Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    wenn LKW auf Biergläsern geht,
    dann sollte jeder Dicke auf eine Trommel passen.


    Was hier so für Ferndiagnosen und Hobbygutachten
    erstellt werden, ist schon erstaunlich, Tatsache ist,
    dass es wie im Tatort ist: der Tod trat um ein Uhr
    vierunddreißig und siebzehn Sekunden ein, Tatwaffe
    war mein Taschenmesser. Das sieht jeder Patologhe
    nach fünf Minuten.


    Letztendlich ist das auch egal, denn gestern war
    Tag der Jogginghose.
    Die Tama-Tights gab es vor rund 20 oder 30 Jahren,
    viel wichtiger ist aber: Gaffa in weiß und natürlich
    Handtuch nur aus dem Hotel, klingt einfach besser.
    Ich mag die Briten unheimlich gerne, die verstehen
    etwas vom Witz des Ganzen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Holz wird erst mal gelagert und getrocknet,
    dann werden Furniere geschnitten und die gehen
    an die Fabrik, wo der Kessel gebaut wird, dort
    werden die Furniere geleimt und in einer Heißpresse
    quasi festgebacken, dabei verändert sich der Leim
    von flüssig zu fest und die Tonne steht.


    Wenn dann wirklich noch etwas arbeiten sollte,
    spricht das für schlechtes Material.


    Das Geschepper in Böckchen war aber in den
    1980er Jahren auch mal Thema, damals nicht im
    Internet, da musste man noch Blätter lesen,
    namentlich Pearl hatte da die singenden Böckchen
    erfunden, leeres Gussteil mit Feder ..., ich Idiot
    damals (Anfänger, unerfahren, jung, naiv), schraubte
    auch meine Böckchen ab und sah zwar die andere
    Konstruktion, meinte aber in Verblendung der Jugend,
    dass da ein bisschen Schaumstoff hilft (naja, es schadet
    jedenfalls nicht). Bei Sonor war damals schon Schaumstoff
    drin, heute haben die abgespeckt und machen es so ähnlich
    wie Tama damals.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass dw bei seiner Preiswertserie
    ein bisschen sparen muss, sowohl am Böckchen, wie auch am
    Schräubchen, das geht in der Masse gut ins Geld und das
    gesparte kann man prima in Johnnys Stimmgerät (Scherzle,
    das kann ich ihm endorsen, ich habe das gleiche) oder ins
    Marketing stecken, da trägt es reiche Früchte.


    Bei meinem Billigsonor (Force 3001) damals musste ich nichts
    nachschrauben, obwohl da auch ordentlich gespart wurde,
    was man zwar kaum gehört, aber in den feinen Fingern gespürt
    hat.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    eine Kabelmaschine ist so ziemlich das Letzte, was ich als "transportfreundlich" titulieren würde.


    Das Gibraltar-Ding hat wohl auch seine Tücken (siehe Forum) und ist ja insbesondere nicht zum
    Falten gebaut.


    Es bleibt nur die sogenannte x-hat-Variante, ganz ohne Pedal, das wäre fix im wahrsten Sinne.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Von Yamaha gab es das Kabel in 2,5 m un 1 m, möglicherweise haben andere aktuell noch bauende
    Hersteller ebenfalls 1 m-Ersatzkabel im Angebot. Nur zur Sicherheit: das sind Bowdenzüge und die
    mögen große Bögen und verzeihen keinen Knick.

    ~10x5m


    Hallo,


    mir ist jetzt der Kaffee aus dem Gesicht gefallen.
    Schätzen ist für Trommler eigentlich ganz einfach: Podest: 2 m x 2 m, davon ausgehend
    bekommt man jeden Raum gemessen.
    Wenn ich richtig nachzähle, ist das etwa die Bühnengröße, die meine Kapelle verbruzzeln würde,
    egal ...


    ich habe jedenfalls auf der voll besetzten Wohnheimfeier in 200 qm ohne jegliches Mikrofon
    gespielt und ich würde es wieder tun.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das letzte Mal, als ich bei Lidl geparkt hatte (nicht eingekauft, geparkt!), da wollten zwei
    Männer mich um eine kleine Spende bitten.


    Gut, dass ich mein Geld noch für das spritzige Gut, was ich anschließend im Hervé zu besorgen hatte,
    brauchte, sonst hätten die vielleicht noch die Scheibe vom Mietwagen geputzt und im Laderaum
    wer weiß was veranstaltet.


