Hallo,
selbstverständlich würde ich vor jedem Verkauf jedes der Mikrofone in der benannten Position (und vielleicht noch ein paar anderen) testen, denn was mich interessiert, ist meine Situation, nicht das Gequassel im Internet.
Wenn ich dann Glück hatte und ein gutes Teil durch die Qualitätskontrolle (also dem Zufall) bei mir gelandet ist, schön.
Ansonsten: wenn ein Verkauf nicht zur Diskussion steht, dann muss man sowieso mit dem arbeiten, was man hat und auch da hilft das Probieren mehr als das Studieren, denn jeder Raum ist anders und die Varianz von Billigmikrofonen ist gegeben. Ich hatte mal nebenbei Milleniums im Haus, die waren schon haptisch unterschiedlich (was in einer professionellen Fertigung nach alter Sitte bestenfalls als "2. Wahl" durchgegangen wäre, eher aber in die Tonne), klanglich waren sie auch nicht homogen, das bieten nur Geräte mit etwas Aufpreis für einen garantiert nachvollziebaren und diskussionsfähigen Klang.
die Kapseln eh in einigen wenigen gleichen Produktionsstätten gefertigt werden
Das ist natürlich so pauschal vollkommender Unfug, die Kapseln meiner Mikrofone wurden in Heilbronn bzw. in Mexiko gefertigt, das Millenium-Zeug kommt irgendwoher aus China und es ist gar nicht so klar, dass das nicht verschiedene Fertigungsstätten sein könnten. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war es nicht derselbe Mitarbeiter, der das Ding gelötet hat - und auf den kommt es an.
Zitatalles, außer das Set, verkaufen? Von dem Erlös einen digitalen Pocketrecorder (Zoom, Tascam...) kaufen.
Den dann positionieren, wie du es beschrieben hast.
Das halte ich für den besten Ansatz: weniger ist mehr, vor allem lässt sich das leichter bedienen und ist somit weniger fehlerträchtig.
Geht halt nur, wenn auch verkauft werden kann oder bald Weihnachten ist.
Grüße
Jürgen
PS
Für unser erstes Demo damals (4-Spur-Kassette) habe ich (zwei) Mikrofone von einem bekannten Trommler geliehen, ansonsten
kamen die Gesangsmikrofone zum Einsatz, letztendlich war das bis auf das AKG-Ei so ziemlich dasselbe wie hier vorliegend,
nur weniger und letztendlich in der Qualität (Kassette) sogar deutlich schlechter. Also: einfach mal machen.