Becken waren auch immer die selben. Ich bin noch jung und habe kein Geld für 5 Beckensätze in 10 verschiedenen Farben zu 20 verschiedenen Anlässen.
Da geht es mir in alten Tagen noch genauso, ok aus einem Satz wurden zwei bis drei, aber alles noch homogen und übersichtlich und vor allem: vielseitig.
Kick - 2x Snare - 2x Tom - 2x Crash - 2x Hihat Grade zwei verschiedene HH und verschiedene Snares mit unterschiedlichen Sounds finde ich bei der Art Musik, bei der es noch mehr auf den Groove/Beat ankommt wichtig & interessant. Außerdem eröffnet es dem Trommler selbst mehr Spielraum/Freiraum zur kreativen Entfaltung auch wenn man die ganze Zeit nur einen graden Beat spielt.
Ja, das habe ich auch überlegt. Während Zweitsnare schon wegen der Gefahr des Fellrisses dabei sein muss, habe ich die Gedanken zur Zweit-Hi-Hat doch nach hinten verschoben, denn wenn, dann müsste ja eigentlich auch eine zweite Maschine dazu und dann ist es mir irgendwie doch zu viel, zumal ich glaube, dass ich das mit interessantem (nicht schön, aber interessant, hihi) Spiel ausgleichen darf/muss/kann. Aber vielleicht wird das mein erstes Nachrüstteil ...
seriös? Mann kann es eigentlich eindeutig und leicht erkennen, es ist doch immer diesselbe Masche.
shine_u60 (11:37): hello and Good morning? Gottesanbeterin1 (11:39): Hello. Greetings to Leipzig, the City of the Saxons. shine_u60 (11:40): how are you and what is your name? Gottesanbeterin1 (11:44): My name is Gloria and I am fine. What is your name and how is your doing? shine_u60 (11:44): oh very nice name shine_u60 (11:45): my name is mike shine_u60 (11:45): am doing Good shine_u60 (11:45): nice to meet you here Gloria shine_u60 (11:47): hello Gottesanbeterin1 (11:48): It is a great pleasure for me. shine_u60 (11:48): Good shine_u60 (11:49): can you tell me are you single? shine_u60 (11:49): am single and live with my son Gottesanbeterin1 (11:50): I am single too and I live alone. lonely ... shine_u60 (11:51): oh i see that is really nice and am also here looking for a woman in my life shine_u60 (11:52): i well be happy if you can give me your email so that i can send you my photo and also tell you more of me okay Gottesanbeterin1 (11:55): I know. shine_u60 (11:55): can you give me your email now shine_u60 (11:56): are you there with me shine_u60 (11:58): hello Gottesanbeterin1 (11:58): No. shine_u60 (11:58): what? Gottesanbeterin1 (11:59): No. No e-mail. Ihr Chat-Partner hat den Chat verlassen.
in dem Video ist tatsächlich sicher nur das DR-501 zu sehen. Ob die Becken und das rechte Hängetom dann über Ständer oder eben doch eine weitere Gerüststrebe montiert sind, das sehe ich auch nicht, es ist beides möglich.
Gerüststangen von Pearl sind ca. 1 m (gerade) bzw. 1,2 m (gebogen) erhältlich. Rundstangen von Gibraltar und anderen Anbietern gibt es auch in kürzeren und längeren Fassungen. Um den Aufbau aus dem Video zu imitieren - auch mit weniger Becken - würde ich DR-501C und DR-501CE einkaufen nebst den eventuell noch zusätzlich nötigen PCX-100 und -200. Integrierter Kabelführung wurde beim Ursprungsgerüst (DR-1) eigentlich mal vorgesehen, jedoch in Serie nicht wirklich umgesetzt.
Interessant, dass die E-Kiste genauso viel Platz verbraucht wie mein dezentes Schlagzeug mit Naturklang, ich lese sonst immer, dass sich viele Leute so ein E-Drums wegen dem angeblich geringeren Platzbedarf kaufen. Das aber nur als Randnotiz.
das mit der Vorkasse ist neumodisch, früher gab es das nur als Ausnahme und früher war Nachnahme ein beliebtes Mittel, das inzwischen eher exotisch geworden ist.