    Uff!
    Ich hatte gerade Angst, doch da fiel mir ein, dass ja zwischen Laderaum und Cockpit so eine Wand ist,
    jetzt weiß ich wofür die gut ist.


    Ansonsten empfehle ich für gewisse Träume gerne ein gutes Buch, Garp, da steht
    dann die Realität und da sind die Flecken ganz andere.


    Grüße
    Jürgen
    ohne Brieftasche - ich zahle mit meinem guten Namen

    Hallo,


    spiel die Ufip-Becken, die sind auch typischer für Jazz
    und verkaufe die 13er (das ist ja eher Elektro-Funk).


    Ich hatte mal eine Vor-Vorgängermaschine (Force 3001),
    da hatte ich diesbezüglich keine Probleme, jedenfalls
    keine hörbaren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in unserer beliebten Gebrauchtabteilung gibt es eine H-905 für 140.
    Die würde ich mir kaufen, wenn ich bis 160 gehen kann und eine bräuchte.


    Von dem neumodischen Kram halte ich erst dann etwas, wenn die Dinger
    ein paar Jahre auf dem Markt überlebt haben. Ich habe den Eindruck, dass
    in letzter Zeit sehr viel an der Qualität gespart wird, vor allem an der Endkontrolle,
    weshalb es inzwischen auch bei Markenprodukten, die früher einen guten Ruf hatten,
    immer mehr Mängel gibt, die eben bei dem einen Teil auftreten, bei dem anderen
    nicht oder auch gehäuft oder gelegentlich. Daher kann man pauschal nur noch
    sagen, dass man die Ware selbst prüfen muss, Beta-Tester.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für mich ist Klang zweitrangig.


    Deshalb mache ich um Ludwig einen Bogen.
    Bevor ich mich an absplitterndem Chrom oder
    sonst etwas verletzte, sorge ich lieber für
    sorgenfreies Gerät und die paar Nuancen
    hört sowieso keiner.


    Ich fahre halt lieber mit dem Transit/Sprinter statt
    dem Porsche zum Auftritt, irgendwie uncool, aber
    einfacher.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also ich habe jetzt nochmal unter meinem Set gelegen und
    bei mir sieht es ein bisschen anders aus (weil H-805), aber
    a) ohne Becken sehe ich den Gummi gar nicht, weil er wohl
    "anschlägt" und von der Verkleidung verdeckt wird und
    b) mit Becken und Stufe 1 sehe ich irgendetwas zwischen
    5 und 10 mm Gummi (aus der Weitsicht gefühlsmäßig geschätzt).


    Das ist jetzt nur bedingt auf die 205 übertragbar, möglicherweise
    sind da andere Federn verbaut. Aber das Prinzip ist dasselbe.


    Wenn man das nicht will, darf man konsequent sein.
    Mir ist es heute erst bewusst geworden, vorher dachte ich
    darüber nie nach (allerdings bin ich auch keiner, der dauernd
    an den anderen Pedalen herumschraubt, ich übe oder spiele
    lieber und kaufe deshalb Zeug, wo man nur einmal schraubt)
    .


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Becken wippt ja nur, wenn der Fuß es zulässt, bei mir regelmäßig dann, wenn der Fuß woanders hin geht (man hat ja noch andere Pedale im Schaltgetriebe).
    Mir ist der Effekt bewusst noch nie aufgefallen, weil ich die Maschine mit dem Fuß kontrolliere, offene Hi-Hat heißt ja nicht, dass der Fuß weg ist, sondern
    eben die gewünschte Höhe der Öffnung zulässt, nicht mehr und nicht weniger, dazu stelle ich, wenn es nicht hoch genug geht, das obere Becken eben etwas
    höher (ich kann es ohnehin nicht nachvollziehen, dass manche Kollegen da nur Minimalöffnungen zulassen), wenn der Finger hinein passt, dann klingt es meist gut.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wie gesagt, den 1 cm bei Stufe 1 habe ich auch und ich wette, dass es im Proberaum bei meiner zweiten H-805 genauso ist und das sind meine Lieblingsmaschinen.

