Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    die Gegenfrage ist ja: was soll damit bezweckt werden?


    Wenn man die Drumcam dafür verwendet, dass man sieht, was der Trommler macht,
    dann ist es ja offensichtlich so, dass man nicht alles sieht, besonders untenrum ist
    es eher dunkel, um mal bildlich zu sprechen.


    Die schwarzen Felle finde ich tres chic.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei einem Dachbodenfund ist der Zustand doppelt wichtig.
    Aktueller Neupreis beim Ride ist um die 450, das Crash gibt
    es momentan nicht auf Liste, das würde dann über Sonder-
    bestellung mit Aufpreis gehen.


    Neben dem Zustand gibt es dann noch das Problem, dass
    der Käuferkreis klein (Ride) bis extrem klein (Crash) ist.
    Das Ride würde mich ja auch noch interessieren, für ein
    Crash hätte ich nicht wirklich Verwendung.


    Preise:
    Ride: 200 bis 300
    Crash: genausoviel mit viel Geduld.


    Wenn der Kumpel natürlich drei mal drauf getreten hat, das Ding
    auf Kies stand und noch die Schubkarre drauf lag, mindert das
    den Preis erheblich.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zu den konkreten Teilen kann ich nichts sagen, da ich bestenfalls ein paar alte 600er Teile
    besitze und der Rest noch älter ist.


    Aber zu dem Wandern:
    das ist relativ.
    Grundsätzlich kann alles wandern, insbesondere dann, wenn es leicht ist.
    Ich hätte es auch nicht geglaubt, denn ich spiele immer mit Teppich und immer mit Dornen,
    aber bei einem Auftritt letztes Jahr ist mir die Bass Drum gewandert. Der Grund war der
    "Bühnenboden", welcher unprofessionell gebaut war und stark geschwungen hat, war mir
    beim Spielen gar nicht so auffiel, aber die Hupe ging halt immer ein bisschen weg, so alle
    fünf Lieder fünf Zentimeter oder so ähnlich. Seitdem mache ich das Ding am Gerüst fest.


    Grüße
    Jürgen
    der nur Beckenhalter mit Rasterung hat, das ist auch bei lustigen Temperaturen sicher.
    Gummigeschichten neigen zum verkleben, das ist auf Dauer bei unseren tropischen Temperaturen
    nicht immer schön.


    PS
    Die 600er Hardware hat Vollnieten, hat das die 4000er auch?

    Hallo,


    seit ich meinen sauteuren Gehörschutz verloren habe, nehme ich wieder die
    gelben Stöpsel, die es mal für eine Mark gab. Die helfen auch gegen verstimmte
    Gitarren, schiefe Keyboarder und sogar die Müllabfuhr, wenn sie den Tonnen-
    Groove abfahren.


    Mein sauteures Teil lief über Beyerdynamic und Kind-Filiale Oberursel.
    Als ich mal bei Baumbach in Niederrad nachfragte wollten die für die Otos
    genauso viel haben, wie mich zuvor der Spaß mit Filtern gekostet hatte.
    Ein Kollege war in der Stadt bei Geers und hat es preislich günstiger bekommen.
    Fakt ist: jeder Gehörgeräteakustiker kann das machen, die Beratung hängt vom
    Personal ab und das ist halt individuell, ich war bislang zufrieden, habe allerdings
    auch nur Pfeifen, wenn ich das Bell Chime angeschlagen habe, was daran liegt,
    dass ich Gehörschutz immer trage. Meistens ist der Klang in schlechten Räumen
    mit schlechtem Gehörschutz sogar besser. Und da das Schlagzeug tiefe Grundtöne
    produziert, ist die Dämmung von Höhen eher hilfreich.
    Für einen halbwegs schönen Musikgenuss sind aber die Elacin-Filter mit Otoplastik
    erste Wahl.


    Wenn man erst mal Pfeifen hat, dann hört man es auch daheim bei zarten Klängen
    aus der Hi-Fi-Anlage und das würde mich doch sehr stören, mir rechen schon die
    Flugzeuge.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    es gibt sie noch, die guten Nachrichten:

    Gottseidank! Dein Sohn ist normal


    Dann gibt es aber auch wieder komische Fragen:

    Bandprobe mit Spass


    Das Belli-Mufflon-System ist ja schon sehr alt (ich kenne es aus einem Prospekt von 1984) und da wurde das
    zur Klangoptimierung angepriesen (damals waren auch die Evans Hydraulics, Tempo und Gaffa der letzte
    Schrei). Es gibt heute noch alte Hasen, die auf solche Klänge voll abfahren und mit einigen neuen Fellen,
    die gerade in Mode kommen, erleben wir eine Renaissance, aber ich schweife ab.


