Hallo,
falls ich es überlesen habe: bitte vergessen,
ansonsten:
schon mal auf die Idee gekommen, statt Filzschlegel
Kunststoff oder Holz zu nehmen?
Und:
statt den 15 db (für Jazz-Combos) mal 25 db (für normalen Pop/Rock)
oder vielleicht auch mal die ganz billigen Schaumstoffteile probiert?
Die dämpfen halt obenrum mehr weg, so dass man untenrum mehr
Chancen hat, etwas mitzubekommen.
Mir ist aber auch klar, dass in kleinen Räumen ab einer gewissen
Lautstärke im Bereich ff bis fff es eng wird.
Wenn man es nur selbst hören will und zwar im Sinne von Wahrnehmen,
dann würde es jedes Billigmikro mit Ständer und Kabel plus Billigverstärker
(kann der kleinste Mixer sein, der verfügbar ist) und Kopfhörer (auch da
wäre Billig ok, er muss halt gut sitzen und vor allem nach außen abschirmen.
Triggern macht nur Sinn, wenn man künstliche Klänge hinzufügen will, die
müsste man dann aber konsequent auch bei den Proben fahren.
Eine Abnahme des ganzen Sets in einem kleinen Raum, wo es sehr laut ist,
ist schwierig, insbesondere hört man dann über die Overheads die komplette
Kapelle in schönster Lautstärke, selbst bei close miking hat man ordentlich
Einstreuung, ein solches Unterfangen würde ich nach Möglichkeit unterlassen.
Ich selbst höre mein Schlagzeug eigentlich immer ausreichend, bestenfalls
geht die Bass Drum unter, evtl. kann man auch ein bisschen an der Schlagtechnik
arbeiten, aber natürlich nur, wenn man nicht schon auf Vollgas läuft.
Grüße
Jürgen