Beim Fernabsatz trägt natürlich immer jemand ein Risiko, je nachdem. Nachnahme ist in der Tat relativ sicher, man kann als Käufer zwar die Backsteine nicht ausschließen, hat aber zumindest einen Karton. Als Verkäufer hat man bestenfalls Versandkosten, wenn der Käufer den Karton nicht schön findet.
Als Käufer ist es heutzutage schon ein großes Vertrauen, es gibt durchaus Verkäufer, die gar nicht erst einen Karton packen, geschweige denn mit Inhalt und geschweige denn verschicken.
Vertrauen ist halt immer so eine Sache. Ich habe es auch schon erlebt, dass jemand meinen Personal- ausweis sehen wollte oder ähnliche Ängste. In der Regel läuft es bei mir hier im Forum aber eher nach alter Sitte dahingehend, dass niemand an irgendetwas zweifelt und so läuft es dann auch: geschmeidig.
Kennt man die Leute jedoch nicht, kann ich Vorbehalte nachvollziehen. Jeder hat da so seine Schmerzgrenze. Ich persönlich tätige auch keine Gebrauchtkäufe oder Vorkassengeschäfte mit höheren Summen.
In der ist es aber so, dass man bei Ebay als Käufer lieber mal vorher genau hinsieht und im Zweifel eben die Finger still hält. Ich kaufe da auch eher weniger und bin dort auch vorsichtiger. Selbst ein geschmeidiger Kauf ist für mich über Ebay relativ nervig wegen dem ganzen Formalgedöns, was die Bucht da so zelebriert.
ich habe von Sonor noch nichts kaputt bekommen, was aber daran liegt, dass das Zeug noch aus einer Ära ist, wo das normal war. Dennoch habe ich Schäden an Gussteilen aus der damaligen Zeit bei Tama und Pearl sehr wohl. Inzwischen hat sich das ein bisschen nivelliert, erstaunlicherweise auch preislich. Das heißt für mich: am Preis liegt es. Teuer ist nicht immer gut, manchmal wird an der falschen Stelle die Kostenspirale eröffnet, aber umgekehrt gibt es klare Grenzen, wenn etwas erschwinglich sein soll, dann muss es halt ein paar Einsparungen beinhalten.
Ob Starclassic oder Prolite würde ich für mich vermutlich heute so und morgen anders entscheiden, da sollte man überlegen, welche Farbe einem mehr liegt oder was auch immer. Man könnte auch etwas ganz anderes kaufen oder vielleicht auch einfach nur ein gebrauchtes Standtom, so hatte ich das mal gemacht, als mir nach 14" die Luft ausging. Ob die Optik stört, muss man selbst wissen. Hinten ist es ja meist dunkel.
um die albernen 16tel zu spielen, habe ich Jahre gebraucht, es hat erst funktioniert, als ich kontinuierlich geübt habe und zwar regelmäßig und kontrolliert nach Plan.
ist - pardon - ein Witz. Ein Mainstream-Lied dauert 3 Minuten, dann kann man mit 1 Minute keine Ausdauer üben. Wenn ich auf Ausdauer üben will, dann 3 Minuten - kontinuierlich. Alles andere ist Kurzstrecke. Damit schafft man keinen Marathon.
Richtig, dann merkt man ganz schnell, was wirklich geht und was nicht. Ein paar Takte kann jeder hin hudeln, am Stück zeigt sich, wer's kann. Deshalb: runter vom Gas! Mit 60 anfangen, morgen 63, übermorgen 66 ... wenn es klemmt, warten, ein paar Umdrehungen zurück und wieder locker los legen. Wenn es mal gar nicht geht, weil es regnet oder der Goldhamster Schnupfen hat: morgen ist ein neuer Tag.
Das Problem ist immer dasselbe: alle wollen schnell fertig sein. Das geht nicht.
wenn hier schon Alternativen diskutiert werden: man könnte das Fell auch geschlossen halten und mit einem Opus 87 abnehmen. Für mehr Kick halt von vorne.
Bei den Löchern ist auch noch die Frage, ob das Mikro nur irgendwie durchgeschoben werden soll, oder ob man es durch das Loch auch noch ausrichten will oder es gar im Loch verbleiben lassen, es gibt da ja verschiedene Techniken.
um die ein oder ander Idee veri- oder falsifizieren zu können, wäre die Nennung von Ross und Reiter hilfreich, noch besser: aussagekräftiger Fotoreport.
