Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    hier wurde Richtiges und Falsches geschrieben.


    Fakt ist, dass bei Paiste die Becken eine deutlich geringere Streuung haben und
    man somit eher nach Katalog kaufen kann als woanders.
    Was man persönlich als passend findet oder was man als deutliche Unterschiede wahrnimmt,
    ist oft sehr verschieden, deshalb muss man hier vom Vorhandenen ausgehen und da haben
    wir schon eine wilde Mischung oder ein harmonisches Paar (je nach gusto).


    Historisch war die Reihenfolge 404 - 505 - 2002, alle das gleiche Material und im Grundsätzlichen
    eine ähnliche Abstufung und Bezeichnung, allerdings von Anfänger über Fortgeschrittener zum
    Profi. Dass 404 eher für den Einsteiger gedacht war, muss nicht traurig machen, auch Terry Bozzio
    hatte 404 im Set, für gewisse Geschmäcker kann das durchaus passen.
    Die höhere Qualität der besseren Becken wurde durch einen höheren Bearbeitungsaufwand
    erreicht, was man auch sehen kann.


    "Medium" ist bei diesen Serien ein Crash/Ride, also ein etwas dickeres Crash, das man auch als
    leichtes Ride verwenden kann, als Crash eher kräftig volltönend. "Rock" wurden später dickere
    Becken genannt, die deutlich gröber klangen, gongiger, durchsetzungsfähiger, lauter.
    Leider wird auch in diesem "Fachforum" zunehemend fälschlicherweise dies nicht erkannt, was
    man aber eigentlich auch hören kann, falls man den Prospekt nicht zur Hand hat.


    "Das 16er ist sehr hoch und das 18er etwas tiefer was total schön zueinander harmoniert."
    Das ist die Bestätigung aller Standard-Set-Ups, die ja mit 16" beginnen und mit 18" ergänzen.
    Es ist in der Tat so, dass größere Becken tiefer klingen als kleinere.


    "Ich würde mir etwas wünschen das sofort mit dem Crash-Sound da ist aber tiefer klingt als das 18er."
    Tieferer Klang = größeres Becken, schnelle Ansprache = dünnes Becken, tendenziell eher kleiner.


    Wegen der tonalen Abstimmung würde ich von einem 20"-Becken bei der Suche ausgehen, dabei
    aber bis 18" mithören/einkalkulieren, bei gebrauchten Becken kommt viel in Frage, bei neuen
    würde ich in Richtung 2002 (z. B. Crash 20"), Giant Beat (z. B. Multi 20") tendieren, vielleicht noch
    bei PST8 und PST7 probieren, evtl. auch Alpha, darüber hinaus Signature (normal und Reflector)
    in den moderateren Stärken.


    Ich persönlich hatte früher 505/CS5 an Sabian AA und Zildjian A, es hat sich niemand beschwert,
    mir gefiel es nicht, inzwischen fahre ich 2002 mit ein paar Exoten (900, 505, CS5) und 3000/2000,
    das finde ich passender.


    Zu den Farben: die wurden später eingeführt, daher sind ältere Becken schwarz gestempelt,
    klanglich ist es so, das Metall altert und daher mit der Zeit weicher wird und auch weicher klingt,
    das ist das, was die Retro-Freunde gerne hören, es ist jazziger, während frisch aus dem Werk
    relativ metallisch mundet. So kam es, dass ich ein altes Becken mal verkauft habe, weil es mir
    zu zart war in Kombination zu den neueren Becken.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ob das Mode ist oder nicht, ist eine Sache,
    man trägt es meiner Wahrnehmung nach durchaus noch,
    aber die Kosten-Nutzen-Relation würde ich mal bedenken
    wollen.
    Ein neues Fell ist teuer.
    Bei mir steht meistens "Remo" drauf, wer wissen will,
    welche Trommeln das sind, muss halt näher heran kommen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ja, ich habe mal so etwas getragen, da hatte ich aber einerseits
    einen Dachschaden und andererseits einen Designer.

