Hallo,
bei uns ist schon jede Woche Messe.
Da heißt es aber auch, die Besucherzahlen wären rückläufig und
es gäbe sogar Vereinsaustritte.
Größere Innovationen kann ich jetzt auch nicht erinnern,
war da was?
Grüße
Jürgen
Hallo,
bei uns ist schon jede Woche Messe.
Da heißt es aber auch, die Besucherzahlen wären rückläufig und
es gäbe sogar Vereinsaustritte.
Größere Innovationen kann ich jetzt auch nicht erinnern,
war da was?
Grüße
Jürgen
Die Frage bleibt, ob sich der Aufpreis zu bspw. einem Tama Starclassic lohnen würde
Hallo,
bei den vielen Ratschlägen ist das Problem halt auch, dass die Ratenden durchaus unterschiedlichen Niveaus und Genres zuzuordnen sind,
was dem einen genügt, ist dem anderen schon zu schäbig.
Ob sich der Aufpreis lohnt, ist eine individuelle Frage.
Der eine isst halt jeden Freitag seine Currywurst am Imbiss und findet die gut,
der andere ist gar keine Currywurst und findet die auch nicht gut.
Der eine schwört auf Saumagen, der andere auf Spätzle von Oma und ein ganz
anderer auf das unaussprechliche Zeug, was der Sternekoch in dem Luxusschuppen
da so fabriziert. Ob sich der Aufpreis lohnt?
Ich habe damals (2002), als ich ein Zweitset brauchte und ein Budget hatte, kein
Export gekauft und das Force habe ich zwischenzeitlich wieder verkauft, bis auf
einen Trommelständer und einen Tomhalter komplett. Auch das Becken, was ich damals
gekauft habe, ist schon lange wieder weg.
Aber auch Becken von damals, die der Profiliga zuzuordnen sind, habe ich zwischenzeitlich
aus Harmoniegründen verkauft.
Umgekehrt ist mein erstes Set, das halbwegs komplett war (BD, FT, 2x TT) und mir gar nicht
so wirklich gut gefiel, heute noch in meinem Besitz.
Das Leben ist ein Fluss und von Anfang an genau das Richtige für immer und ewig zu ergattern,
ist praktisch unkalkulierbar. Man sollte es mit der Theorie nicht übertreiben und im Zweifel
mehr Hirnschmalz ins Üben verschwenden, gestern durfte ich ein Force 2001 spielen, neulich
noch ein Bollero, irgendwann auch mal ein Starclassic. Das Leben ist bunt und was ich daheim
habe, ist auch nur ein Kompromiss zwischen Budget, Logistik und 42.
Das Schöne ist: man kann Fehlentscheidungen später korrigieren (Verkauf, Verschrottung,
Verblödung). Ich würde mich mal locker machen.
Grüße
Jürgen
Hallo,
Gibt es grundsätzlich in meiner Preisvorstellung (eventuell mit nicht zu viel Aufschlag) auf dem Gebrauchtmarkt etwas an Tama oder Sonor, was man kaufen kann?
Jein, es ist schwer zu bekommen und vor allem muss man dann wissen, was man sucht oder findet.
Basix und Pearl, wie ihr es mir immer empfehlt
Ich empfehle das nicht, auch nicht Basix Custom oder Pearl Export, letzteres war übrigens mal eine nicht besonders wohlklingende Einstiegsmöhre
und wurde über Jahrzehnte stets aufgepimpt und dann wieder etwas abgebremst, verschwand dann und ist jetzt wieder da, die einzelnen Varianten
sind nicht vergleichbar.
untere Mittelklasse gewohnt und will bewusst "aufstocken"
Rydeen würde ich eher als solide Einstiegsmöhre ansehen wollen, ähnlich wie ältere Exports.
relativ kompromisslos guten Sound
Wenn man wirklich verwöhnte Ohren hat und "relativ kompromisslos" fahren will, bleibt nur die Oberklasse, entweder High-End oder halt teure Serie.
Klangvorstellungen entwickeln sich fortlaufend
Das ist ein Aspekt, den man auch berücksichtigen sollte, meiner Meinung nach ist es noch viel schlimmer: man klingt selbst mit der Zeit besser.
Als Anfänger auf einem High-End-Set klang ich damals eher bescheiden bis gruselig, inzwischen klinge ich auch auf einem zweitklassigen Set wenigstens
noch drittklassig.