    Hallo,


    ich hätte dann auch gerne mal ein Problem ...


    meine aktuelle Großkapelle (12 Personen) teilt sich derzeit die Gesangsanlage bzw. PA (wird flexibel eingesetzt) mit einer anderen Band (ungefähr 6 Personen), beim Mischpult fallen nach und nach Kanäle aus, der Apparat könnte etwas älter sein. Der Mischpultmeister (Hobbyist) schwärmt nun für das o. g. Digitalmischpult.
    Bislang kolportierte Vorteile: Einstellung kann gespeichert werden, so dass die unkundigen Sangeskünstler nur einmal ran müssen und dann nur noch ein Knöpfchen drücken müssen (zumindest im Proberaum).


    Ist das wirklich eine gute Idee oder gibt es bessere oder andere Alternativen, die man bedenken sollte?


    Im Proberaum wird abgemischt: 3 x voc (mic, XLR), 2 x Keyboard (also 1 stereo), evtl. 1 x g (mic; bin ich mir nicht sicher).
    Für Auftritte wird es unterschiedlich laufen, in größeren Orten schlimmstenfalls Vollabnahme, dann hätten wir:
    3 x voc, 4 x Blech, 2 x g, 2 x keyb (also 1 keyb mit 2 Kanälen), 1 x b, 8 x dr (also ... Ihr wisst schon ...).


    Die Kapelle ist amateurmäßig unterwegs, euphemistisch könnte man auch von semi-pro sprechen, einige Mitglieder sind es, es gibt auch ein pro-Mitglied,
    technisch sind alle zwischen Vollpfosten und "ich lese gerade die Bedienungsanleitung".


    Ich persönlich stoße mich am Ruf von Behringer und der Überfrachtung, meiner Meinung nach ist das Nötigste (dann aber lieber in guter Qualität)
    gerade richtig. Aber letztendlich berate ich nur aus dem Hintergrund und versuche zu verhindern, dass mehr geschraubt wird als musiziert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich fürchte, wir haben es hier mit einem Fall der Übergenauigkeit des
    Nutzers zu tun.


    Ich habe eben mal meine H-805 inspiziert.
    Dort habe ich seit immer die Spannung auf der untersten Stufe (weil
    mir das Ding ursprünglich sowieso tendenziell eher etwas hart erschien),
    wenn ich die Pedalstellung mit und ohne Top-Hi-Hat-Becken vergleiche,
    komme ich da locker auf einen Zentimeter. Das merkt man leicht, wenn
    man das obere Becken mit der Hand nach oben zieht.
    Offensichtlich drückt auch das Gewicht von 1,5 kg (oder was auch immer
    die Bronzescheibe wiegen mag) die Zugstange nach unten, ohne dass die
    Feder das komplett auffängt.


    Nebenbei: wenn es immer auf den Anschlag zurückschnellen würde,
    dann hätte ich ein Problem beim Spielen, denn das gäbe jedes mal
    ein Geräusch oder zumindest einen Schlag, so ist es ja beim Loslassen
    gedämpft, was ich für sinnvoll erachte.


    Grüße
    Jürgen


    Edith: Schwammiges Spielgefühl ist ja relativ, ich bin da entweder zu sehr
    auf die Maschine eingestellt oder überhaupt etwas rustikal veranlagt.
    Andere Maschinen (alte Pearl 850, alte Tama 95) kamen mir da nicht besser
    vor, ich kann aber auf fast jeder Maschine arbeiten, nur eine Millenium
    im letzten Herbst hat mich zur Verzweiflung gebracht.

    Hallo,


    diese Bauweise mag ja direkt nach Bau noch rund sein,
    kann es aber bauartbedingt gar nicht halten.


    Mir ist schleierhaft, wie man so etwas produzieren kann.


    Der Kessel alleine ist ja ein instabiles Blechband,
    dass der sich verbiegt, wenn man irgendwo jemand
    an der Schraube dreht, ist dann doch eher wahrscheinlich
    als unwahrscheinlich.


    Wenn sich die "80 %" auf diese Bauweise beziehen, dann
    halte ich das sogar für sehr wahrscheinlich.
    Dass auch andere Konstruktionen, vor allem stabilere,
    ähnlich wabbelig sind, wage ich dann mal zu bezweifeln.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es wurde ja gefragt, wie so etwas läuft. Es ist nicht ganz sicher, aber allgemein läuft es so oder jedenfalls so ähnlich:


    Band fliegt hin, vor Ort kommt der Booker leicht angesäuselt vorbei und eröffnet, dass es ein kleines Problem gibt, der Veranstalter vor Ort
    muss nach neuester Regel vor Ort zwei Türsteher eines seriösen ortsansässigen Vereins verpflichten, die kosten dummerweise eine Kleinigkeit, die müsste
    man vorschießen.