    Hallo,


    schöne Diskussion.


    Die Frage in einem Drummerforum zu stellen, ist schon irgendwie komisch.


    Dass es Musik gibt, die komplett programmiert ist und Musik, die komplett
    ohne Technik auskommt, zeigt ja, dass es etwas unspezifisch ist, das so
    allgemein zu formulieren. Daher ufert die Diskussion ja auch schön aus
    und man kann vortrefflich alles und nichts erzählen.


    Dazu kommt dann die leicht moralisch infizierte Wortwahl, ja was ist denn
    "Schande"? Alleine darüber könnte man schon diskutieren.


    Ist es eine Schande, wenn mein Kaffee aus der Maschine kommt?
    Ich denke da gleich mal darüber nach, aber erst hole ich mir einen.


    Grüße
    Jürgen

    nur die Bedienung eines Digitalputes mit den verschiedenen Ebenen und Layern ist doch was vollkommen anderes. Da muss man sich reinschaffen...


    Da reicht auch das X32 Compact aus


    Digitalpulte sind nach meiner wirklich bescheidenen Erfahrung meist doch eine ganz anders (i. e.: deutlich unintuitiver) zu bedienende Baustelle. Ich habe schon manchen "alten Mischpulthasen" vor einem Digitalpult ausgiebig fluchen sehen.


    Werden überhaupt die recording Optionen des X32 benötigt?


    Digitale Pulte benötigen umfangreiche Beschäftigung mit der Bedienungsanleitung, ist das gewährleistet?


    Allein schon wegen der unendlich vielen Möglichkeiten mit Subgroups, Routing, Mixbus, etc.


    Hallo,


    vielen Dank für die Einschätzungen.


    Wir haben vor allem eine große schweigende Mehrheit,
    zwei Leute, die dieses Pult haben wollen und einen, der es nicht will.
    Grundsätzlich werden die Entscheidung sieben Leute zu treffen haben,
    davon sind drei neu im Herbst bzw. Winter eingestiegen.


    die"kleinen" (producer, compact oder rack) haben 16 xlr Eingänge, 8 xlr ausgänge- + 6 symmetrische klinken ein und Ausgänge... also mal meist ausreichend.
    via stagebox s 16 kann ja nochmal aufgebohrt werden...


    Davon schwärmt unser wärmster Befürworter.


    dann würde ich persönlich auf jeden Fall ein analoges Pult vorziehen.


    So geht es mir.


    Aber von jemand, der noch nie ein Digipult bedient hat, zu wollen, dass er mehr Höhen, mehr Hall oder mehr vom Instrument XY auf den Monitor gibt, kannst Du glatt vergessen.

    Das fürchte ich auch, im Proberaum hieße das: gibt es nicht.


    Bedient wird das mit den Tablets der Musiker.


    Welches Tablett? Ok, ich glaube unser Keyboarder hat eins. Reicht das? :| ;( :wacko:


    Es sollte aber möglichst jemand in der Band
    oder mit der Band sein, der sich grundsätzlich mit der Materie auskennt.


    Ähm, ja, unser Keyboarder ist Informatiker, der sieht sich da in der Lage.


    Aber hier gings ja primär um ne Lösung die einfach zu bedienen ist.
    Und da würde ich fast eher ne Qu hinstellen.

    Q? Ist der nicht von James Bond? Man sieht: nur Experten in der Kapelle.


    Hinsichtlich der Haltbarkeit des Teils bin ich leider nicht beruhigt, hinsichtlich der Qualität dagegen schon, das mit dem Midas-Aufkauf
    scheint da ein Coup gewesen zu sein. Hinsichtlich von Aufnahmen könnte ich das Ding definitiv nicht fahren.
    Für Bühnenanwendungen mache ich mir keine Sorgen, da wird es ohnehin auch mehr oder weniger qualifiziertes Personal (eher wohl mehr)
    hinaus laufen, im Proberaum sehe ich es aber schon kommen: drei Singende gucken dumm, der Keyboarder ist noch unterwegs, der Rest
    guckt in die andere Richtung. Bin ich eine Unke?
    Und bei Aufnahmen habe ich schon mit dem Zoom R-16 gemerkt: o je.


