Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    wenn's um Schlagzeugtipps geht:


    Der Beat (Puls) ist in der Regel das, was im Nenner vom Takt steht,
    bei Mainstream also gerne Viertel, daher sagt der DJ, der die bpm
    erfunden hat das nicht, denn bei dem gibt es nur Viertel, so einen
    anderen progressiven Scheiß (7/8, 19/16, alla breve etc.) gibt es
    für den DJ und den Leichtmetaller nicht.


    Was man dann über dem Puls so spielt (Ganze, Halbe, Punktierte
    Viertel, Achteltriolen, Sechzehntel, Zweiunddreißigstel, lustige
    Kombinationen davon, Vorschläge, Doppelvorschläge, Paradiddle,
    Triple Ratamacue, Quintolen, Septolen ...) ist eine andere Sache.


    Ich gehe mal davon aus, dass hier im Mainstream 4/4-Takt durch-
    gehende 16tel alternierend gemeint sind, nur: das darf man dann
    auch sagen, wenn es so primiv ist.


    Und ich versichere: mehr als das Viertele = 150 gehen auch auf
    der Müllenium, jedenfalls bei mir, wenn es eben diese albernen
    16tel durchgebraten sein sollen, übrigens rechts- wie linksrum.


    Dummerweise musste ich dafür üben.
    Ich habe mit Viertel = 40 angefangen.
    Viel Spaß!


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde das "e" (die Schiene)
    entfernen und
    dann zielorientiert üben.


    Ich habe es noch nicht gemessen,
    aber ich glaube fest daran, dass
    ich mit der Müllenium fast genauso
    schnell bin wie mit anderen Geräten,
    nach Schönheit wurde ja nicht
    gefragt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    was ist "schwer" und
    was heißt "richtig rocken"?


    Von PST3 direkt "gleich das Richtige"
    bei beschränktem Budget zu bekommen,
    halte ich für ambitioniert und möglicherweise
    nicht machbar.


    Nebenbei entwickelt man sich selbst und die
    Welt drumherum, was heute "schwer" ist, kann
    morgen schon "leicht" oder "sauschwer" sein.


    Am eigenen Beispiel:
    Nachgezählt: 9 Becken für "Ride" gekauft, davon 3 noch im Einsatz/Besitz.
    Meinl Laser Crash 18" war ein Kompromiss, den wir schnell wieder vergessen dürfen,
    Paiste Colorsound 5 Power Ride (schwarz) 20" war sehr trocken-metallisch, mir gefiel es nicht wirklich,
    Sabian AA Heavy Ride 21" war ein sehr schönes, kräftiges Becken mit ordentlicher Bimmel (schön groß-dunkel), noch
    halbwegs feinem, großperligem Ping und einem etwas gongigem Crash; es musste aufgrund meiner Harmonisierung auf 2002
    gehen, ist aber gerade im Zusammenspiel mit ähnlichen Becken (Zildjian A, Sabian AA) ein sehr schönes Instrument für
    lautere (elektrisch ordentlich verstärkte) Musik, das dabei noch relativ viel Musikalität zeigt;
    Paiste Alpha Full Ride 20" war als Allround-Becken gedacht und erfüllte diese Funktion sehr zufriedenstellend, für "richtigen" Rock war es zu zart;
    Paiste 2002 Ride 20" war mir für laute Musik ebenfalls als Ride noch zu dezent;
    Paiste 2002 Heavy Ride 20" ist gut durchsetzungsfähig für richtig laute Musik, hat einen leicht metallischen Ping und eine
    gut brauchbare Bimmel, zum Ancrashen eher blöd (grobschlächtig klingend) und für leisere Töne zu grob, bei lauter Musik,
    Nachbar Marshall und typische Ride-Figuren eine gute Wahl, wenn man gehört werden muss und im Lärm ein zart-perliger
    Ping übrig bleiben soll (der Rest versinkt im Inferno);
    Paiste 3000 Ride 20" ist erstaunlich vielseitig, für leise Musik etwas zu metallisch-grob, für lautere Musik prima geeignet,
    neben durchsetzungsfähigem Perlping auch eine prima Bimmel und sogar noch gut ancrashbar;
    Paiste Rude Ride/Crash 20" ähnlich, aber gröber im Verhalten und eingeschränkter im Klang, dynamisch laut;
    Paiste 2002 Ride 22" für richtig laute Musik etwas zu dunkel-dezent, für normallaute Weisen sehr schön dynamisch und
    auch bei nicht ganz so lauter Musik noch akzeptabel, schöne Glocke, schöner, relativ dezenter Klang, noch gut crashbar.