Ich kenne die Problematik nicht, nur von anderen, die eben keine anständigen Hülsen haben und die Schraube da ihr Werk verrichtet.
Auch meine schief aufgehängten Becken zeigen keine mit dem Auge sichtbaren Spuren, bei mir ist alles rund. Hülsen sind von Sonor, 3000er bzw. 600er Serie, wo die herkommen, weiß ich nicht, sind aus Gummi.
Grüße Jürgen
PS Becken sind bei mir Paiste 2002 (3000, 2000, 505, CS 5), aber auch mit Zildjian Avedis, Sabian AA und Meinl Laser sowie Classics hatte ich solche Ausfälle nicht.
ein drei jahre altes Tama Imperialstar Drum-Set ist ein Einsteiger-Set, mit dem man sich durchaus im Proberaum und auf der Bühne blicken lassen darf, solange man keine professionellen Ambitionen hat.
Zum Preis möge man den Markt und noch viel mehr das konkrete Gerät betrachten, zwischen wohnzimmergepflegt und daily on the road - der Koffer war noch beim Händler gibt es Unterschiede, welche ich nicht unwichtig finde.
Auch bei den Größen gibt es Geschmäcker, Glaubensbekenntnisse und musikalisch sinnvolle Dinge. Wie groß man ist (aus dem Alter heraus kann man das ohnehin nur vermuten), spielt dabei eine untergeordnete Rolle, es gibt Hünen mit Minihupe und Zwerge mit Riesen-Bertas, das ist eine sehr persönliche Frage, deshalb würde ich den Probanden einfach mal in den Laden schleppen oder vorab oder parallel auch zum Lehrer und ihn einfach mal befragen, was er so gerne hätte und warum und wie er damit so klar kommt. Alles andere ist Theorie, um es euphemistisch auszudrücken.
Die Beckengrößen sind Standard, die Trommelgrößen im Wesentlichen auch. Alles, was kleiner oder größer ist, kann man musikalisch oder haptisch begründen. Für mich als Musiker ist es frustrierend, wenn ich etwas spielen will, was ich mit dem Instrument nicht erreichen kann, weil es dafür nicht konfiguriert ist.
Wenn die Farbe gefällt, würde ich es nehmen, der Preis ist ja Verhandlungssache.
Das wäre mal was. War leider aus bei Ike-A, gab nur Köttelbulle und bunte Bälle.
Da ich gerne einen aufgeräumten Fußraum habe und klare Grenzen setze ("don't even look at it"), dachte ich mir: ein kleines Gerüst hält gut und ist unauffällig, offenbar gibt es ja keine wirklichen Gegenargumente, zumal ...
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[/video] wenn der des derf, derf isch des aach. (Man muss nur ein bisschen suchen und man findet den Beleg für alles).
Insgesamt hätte ich jetzt mal diesen Vorschlag vorbereitet:
Ist doch gar nicht so schlimm, oder? Bei den Becken muss ich noch mal nachdenken.
ad 3) Bass-Drum ist halt 24", die Rote hat den Charme, dass man sie mit der Rosette und dem Beckenhalter für das Ride direkt ans Gerüst schrauben kann. Eine Kleinere müsste ich mir kaufen, aber: "ab 22" bekommen Keyboarder im Soul definitiv Schaum vor dem Mund" (Psycho) kann ich nicht bestätigen, mein Vorgänger hat ja zwei 22er stehen gelassen und der Keyboarder sabbert überhaupt nicht, vielleicht ist der auch schon ausgeschäumt, "eigentlich nicht so wichtig" (sonorfan)/"24 geht, aber nur eine" (pbu)/"24/12/16" (druffnix)/ "Big-Band-Gigs mit 24/13/16/18" (drummer-75)/"14" und eine 26"" (Moe Jorello)/"was gefällt" (Bassfuss)/"völlig nebensächlich" (Two) gehen ja dann doch in die Richtung, dass ich meine Hupen aus dem Regal nehmen kann, also eine davon (die zweite habe ich mit Rücksicht auf den etwaigen Mischer mal wegrationalisiert, ein Mikro und ein Kanal weniger, da freuen sich die Umwelt und das Zeitmanagement). Falls mir jemand eine 20er oder 22er Superstar aufnötigen möchte, ich denke darüber nach und lasse mich bestechen, wenn es blond ist.