    Zur Veranstaltung erscheinen dann drei zahlende Gäste, die Kinder und Enkel vom Gastwirt sowie kurz vor Ende die Polizei, es gibt eine Diskussion zwischen
    Wirt, Booker und Polizei, darauf kommt der Booker und fragt, ob man den Polizisten vielleicht drei Girlie und vier Kapuzzis sowie ein paar Schweißbänder
    gratis überlassen könnte, es hätte sich jemand beschwert und nach der neuen Richtlinie gegen laute Musik (RiLi laMU) müssten sie eigentlich einschreiten
    würden aber gerne gegen das bisschen Textil und zwei Freibier plus eins für den Beschwerdeführer die Sache unbürokratisch lösen.


    Nach dem Gig im Hotel erscheint dann erst mal eine Schlange und als die der leicht bekiffte Nachtportier, der irgendwie nach Urin riecht, entfernt hat,
    trauen sich wieder ein paar Küchenschaben unter dem Bett hervor. Aber die fauchen nur ein bisschen und riechen halt komisch, dank fünf Bier, davon
    eins über die Rübe ist das egal.
    Zum Frühstück gibt es all you can eat, das Buffet ist aber noch nicht fertig, weil die Küchenhilfe überraschend gekündigt hatte.
    Da der Buss schon geht, gibt es eben an der Tankstelle einen Raider, der dort immer noch so heißt, warum, erfährt man 10 km später auf offener Strecke,
    wo drei bärtige Typen mit einer Machete plötzlich auf der Straße stehen. Einer von ihnen spricht ein bisschen Englisch und erklärt, dass dies eine Zollstation
    sei, man möge die Mobiltelefone, Kreditkarten und Armbanduhren (der Punk heutzutage trägt ja Breitling, gab's im Lufthansa-Shop, wo Papa immer einkauft)
    doch eben mal abgeben. Es gibt eine kleine Diskussion, in dessen Verlauf, der Bassist sich die Hand an der Machete verletzt und der Sänger ein Angebot auf
    eine kostenlose Rasur erhält, letztendlich wird man sich handelseinig und behält den Schülerausweis vom Gitarristen, der war wohl zollfrei.


    Kurz vor dem nächsten Veranstaltungsort ist der Sprit plötzlich alle, obwohl die Tankanzeige optimistisch nach oben zeigt. Der Gitarrisch hatte in seinem
    Koffer noch ein paar Scheine, die werden dann an der Tankstelle, die nur 3 km entfernt liegt, umgesetzt werden, mit dem Ersatzkanister in den Tank geleert,
    geht es dann weiter.


    Im Hotel "Paradise City" mit drei Sternen meint der Portier, von dem Booker noch nie etwas gehört zu haben.


    Grüße
    Jürgen

    Nun die Flüge sowie die Unterkunft gehen zu lasten der Band. Gagen gibts keine


    Guten Nachmittag,


    ich habe mir schon etwas die Augen gerieben.


    Kann es sein, dass auch außerhalb der Karibik zu viel geraucht wird?
    Ich halte das für eine Schnapsidee, um es in aller Vorsicht zu titulieren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Ihr Profis


    Disclaimer: ich bin Amateur.


    Eignet sich sowas für einen Anfänger?


    Meiner Meinung nach nicht.


    Was haltet Ihr von Onlineschulungen


    Relativ wenig. Ich bin aber auch aus einer Zeit, wo es so etwas noch nicht gab.


    ein günstiges E-Set besser wie ein Sofakissen


    Für mich nicht.
    Ich habe auch schon auf Autoreifen geübt, das ist im Zweifel effektiver als ein Gerät, das einem etwas vorgaukelt, was man
    gar nicht angeschlagen hat.


    kauf dir einen Vernünftigen Hocker, einen Snareständer und ein gutes Übungspad.


    Damit würde ich beginnen, wobei bei mir unter der Übungsscheibe eine Trommel liegt, eine echte Trommel. Dann würde ich mir etwas für die Füße besorgen, entweder
    ein Doppelpedal oder Einzelpedal, eine Hi-Hat-Maschine und eine Bass Drum oder eine Übungsscheibe, die vertikal montiert ist, mit Anschluss für das Pedal, dann Hi-Hat-Becken, dann Dämmmaterial und nicht zu vergessen: Notenständer, Leuchte, Papier und Stift, Trommelstöcke.


    Grüße
    Jürgen