    Na ja, wie war jetzt das Fazit? Keine Ahnung. :S


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn LKW auf Biergläsern geht,
    dann sollte jeder Dicke auf eine Trommel passen.


    Was hier so für Ferndiagnosen und Hobbygutachten
    erstellt werden, ist schon erstaunlich, Tatsache ist,
    dass es wie im Tatort ist: der Tod trat um ein Uhr
    vierunddreißig und siebzehn Sekunden ein, Tatwaffe
    war mein Taschenmesser. Das sieht jeder Patologhe
    nach fünf Minuten.


    Letztendlich ist das auch egal, denn gestern war
    Tag der Jogginghose.
    Die Tama-Tights gab es vor rund 20 oder 30 Jahren,
    viel wichtiger ist aber: Gaffa in weiß und natürlich
    Handtuch nur aus dem Hotel, klingt einfach besser.
    Ich mag die Briten unheimlich gerne, die verstehen
    etwas vom Witz des Ganzen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Holz wird erst mal gelagert und getrocknet,
    dann werden Furniere geschnitten und die gehen
    an die Fabrik, wo der Kessel gebaut wird, dort
    werden die Furniere geleimt und in einer Heißpresse
    quasi festgebacken, dabei verändert sich der Leim
    von flüssig zu fest und die Tonne steht.


    Wenn dann wirklich noch etwas arbeiten sollte,
    spricht das für schlechtes Material.


    Das Geschepper in Böckchen war aber in den
    1980er Jahren auch mal Thema, damals nicht im
    Internet, da musste man noch Blätter lesen,
    namentlich Pearl hatte da die singenden Böckchen
    erfunden, leeres Gussteil mit Feder ..., ich Idiot
    damals (Anfänger, unerfahren, jung, naiv), schraubte
    auch meine Böckchen ab und sah zwar die andere
    Konstruktion, meinte aber in Verblendung der Jugend,
    dass da ein bisschen Schaumstoff hilft (naja, es schadet
    jedenfalls nicht). Bei Sonor war damals schon Schaumstoff
    drin, heute haben die abgespeckt und machen es so ähnlich
    wie Tama damals.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass dw bei seiner Preiswertserie
    ein bisschen sparen muss, sowohl am Böckchen, wie auch am
    Schräubchen, das geht in der Masse gut ins Geld und das
    gesparte kann man prima in Johnnys Stimmgerät (Scherzle,
    das kann ich ihm endorsen, ich habe das gleiche) oder ins
    Marketing stecken, da trägt es reiche Früchte.


    Bei meinem Billigsonor (Force 3001) damals musste ich nichts
    nachschrauben, obwohl da auch ordentlich gespart wurde,
    was man zwar kaum gehört, aber in den feinen Fingern gespürt
    hat.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    eine Kabelmaschine ist so ziemlich das Letzte, was ich als "transportfreundlich" titulieren würde.


    Das Gibraltar-Ding hat wohl auch seine Tücken (siehe Forum) und ist ja insbesondere nicht zum
    Falten gebaut.


    Es bleibt nur die sogenannte x-hat-Variante, ganz ohne Pedal, das wäre fix im wahrsten Sinne.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Von Yamaha gab es das Kabel in 2,5 m un 1 m, möglicherweise haben andere aktuell noch bauende
    Hersteller ebenfalls 1 m-Ersatzkabel im Angebot. Nur zur Sicherheit: das sind Bowdenzüge und die
    mögen große Bögen und verzeihen keinen Knick.

