"Mein Lead Sheet habe ich auf die Octobans getapet, die sind sowieso nur show" kann man natürlich auch realitätsnah so ausdrücken: meine mit dem Federkiel auf Bütten handgeschriebenen Noten hat meine bescheidene Wenigkeit (m. b. W.) auf die Stalinorgel gebabbert, mit einem Cleansweep Eleven ist die auch schnell wieder weg.
Wenn man sich über den Wandel der Sprache echauffiert (igitt, Französisch), dann sieht man, das man alt wird.
Dennoch: wer in Fachkreisen spricht, drückt sich jeweils kreistypisch aus. Wenn man sich zum Gossenkreis zählt, dann redet man eben auch so. Der Frankfurter nennt das (glaube ich, bin ja nicht hier geboren:) Offenbach.
Hab sofort beim Händler nachgefragt, aber DANMAR sei das Phänomen auf Anfrage nicht bekannt und bei benutzten Patches sei auch ein Umtausch ausgeschlossen. Frechheit in meinen Augen!
Hallo,
ja. Es soll schon mal passieren, dass Kleber aufgrund der Lagerung seine Wirksamkeit verliert. Ich würde da zunächst meinen Händler fragen, was er vorschlägt und bei einer solchen Antwort dann ihm (dem Händler) einen Vorschlag machen. Wenn er darauf auch nicht eingehen will, dann gäbe es noch den Vorschlaghammer zur besseren Haftung im Hirn.
sie haben halt Spaß und wir wollen es uns nicht mit den Nachbarn verscherzen
Hallo,
das Praktikabelste ist, mit den Nachbarn zu reden. Oft wird Lärm viel lieber ertragen, wenn man weiß, wieviel er dem Lärmenden bedeutet und vor allem weiß, wann er kommt und eben verlässlich auch wieder geht.
Dritte Möglichkeit, und das ist immer die beste: mit den Nachbarn reden, ob feste Probezeiten, mglw. am frühen nachmittag oder so, geduldet werden. An die sich natürlich dann auch peinlichst dran gehalten wird.
Ganz meine Meinung und erfahrungsgemäß läuft das (police-proofed).
Wenn es ein frei stehendes Haus ist, hören die Nachbarn ohnehin nicht so furchtbar viel. Wenn es ein akustisch nicht entkoppeltes Gebäude ist, können sogar sehr leise Geräusche an der falschen Stelle (Trittschall, Klassiker: hohe Absätze auf Steinboden) einen Nachbarn verrückt machen.
mir ist auch nicht so ganz klar, warum man für diese Anwendung ein beschichtetes Fell bevorzugt. Es ist nunmal Physik, dass Aufkleber auf glatten sauberen Flächen am besten halten.
Ja, es macht klanglich einen Unterschied, aber eine Decke dazu, zwei Marshalls und dann hört es doch wirklich keiner mehr, oder?
früher, als es noch echte Felle gab, da ging die Stimmung wie die Temperatur. Auch heute noch in Zeiten des Wetterkönigs kann es schon mal sein, dass ein und diesselbe Trommel im kalten Proberaum an Weihnachten mit cis" daher fiepst und im heißen Sommer doch glatt ein sonores h daher grummelt.
Ich bin da ganz entspannt oder nehme einfach mal meinen Schlüssel zur Hand.
Es gab in der Tat auch schon Auftritte, da habe ich dort, wo der Stock die Kante traf, doch alle Nase lang nachgedreht, die Physik hat schon komische Gesetze.
für den Einen ist der Mohammed der Größte (nach Allah natürlich, wird aber wie in allen Religionen immer gerne vergessen), für die Anderen ist es der Jesus, wieder andere stehen auf Vater Abraham. Es gibt natürlich auch noch Satanisten, Atheisten, Polytheisten und sonstiges Gesocks, was die wahren Heiligen nicht ordentlich huldigt und schändlich über deren Leben berichtet, ich finde, dieses gottlose oder promiskuitive Pack gehört so lange in den Keller zum Anhören von Pilz-Liedern, bis sie geläutert hinaus kriechen und starr nach Ringo rufen.
Ach ja, noch eine Anekdote:
meine erste Stunde Unterricht:
Lehrer: wieso schlägst du die Hi-Hat so, als wolltest du sie abstauben? Schüler: das hat die Ikone Ringo erfunden, der hat die heutige Pop-Musik neu definiert, das ist mein Vorbild. Lehrer: und warum lässt du bei der Zwei und Vier immer die Hi-Hat weg? Schüler: das habe ich vom Progressive-Beat-Spieler Charlie, damit sind die Stones berühmt geworden. Lehrer: um Gottes Willen! Was soll denn das? Schüler: das hat Keith auch immer so gemacht, das gehört dazu.
Gut war auch meine letzte Stunde, aber immerhin orientiere ich mich an den richtigen Vorbildern
Prosit! Jürgen
PS Hat jemand mein Koks gesehen? Ich muss morgen Rosanna spielen.
mein Metronom hat (auch) ein Drehrad. Damit lässt sich in Sekunden jedes Tempo zwischen 30 und 250 einstellen. Dann ein Knopfdruck und es geht los. Wem das zu lange dauert, dem kann ich nicht helfen.
Ich spiele jetzt schon seit knapp 2 Wochen jeden Tag
Da frage ich mich spontan, a) was war davor und b) was passiert sonst noch so drumherum? Nebenbei: was sollen das für 16tel werden? (Hi-Hat/Snare Drum/Tom-Toms?) Betonung?
"Bandkontext" ist ja eine nicht allzu detaillierte Nutzungsabsicht, ich persönlich setze aussschließlich auf professionelles Zeug, alles andere ist immer ein Kompromiss, bei Toms noch am Ehesten gangbar, bei Overheads meistens schon fragwürdig und bei der Hupe bin ich sowieso empfindlich, das ist aber meine persönliche Sensibilität.
