Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    Tom-Mikro, robust, nix Kondensator,
    da fällt mir für 12 und 16 das
    e604 (zwei Stück, für jedes Tom eins)
    ein und sonst gar nichts.


    Diverse sonst genannte Modelle fände
    ich zu groß (optisch und haptisch
    störend) oder zu kostenintensiv
    bei Reparaturen, die dann auch
    irgendwann mal nahezu unweigerlich
    anfallen dürften.


    Nebenbei vertrete ich das Subsidiaritäts-
    prinzip: warum in die Ferne schweifen,
    wenn das Gute liegt so nah, ich denke
    da auch an leichte Kommunikation und
    schnellen Ersatzteilservice, was ich
    hier zwar nicht ausprobieren musste,
    was mir da aber effektiver erscheint.


    Grüße
    Jürgen

    Morsche,


    meine Lieblingsstelle: "mir ging es dabei immer
    mehr um Inspiration als um Imitation."
    Diesen ganzen Vorbild-Quatsch und die
    Coveritis nebst Kapellen mit der Devise
    "wir spielen das original" fand ich schon
    immer suspekt, genauso wie Heldenverehrung.


    redsnare: nö.
    Dass der "Shop" im Forum noch ist, hat
    historische Gründe, das ist ein Paradoxon,
    was man halt nicht auflösen will, wurde
    schon diskutiert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die einfachste Lösung wäre es, einfach die überflüssigen abzumontieren und fertig.


    Bei Remo kann man die Querschiene entfernen und dann eins einzeln montieren.
    Ob das die Nachmacher von Tommys Beauftragten auch hinbekommen haben,
    entzieht sich meiner Kenntnis.


    Ansonsten könnte man eine Klemme verwenden, die sonst L-Stücke für Percussion
    oder Toms (Tama etc.) aufnimmt, verwenden.


    Auch ein Freischwingsystem (R.I.M.S. und diverse Nachbauten, etwa die schon
    genannte ISS) kommt in Frage, dann ist es allerdings aus mit Rotieren, aber darum
    ging es ja auch nicht.


    Ganz anders: ich würde alle drei benutzen, das 8er alleine als Tomersatz ist etwas
    dünn, das klingt komisch. Ich stimme RotoToms im Zweifel sowieso höher als meine
    normalen Toms, ich finde das kommt der Konstruktion mehr entgegen. Da kann
    auch das 10er Roto mal eine Quart höher klingen als das 10er Tom, das ist gar
    nicht so verkehrt, meine ich.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Witz ist, dass diese Tonangaben bei näherer Betrachtung
    der Erläuterung bedürfen.


    Grundsätzlich wissen wir ja, dass eine Trommel ein Geräusch
    erzeugt. Um einen Ton identifizieren zu können, kommen
    verschiedene Faktoren dazu, weshalb manche Trommeln
    gefühlt oder tatsächlich höher oder tiefer klingen, abhängig
    natürlich von der Fellspannung.


    Konkret frage ich mich, welches "g" der Autor meint.
    Wenn ich mir so mein Kinderglockenspiel ansehe, dann
    finde ich schon mal zwei, gehe ich zum ausgewachsenen
    Klavier, sind da noch viel mehr drauf.
    (Und das große "G" wird wohl kaum gemeint sein, das würde
    ich eher für die Fußhupe verwenden, die geht notfalls auch
    noch höher).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Auch der von der angeblichen Bibel hält sich da bedeckt in
    der musikalisch-nachvollziehbaren Konkretisierung:


    *,
    genauso wie der andere Ami, der mit meinem Stimmgerät die angeblichen Kesseltöne ermittelt
    (leider vergisst er zusätzlich immer, die Zeigerstellung aufzumalen oder zu zeigen, wo man
    nachgefeilt hat, dass der Ton auch passt und nicht schief klingt).


    PPS
    Sonor stimmt das Resonanzfell vermutlich höher als der Schreiber Gottes.