ad 4) ich habe mal 12-13-15 hin gestellt mit Rücksicht auf die Kanäle und die Nerven, sieben RotoRoms klingen doch wenig soulig und die Mikros müsste man ja auch erst mal montieren, die hebe ich mir dann doch für etwas Progressiveres auf. Statt dem 15er oder hintendran fände ich aber ein 16er oder 18er nicht verkehrt, für mich ist das schon ein Kompromiss zwischen Bums und nehmen, was da ist. "optimal: 10, 14" (Psycho) wäre mir definitiv zu klein, für alle Fälle habe ich ja die Mini-Snare dabei, die ist 10", 10-13 oder 10-15 kann ich also abdecken. "hauptsache schöne ambassador felle drauf" (sonorfan) habe ich befolgt, die Pinstripes hatte ich in 15" nicht vorrätig und die Standard-Felle finde ich auch flexibler, gerade, wenn man Altes und Neues zusammen spielt. "Egal, aber nur zwei" (pbu)/"2 Tom" (groovinHIGH)/"12/16" (Druffnix) habe ich ernsthaft überlegt (12-15, 13-16), so (zwei um die Snare herum) kann ich aber vorne besser dran kommen mit kurzen Armen, ein Tom vorne alleine hätte mehr Abstand gehabt und man kann das ein oder andere (bisher habe ich eins gefunden) original spielen und kann ja dennoch 12-15 oder 13-15 je nach Bedarf spielen. Und ein bisschen (nur einkleines bisschen) Spaß darf ich doch auch haben? "alles bedienen können (incl. des Phil-Collins-"In The Air Tonight"-Fills)" (jensensen) - ja, das mag gehen, aber macht das auch Spaß? Wirklich? Abbauen kann ich ja auch wieder, wenn es mir zu viel werden sollte ...
ad 5) Die Kleine "Messing ist cool, entscheidend ist aber oft auch ein sehr guter Rimsound" (Psycho)/ "nicht tiefer als 6,5" (pbu) Das sollte klappen. Ich finde sie fast ein bisschen zu lebendig, aber das sollte das kleinste Problem sein.
ad 6) Becken ... da geht es ja richtig rund ... "Soultone-Becken. Sagt ja schon der Name" (Moe Jorello) - Auf den Gag habe ich gewartet, danke!
"Leise Becken sind angesagt (Paiste Signature etc.) ... und dark..." (Psycho), "Die besten leisen Becken für Soul: MEINL Benny Greb Sand Serie " (diekoh), "Zildjian Avedis! 60er" (sonorfan) vs. "In den Kleinanzeigen verkauft Jürgen K derzeit einen prima geeigneten Beckensatz" (Hochi), "P., aber nicht die ruden" (pbu), "2002er Fuhrpark, da drei Stück" (Druffnix) "das was du hast und schau wie die sich in den Kontext einfügen" (groovinHIGH)
lässt mich doch hoffen, mit meinen Geräten nicht allzu stark anzuecken, extra leise Becken finde ich doch etwas unflexibel (können nicht laut), nebenbei soll man ja das verwursten, was man hat. Was es genau werden wird, werden Zufall und Test zeigen, derzeit schwebt mir neben Hi-Hat, Ride, zwei Crashes auch ein Splash und ein China für den Spaß zwischendurch, das wäre mein Set-Up, was ich so oder so ähnlich eigentlich immer und überall fahre.
ad 7) Stöcke sind ja so ein Thema, neben den Gags fand ich ja das hier "Besen und Rods" (Psycho) vs. "KEINE RODS <= da Erfindung des Teufels!" (sonorfan) interessant. In den Originalen der Lieder habe ich keine Rods und keine Besen gehört, folglich sollte es mit "nicht die Dicken" (pbu) machbar sein, ich fahre da ja schon seit ich angefangen habe mit verschiedenen Geräten für verschiedene Anlässe, derzeit habe ich WZ 707 in den Proben eingesetzt, hat keiner gemeckert.
Ansonsten:
"ich finde die Felle wichtiger als das Set, und da wirst du jetzt ne Gänsehaut bekommen: entweder emperor coated oder amba coated ungedämpft, unten amba clear" (Psycho): das sehe ich zunächst auch so, daher habe mich mal daran gehalten, wobei unten ein bisschen gemogelt wurde, wieso Gänsehaut?