Die alte Serie hat mir jedenfalls nicht gefallen, aber es gibt Schlimmeres auf dem Markt und natürlich Besseres, alles eine Frage von Geschmack und Budget.
ich kann ja auf jeder Maschine spielen, aber es macht mir nicht auf jeder Spaß und bei der Millenium und ähnlichen Geräten in der Kategorie unter 200 € (Neupreis) macht es mir keinen Spaß. Geschmackssache, nicht jeder Fuß braucht gute Schuhe.
Auf die Idee, mir eine dw (4000er) zu holen, käme ich allerdings auch nicht.
Wenn es billig sein soll oder muss, würde ich Pearl wählen, neu rund 200, gebraucht etwa die Hälfte. Die verzücken mich zwar nicht, aber sie sind ziemlich zuverlässig und angenehm im Umgang, und das seit Jahrzehnten.
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Wären die Beatles mit diesem Schlagzeuger weniger erfolgreich gewesen? Wahrscheinlich, der hat keinen Anzug und kann besser singen, aber dieses technische Gefrickel ist unerträglich, oder? [video]
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Meine Meinung ist: eine gute Komposition trägt auch mittelmäßige Musikanten, was aus einer guten Komposition werden kann, sieht man an guten Musikern:
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[/video] Die Komposition ist stark, obwohl extra für einen schwachen Sänger geschrieben, dennoch hat auch die eigentliche Fassung ihren Charme: [video]
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[/video] Sicherlich "songdienlich".
Isses wirklich so schlimm, wenn es einer trommelt, der es kann? [video]
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[/video] Der Ringo ist ein toller Typ, der hat Humor, ich bin mir auch ziemlich sicher, dass er weiß, was er kann und was nicht, der bringt gute Musiker in Lohn und Brot, aber seien wir doch mal ehrlich: er ist weder ein guter Sänger noch ein guter Trommler, das muss man doch mal sagen dürfen oder ist der irgendwie heilig?
Und es will mir einfach nicht in die Rübe, warum man jeden, der Erfolg hat, bewundern soll. Man muss ja nicht gleich neidisch sein, aber diese Heldenverehrung konnte ich noch nie so richtig nachvollziehen, das sind doch auch alles nur normale Leute, die einfach etwas können, vielleicht auch etwas ganz anderes können, Glück gehabt haben oder auch Pech usw.?
Grüße Jürgen
PS So schlecht, wie manche denken, war und ist er nicht, aber eben auch nicht so gut.
Der Paule hat da auch andere Dinge ausgedacht, böse Zungen sagen ja auch: gespielt.
Nebenbei: "songdienlich" sagt man immer dann, wenn jemand sonst nichts kann oder darf, im Arbeitszeugnis heißt das dann "pünktlich" oder so.
Wenn man die amerikanischen Lobhudeleien mal richtig liest, dann hört man ja - wie beim Zeugnis (die Kunst des Weglassens wichtiger Dinge und das Hervorheben von Selbstverständlichkeiten) -, dass die auch nur sagen, dass der eigentlich nicht wirklich gut war bzw. ist. Das ist ja auch nicht schlimm, ich finde es nur immer enervierend, wenn so etwas als heiliger Gral glorifiziert wird.
Was wäre, wenn (Zeitmaschine) ein Simon Philips bei den Beatles seinerzeit im "Star Club" aufgeschlagen wäre (mal ausgeblendet, dass "damals" anders getrommelt wurde). Oder ein Ringo Starr bei z.B. Megadeth
Klare Sache: Simon Phillips wäre mit zwei Toms mehr angerückt und hätte sauberer und ein bisschen filigraner gespielt, Megadeth hätte gesagt: "schön, dass du da warst, wir haben uns das anders vorgestellt".
Die Anforderungen bei den Beatles (wie übrigens auch bei den Stones) waren und sind nicht besonders hoch, da konnte jeder Provinztrommler mitmachen. Beide Kapellen leb(t)en jeweils von den Komponisten/Textdichtern, der Rest sind austauschbare Statisten.
Die Beatles sind in der Tat auch eher für interessante Harmonien als interessante Rhythmen bekannt, die eine Ausnahme bestätigt die Regel.
Führen mit der linken Hand als Linkshänder finde ich nicht besonders ungewöhnlich, es ist halt ein Zeichen dafür, dass Umerziehen eine Scheiß-Idee ist, besonders dann, wenn man technisch nicht so viel in Übezeit verschwendet.
ich bin mir sehr sicher, dass gerade etwas ältere Herrschaften, die noch ganz gut aussehen, auf die gröbsten Fehltritte verzichten, während es immer und überall (auch in den Probekellern der Provinz) die reinsten Schadstoffsammelstellen gibt.
Wenn ich Rockstar geworden wäre, wäre ich wahrscheinlich immer noch nicht auf Drogen, das ist auch ein bisschen eine Typfrage, der eine fährt auf gewisse Substanzen, der andere ist naturstoned.
Cheerio Jürgen der etwas gesetzteres Publikum ganz angenehm findet, kreischen dürfen die aber gerne, Ohnmacht muss nicht sein
vielleicht sehen wir ihn nächstes Jahr wieder hier in Europa mit AC/DC
Hallo,
ich prophezeie dann auch mal: garantiert nicht.
Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt, das ist sicher.
Ich glaube auch nicht, dass jetzt alles wieder gut wird, die Einsichtsfähigkeit ist jedenfalls aktuell schwer getrübt und das Verhalten ist komplett taktisch saublöd, dazu kann ihm keiner geraten haben (außer seinem Dealer).
Grüße Jürgen
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