    *) Quelle: http://www.informatik.uni-brem…ff/konzepte.htm#intervall

    Hallo,


    wenn der Bolzen noch da ist, setzt man ihn wieder ein und legt die Kette auf einen Holzblock (Ast, Baum, Gitarrenverstärker ...)
    und hat mal mit dem Hammer drauf, solange bis es sitzt.


    Ist dann die Kette kaputt, kauft man eine neue und übt demnächst hämmern.


    Ist die Kette danach starr, hat man halt half-direct-drive.


    Wenn man eine Schraube hinein wurschtelt, wird in Kürze das nächste Problem auftauchen.
    Bei einem Nagel wird es klappern. Ich würde bei diesen "Reparaturen" dann auch nur noch
    mit Sicherheitsschuhen spielen, ein Arztbesuch ist meist teuerer als eine neue Kette.


    Falls die Maschine billiger als die Kette war, dann wirft man sie halt weg.
    Das ist ja der Sinn von solchen Waren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    erst dachte ich ja, das fängt gar nicht mehr an ...


    Becken klingen waschig, etwas unnatürlich, kann aber an den Becken liegen,
    Kleine Trommel ist trocken und dünn,
    Toms sind auch etwas dünn, vor allem das kleine; das größere ist ok,
    insgesamt klingt die Bude etwas billig,
    Ride ist extrem trocken und dünn,
    Bass Drum ist noch recht genretypisch.


    Dank des Videos fällt auf:
    warum sind die Stöcke so dünn?
    (Dicker Prügel = dicker Klang)
    Warum keine Rim Shots?
    Warum ist das Ride so fest?


    Was sind das für Mikrofone?
    Damit kann man viel beschränken,
    was sonst mehr klingen würde.


    Wenn es mit der Musik aber gut
    klingt, dann habe ich nichts gesagt,
    entscheidend ist ja, was hinten raus
    kommt.


    Ob meine eigenen Aufnahmen besser
    klingen, müsste ich mal überprüfen,
    möglicherweise nicht, dann, wäre
    der Raum vielleicht auch noch eine
    Frage.


    Auch wenn es negativ klingt (mein
    Geschreibe), ich habe schon ganz
    anderes gehört, für den ersten
    Versuch ist das schon sehr ordentlich
    und ganz allgemein wohl gar nicht
    so schlecht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wir haben hierzulande eine ausgewachsene Kunststoffindustrie und
    bei Rennrädern ist ja Carbon seit Jahren der Hit, nur: billig ist das
    alles nicht.


    Und das ist wohl auch der Grund, warum niemand so etwas verarbeitet
    im Bereich der Hobbymusikantenkultur und auch nicht bei den Profis,
    wo es ja nicht um Geschwindigkeit und Leichtigkeit, sondern doch
    eher um Kunst geht und die darf auch etwas wiegen.


    Grüße
    Jürgen
    Schwere Kunst


    PS
    Mein Protec Trommelständer ist prima und eine Hi-Hat ohne Beine
    ist auch viel leichter.

    Hallo,


    wenn ich mich nicht entscheiden kann, dann nehme ich nichts.


    1. Warum denn eine Neue?
    2. Warum denn ausgerechnet die beiden?


    Ich habe drei Snare Drums und ich würde mir für 350 keine
    neue kaufen, bis 300 kaufe ich nur gebraucht, neu würde
    ich mich im Bereich ab 450 umsehen, alles andere wäre mir
    zu kompromissbehaftet. Das gilt auch für die Beiden da.


    Für Leute, die sich zwischen 5 und 6,5 nicht entscheiden
    können, hat man 5,75 erfunden.
    Irgendeinen Kompromiss muss man halt fahren.


    Für Rock und Hard-Rock nehme ich lieber Metall als Holz.
    Früher war ich Holz-Fan, aber da las ich noch zu viel
    Prospekte und hörte zu wenig.


    Grüße
    Jürgen
    Heavy Metal is the law

    Hallo,


    zunächst würde ich das mit

    die Biege


    dann doch mal überdenken.


    Bei mir (und doch einigen anderen auch) halten Becken durchaus ein Leben lang (also konkret: meine ältesten Becken sind rund 30 Jahre alt).


