schönes Sommerloch-Thema, ab Herbst ist dann jedes Loch zugelötet. Ich als Lötkolbenabstinenzler, dem hier noch kein Licht aufgegangen ist, freut sich über die Kerze auf dem Tisch, die verstehe ich wenigstens.
Weiterhin viel Spaß, vielleicht gibt es irgendwann ja die Erleuchtung.
ist das garantiert nicht ("kann ich auch 16tel bei rund 200 bpm sauber und clickfest für ein paar Tak[t]e spielen"), zumal ja die Dauerleistung "mit 16tel ab 140 bpm für viele Takte ... ganz easy" zu liegen scheint.
Spätestens seitdem hier wieder Professor Vollmond losgelegt hat, ist der Fred sowieso für die Füße, für die Theoretiker, Gitarristen und sonstige Nichtmusiker: ich kann auf jeder verkackten Fußmaschine spielen, zumindest ein paar Takte, solange, bis ich das Ding nehme und den Komikern, die 5 mm für kriegsentscheidend halten, sanft in den Schoß lege.
Grüße Jürgen
PS Wer im Studio keinen Platz und keine Zeit hat, sein Set aufzubauen, der hat das falsche Studio gewählt. Ich wäre neulich auch fast ins Haarstudio gefahren, dann fiel es mir aber wie Schuppen von den Augen, dass ich ja ins Angelstudio musste, denn im Küchenstudio sollte es heute frischen Fisch geben, den berühmten "Red Hering".
ich bin diesbezüglich recht anspruchsvoll: ich erwarte ganz einfach, dass der Meister weiß, wie er seinen Hammer zu schwingen hat. Schafft er das nicht (jede Woche ist Montag), dann wirft er das Ding halt in den Ofen und macht das nächste (von Dienstag bis Freitag). So arbeiten Qualitätshersteller.
Andere werfen alles auf den Markt und labern esoterisch von "Handarbeit". Das ist meine Meinung dazu.
Und man hört es ja auch: die einen produzieren Zufallsprodukte (mal klingen sie gut, mal so lala), die anderen produzieren so, dass man weiß, was man hat und im Zweifel (der Rowdie ...) auch wieder bekommt.
Konkret: Abplatzer haben in der Beckenproduktion nichts verloren, es sei denn, es geht um Becken, die beim Kunden nachreifen und so ihren trashigen (wir können ja Englisch) Klang erst noch bekommen sollen. Auch wenn ein optisch mangelhaftes und klanglich sehr gutes Becken viel Freude bereiten kann, eine vernünftige Produktion ist das nicht, jedenfalls dann nicht, wenn man als Hersteller einen Berufsethos hat. Als Kunde ist es immer die Frage, ob man zu den Vorsichtigen oder den Risiko- freudigen gehört, der ein wird so, der andere anders glücklich. Das ist wie mit der Religion.
80er Hardrock ist ein weites Feld, da gab es auch Rude und von der Konkurrenz den Avedis oder auch mal AA und sogar die Gutenstetter Blechfabrik hatte in der zweiten Liga schon den Raker auf dem Markt.
Ich mache es immer so: ich sehe mir an, was die Leute gespielt haben, was ich höre und für gut befinde. Dann prüfe ich, ob wir genauso laut sind, diesselbe Musik machen und ob es wirklich die Becken sind, die ich gut finde.
Und dann kaufe ich gebraucht.
Wenn es neu sein soll: ja, die PST7 klingen "für ihren Preis" nicht schlecht, überhaupt nicht schlecht übrigens. Ich persönlich würde da die Leicht- und Normal-Serie links liegen lassen, die sind mir zu schwachbrüstig.
Die PST-Reihe bedient verschiedene Qualitäts- und Geschmacksstufen, die 5er sind der Einstieg in Bronze (die 3er sind ja aus Messing). 8er waren die gehobene Variante, in der Tat in Richtung Alpha und damit eher modern. Die 7er nun sollen tatsächlich die 2002er für Arme sein wie früher die 505, allerdings mit neuem modernen Konzept.
Ob ein Becken gut klingt, hängt vor allem vom Umfeld ab: wenn da nur ein Kontrabass und ein Flügel steht, man die Stecknadel fallen hört, dann klingt jedes dickere Becken wie ein Amboss, wenn man drei Röhrenverstärker um sich hat und die Knöpfe auf Zehn sind, dann klingt jedes wunderschöne filigrane Becken überhaupt nicht mehr.