    Zum Thema Hi-Hat habe ich Paiste 505, 2000, 2002, Colorsound 5 (rot) als Heavy Hi-Hat und Zildjian New Beats gehabt,
    alle gut und besser als PST3 ...


    Das ist meine Erfahrung. Andere wissen vielleicht mehr zu erzählen zu ihren Empfehlungen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Klang ist nicht monokausal.


    Ein Freischwingding klingt in der Gummizelle kürzer
    als ein totgedämpftes abgewichstes Pinstripe auf
    einem Aldi-Tom in der Kathedrale.


    Ein Spieler kann offen und geschlossen spielen.
    Besonders auffällig ist das bei der Hi-Hat, da
    wird aber mit dem Fuß nachgeholfen.
    Auch bei Trommeln und Becken erfolgt eine
    Anregung, die je nach Fertigkeit und Willen
    des Anschlägers mal länger und mal kürzer
    klingt.


    Nebenbei kann man Felle unterschiedlich stark
    spannen, ich habe mal gehört, damit sollen
    ganze Guru-Horden neuerdings Geld verdienen,
    indem sie durch lustige Spannungen mehr oder
    weniger gebremste Klänge fabrizieren.


    Dann gibt es den angeblich schwingenden Kessel
    und dieser kann eine Klangbremse oder ein Vibrator
    sein, je nach Umständen des Einzelfalles, nämlich,
    ob die Komponenten sich frequenzmäßig ergänzen
    oder gegenseitig auslöschen (kennt man ja, Phase
    und so, der Fahrradfahrer kennt sogar deswegen
    durchgebrannte Lampen).


    Das fällt nur deshalb nicht auf, weil diverse Beschlag-
    und Stativteile nebst deren Aufstellung auf dem Boden
    zu lustigen Schallbrücken und -bremsen führen.
    Da hilft nur Probieren.
    Bei mir klingen 15" länger, 12", 13", 14" absteigend kürzer, 16", 18"
    absteigend ganz kurz. Letztere sind direkt mit dem Boden gekoppelt,
    das tötet. Kleinere Toms erscheinen mir schwieriger,
    sie klingen in der Regel schneller kürzer, oft wird das
    ja gewünscht, wenn manche Leute sich beschweren, das
    große Trommeln so wummerten.


    Auch doppelschichtige Felle und jede andere Dämpfung
    töten den Klang.
    Beschlagteile können bei guter Verarbeitung erschwerend
    und damit klangfördernd oder auch bei schlechterer Verarbeitung
    dämpfend und damit klangeinschränkend wirken.
    Ein extrem schwerer Kessel fördert den Klang, denn wo kein Kessel
    schwingt, wird das Fell in der Schwingung nicht behindert.
    Dass das theoretisch ist, wissen alle Praktiker, denn das Ding muss
    ja irgendwie hängen.


    Und da machen es uns die Klassiker vor: Bass Drum, hängend.
    Das ist das höchste Gefühl des Freischwingens. Wer teure Mikrofone
    hat, kennt vielleicht auch die berühmte "Spinne".