    Ansonsten würde ich bei

    klassischen 70er/80er Metal ala Priest


    einfach mal gucken, was damals so gespielt wurde,
    bei mir persönlich ist es schon so, dass ich die Becken bevorzuge, welche
    auf meinen Lieblingsaufnahmen zu hören sind (natürlich musste ich mich
    einschränken und auch das ein oder andere verwerfen, weil es eben nicht
    meinem Geschmack entspricht).
    Im Gegensatz zu Trommeln klingen Becken auf Aufnahmen (jedenfalls den
    älteren) relativ natürlich, die Umgebung (schöner Raum) darf man natürlich
    nicht vergessen.


    Die PST 7 habe ich auf der Messe kennengelernt und ich hatte ein lachendes
    und ein weinendes Auge. Für mich sind das tatsächlich die neuen 2002er
    für Arme und das eben positiv wie negativ: sie gehen klanglich noch am
    Ehesten in diese Classic Rock Richtung, sind allerdings wesentlich eingeschränkter
    im Klang. Irgendwo muss der Preis ja herkommen, es ist halt nicht der "2002"-
    Stempel, der so teuer ist (sondern der Meister mit dem Hammer, der dort eben
    länger und intensiver arbeiten darf).
    In der Tat haben mir die Becken mit dem Aufdruck "Heavy" mehr zugesagt,
    obwohl ich bei meinen Becken daheim im Crash-Bereich auf Normal setze.
    Die normalen PST7 erschienen mir für kernigen Rock etwas zu schwachbrüstig,
    die Heavy Crashes fand ich gar nicht so heavy, sie klangen recht angenehm,
    die Hi-Hat ist sowieso ok, wenn auch nicht wirklich prickelnd, aber für ein
    preiswertes Set würde ich mir das auch überlegen, wenn es denn sein müsste
    (muss es halt nicht, weil ich inzwischen nach Jahrzehnten doch eher zu viel
    angesammelt habe).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Andere Mütter:
    Zildjian: Avedis (leider keine Billigvariante empfehlenswert)
    Sabian: AA (die Billigvarianten gefallen mir da aber auch nicht)


    Ganz andere Mütter:
    kein klassischer Rock.
    Selbst Sabian ist ja erst rund 30 Jahre alt. Der Rest kam danach
    oder war für Jazz oder hat eben auch nichts Billiges, was erträglich
    ist.

    Hallo,


    es gibt halt Beckenhersteller und es gibt Fabriken, die
    Bronzeteller hämmern.


    It's not a bug - it's a feature!


    Damit ist alles gesagt.
    Wer billig kauft, darf sich eben über manche Features nicht wundern, irgendwo muss der Preis ja her kommen
    und nein, es ist nicht der Name, der drauf steht, unsere Top-Marken sind mittelständische Unternehmen,
    die Fernost- und Nahost-Zulieferer sind billiger, haben dafür aber auch weniger Möglichkeiten in Maschinen und
    Personal zu investieren, bei dem Preis ja kein Wunder.


    Dieses Phänomen tritt bei ... hust ... manchen Herstellern häufig,
    bei anderen seltener...
    ... und bei Dritten nahezu nie auf.


    Und genau aus diesem Grund setze ich ausschließlich auf (gut klingende - das ist doch selbstverständlich)
    Markenware, die eben auch gut hergestellt wurde, für mich ebenso selbstverständlich.


    Bei Paiste wird eben schon in der Herstellung dauernd nachgemessen, das kostet Zeit und damit Geld.
    Dafür hat man hinterher fast keine Reklamationen.
    Wo es schnell fertig sein muss, kann man eben nicht so exakt arbeiten.
    Mit Maschine oder Hand hat das nur am Rande zu tun, ob die ein oder andere Fertigung zu dem einen
    oder anderen Ergebnis führt, hängt auch wieder von der Qualität von Mensch und Maschine ab,
    das kann so oder so sein, eine schlechte Maschine arbeitet nicht exakt und ein guter Mensch
    wird keine Eier hauen.