Da ich aber erst spät angefangen habe (mit 17), weiß ich, dass sich manches erweitert hat, aber eine grundsätzlich Klangvorstellung doch bereits viel
früher durch passive Hörerfahrung weitgehend vorgeprägt war, so dass ich inzwischen zwar verschiedene Klänge schön finden kann, aber durchaus
ein paar Lieblingsklänge habe, die bereits vor der Aufnahme der Trommelstöcke angelegt waren aufgrund dessen, was ich so gehört und für schön
empfunden habe.
Zu der Frage, welches Niveau man an Instrument benötigt, hängt das auch davon ab, ob man weitere Klangvorstellungen verwirklichen können will
oder sich mit einem mittigen Normalklang abgeben möchte. Letzteres erreicht man tatsächlich mit fast jedem Gerät (Trommel), Ersteres benötigt
dann doch bessere Bauweise, die viele Normalnutzer gar nicht hören oder sehen.
Wenn das Geld grundsätzlich vorhanden bzw. mittelfristig erwirtschaftbar ist und man sich selbst als Gourmet bezeichnet, dann würde ich modular
vorgehen und erst mal die Becken nacheinander wechseln, dann die Kleine Trommel, dann die Große und danach oder damit dann die Tom-Toms.
Ansonsten würde ich einen nicht unerheblichen Teil der Finanzen in Unterricht stecken, damit sich der Ton aus dem Künstler heraus schon besser
entwickeln kann, das ist ein oft vernachlässigter Faktor.
Grüße
Jürgen
Hallo,
der Kessel ist ja das Billigste an so einer Trommel, von
daher würde ich getrost überlegen, wo man einen neuen
her bekommt oder ob man doch gleich eine neue (gebrauchte)
Bass Drum kauft.
Die Rechnung zahlt dann das Wasser oder der Wasserbesitzer. ![]()
Falls es sich lohnt, kann der ja auch gleich die Lackierung bezahlen
etc.
Grüße
Jürgen
Hallo,
Wenn meine Becken dreckig sind und das Logo nicht mehr lesbar ist, ... hör [ich] ganz einfach auf mit Trommeln.
Das ist mal konsequent.
Ich halte das so: ich schicke der Firma Po-Zimbel mein Becken, damit die für 1,99 € das mal ordentlich putzen, ganz gratis ihren Werbestempel drauf drücken und
mal ordentlich drüber polieren. Für den Versand ordere ich den Custom-Karton und lasse das alles die Post hin, zurück, hin und wieder zurück schicken.
Nebenbei nehme ich an jeder Umfrage teil und hinterlasse immer meine E-Mail, damit es nicht heißt: kein Schwein schreibt mir Mehl, keine Sau schickt mir Spam,
keine Online-Apotheke interessiert sich für mich ...
Grüße
Jürgen
PS
Mal im Ernst: bevor ich zwei bis vier mal zur Post gehe und so einem Vogel mein heiliges Bleck schicke, nutze ich lieber die Kreuzigung, um während der Tanzpause
mal ordentlich die Becken mit dem weißen Zeug aus der Flasche zu beglücken.
Hallo,
wenn es um Zildjian Splash 10" geht, ist das Totalschaden,
wenn es um ein Effektblech geht, das irgendwie geflickt werden soll,
geht da Einiges.
Grüße
Jürgen
Hallo,
das Budget ist für gehobene Ansprüche zu niedrig angesetzt.
Auch Tipps im Bezug auf passende Becken für Metal und Rock, vor allem für Tool, nehme ich gerne an.
Das ist ganz einfach: Danny Carey Set-Up
ich würde, bevor ich (vie)l Geld in die Hand nehme, erstmal schauen, ob nicht kleinere Schritte auch zu Traumsound führen
Das wäre auch mein Rat.
Erfahrungsgemäß kann man mit mittelmäßigen Trommeln, insbesondere Toms, ganz gut leben, während schlechte Becken jeden Spaß versauen.
Meine Reihenfolge: Hi-Hat, Ride, Crash, Snare Drum.
Wichtig ist auch, dass die Hardware funktioniert.
Meistens wird bei Trommeln zu viel und bei Becken zu wenig investiert.
Grüße
Jürgen
Hallo,
wenn aus mf f werden soll, würde ich die Dämpfung entfernen.
Das Anschlagsgeräusch tritt dank der Dämpfung nur klarer hervor,
es ist aber auch ansonsten da, wird aber vom Ton umschmeichelt,
der dank Obertönen (wenn man sie lässt) umfassender trägt und
somit mehr Potential zur Durchsetzung hat.
Das Schlagfell würde ich eher tief, aber auf jeden Fall mit Ton stimmen,
bei 22" etwa auf F oder G, vielleicht A.
Das Resonanzfell würde ich etwas höher stimmen, aber nicht zu hoch,
maximal eine Terz höher.