    Alles andere ist schlechter, wenn es um freies Schwingen geht.
    In der Tat wären da ein paar menschliche Halter im Schichtdienst
    das Optimum, aber wir sind ja nicht dort, wo die Ma-Fifa Fußball
    spielen lassen will.
    Daher kam Herr Bims, äh, Rims, also R - E - S - P - E - C - T, R. I. M. S.
    Der hatte sich etwas einfallen lassen, was wohl nach herrschender
    Ansicht immer noch das effektivste System ist: der Wackeldackel.
    Diverse Hersteller hatten keine Lust auf die Lizenzgebühren und
    ließen ihre Designer die Köpfe rauchen mit den unterschiedlichsten
    Lösungen optisch, haptisch, pekuniär und irgendwie vielleicht auch
    akustisch.
    Aber R. I. M. S. kommt der Spinne am nächsten und ist deshalb am
    Effektivsten.


    Mir persönlich ist das zu viel Gewackel und bei schnellem Spiel ist
    langes Nachklingen eher ungünstig, also spiele ich halt schneller
    und mehr und alles ist gut, Hauptsache, die Hüfte schwingt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Warum dürfen Snare Drums und Bass Drums nicht schwingen?
    Freiheit für Alle!

    Hallo,


    ich hoffe, dass nicht nach der Cajonitis jetzt Bucket-Desease kommt.
    Erste Anzeichen mit Leuten beim Eimer-Duschen gab es ja schon.


    Wer Trommeln kann, kann Trommeln.
    Wenn es der Kunst dient oder aus Kostengründen nicht anders
    möglich ist oder aus Marketingzwecken gut ist, jo mei.


    Ansonsten habe ich mir nicht teure Instrumente gekauft,
    um dann gezwungen zu werden, auf sauteuren Designer-Obstkisten
    oder demnächst wahrscheinlich Original-dw-Bucket-Drums mein
    Können (oder Nichtkönnen) darbieten zu müssen.


    Auf der Straße gelten andere Gesetze.


    Ein Becken von dem würde ich mir jedenfalls nicht kaufen.


    Interessanterweise finde ich das nach ein paar Minuten dann doch
    etwas anstrengend. Mit Instrumenten, die mehr her geben, kann
    man wohl doch ein Publikum länger bei Laune halten.
    More is more.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn da das Getränk nur zwei
    Buchstaben auf dem Etikett hat,
    dann hat noch Geld gefehlt.


    Und für den Friseur hat es auch nicht
    mehr gereicht oder warum hat der Greb
    eine Kapp und der Itt gar nix, der Arme?


    Für 5,6 hätte ich mir ein anderes Set gekauft,
    aber wenn ich das Geld hätte, hätte ich es
    vielleicht in ein paar Aufkleber investiert,
    welche dann das Endprodukt verunstaltet
    hätten, von daher vielleicht ganz gut so.


    Grüße
    Jürgen

    Morsche,


    sehr schick, Schnapsglas, Kippen, Fieberthermometer, Kamin, der neue Türenkatalog,
    Totenkopfring und natürlich die Kaffeekasse.


    Was ist das für eine Uhr?


    Und bitte: es soll mal jemand den Benjamini gießen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wann wird es nach den Zuschauerreaktionen die ersten Ergebnisse geben?


    PPS
    Als Set empfehle ich: Farbe Orange mit durchscheinender Maserung,
    Hupen 26", 24", 22", 20", Stand 18", 16", Hänge 14", 12", 10", 8".
    Schnarre Metall Sieben.
    Der Willy soll schon mal anfangen, 2015 naht ungebremst.

    Guten Morgen,


    konkret kann ich nichts sagen.


    Aber:
    als ich meine Iron Cobra gekauft habe, hatte ich mir
    drei Wochen gegönnt, um mich daran zu gewöhnen.


    Beim Probem im Proberaum bin ich relativ unempfindlich geworden,
    da kann man mir fast alles hin stellen.


    Ich würde mich mal selbst ernsthaft fragen, warum man etwas
    anderes will, wenn man doch mit dem alten zufrieden ist.
    Es ist ja auch nicht verboten, zwei mal die gleiche Maschine zu besitzen.