"schreib' den doch mal an" (Hochi): ja, ich überlege, ob ich den Satz einfach verwurste (im Proberaum). Allerdings fand ich die 3000/2000er irgendwie mehr für lautere und metallischere Musik geeignet, vielleicht bilde ich mir das auch ein und sollte mal an Auftritte denken, wo Durchsetzungskraft vielleicht wichtiger ist. Irgendwie sagt mir mein Bauch aber doch, dass die 2002er aus dem Fuhrpark geeigneter wären. Mal sehen.
"du machst dich lustig über" (Daniel S): alle. Die Welt ist unlustig genug. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, auch wenn's schwer fällt. "Wenns nicht optimal ist, wirst du von deinen Mitmusikern einen drüber kriegen. Wenn nicht, wars ok. Denn: nicht gemeckert ist genug gelobt!" (Daniel S): das wird letztendlich die Devise sein.
"Nicht vergessen: ... Gospel-Festival-Shirt" (pbu): mein Vorgänger trug mal "Motörhead", der Gag ist wohl auch schon verbrannt.
"Herr Simon P. aus UK hat seine große Burg erfolgreich vom Rock in den Jazz transportiert." (groovinHIGH): da bin ich etwas anderer Meinung, zumal er ja auch teilweise abgerüstet hat. Ich halte ihn nach wie vor für keinen Jazzer erster Güte. Das macht aber nichts, denn er ist spitzenmäßig und kann nicht nur seine Gerätschaften bedienen, sondern schafft es auch, dass keiner meckert, dass wieder keine Platz ist. Das fand ich schon immer beeindruckend: da wird immer das Ding hingestellt und keiner fragt, ob man das unbedingt braucht.
"Rock explodiert, Soul implodiert" (groovinHIGH): da muss ich mal drüber nachdenken, interessante These.
"Ein reduziertes Set bedeutet nicht den Verlust der Männlichkeit" (groovinHIGH): das nicht, es macht halt nur keinen Spaß. Wenn es nach mir ginge, könnte das Gerät nicht groß genug sein (also das Set natürlich), das liegt aber daran, dass ich da einen Ansatzpunkt habe, der an ein Sinfonieorchester denkt, da spielt halt die Piccolo auch mal drei Takte Solo und die Triangel bimmelt und für drei Töne werden die Röhrenglocken aufgefahren, ein ganzer Haufen Streicher, wo doch einer gereicht hätte (mit Mikrofon geht alles) ... nee. Allein der Pragmatismus ist die Grenze. Ich kann es mir nicht leisten, weder pekuniär noch von den spielerischen Fähigkeiten her noch von der Schlepperei und den Bühnengrößen. "Bei größeren Sets muss man meist einige Kompromisse eingehen und verzichtet auf einiges an spielerischem Potential" (groovinHIGH): das sehe ich umgekehrt, more is more. Allerdings sehe ich die Problematik dann, wenn man nicht weiß, was man mit dem Fuhrpark anfangen will, dann wird es zur Belastung und ich fühle mich auch freier, wenn ich auf etwas spielen muss, wo ich den Überblick habe, das ist aber meine Beschränktheit im Denken und Spielen und nicht, dass weniger mehr ist.
"Soul ist cool, man sollte also cool aussehen! Oder? Auf der örtlichen Einkaufsmeile wirst Du kein passendes Outfit finden. Den Anfang würde ein schwarzes Outfit mit coolem Hut und Sonnenbrille machen" (redsnare): ja, mag sein, aber mich sieht man hinten doch gar nicht, vor mir stehen ja noch das Gebläse und der Chor und so.
"... und üb' schon mal die eine oder andere Gesangseinlage..." (HOHK): ich werde mich hüten.
"Rückbau macht kreativ" (Super-DAU): ja und nein, man muss sich halt etwas einfallen lassen, was man sonst anders oder einfacher haben könnte, aber: "Tom Rolls über zwölf Stationen, die donnern wie von Thor darselbst geschmiedet, kann ich nicht liefern", wenn ich die liefern kann, schließt das aber nicht umgekehrt aus, dass ich zusätzlich auch noch die ein oder andere Überraschung im Gepäck habe. Ich sehe es schon so, dass man beim Wald die Bäume schlecht sieht, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man mehr Bäume besteigen wie im Vorgarten, wo nur drei stehen. Ob man es braucht, ob es glücklich macht, ob es die Umstände zulassen, ist eine ganz andere Frage. Wir haben doch (fast) alle nicht deshalb keine Villa und spielen nicht in der Festhalle, weil uns das so unkreativ macht oder wir das gar nicht wollen, wir können es schlichtweg nicht, weil es letztendlich zu teuer wäre. Ich hätte nichts gegen ein Schloss oder noch lieber eine Burg. Nur leisten kann ich die mir nicht, alleinde die Heizkosten ...