Grüße
Jürgen
zweitens könnte ich dann auch gleich meine normale Bassdrum hier reinstellen – es geht nicht um den Platz, sondern die Lautstärke.
Vielleicht mach ich das sogar – 22er Bassdrum mit Meshfell.
Hallo,
wenn die Fußhupe sowieso arbeitslos herumsteht, dann kann man ihr auch ein Fliegengitter spendieren.
Dazu noch so einen Aufkleber (Falams Slam) und es ist jedenfalls realistischer als so ein Übeding und lauter
ist es auch nicht und vom Preis her gibt sich das auch nicht viel.
Grüße
Jürgen
der sein Gibraltar Pad zugunsten der echten Hupe schon vor vielen Jahren abgeschafft hat
Hallo,
ich würde mir die Trommel mal alleine anhören und zwar ohne das Freisschwingsystem,
denn in diesem bewegt sich die Trommel bei der normalen Montage, was zumindest
theoretisch zu Geräuschen führen kann.
Von welcher Ecke der Trommel kommt denn das Geräusch (das sollte man mit zwei
Ohren, wenn man den Kopf darüber hält, ungefähr orten können)?
Falls es gar nicht von der Trommel kommt, würde ich mal alle Türen (auch die von
den Schränken öffnen und prüfen, ob vielleicht die Untertassen rhythmisch wippen
(beim Spielen).
Grüße
Jürgen
Hallo,
für rein akustische Arbeitsweise sind viele Trommler und deren Geräte nicht ausgelegt.
Soll ich lieber ein Reso ohne Loch aufziehen? Bringt das was?
Ja, es wird dann auch nicht gut werden, aber jedenfalls etwas besser.
Ansonsten würde ich etwaige Dämmung komplett entfernen, auch diesen komischen Schaumstoffring
und mal einen Holzschlegel in Betracht ziehen, mindestens Kunststoff statt Filz.
Beherzt treten ist ohnehin klar und die Raumakustik austricksen wurde auch schon angesprochen.
Bei der Stimmung würde ich vor allem das Resonanzfell höher stimmen als das Schlagfell oder - wenn es möglich ist -
beide exakt gleich (dann muss aber auch die Temperatur mitspielen.
Wenn der Tubist vor der Hupe sitzt, geht der Ton natürlich in die Tuba und nicht ins Publikum.
Freie Fahrt für Freie Bass Drums!
Grüße
Jürgen
Hallo,
bei der Wippe sollte man unbedingt beachten, dass
man nicht mit der Ferse tritt, sondern diese nur
locker fallen lässt, sonst gibt es irgendwann böses
Aua.
Leider sind die Begrifflichkeiten irreführend und
bei wörtlicher Befolgung oftmals kontraproduktiv.
Ich würde das mit jemandem vor Ort besprechen,
der Ahnung hat.
Ansonsten muss man natürlich Beides können.
Die Spielweise mit aufliegender Ferse ist zunächst
bei schnelleren Tempi und beim Erfordernis höherer
Lautstärke anstrengender (üben immer nach Plan
langsam beginnen, damit der Körper eine Chance hat),
die Spielweise mit der Ferse in der Luft ist bei schnelleren
Tempi oder höherer Lautstärke leichter zu spielen.
Was man konkret macht, hängt vom konkreten Lied
ab und was da am besten musikalisch funktioniert.
Technik ist das Werkzeug, nicht das Dogma.
Grüße
Jürgen
Hallo,
Vergleiche mit der Autoindustrie sind beliebt wie hinkend.
Bei Musikinstrumenten haben wir es regelmäßig mit mittelständischen Unternehmen zu tun,
jedenfalls bei den allseits bekannten. Die Kleineren sind Kleinbetriebe. Dass manche Marke
konzernanhängig ist, ändert daran relativ wenig.
Autos dienen einer vermeintlichen Notwendigkeit, Schlagzeuge dienen in der Regel dem Hobby.
Als ich anfing (Mitte 1980er Jahre), gab es für Einsteiger das Pearl Export und für den
gehobenen Einsteiger das Sonor Performer.