    Mit der Axis hatte ich auf der Messe so ein Erlebnis, die kam
    mir auch schneller vor, was wohl an der glatten Trittplatte liegt,
    so etwas mag mein Fuß nicht, der sucht die Struktur.


    Ich spiele notgedrungen immer mal wieder andere Maschinen (fremde),
    daheim habe ich die Iron Cobra zum Üben und draußen nehme ich
    eine Camco/Pearl-Kombination oder nur Camcos.
    Nicht nur bei Maschinen, auch beim kompletten Set ist mir aufgefallen,
    dass man sich an jedes Gerät gewöhnen kann. Ob man es mag, ist eine
    andere Frage.


    Grüße
    Jürgen

    Helau,


    Bestätigung von, billig ist Schrott und teuer ist gut.


    Das kann ich nach 25 Jahren im Prinzip so bestätigen, wobei teuer nicht immer gut ist, aber billig und gut geht im Sinne von saubillig
    jedenfalls nicht, das macht früher oder später (meist früher) Ärger. Oder man ist halt schmerzfrei.
    Das sind meiner Erfahrung nach viele Hobbymusiker.

    gerade bei Musikern ein gewisser Markenfetischsmus


    kann ich nicht nachvollziehen, zumal die ganzen Hausmarkenfetischisten ja dann doch gerne mit dem Markenauto glänzen.


    Die Zeiten von New Sound und Maxwin sind glücklicherweise vorbei und manchmal beneide ich die Einsteiger heutzutage

    Heute bekommt man für weniger Geld besser brauchbare Ware, allerdings ist das untere Segment nach wie vor fragwürdig und mit New Sound konnte und musste ich anfangs arbeiten, das geht. Damals war es aber insofern einfacher, dass es nicht so viel Auswahl gab, da waren Linien noch klarer.
    Als ambitionierter Anfänger gab es nur Export und für die Betuchteren Performer, die Produktpalette an Zimbeln war ebenfalls recht überschaubar, so konnte man
    schneller entscheiden. Bei Performer kann ich heute sagen, dass es seinen Preis wert war. So etwas würde ich sogar heute noch freiwillig spielen, Export nicht so gerne.
    Einsteigerbecken wollte ich früher und heute nicht spielen, die hier immer wieder gelobten Preisbrecher überzeugen mich nicht.
    Umgekehrt fallen mir Messingbleche im Live-Hörtest weit weniger negativ auf als das manche Propagandisten hier vermuten würden.
    Man hört halt doch nur das, was man sieht oder zu sehen glaubt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gibt zwischen Spannreifen gleicher optisch grob erkennbarer Bauart durchaus
    extreme Qualitäts- oder jedenfalls Eigenschaftsunterschiede.
    Manche Reifen sind eher starr und stabil, andere eher weich und instabil.
    Somit sind generelle Aussagen in der Tat eher mit größter Vorsicht zu genießen.
    Das gilt auch für die Stabilität von Trommelkesseln.


    Es gibt Material, das auch bei unpfleglicher oder gar gewalttätiger Behandlung
    dennoch ewig durchmacht, anderes ergibt sich schon nach kürzester Zeit oder
    war niemals stabil. Gerade heute, wo die Fließbänder in Fernost alles mit den
    lustigsten Namen fabrizieren, ist alles möglich, wobei die sehr gute Qualität doch
    eher sehr selten geworden ist.
    Meine Spannreifen leben jedenfalls seit mehr als zehn Jahren und ich halte mich
    an die traditionellen Stimmtechniken der Konservativen, die bei Bedarf auch
    mal den Schlüssel beiseite legen, wenn andere Methoden zwar verboten sind,
    aber schnell und effizient das erreichen, was man hören will.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Soll ich mal einen Workshop über Dämpfen, also No-Tuning halten,
    gesponsert von Tempo?

    Hallo,


    ich glaube fest daran, dass dies das zweitmeist verkaufte Fell
    für die Kleine ist.
    Wer es noch nicht gehabt hat, wäre mal eine Frage.


