Hallo,
zunächst einmal würde ich Tam-Tams und Gongs nicht zu den Becken zählen, auch nicht Klangplatten und
RotoSound, aber da geht es schon los: wo soll die Kreativität beginnen und wo enden?
In manchen Musikstilen gibt es durchaus immer mal Innovationen, auf breiter Fläche setzt sich allerdings
wenig bis nichts durch, das liegt daran, dass wir doch lieber das hören, was wir gewohnt sind und nicht
zuletzt auch daran, dass ein Instrument etwas kostet, was heute kaum noch jemand bezahlen will.
Vom Kleinen her betrachtet ist schon die Unterteilung von Becken in "Crash" oder "Ride" teilweise diskutabel.
Ein Becken ist konstruktionsbedingt ein Becken und die Unterschiede sind weitgehend ausgereizt, wobei
die Lochbleche in der letzten Zeit die Speerspitze der Novation waren, wenn einem nix mehr einfällt, weil
man schon alles gemacht hat, macht man halt Löcher rein. Die Begrabungsaktion der Kanadier war ja auch
schon äußerst interessant. Auch das Spiralending (schneiden wir halt mal eins kaputt) finde ich fragwürdig.
Nein, der konservative Trommler braucht das alles nicht und der innovative nimmt gleich Radkappen, Back-
bleche, Topfdeckel.
Irgendwie bin ich herbstlich unkreativ.
Da geht es mir wohl wie der Industrie.
Grüße
Jürgen
der gerade wieder festgestellt hat, dass er gar kein Splash braucht