Der ein oder andere fand noch ein Tama Swingstar oder dann Rockstar und der Gebrauchtmarkt
war noch günstig (im Gegensatz zu heute), für ganz Experimentelle gab es auch grausigen Schrott,
da trennte sich aber schon die Spreu vom Weizen: wer damals anfing, wusste zumindest ein bisschen,
was er will, die damaligen Anfänger sind heute Eltern von Anfängern und kaufen für ihre Kinder, das
ist ein riesiger Unterschied: zum einen ist mehr Budget vorhanden, mehr Freude, darand, dass die
Kinder Popmusik machen wollen (war zu meinen Zeiten nicht so die Regel, schon gar nicht auf dem Dorf)
und ein gesteigertes Bedürfnis, dass alles in geregelten Bahnen am besten noch kinderzimmertauglich
gestalten zu wollen. Dort ist das Marktsegment Einsteigergerät eigentlich erst entstanden und dort
wird es auch verkauft und in der Tat in vielen Fällen elektronisch, früher hatte man den Effekt nur
beim Klavier (das nur betuchte anschafften), wo der Mittelstand orgelte und der untere Mittelstand
dann Plastikelektrogeräte kaufte, die sich "Orgel" nannten, glücklicherweise hielt dieser Boom nicht
lange an.
Beim Einstiegsschlagzeug wird aber heute praktisch immer auf Vollausstattung und allzu oft auf Elektro
gesetzt. Früher hat man sich das Zeug auch mal aus Einzelteilen selbst zusammengestellt (und dabei
gelernt) und musste sich auch selbst darum kümmern, wo man den Lärm bedienen konnte.
Heute bekommt man das zu Weihnachten mit Girlande und Stromanschluss nebst Unterrichtsgutschein
und Kunststoffpflegepolitur.
Grüße
Jürgen
Hallo,
wenn es billig sein soll, dann Kinderglockenspiel.
Ansonsten kann man sich durch die komplette
Bandbreite der schlegelbetriebenen Instrumente
durchsehen und entdecken, ob im gewünschten
Budget etwas für die eigenen Verhältnisse
Praktikables dabei ist.
Grüße
Jürgen
Hallo,
interessant, wie lange es dauert, bis es offen ausgesprochen wird.
Das Phänomen ist schon Jahr(zehnt)e alt, es kommen immer mehr Billiganbieter
auf den Markt (der Kuchen wird ja nicht größer, es gibt einfach nur mehr
Anbieter) und die Kunden wachsen nicht auf den Bäumen.
Genau genommen war der Zenit bereits mitte der 1980er Jahre erreicht.
Seitdem gibt es die lustigsten Sparmodelle und ab und an bleibt mal einer
auf der Strecke, der unbelesene Endkunde merkt es vielleicht nicht, weil
ein Schnäppchenjäger die Marke kauft und dann etwas ganz anderes
daraus macht, auch das ein Phänomen, was längst Routine ist.
Die Sache betrifft die komplette Musikindustrie einschließlich der
Einzel- und Großhändler und ohnehin schon immer die Musiker.
Grüße
Jürgen
Hallo,
So langsam habe ich das ungute Gefühl, dass der Shuffle ein echt schwieriger Groove ist und bis es wirklich groovt echt lange dauert. Kann das sein?
Ja.
Wie lange habt ihr gebraucht bis der Shuffle richtig rund lief?
Keine Ahnung, er läuft ja nicht richtig rund.
Grüße
Jürgen
hat seinen Schaff mit dem Schaffel
PS
Jeff Porcaro ist übrigens tot, wer will, dass jemand so spielt, soll ihn gefälligst zum Leben erwecken.
Hallo,
der Vorteil ist, dass Leute, denen es zu kompliziert ist,
die Chinakracher einzeln zu erwerben, nun ein Komplettpaket
bekommen.
Viele Hobby-Gitarristen werden das kaufen, somit eine tolle Sache.
Erweiterbarkeit und Flexibilität (und logischerweise auch Qualität)
sind nicht die Stärken.
Grüße
Jürgen
PS
Kabel und Ständer sind keine dabei, hm ... komplett?
Hallo,
die Gefahren sind relativ gering.
Ganz gefahrlos ist nichts, insbesondere auch nicht die Übermittlung von Zahlen per Telefon (da kommt dann noch die Gefahr des Falschverstehens hinzu).
Man sollte grundsätzlich sein Konto immer mal regelmäßig kontrollieren,
auch ganz andere Vögel können sich da bedienen, allerdings nur, wenn man sie lässt.
Sollte es jemand ganz ohne Konto machen wollen: Bargeld lacht.
Bei kleinen Beträgen kann man die auch mal in einen Umschlag stecken.
(Aber wahrscheinlich ist es dem Verkäufer auch zu riskant via E-Post
seine Adresse preis zu geben).
Bei Vorauszahlung hat man naturgemäß immer ein Risiko.
Grüße
Jürgen
Vertrauen ist Glückssache
PS
Bei Päpäll ist die Datenweitergabe garantiert.
Hallo,
herzlichen Dank für die Informationen aus erster Hand!
Grüße
Jürgen