    ~10x5m


    Hallo,


    mir ist jetzt der Kaffee aus dem Gesicht gefallen.
    Schätzen ist für Trommler eigentlich ganz einfach: Podest: 2 m x 2 m, davon ausgehend
    bekommt man jeden Raum gemessen.
    Wenn ich richtig nachzähle, ist das etwa die Bühnengröße, die meine Kapelle verbruzzeln würde,
    egal ...


    ich habe jedenfalls auf der voll besetzten Wohnheimfeier in 200 qm ohne jegliches Mikrofon
    gespielt und ich würde es wieder tun.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das letzte Mal, als ich bei Lidl geparkt hatte (nicht eingekauft, geparkt!), da wollten zwei
    Männer mich um eine kleine Spende bitten.


    Gut, dass ich mein Geld noch für das spritzige Gut, was ich anschließend im Hervé zu besorgen hatte,
    brauchte, sonst hätten die vielleicht noch die Scheibe vom Mietwagen geputzt und im Laderaum
    wer weiß was veranstaltet.


    Uff!
    Ich hatte gerade Angst, doch da fiel mir ein, dass ja zwischen Laderaum und Cockpit so eine Wand ist,
    jetzt weiß ich wofür die gut ist.


    Ansonsten empfehle ich für gewisse Träume gerne ein gutes Buch, Garp, da steht
    dann die Realität und da sind die Flecken ganz andere.


    Grüße
    Jürgen
    ohne Brieftasche - ich zahle mit meinem guten Namen

    Hallo,


    spiel die Ufip-Becken, die sind auch typischer für Jazz
    und verkaufe die 13er (das ist ja eher Elektro-Funk).


    Ich hatte mal eine Vor-Vorgängermaschine (Force 3001),
    da hatte ich diesbezüglich keine Probleme, jedenfalls
    keine hörbaren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in unserer beliebten Gebrauchtabteilung gibt es eine H-905 für 140.
    Die würde ich mir kaufen, wenn ich bis 160 gehen kann und eine bräuchte.


    Von dem neumodischen Kram halte ich erst dann etwas, wenn die Dinger
    ein paar Jahre auf dem Markt überlebt haben. Ich habe den Eindruck, dass
    in letzter Zeit sehr viel an der Qualität gespart wird, vor allem an der Endkontrolle,
    weshalb es inzwischen auch bei Markenprodukten, die früher einen guten Ruf hatten,
    immer mehr Mängel gibt, die eben bei dem einen Teil auftreten, bei dem anderen
    nicht oder auch gehäuft oder gelegentlich. Daher kann man pauschal nur noch
    sagen, dass man die Ware selbst prüfen muss, Beta-Tester.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für mich ist Klang zweitrangig.


    Deshalb mache ich um Ludwig einen Bogen.
    Bevor ich mich an absplitterndem Chrom oder
    sonst etwas verletzte, sorge ich lieber für
    sorgenfreies Gerät und die paar Nuancen
    hört sowieso keiner.


    Ich fahre halt lieber mit dem Transit/Sprinter statt
    dem Porsche zum Auftritt, irgendwie uncool, aber
    einfacher.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also ich habe jetzt nochmal unter meinem Set gelegen und
    bei mir sieht es ein bisschen anders aus (weil H-805), aber
    a) ohne Becken sehe ich den Gummi gar nicht, weil er wohl
    "anschlägt" und von der Verkleidung verdeckt wird und
    b) mit Becken und Stufe 1 sehe ich irgendetwas zwischen
    5 und 10 mm Gummi (aus der Weitsicht gefühlsmäßig geschätzt).


    Das ist jetzt nur bedingt auf die 205 übertragbar, möglicherweise
    sind da andere Federn verbaut. Aber das Prinzip ist dasselbe.


    Wenn man das nicht will, darf man konsequent sein.
    Mir ist es heute erst bewusst geworden, vorher dachte ich
    darüber nie nach (allerdings bin ich auch keiner, der dauernd
    an den anderen Pedalen herumschraubt, ich übe oder spiele
    lieber und kaufe deshalb Zeug, wo man nur einmal schraubt)
    .


    Grüße
    Jürgen