"Hot Rods mögen für einen Vorredner Teufelszeug sein; die Wahlmöglichkeit aus Thunder Rods, Besen und 7A macht aber bei meinen Auftritten ein nochmals breiteres Soundspektrum." (Super-DAU): das ist vollkommen richtig, deshalb habe ich ja Besen, Rods, 737, 707, 5B, 3A, TLS, 3S und noch das ein oder andere Gerät, aber in "normaler" Musik setze ich dann doch wieder nur die üblichen Verdächtigen ein, extreme Dynamiken spiele ich doch eher selten, vor allem nach unten hin und das ist auch nicht zu erwarten bei einer zarten Truppe von 12 Personen. Nee, da muss die Rute zuhause bleiben. Obwohl ... mal sehen.
"Wenn sie noch nicht so arg verbraucht ist, würde ich sie für ca. 500 Euro bei Ebay in die Kleinanzeigen stellen. Wenn so original Soul-Bläser auch dabei sind, kannst du auch auf 650 Euro hochgehen" (WTFdrums): ich habe mal nachgesehen, ich fürchte da geht noch deutlich mehr.
"Denn es darf ja auch mal im Kellergeschoss richtig wackeln" (Bassfuss): danke! Ich meine ja auch immer: Groove kommt nicht vom Streicheln.
Hab ich was vergessen? Bestimmt! Die Notenpultleuchte fehlt. Im Herbst wird es früher dunkel.
PS Lustig ist es doch, wenn man sich selbst dabei ertappt, Dinge gehört zu haben, die gar nicht da sind. Noch lustiger ist es, wenn das die ganze Welt erfährt.
PPS Der Kaffee hat eine brunette Tendenz, klingt warm, liquid, anfangs erfrischend mit einer Bitterkeit im Abgang.
Für Hängetoms ist das Mikrofon übrigens auch nicht ausgeschrieben. Dafür lobt der Anbieter D4 und D2 aus, die tragen auch nicht so auf (= würden passen).
man kann da lange spekulieren, Preisgestaltung ist Unternehmenswissen und im Zweifel geheim.
Es ist möglich, dass man einen Rabatt aufgrund einer Massenabnahme weiter gibt, es ist auch möglich, dass man Lagerüberschüsse los werden will, es ist auch möglich, dass man einfach mal ein bisschen ins Gespräch kommen will, damit der ein oder andere Käufer animiert wird, erfahrungsgemäß kaufen dann die Meisten neben dem Becken gleich noch etwas anderes dazu oder hätten ohne das Sonderangebot derzeit gar nichts gekauft, so kurbelt man die Maschine an.
Ich halte mich zurück, ich habe ja schon Becken, aber die Verführung spüre ich auch.
Das Raten kommt ja aus einer Mischung aus allem, was man so erlebt hat. Das ist bei jedem anders und letztendlich kann man manche Toms gewaltig nach oben und unten stimmen und andere nicht, in der Mitte klingen alle irgendwie, wobei wir ja da auch ein paar Tendenzen sehen/hören, dass da das ein oder andere Tom in der Beliebtheit höher oder tiefer liegt, teilweise ist es auch konträr, weil gewisse Eigenschaften der eine mag und der andere nicht, was wieder gewisse Pauschalaussagen relativiert.
Nee, ist schon alles gut so. Nur: mehr Mut und vor allem: Humor!
Ich bin 170cm und komme mit 24-12-14-16 sehr gut klar!
Hallo,
alles ist relativ. Für mich gilt: form follows function. Mit etwas Übung kann man auch große oder kleine Trommeln spielen. Die Frage ist für mich eher, wie es für mich klingen soll (hoch - tief) und ob ich haptische Vorlieben habe (laut - leise, Rückprall heftig - weich - kaum) Damit geht dann allerdings tatsächlich die Frage einher, ob man etwas weiter ausholen kann (in Relation zur Dynamik) oder nicht. Deshalb gibt es ja auch 190er Typen mit Minihupen, das hat alles seine Berechtigung, man muss nur wissen, dass man damit glücklich ist und das muss jeder für sich entscheiden, denn nur ich selbst muss ja mit meinem Set klar kommen.