    Fakt ist, dass der Spaß bei der Bandprobe dann existiert, wenn das Schlagzeug sich in voller Pracht entfalten
    kann. Alles andere macht nur der Kunststoffindustrie Freude.


    Wollen die Nachbarn aber partout nicht, das im Haus musiziert wird, hast du haben die Nachbarn keine Chance


    So ist mir leider ergangen, als mein Sohn mit dem Drummen anfing (Reihenmittelhaus, eine Seite nette, verständige Nachbarn, die andere Seite Misantropen).
    Nach einem Anruf meinerseits bei der Stadtverwaltung und der amtlichen Versicherung, dass eine zeitweise musikalischen Belästigung von den Nachbarn (festgelegte Probezeiten, gilt auch für Geiger, Pianisten, Hornisten, etc.) hinzunehmen sei, haben wir uns einfach über die Nachbarnmeinung hinweggesetzt


    Die armen Misan-Tropen, jetzt kommt der Winter.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    praktischerweise hat der Herr Oswald da elektronische Musik unterlegt,
    dann harmoniert das besser.


    Halbwegs ähnlich erscheinen mir die Zildjian-Lochsiebe (offiziell: Gen16),
    die gibt es an jeder Straßenecke.


    Diese Firma Field scheint konzeptmäßig optisch gerne mit viel Aufwand
    echte Instrumente suggerieren zu wollen, ich fürchte, so eine Spaß ist
    nicht unaufwändig und daher nicht gerade billig.


    Ich fürchte, die haben hierzulande noch keine Präsenz.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    gemütlicher Hobbyraum und viel Text für den ambitionierten Heimwerker.
    In der Tat nichts für Klaustrophobiker und auch nichts für linkshändige Leute.


    Kommt da noch ein Fernseher hinein?
    (für Motivationsvideos)


    Ach ja - Rock 'n' Roll -: Kühlschrank fehlt.


    Eine Praxisfrage: wie lange hält man darin aus?
    Wie lange kann man konzentriert üben, ohne dass einem komisch wird?


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich bin ja leider kein Anfänger mehr, war aber noch nie im Studio,
    obwohl nein, ich war schon im Studio, also im Fernsehstudio, im
    Küchenstudio, im Drumstudio und vielleicht auch im Friseurstudio,
    ganz sicher im Zahnstudio und irgendwann hatte ich auch ein Studi-um,
    aber bislang musste ich nie auf geliehenen Trommeln (aus Geldmangel)
    mit neu gekauften Fellen (Geld spielt keine Rolle) vorlieb nehmen.
    Irgendwie ist mir da Einiges unrund und das Denglisch ist nur symptomatisch.


    Wenn ich kein Konzept habe, nicht weiß, was ich will, aber für ein
    Tonstudio Geld übrig habe, dann stimmt doch etwas nicht?
    Oder bin ich einfach zu alt?
    Einerseits kein anständiges Set haben, leihen müssen einschließlich
    Becken und zweiter Snare Drum, Kaufen von Fellen (neu!), dann
    aber Kosten für "echtes" Studio aufbringen.
    Meine Erfahrung: der Schwachpunkt ist das Personal.
    Und damit meine ich den Künstler.


    Bei mir ist noch keine Demo-Aufnahme am falschen Fell,
    der falschen Snare oder der falschen Stimmung (vom Fell) gescheitert.
    Den ganzen Equipment-Wahn in Übungsstunden investiert, bringt (mir)
    mehr. Aber vielleicht ist das bei Anfängern anders. Oder ich bin halt
    noch schlechter als Anfänger, das könnte auch sein.


    Was ich auch nicht verstehe, ist, warum bei Remo es ein Diplomat und
    bei Evans immerhin ein 300 untenrum sein darf.
    Über die Farbe des Kraftstreich der Hupe (Remo: Ebony/Evans: egal)
    kann man natürlich auch noch ein Buch schreiben.