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mit diesem "Fachjargon" gibt man halt auch in gewisser Weise seinen Wissensstand in Bezug auf sein Instrument preis
In der Tat! Und der Duren-Gitarrist zeigt, dass er aus der volkstümlichen Musik kommt. Der spricht dann auch gerne mal von (Fuß-) Pauke. Wer "High-Head" schreibt, zeigt, dass er mehr Ahnung vom Dröhnen als vom Musizieren hat, wer von "Thrash-Metal" spricht, offenbart mehr von seinen Fähigkeiten, als er denkt.
an allem. Wenn es schon nicht klar ist, wie tief die jeweiligen Trommeln sind, wo sie stehen (vor der Wand, mitten im Raum), was mit dem Resonanzfell und der Dämpfung ist, wie der Proband so drauf war (Montag: blau, frisch vom Zahnarzt oder Freitag: müde, gerade kam die Arztrechnung), dann ist die Ferndiagnose sehr schwer. Jeder, der etwas anderes behauptet, ist entweder Hellseher oder Scharlatan. Jedes System (Trommel mit Bedienapparat) fühlt sich an jedem Ort (Badezimmer oder Wohnzimmer) anders an. Das kann man mit einem ordentlichen Übepensum nebst Spielerfahrung mit der Zeit ein wenig kompensieren, aber wenn man darauf achtet, merkt man es.
Pragmatisch: im Proberaum halt die eigene Fußmaschine anschließen und gucken, ob es dann immer noch so ist, wenn ja: dann war es nicht die Maschine, so schließt man falsche Möglichkeiten aus. Ansonsten: im Studio kann man ja mal vorher hineinschauen, was da so herum steht. Wenn das alles viel besser läuft: prima, ansonsten und eigentlich sowieso: was steht denn im Wege, das eigene Zeug zu nehmen? Es macht bei Aufnahmen keinen Sinn, alles neu zu machen, wenn man mit gewohntem und eingeübtem Gerät erscheint, läuft es normalerweise nicht ganz so schlecht wie mit völlig ungewohntem Zeug.
beim ersten Video finde ich es beeindruckend, wie man das Schlagzeug, das man sieht, gar nicht hört. Ist auch nicht so ganz meine Musik, mit Elektrokram werde ich irgendwie behandlungsbedürftig,
beim zweiten (das hatte ich auch irgendwann mal auf der Agenda zum Üben, kam aber nie aus dem Keller heraus) ... da höre ich Chad Smith, der spielt gut, rein optisch gefallen mir die Beckenschläge nicht, mir tut das etwas weh beim Hinsehen. Hören tue ich aber nichts.
Ich würde so ein Becken erst gar nicht kaufen, folglich kann ich da ohnehin nicht richtig helfen.
Aber auch jemand, der so ein Becken seit fünf Jahren hat, kann nur sagen, dass es bei ihm fünf Jahre gehalten hat. Bei jemand anderem kann das auch mal fünfzehn Jahre oder fünf Wochen halten.
Und was man nicht in der Hand hatte und mit dem Auge gesehen hat, das hat man ohnehin nicht wirklich gesehen.
Meine Becken hausen im Flightcase. Und nein, wer die anfasst, ist des Todes.
Nebenbei: einfach noch zehn gleiche Becken kaufen, dann hat man ein Ersatzteillager.
Grüße Jürgen ja, es ist heiß und es läuft der Sch ...
aufgrund der Bilder kann man das nicht sicher beurteilen.
Grundsätzlich gibt es natürlich empfindlichere und weniger empfindliche Becken und es gibt Leute, die treffen mit dem Hammer mehr und andere weniger.
Qualitätsendkontrolle macht ja auch jeder nach Belieben.
So kommt auch der ein oder andere Preis zustande.
Ränder sollten schon sauber verarbeitet sein, sonst ist die Wahrscheinlichkeit in der Tat höher, vorhersagen ist aber schwierig, letztendlich entscheidend ist meist der Türrahmen oder der Betonboden, wo es nach dem Auftritt beim Abbau durch den leicht alkoholisierten Groupie hin- fällt.
ich gelte wohl eher als gelegen, also gestern und heute lag ich wieder unter der Hand der Bassistin, gelegentlich kann ich in der kleinsten Metropole der Welt zentral zu jeder Gelegenheit aufschlagen oder -liegen.
ich muss sagen, der Goethe hat tolle Sachen geschrieben, das meiste davon finde ich grausam und bestenfalls zum Sprücheklopfen geeignet, ist aber Geschmackssache, meine Deutschlehrerin (also eine davon) stand auf den.
