Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    mich würde mal interessieren, welcher Mikrohammer solche Löcher erzeugt.


    Für mich sieht das nach Luft aus, die erfolgreich ihren Weg in die Freiheit
    gefunden hat. Das lässt auf die Materialgüte schließen. Ich würde so etwas
    umtauschen.


    Bei Paiste habe ich so etwas noch nicht gesehen und bei Meinl auch nicht.
    Auch bei Zildjian und Sabian fällt mir kein lebendes Becken mit so etwas ein.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    die Sabian-Messing-Teller habe ich neulich auch mal gesehen, nicht selbst gespielt,
    aber von jemand anderem gehört. Mir ist nicht die Cola aus dem Gesicht gefallen
    und ich habe auch keine Kopfschmerzen bekommen.
    Klanglich kann ich mich positiv aber nur noch an das 14er Tom erinnern, der Rest
    ging eindruckslos an mir vorüber.


    Messingbecken werden ja in erster Linie wegen dem Preis hergestellt, es soll halt
    auch jemand mit kleinstem Budget etwas kaufen können.
    Auch bei billigen Bronzebecken ist das letztendlich nicht anders.


    Für mich ist das Maß der billigen Dinge das, was ich einmal kaufe und jahrzehntelang
    besitze. Alles, was kaputt geht, oder mit Verlust wieder verkauft werden muss, ist
    letztendlich nicht billig.
    Je nach Spielfertigkeiten sind aber auch teure Becken nicht billig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich denke ja auch gerne universell, aber:

    Mein Musikgeschmack: Ich stehe auf 70er und 80er Rock und Metal (Trash, Metalcore, Melodeath) und will dann auch sowas in die Richtung spielen.


    Dafür sind die Armonis - jedenfalls die, welche ich neulich
    unter den zarten Fusion-Jazz-Stöcken hatte - meiner
    Meinung nach zu schwach auf der Brust.


    Aber genau kann man das halt nur sagen,
    wenn man den Patienten mal gesehen hat,
    wie er so zu hauen pflegt, mehr wollte ich
    eigentlich auch gar nicht sagen, alles relativ,
    sozusagen.


    Grüße
    Jürgen
    relativ laut

    Hallo,


    die Armoni habe ich wohl neulich auch mal gespielt,
    sie taten nicht weh, aber Begeisterung haben sie
    bei mir auch nicht ausgelöst.
    Allerdings war das eine Oldie-Kapelle.


    Meinl Raker war ja mal die Antwort auf Paiste Rude,
    eine typische Antwort, eben etwas einfacher und
    billiger, dem damaligen Image von Meinl entsprechend.
    Die zweite Liga des 80er Metal hat die gespielt.


    Ich würde mir das Zeug ja erst mal anhören,
    um mal so ein Gefühl zu bekommen, was passt
    und was nicht. Bei den Profi-Becken wird man
    immer irgendeine Kapelle finden, wo das gespielt
    wird, beim Einsteigerkram ist das natürlich
    schwieriger.


    Dennoch: ob man eher leise, normale oder
    laute Becken braucht, hängt von der Spielweise
    ab und was für den Einen super ist, kann für
    den anderen schon eine Katastrophe sein.
    Deshalb gibt es ja so viele Becken (selbst bei
    ein und demselben Hersteller).


    Auch die Frage, wie viele und welche Becken
    man braucht, hängt von der Spielweise ab.
    Ein dezenter Jazzer kann mit drei dünnen
    Rides prima arbeiten, ein stahlharter Stadion-
    metaller braucht dann vielleicht doch die
    Heavy Crashes, das sollte man auch nicht
    vergessen, wenn man Musik machen will.


    Ich würde ja erst mal mit den Hi-Hats
    spielen und ein paar Tage in mich gehen,
    um zu ergründen, was denn wirklich fehlt.


    Verlustfrei wieder verkauft bekommt man
    nur gebrauchte Markenware, die auf dem
    Markt begehrt ist und sich in gutem Zustand
    befindet, bei allem anderen sollte man schon
    mit einer längeren Beziehung liebäugeln oder
    den Verlustschmerz einkalkulieren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei mir hängt bzw. steht das alles am Übeset.
    Ich müsste einfach nur das überflüssige Zeug wegräumen.


    Mal im Ernst: soll das für Schlagzeug trainieren oder
    einfach so?
    In ersterem Falle würde ich dann doch lieber an den Rückprall
    denken, der ist nämlich im Zweifel jeweils mal ganz anders.
    In zweiterem Falle braucht man einen Teppichboden. Zur Not
    kann man ja ein Buch unter die Füße legen, rechts Krimi,
    links Arztroman, klingt definitiv anders (nicht lachen, ausprobieren!)
    In die Mitte halt eine Conga, wer damit keine zwei Klänge hin
    bekommt, dem kann ich auch nicht helfen.


    En-Bloc-Wegstellen: einfach vier Rollen (oder acht) unter die Rack-Füße
    montieren und es geht fast von alleine wieder weg.