    Das mit dem Punkt ist meiner Meinung nach vor allem
    der Sicherheit geschuldet.
    Alle CS-Felle klingen für mich härter, unflexibler, knochiger.


    Auch der Unterschied an den Stellen mit und ohne Aufkleber
    kann den filigranen Spieler stören.
    Für harte Prügler natürlich eine leichte Versicherung und
    deshalb habe ich das auch (unter anderem) und wegen der Optik.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Der Koffer ist von Hardcase, wer den nicht will, kann ihn mir
    schicken, ich nehme den gern, die Trommel überzeugt mich
    nicht, ich mag kein Schwarz und habe auch schon eine Trommel.


    PPS
    Gavin Harrison ist ein intelligenter und eloquenter Mann, der
    Gefrickel musikalisch unterbringt, das ist faszinierend und genial.

    Guten Morgen,


    bin gerade geistig aufgestanden ( ;) ),
    das Intro hat mich auch auf die falsche Fährte geführt (Absicht?)
    und dann wurde es richtig gut, eine astreine Komposition,
    super Spannungsbögen und es wird nach hinten noch besser,
    was ja sonst eher ungewöhnlich ist.
    Nicht perfekt in technischer Hinsicht, aber sehr musikalisch.
    Und perfekter als Vieles andere, was man hier und woanders
    so zu hören bekommt.


    Schlagzeug klingt normal, nicht aufdringlich, aber auch nicht
    Mauerblümchen, genau richtig, klanglich stechen Snare Drum
    und Becken hervor, das Ride ist vielleicht ein ganz klein wenig
    zu dezent, aber so ist das halt mit normalen 20ern.
    Die fehlenden Tom-Mikros fallen nicht auf, das sieht man mal
    wieder: lieber nackig als schlecht angezogen.


    Das Gemecker am Sänger kann ich nachvollziehen, aber da ist
    noch Potential da, der könnte uns heute ganz anders beglücken.
    Ist die Kapelle noch aktiv? Auf die Bühne!


    Eineinhalb Jahre unbeachtet - Undank ist der Welt Lohn
    und wer zuletzt lacht, lacht am besten.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich fasse mal Nr. 1 zusammen.
    Offenbar kommen wir da auf keinen grünen Zweig.
    Für mich ist die Musik in ihrer Gänze, also von 1960 bis 2010 (oder welches Jahre haben wir heute?)
    eher bunt, knallige Farben, daher fände ich rosa Plüsch/Flokati sehr passend.
    Offenbar teilt niemand meine Meinung:
    bestenfalls noch "gibt's in allen Farben" (Psycho), "egal" (sonorfan) oder "kommt drauf an" (drummer75),
    ansonsten: "schwarz" (pbu), passt ja auch irgendwie zu allem ...
    herausragend: "Schottisch-Karo, weil es gerade im Gespräch ist" (Moe Jorello), das ist aber irgendwie
    modisch etwas kurzlebig und von welchem Clan nehmen wir dann den Kilt? Nee, zu kompliziert.
    Am besten gefallen hat mir noch: "Flokati only, wegen dem gedämpften Sound!" (Druffnix) - zwei Fliegen mit einer Klappe
    Da das aber teuer und nich besonders haltbar erscheint, hat mir mein Zeugmeister den Vogel gezeigt und sich der
    Mehrheit angeschlossen: grau wie der Alltag, die Markierungen sind bunt genug:


    Was drauf kommt, ist mir immer noch nicht so ganz klar, immerhin steht der Hocker schon mal.


    Warum eigentlich "kein Gerüst"?
    Der Vorgänger hatte doch auch eins!