Zu den Prioritäten: ich persönlich bin da der Hardware-Typ: wenn die Maschine nicht läuft, bekomme ich Ausschlag. Blöde Klänge kann ich notfalls freundlich dämpfen, Trommeln kann man bedingt stimmen. Wackelnde Ständer kann man zwar festbetonieren, aber Aufwand, Effekt und vor allem Preis sind dann vielleicht doch überlegenswert.
Klanglich ist es eindeutig: Becken, Snare Drum, Bass Drum, dann irgendwann Toms. Hardware: Hocker (muss halt zum Arsch passen, da hat jeder einen anderen), Fußmaschinen (wie mit Schuhen, der eine kann mit High Heels oder Springerstiefeln, der andere braucht Angorasöckchen); wenn das Zeug nicht transportiert oder oft behandelt wird (Verstellen), dann kann man auch mit Schrott eine Weile leben. Bei Trommeln ist das ähnlich, wobei man dann halt eventuell besser stimmen können muss, denn eine gute Trommel klingt länger gut, sie lässt sich extremer verstimmen, eine schlechte Trommel klingt nur in eingeschränkten Bereichen noch gut. Bei Becken gibt es kein Pardon, aber die Ohren gewöhnen sich an Vieles und wenn man nicht viel gewohnt ist, muss es einem ja auch gar nicht so schlimm auffallen. Gehörschutz kann auch helfen, da gibt es zur Not preiswerte Lösungen, die alle störenden Obertöne eliminieren, das kann gnädig sein.
Da ich nicht alle der Kandidaten in Natura gespielt/gehört habe, gebe ich kein Votum ab. Das wäre dann nämlich wie Lotto.
Hallo,
das ist Feigheit vor dem Feind. Ich habe selbstverständlich kein einziges dieser Toms jemals gespielt und wahrscheinlich auch nicht angespielt, über ein Vision bin ich wohl mal gestolpert vor gefühlt hundert Jahren.
Wir sind hier ja da, um zu zeigen, dass wir die Prospekte gelesen haben und diese Weisheiten kräftig weiter geben oder nachdrücklich Weisheiten, welche widersprechen ungeprüft als Wahrheit aus dem Argument, das Mainstream automatisch lügt, kolportieren. So funktioniert das Internet. Werbung und Verschwörung, dazwischen nix.
wie immer interessant, dass gerade hier, wo es etwas zu hören gibt, die meisten Klugscheißer kneifen.
Ich bin schmerzfrei und trete voll hinein:
Nr. 6 ist trocken und derb-dunkel, deshalb: Tama Starclassic Warlord-Blut-Bubinga Nr. 8 ist flach, daher: Stagg Tim aus Tropen-Linde Nr. 3 ist dumpf-dunkel, es fehlen Höhen für die Brillanz, also: HM Stave Maple Nr. 4 ist noch voll, aber transparent-luftig und etwas unkonkret, klare Sache: Ludwig Clubate 1965/ 3ply Pappel / Mahagony mit runder Gratung Nr. 2 ist voll mit Tiefen darunter, das kann nur: Sonor SQ2 heavy beech Nrn. 1, 5 und 7 klingen alle voll, Nr. 1 etwas dunkler, das ist Tempest Acryl, Nr. 5 hat so einen kleinen Oberton, der mischwingt, das ist Pearl Vision Birch mit ISS, Nr. 7 ist irgendwie normal-langweilig voll, also: Spaun USA Keller Maple
Kaufen würde ich 2, dann 1, bei 7 würde ich nachstimmen und 6 ist mir eigentlich schon zu trocken. 5 müsste man einen Viertelton tiefer stimmen, 3 ist halt tumb, 4 fairy und 8 ist einfach nur flach.
An diesem Test kann man schön die Qualität der Lautsprecher, den Geschmack und den Glauben testen.
Prima!
Grüße Jürgen
PS Mein 12 klingt relativ kurz, etwas abgewürgt, kommt so in etwa an Nr. 3 heran. Aber das ist der Vergleich Apfel-Birne.
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