Mir gingen die Leiden von diesem Wärter tierisch auf die Nüsse, apropos belastbare Fakten: wer hat denn nun das Raucherlied (Kamm Tugesser) eingespielt? So ganz ohne Technik geht das nämlich nicht (ich hab's mal ausprobiert: linksführend mit floppy Hi-Hat und der Stockhaltung wie wenn man den Salat nach der Dressur umrührt: klingt scheiße).
nach der geschilderten Beschreibung denke ich, dass ein Loch nicht nötig sein wird, im akustisch aufgeräumten Umfeld mit passender Musik und einem erfahrenen Techniker, der nicht modisch eingeschränkt ist, sollte das gut möglich sein.
Meistens rufen die Typen vom Mischpult beim Soundcheck gelangweilt: "Drummer, jetzt die Kick!"
Hallo,
die haben es aber erkannt. Viele "Drummer" haben gar keine "Bass Drum", die meisten aber wenigstens eine "Kick Drum". Bei mir heißt das übrigens "Klangprobe".
Ich habe keine Ahnung, was an unserer schönen Sprache so schlimm sein soll. Noch schlimmer als Englisch finde ich Eindeutschungen wie "Basstrommel". Das heißt "Gran Cassa" und so klingt sie auch.
wenn man jung ist, die Möglichkeiten hat (Handwerk hat goldene Gussformen) und irgendwie noch keinen Baum gepflanzt hat, dann macht man so etwas. Ich hätte es früher wohl auch gemacht, ob das dann der heilige Gral oder ein sauschwerer Eimer, der bei der Produktion Unmengen von Abfall erzeugt hat, ist egal. Heavy Metal, äh: Light Metal (äh?) ... ach egal: Up the ... äh ... gibt es die Pommesgabel auch in Messing?
Grüße Jürgen vom Gießen wird einem doch ganz heiß oder?
Neben Rutschhemmung benötige ich ihn, um meinen Aufbau zu markieren, des weiteren "grenzt" er bei kleineren Bühnen meinen Platzbedarf ab. Es ist bequemer, anhand des Teppichs zu beurteilen, ob man richtig steht, als alles noch mal umzustellen, weil man draufkommt dass man z.b. zu nahe an der Wand steht...
Hallo,
in der Tat kann so ein Teppich viele Funktionen haben, die Kurzwarenfreunde denken da meist auch kurz, wenn sie die Funktion auf eine Hupe abkürzen, die dann kurz mal auf den Fußabtreter gestellt wird.
Ich pflege bei Auftritten vor dem Aufbau die "Teppichdiskussion", da lege ich das Ding hin und die Kapelle sagt, wo er liegen soll. Da liegt er dann und bleibt auch (wenn man mal so Scherzkekse hatten, die meinten, man könnte das halb aufgebaute Set eben mal 10 cm nach links rücken, dann baut man vor).
Wenn mir jemand die Farbe Brown Mist andrehen will, wird es mir komisch.
Beim Sprechen wird es noch viel schlimmer. Wenn die Experten von Paste sprechen und Paiste meinen, es aber weder Englisch noch Deutsch, sondern einfach nur falsch aussprechen, dann bekommen meine Toe Nails einen Roll.
Dass meine Trommel ein Butt End haben sollen, verwirrt mich auch, ich suche dann immer das passende Ass Hole dazu, ist das das Luftausgleichsloch?
Grüße Jürgen nur 28° C - no sweat
PS Früher haben Leute auf dem Dorf von sweet shirt gesprochen, wenn sie das Sweatshirt meinten. Süß, gell?
ich habe einen Rockbag, der ist auch grundsätzlich 2 m (hinten aber nur 1,3 m breit) x 1,6 m, in der Mitte halbiert für den Transport. Da passt nicht alles drauf, meine beiden Gerüstfüße hinten stehen außerhalb. Ein zweites Standtom würde auch nicht komplett darauf zu stehen kommen. Um das zu erreichen, bräuchte ich (wie daheim) nach hinten 1,8 m.
Wenn ich über so etwas nachdenke, mache ich im Zweifel mal eine Stellprobe und male mir das auf, nachdem ich den Zollstock gefunden habe.
Grüße Jürgen
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