jungs (wie schon öfters moniert) Turbomodellpflege betreiben und die Trommeln immer wieder etwas anders in Erscheinung treten (andere Ventholes, neue Stimmschrauben, Optimount neu designt, Typenschilder neu gestaltet, Farben aus dem Programm gefallen etc, etc...) Wenns dich auch stört wenn alles durcheinandergewürfelt aussieht, ist das ein Problem.


    Bei "Schweinekuchen" würde ich, wenn schon, volles Farbprogramm machen=keine Kompromisse (Pulverbeschichten bis der Arzt kommt, Glitzerlack überall etc.) WEIL der Wiederverkaufswert sicher unter einem Pearl Reference zu liegen kommt und bis dahin hast du wenigstens ein Set, welches du wirklich schön findest (und sicher auch gut gemacht ist)!


    beim Reference hast du ein fettes Flaggschiff, beim Porkpie halt ein nettes kleines Custom kit. So schlimm ("zusammengewürfelt") ist es nicht mit Nachbestellungen. Pulverbeschichtete Hardwareteile sehen nach ein paar Jahren möglicherweise unglaublich schlecht aus, das ist bei einem anständigen Set ein No-No. Dito Kasperle Finishes (lol)

    Zitat

    Original von Awake


    Pearl hatte auch schon immer eine exzellente Marketingabteilung, mit dem Vorteil des etwas niedrigeren Preisniveaus und breitgefächerterem Portfolio als z.B. DW. Innovationen usw. gab es hier auch schon immer zuhauf.


    Das ist denke ich übertrieben, Rogers und Sonor sind da ganz andere Kaliber was Innovationen angeht. Das Pearl Reference System ist bis auf die Tatsache dass die Kessel aus gemischten Hölzern, verschieden innerhalb des sets bestehen, keine Neuerung. Verschiedene Kesselstärken und Mischholzkessel gab es immer schon, dito die Gratungen passend zum jeweiligen Verwendungszweck. Pearl hat endlich mal angefangen, anhand bestehender Kritik ihres"Custom" Masterworks das mal konsequent anzugehen. Die Idee dazu stammt sicher nicht von Pearl . Ich hab selber genau diese Neuerungen im Pearl Forum vor einiger Zeit gefordert bzw. deren Fehlen als Lächerlichkeit angesichts des Anspruchs, den Pearl vertritt dargestellt
    Jetzt schau ich grad dort nach, und mein Posting ist nicht auffindbar!:(
    Und ich war sicher nicht der einzige des das bekrittelt hat. Pearl macht sowas als reines Prestigeobjekt.
    und:
    Pearl ist auch auf Messen bekannt dafür dass Prototypen anderer Hersteller abfotographiert werden.

    Sonor ist immerhin die Marke wegen der Herr Ludwig angefangen hat, überhaupt Trommeln zu bauen. Ein anderer Trommler hatte diese Metallsnare aus der Trommelfabrik Weissenfels(?) die einfach viel "besser" war als seine..
    Ich finde die Firma ist Kult, DWs neueste Spezialität, das "vertical low timbre" ist auch von Sonor entwickelt worden (vertical ply)


    hah..Josef, fast haettste mich drangekriegt;)

    Zitat

    Original von macmarkus
    im eigenversuch mit 12x12, 12x10 und 12x9 kann ich dir versichern, dass es mit jedem zoll weniger mehr "hollert" ;)


    was ich unter hollern verstehe mag was anderes sein, vermutlich meint jeder hier was anderes, ;) das gibt dann ne nette Streitkultur..:)
    Offensichtlich gibts unterschiedliche ansichten was Resonanz angeht, was das ist. Ich musste mein 14x14 tom auch genau auf eine bestimmte Stimmung bringen (relativ hoch) damit es losging. Naja, ein Thema...
    Gruss

    Zitat

    Original von josef
    Physikalisch betrachtet schwingen die Felle länger und angeregter, wenn sie näher beisammen liegen und sich schneller gegenseitig zum Schwingen bringen, also bei weniger tiefen Trommeln.


    nochmal was dazu..... Quark. Bei einer tiefen Trommel schwingt eine höhere Luftsäule, eine viel höhere Masse mit. Durch dir gesteigerte Trägheit ergeben sich die entscheidenen Eigenschaften: weniger leicht ansprechend, längere Ausschwingzeit (sustain)
    (!)


    Das verstehe ich unter einer Erklärung, das Wort Physik kannste aus deiner Theorie oben rausstreichen

    Zitat

    Original von scarlet_fade
    Ich finde den Klang von Acryl sehr gut. Anders als Holz, weder besser noch schlechter aber auch sehr gut. Und v.a. Willy's Trommeln brauchen sich da nicht vertsecken. Wenn ich aber Acryl spiele, dann sollte ich auch die Eier haben dazu zu stehen. Dann ist das Set durchsichtig! Ganz oder gar nicht!!


    Bei Pearl sind die Finishes ja auch frei erfunden und haben mit einem Beizen des Holzes nichts zu tun, jedenfalls in der Regel. Die Farbe wird auf den klarlackierten Kessel aufgebracht. Im Detail nicht so wichtig, ich seh da jedenfalls keinen Sinn so ein overdressed lackiertes Pearl zu spielen und dann von einem Acryl Spieler zu erwarten dass er es klar lässt..:P

    Zitat

    Original von josef


    Ich war immer der Meinung, dass traditionelle Toms, z.B. 12x8 Zoll, im Vergleich zu "Power-Größen" wie 12x10 Zoll ein längeres Sustain haben. Bzw. um Meinung geht es hier ja nicht, das müsste man doch einwandfrei sagen können. Physikalisch betrachtet schwingen die Felle länger und angeregter, wenn sie näher beisammen liegen und sich schneller gegenseitig zum Schwingen bringen, also bei weniger tiefen Trommeln. Da müsste ich mich 14 Jahre lang schwer getäuscht haben? Von dem her hoffe ich, dass Bibbel seinen Phonic-Plus-Tipp wohl ironisch gemeint haben muss?? Toms mit "quadratischen" Maßen haben doch wohl ein eher kurzes Sustain, dafür mehr Druck und Volumen? Kläre das bitte mal jemand auf.


    Tiefe toms haben, das sagen auch andere, in der richtigen (offenen) Stimmung ein längeres Sustain


    Das Sustain in hoher Stimmung ist bei den kurzen Toms besser, weil die von einem Fell aaufs andere besser übertragen werden. kann aber sein dass ich mich auch 14 Jahre getäuscht habe;)


    Zitat

    Ja... die Ironie bezieht sich aber nicht nur auf die quadratischen Maße.


    Drumstudio, ihr habt das sicher in den falschen Hals gekriegt. Mit resonant meine ich die Resonanz der Felle, die bei anderen Drums, speziell solchen mit stumpfer Gratung und dünnen Kesseln in den Kesseln verschwindet.
    Das war eine Empfehlung zum antesten, was er mit "erdbebenartige Resonanz" meint kann ich ohnehin nicht genau wissen. Das Phonic Plus ist eine ausgereizte Version eines Schlagzeugs, und ein Extrem


    Ein quadratischer Kessel mit einlagigen Fellen auf Resonanz getunet hat eine unglaubliche lange und wuchtige Resonanz, kann gern jemand was anderes behaupten


    Wenn Josef dabei bleibt, dann zweifle ich schlicht daran dass er es mal probiert hat