    Für den Preis kann man aber nicht meckern.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    1. Beyerdynamic M 380
    habe ich in der Bucht schon für viel und wenig gesehen, schwer zu sagen,
    ob und wann man da einen Fan erwischt.
    Ich selbst würde dafür vielleicht um die 100 ausgeben und im Verkauf mit
    150 anfangen und dann mal sehen, ob es geht.


    2. Audio Technika ATM 250
    verrücktes Ding, will wahrscheinlich niemand,
    halber Neupreis geht immer, für zwei Drittel, wenn man Zeit hat, vermutlich
    wird man die dann auch brauchen.


    3. Shure Beta 57
    halber Neupreis geht immer, für zwei Drittel, wenn man Zeit hat


    4. Beyerdynamic M 201
    Da kommt es auf das Modell an, in der Bucht gehen die Dinger gerne
    mal über 100, ich halte das aber je nach Zustand oft für übertrieben.
    Wenn es XLR hat und top funktioniert, sag' mir mal Bescheid, vielleicht
    will ich es ja.


    5. Shure PG 56 x 3
    halber Neupreis geht immer, für zwei Drittel, wenn man Zeit hat;
    Problem: der Neupreis ist halt unten angesiedelt, viele Käufer kaufen
    dann lieber no-name neu als Billigmarkenware alt.


    Preise hängen sehr stark von den Gebrauchsspuren ab, gerade bei
    Mikrofonen kommt noch der technische Zustand hinzu, hier haben
    wir es glücklicherweise mit Instrumentenmikrofonen zu tun, da sind
    gewisse Überraschungen seltener, dennoch: Asche/Regen tötet Technik
    und manche wollen auch zart behandelt werden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das mit dem Humor versteht halt nicht jeder.


    Hohner kaufte sich Anfang der 1990er bei Sonor ein, da die in finanziellen Schwierigkeiten waren


    Ich würde das ein bisschen anders formulieren.


    Sonor als Unternehmen selbst, hat heute kaum Personal, die detailliert Auskunft über alte Sonor-Schlagzeuge geben kann. Leider.


    Das mag sein, dennoch habe ich den Eindruck, dass da der ein oder andere doch schon ein paar Tage im Laden ist.


    Wurden die Hohner-Sonor-Kessel aus Pappelholz in Deutschland gebacken?

    Das weiß ich auch nicht, würde es aber mal aufgrund der zeitlichen Abfolge vermuten.


    Waren sie vielleicht nur ein einmaliges Experiment?


    Offensichtlich ja. Du sagst es ja selbst:

    Das Ding floppte


    Sind denn die Spannböckchen wirklich die gleichen wie beim Phonic/Lite/Signature/Performer?
    Das würde mich wundern, das wäre nämlich das Teuerste an so einem Kessel.


    Woran erkennt man, dass der Kessel aus Pappel statt Buche ist?
    Es könnte ja auch Linde oder Birke oder etwas aus dem Urwald sein?
    Oder hat dazu der Mitarbeiter, der sich sonst aber nicht erinnern kann,
    definitiv ausgesagt?
    Mir ist schon klar, das Pappel naheliegend ist, aber ist es sicher?


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    hat der Fred zufällig etwas mit diesem Fred: Hohner-Gerüchteküche zu tun?


    laut Frontfell


    ist mein Schlagzeug von der Firma Dark Phoenix oder vielleicht doch Remo-Made in USA?
    Nichts desto trotz: wenn da "Made in ..." steht, dann ist das auch "in ... gemacht", also das Wesentliche.


    Produktionsprozesse beim Trommelbau fangen ja schon mit dem Holzeinschlag an, kein Mensch kam bisher auf die
    Idee, Trommeln als "Made in Africa", "Made in Vietnam" oder "Made in Russia" zu bezeichnen, jedenfalls nicht bei
    den etablierten Anbietern.


    habe den Eindruck, das Hohner komplett bescheuert war, die deutschen Produktionsanlagen der Phonics nutze und an Stelle von Buche dort Pappelholz
    zu Kesseln gebacken hat


    Fangen wir mal vorne an: wer ist "Hohner"?


    Zu den "Produktionsanlagen der Phonics" habe ich den fiesen Verdacht, dass die
    immer noch dort stehen, wo sie damals standen. Die Galvanik steht aber definitiv
    nicht mehr.


    Eine ganz andere Frage: wie erkenne ich sicher, dass der Kessel aus Pappelholz ist?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Es gibt die Edith

    Hallo,


    das Problem ist keineswegs ungewöhnlich,
    es ist lediglich so, dass die meisten Bands so
    laut sind, dass ihnen das nicht auffällt.