    Grüße
    Jürgen
    schlägt keine Eier

    Hallo,


    leichtgängig sind eigentlich alle Top-Maschinen aus den etablierten Häusern,
    einstellbare Federspannung ist ab einem gewissen Preisniveau ebenfalls Standard,
    dreibeinig wegen Stabilität auf unebenen Böden halte ich für ein fragwürdiges Kriterium:

    Die dw 5000 mit 2 Füssen hat mich voll überzeugt


    Ich kann da aber nich wirklich mitreden, da ich meine Maschinen gerne ans Gerüst schraube und
    bei den Rasenauftritten tatsächlich Dreibeiner dabei hatte,
    nicht zu schwer ist ja relativ,

    sauschwer


    ich sehe Gewicht für die Standfestigkeit durchaus auch positiv (es gibt Fälle, wo ich ohne Gerüst erscheine,
    da freue ich mich über standfeste Geräte.


    Ach so, ja, weder die eine noch die andere natürlich. ;)


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    als vernünftiger Mensch versucht man schon, nicht erst Geld auszugeben,
    um es sich dann meist mühsam wieder zurück holen zu dürfen.
    Nebenbei ist Zurückholen nicht ausschließlich eine Rechtsfrage, gerade
    beim professionellen Betrug läuft es ja so, dass man sein Geld gerade
    nicht mehr sieht, obwohl man Recht hat und auch Recht bekommt.


    Wie das im Einzelnen bei verschiedenen Fallkonstellationen aussieht,
    ist ein schönes theoretisches Thema für die Universität.
    Wenn man das hier als Laie mit Vermutungen diskutiert, führt das
    in aller Regel in die Irre.


    In der Praxis ist es ohnehin viel wichtiger, was nachweisbar ist, das
    ist oft einerseits mehr und andererseits weniger, was der Laie so
    denkt.


    Wie gesagt: auf so etwas würde ich mich nur ungern einlassen wollen.


    Deshalb recherchiere ich in aller Regel (hängt natürlich vom Preis ab)
    vorher (und das meistens auch nicht öffentlich).
    Ich persönlich bin ohnehin kein Freund von Ludwig und damit meine
    ich nicht den Klang. Es gibt nur wenig schlechter klingende Trommeln
    (wenn man das so sehen will) für vernünftige Preise und in vernünftiger
    Qualität. Ich pflege und repariere eher ungern, bei mir muss das Zeug
    einfach funktionieren. Das aber nur nebenbei.


    Im BGB kann man erschöpfend nachlesen.


    Das macht nur keiner. Wahrscheinlich ist es erschöpfend.
    In Wahrheit steht da auch nicht alles drin, was man wissen müsste.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das kommt darauf an.


    Geht es um eine Figur, wo mit dem Stock auf den Hi-Hats gespielt wird und die halt zwischendurch mal aufgeht?
    Dann ist es ja eine musikalische Frage, wann und wie lange die Öffnung hörbar sein soll.


    Wenn der nächste Schlag geschlossen notiert ist, wird er auch geschlossen gespielt.


    Geht es um den reinen "chick", dann ist das ja als Pedaltritt notiert und wird auch so ohne stockliche Hilfe
    ausgeführt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    beim First Chair in der Kunstledersattelversion finde ich den immer optisch und haptisch eine Katastrophe,
    wenn ich drauf sitze, vergesse ich ihn meistens wieder, das deutet darauf hin, dass er so schlecht nicht
    sein kann.
    Allerdings haben wir die Rückenlehne abmontiert, mich stören solche Suspensorien in meiner Freiheit
    als Trommler, Musiker und Mensch.


    Daheim habe ich einen alten Pearl, aber klassisch rund und ohne Lehne, letztere fehlt mir auch da nicht
    und für unterwegs habe ich sowieso den Kindersitz von Pearl, der passt in den Koffer und Probleme
    hatte ich da auch noch keine.


    Zu den vier Beinen: ich brauche so etwas auch nicht, kann mich aber umgekehrt an keine Bühne erinnern, die so alpin war,
    dass so ein Gerät nicht drauf gepasst hätte, selbst die an einer Hand abzählbaren Rasenauftritte wären damit
    wohl gelungen.


    Grüße
    Jürgen