Hallo,
das Argument mit der tiefen Stimmung, die zum Wabern neigt,
ist durch den Stimmschlüssel leicht behebbar.
Es ist aber eine Frage der generellen Herangehensweise, ob
man seine Trommeln möglichst tief oder möglichst tonal
stimmt und ob man den ein oder anderen Klang mag.
Auch die Durchsetzungsfähigkeit (nicht die Lautstärke!) ist
oft bei höheren Tönen (kleineren Trommeln) stärker, objektiv
lauter sind aber größere Trommeln, was man dann im Zweifel
auch spürt, aber weniger direkt, sondern mehr diffus untenrum.
In der Tat wird ein gelernter Tanzmusikant, der mit Tango-
Stöckchen zart zu wirbeln gewohnt ist, mit einer großen,
tief gestimmten Trommel wenig erreichen können, umgekehrt
wird aber der baumstammspielende Holzhacker aus einem
kleinen Tom überhaupt nichts mehr heraus holen können,
weil das Limit nach oben längst überschritten ist.
Wenn wir den Fragensteller jedoch ernst nehmen und sein
Interesse auch als gegebene Fähigkeit interpretieren,
dann spricht hier nichts gegen die Volljährigkeit und rein
optisch ist das Argument mit dem Farbtupfer hinten auch nicht
zu verachten.
Ich würde einfach ein unifarbenes 18er erwerben, Marke
relativ egal oder halt über eine komplette Umrüstung nachdenken.
Eins fällt mir noch ein: ich hatte immer tonale Vorstellungen,
wenn ich etwas erwerben wollte, da kommt dann die Frage:
bin ich mit dem Ton des 16ers zufrieden? Will ich noch etwas
Tieferes haben? Will ich zwischen der Lücke 13-16 noch etwas
dazwischen haben (dann 14 oder 15)?
Die bisherigen Erkenntnisse sprechen hier jedenfalls alle für 18.
Das kann in anderen Fällen wieder ganz anders sein.
Grüße
Jürgen