    Bei uns damals ist das bei Aufnahmen auch aufgefallen,
    wir haben dann die Leuchten ausgemacht.
    Die Notenpultleuchte hat genug geleuchtet, mehr
    muss man nicht sehen.
    Falls die Pultleuchte zu teuer ist, würde ich beim
    nächsten Cello- oder Klavier-Kauf mir ein paar Leuchten
    als Rabatt mitgeben lassen.
    Oder man leiht sich von der Nachbarkapelle die Licht-
    traverse aus.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gibt Musikinstrumenteversicherer und auch spezialisierte Agenturen.
    Ich war mal bei Winterthur und Victoria. Nach einigen Jahren habe ich mal
    eine Risikoanalyse gemacht und festgestellt, dass sich das für mich als
    Hobbymusikant nicht lohnt.


    Für beruflich tätige Musikanten wäre allerdings die Berufshaftpflichtversicherung
    dringend zu empfehlen. Die Risiken sind ungleich höher.


    Grüße
    Jürgen

    Ich sitze jetzt seit Ewigkeiten auf einem teuren K&M, der sogar meinen Tama 1st Chair hinter sich lässt.


    Hallo,


    ich habe das Ding heute auch mal probegesessen und muss sagen, dass ich mir wie daheim im Sessel vorkam.
    Auf dem Ersten Stuhl und diversen Kindersitzen habe ich auch schon gesessen, mit Vielem komme ich klar, mit manchem nicht, aber das teure Ding ist tatsächlich auffällig unauffällig.
    Lediglich der riesige Fußkreis und die Kunststoffe machen mir Kopfweh, wenn ich aber diverse Brüche an Gussteilen sehe, gerade dann, wenn ich etwa meinen alten Headliner betrachte, dann komme ich ins Grübeln.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    meine Paiste-Hi-Hats haben teilweise fortlaufende Seriennummern, also bei einigen
    ist es genau Eins weiter, bei anderen ist schon etwas Abstand (auch mal ein paar Hundert).


    Wie Zildjian das macht, weiß ich nicht.
    Es ist sowohl möglich, dass zwischen Top und Bottom einfach ein paar Rides, Crashes
    und sonst etwas gefertigt wurden, es ist auch möglich, dass man Passendes zusammengesucht hat,
    es ist aber auch möglich, dass ein Vorbesitzer da mal kombiniert hat, weil es ihm besser gefiel, er
    seine Becken versehentlich durcheinander gebracht hat oder vielleicht auch mal etwas ausgetauscht
    wurde, weil es kaputt war. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, dass die Seriennummer gewürfelt
    wird oder der Stempler eins vergessen hatte oder ...


    es gibt so viele Möglichkeiten, da wird einem ganz heiß ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es ist ein deutliches Beispiel dafür, dass für den Klang
    das Gesamtsystem verantwortlich ist, nicht die Gratung,
    das Fell oder die Holzart.


    Jede Schraube (fest, fester), jede Stange (ausgefahren,
    eingefahren), sogar der Boden (Gummi, Teppich, Beton)
    üben gewaltige Effekte aus.


    Oft merkt man das nicht, weil man halbwegs funktionierende
    Systeme hat.


    Bei der Becken-Tom-Kombination, schwingt der Ständer und
    das Becken mit. Hier müsste man entkoppeln. Letztendlich
    hilft da aber nur Probieren.


    Die schnelle Lösung liegt ja auf der Hand bzw. dem Ständer,
    ist aber vermutlich nicht gewollt.


    Für die Ständer-würgen-ab-Religiösen: auch da kommt es
    ein bisschen darauf an, was man für einen Ständer hat und
    wie man das Körbchen so festzieht.


    Das Einzige, was einigermaßen sicher ist: mit so einem
    Freischwingsystem hat man immer Entkoppelung, ob zum
    Guten oder Schlechten ist aber auch wieder abhängig von
    gewissen Faktoren.


    Nix Genaues weiß man nicht. So ist das in der Physik.


    Die Dornenmethode (einfach mal mehr Luft an den Dorn
    lassen) hat wohl früher auch dem ein oder anderen Sonor-
    Freund geholfen. Das würde ich auf jeden Fall mal probieren.


    Grüße
    Jürgen