Hallo,
bei solchen Problemlagen versuche ich zunächst,
die tatsächliche (nicht die geäußerte) Ursache
einzugrenzen.
Daher würde ich zunächst mal Metallbesen probieren,
nur Hände, Bleistift etc., um festzustellen, wann es den
Herrschaften genehm ist und wann nicht.
Dann würde ich zwischen die Becken etwas legen (das
habe ich bei meinem Übeset (wer übt kann nichts, ich
weiß) mehrfach so gestaltet, da liegen weiche Tücher,
Baumwollwindel von den roten Indianern (hatte mal so
eine Ferienfreizeit eingefärbt und massenweise als Kopf-
tuch für die Kinder verwändet), lila Halstuch (ist aus der
Mode), Neopren-Teil von HQ (heißt heute Evans und trägt
den Zusatz "Sound-Off".
Sodann würde ich mal ein Taschentuch auf das obere Becken
legen (kann man ja mit einem Sicherungsknoten an der Zugstange
fixieren.
Das sind alles Maßnahmen, wo man keine 100 km fahren und auch
keine sonstigen pekuniär relevanten Umstände hat.
Erst wenn ich weiß, dass es die Becken sind und
(zweitens und wichtigens)
ich will, dass die Meister mit meiner dienenden Tätigkeit
zufrieden sind, dann würde ich mal über andere Becken
nachdenken und dann tatsächlich in Richtung dünn, eventuell
auch klein, namentlich "Splash" (mit zwei davon kann man auch
eine Hi-Hat machen). Die "Accent" von Paiste sind recht pingig,
das könnte den pingeligen Kameraden (wo der Bassist auf C
gestimmt hat? Dann wundert mich nichts mehr.) schon wieder
zu laut sein, das 8er würde allerdings auch ein Bottom für
ein 8er Splash abgeben, wenn es unten doch etwas dicker
sein dürfte.
Man merkt es schon zwischen den Zeilen, ich habe so meine
Bedenken, ob die Musikanten wirklich vom Fach sind. Eine
Stahlgitarre ist ganz schön laut - jedenfalls dann, wenn man
sie spielt.
Daher neige ich bei solchen unkoordinierten Meckereien
auch gerne mal zur finalen Lösung: tacet.
Grüße
Jürgen