    Mein Argument pro Gerüst ist:
    Optik: sieht in diesem Fall sowieso niemand (stehen zu viele Leute davor)
    Unfallverhütung: niemand kann über einen Dreibeiner fallen
    Kompakter Aufbau: mit Dreibeinern verbraucht mein Set (auch und gerade in der Kleinvariante) mehr Platz, weil die Streben der Ständer (vor allem rechts) so weit heraus ragen.
    Und die Gefahr, auf dem Rasen spielen zu müssen (unebener Boden) sehe ich nicht. Warum also Ständer?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Gestaltung des Bedienpersonals habe ich mal auf die Liste gesetzt, das wäre dann Nr. 8;
    Spielweise ist auch ein spannendes Thema, ich habe den Verdacht, dass zwischen
    Weinhaus und Krafturm gewaltige stilistische Unterschiede liegen, vielleicht bilde ich mir
    die auch nur ein, aber mir kommt es so vor.

    Moin,


    wenn die Dinger nur für die Deko sind,
    dann kann man sie ja auch über die Becken
    hängen, bräuchte man halt das Gerüst in
    der teuren Variante und natürlich ein bisschen
    mehr.


    Aber wenn das alles nur eine Schnapsidee war,
    dann gilt das Motto: der Trend geht zum
    Zweit-Set.


    Nach dem nächsten Schnaps: oben auf die Seiten
    jeweils zwei hin gehängt, ist auch hübsch.
    Oder hinten. Saugeil.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich liebe Flightcases.
    Daher finde ich die Lösung fantastisch.


    Da ich aber immer nur so Weicheier
    um mich herum habe, konnte das
    bislang leider keine Lösung für mich
    sein.
    Treppen, kleine Autos, Fahrrad etc.,
    dazu mangelndes Personal (ich scheitere
    inzwischen schon beim Hardwarkoffer),
    da hilft nur Bescheidenheit.


    Was mich bislang ebenfalls von solchen
    Kompaktkisten abhielt, ist die Tatsache,
    dass ich nicht immer dasselbe Gerät
    zu transportieren habe, da bin ich dann
    mit kleineren Packeinheiten besser bedient.


    Flightcases habe ich wenigstens für die Becken
    (aber auch nicht immer dabei),
    Hardware und Trommeln kommen in Kunststoff-
    koffer, bei umsichtiger Fahrweise (ohne Karambolage)
    und weitgehend von mir kontrolliertem Transport
    ist das noch zumutbar (für mich).


    Gegen "Fame" kann ich nichts sagen, ich bin halt
    nicht berühmt und werde es wohl auch nie werden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei Aufnahmen sind die Mikrofone meistens ein kleines Problem.


    Die größeren Probleme liegen beim naturally equed player, der compressored room,
    dem self-tuned head und der holy time.


    Wenn ich ein Starclassic besitze, nehme ich nicht mit einem Granstar auf, das ich nicht
    besitze. Es ist immer besser, das zu nehmen, was man kennt, nicht das, was man im
    Prospekt oder wo auch immer gelesen oder gehört hat.
    Mein offensichtliche naturally-dingensd Superstar würde ich bei Aufnahmen auch nicht
    einem neuen Starclassic vorziehen, es sei denn, die Größen würden mich stören.


    Ich selbst verwende hauptsächlich Mikrofone von Beyerdynamic.
    Auch von Sennheiser gibt es Mikrofone.


    Ich würde Folgendes nehmen:


    Raum indirekt: Royer R-121
    Raum vorne: Bruel&Kjaer 4010 (Kugel), 2 Stück, AB
    Überkopf: Neumann U 87i (2 Stück, XY oder NOS)
    Bass Drums: innen: Sennheiser e902, am Loch: Beyerdynamic M 88 TG
    Snare Drum: oben: Beyerdynamic M 201 TG, unten: MC 930
    Tom Toms und Stand Toms: AKG C 414 B-ULS
    Hi-Hat: AKG 451 E
    Ride: Neumann KM 184


    Da unklar ist, wie hoch das Budget ist und man auch nicht weiß,
    ob der Vermieter vor Ort alles vorrätig hat, sollte man da offen
    bleiben.


    Grüße
    Jürgen