    Jetzt mal Spaß beiseite: leise würde ich das nicht nennen (Kuhglocke und so),
    ich spiele meine jedenfalls nicht an, wenn jemand da ist.
    Mein Set mit Gewebefellen dagegen schon, wobei der Trittschall halt immer
    wieder zu fröhlichen Kommentaren führt ("na, heute wieder Bodenblech
    durchtreten?").


    Am Einfachsten wäre der Tisch: Füße drunter, Hände drauf, fertig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei dem Budget erinnere ich an meine Anfangstage.
    Wenn man die Wahl hat zwischen nix für einen guten Preis
    oder viel für nix, dann ist das Geschmackssache,
    ich hatte mich damals für ein Paar Hi-Hat-Becken entschieden,
    danach kaufte ich ein Crash.


    Heutzutage kauft man offensichtlich Sätze.
    Das habe ich bis heute nicht verstanden, da mir kein einziger
    Satz in seiner Komplettheit gefällt und ganz nebenbei man
    zwar viel Volumen an Bronze oder gar Messing (igitt) erhält,
    aber alle Klangdiskussionen doch im Orkus versinken.


    Mal so ganz ernsthaft: wozu brauche ich zwei Becken?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Für 100 bis 150 würde ich eines (eins = 1) meiner Becken kaufen
    oder eben zwei 400er, welche ja der eine für annehmbar, der andere
    für unaussprechlich hält. Alles relativ.


    PPS
    Meinls Messing durfte ich dieses Jahr wieder genießen, die Hi-Hats
    waren mit ein bisschen Weghören noch annehmbar, ein 18er
    Crash oder was das war, wollte ich aber partout nicht spielen,
    da bekam ich so komische Ausschläge innerlich.

    Hallo,


    ich persönlich habe auch genügend Obertöne auf meiner Snare Drum,
    aber die Geschmäcker sind da ja verschieden.


    Spannreifen sind sehr unterschiedlich, schon die "Normalen" gibt es
    ja in 1,6 und 2,3 und wahrscheinlich auch dem ein oder anderen
    unsichtbaren Unterschied im Material und bei Gussreifen musste ich
    über die Tama-Dinger lachen, als ich mal den alten Sonor daneben
    stehen hatte, aber davon mal abgesehen, sollte man auch ordentlich
    schlagen und dazu einen ordentlichen Prügel nehmen, ob da Ahorn
    mehr bringt als Hickory, kann ich aktuell nicht vergleichen, aber
    2 B bringt mehr als 7 A, das ist sicher.


    Für manche Zeitgenossen sind auch Holzspannreifen attraktiv,
    meine Erfahrung hält sich im Rahmen, ich würde eher ordentlichen
    Guss nehmen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn's billig sein soll, könnte ich meinen Handtuchhalter anbieten,
    aus Erfahrung weiß ich aber, dass man auch ein DR-501 gebraucht
    erwerben kann (mir ist es zwei Mal gelungen), man muss halt ein
    bisschen Geduld haben.


    Wenn noch Beckenhalter dran sollten, würde ich das DR-501
    bevorzugen, da sind die PCL-100 schon dabei, eine elegante
    Lösung.


    Ich muss aber dazu sagen, dass ich Icon-Rack-Fetischist bin,
    möge jemand anderes ein Lob auf das DR-80 aussprechen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    musikalisch erinnert es mich schwer an 80er Metal,
    ordentlich gespielt, nix zu meckern.


    Klanglich finde ich die Becken etwas verschwommen
    und hintergründig.
    Snare Drum gefällt mir ganz gut, Bass Drum klingt
    genretypisch, aber nach echter Trommel, finde ich gut.


    Gitarre klingt alt und warm, Gesang ein bisschen kühl.
    Bass brummt, eher schlecht ortbar.


    Schöner Ohrenputzer.
    (Gilt für alle drei, der Herzschmerz ist unterkühlt, da
    muss ich gar nicht weinen, die Knacknummer ist auch
    noch recht verhalten zu dem, was man heutzutage so
    gewohnt ist.)


    Auch nach dem dritten Lied: mit den Becken (Klang;
    Spielweise ist sehr gut) komme ich nicht klar.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe mich - nachdem ich mit dem DR-1 begann und dann lange nichts Neues hatte -
    letztendlich nach langer Überlegung für das Icon Rack entschieden.


    Mein Argument war die Flexibilität, es gibt von 501 bis der Raum voll ist jede mögliche
    Ausbaustufe.


    Das 80 ist beschränkt in der Höhe.


    Wenn man ein kleines Set hat und weiß, dass das so bleiben wird, sollte man mal
    aufmalen, was am besten passt.


    Wenn ich wirklich nur einen Meter Querstange brauche, dann würde ich DR-501 nehmen,
    das hat vier Löcher, da geht was rein und man muss nicht über irgendwelche nutzlosen
    Schenkel stolpern.


    Ein DR-500 habe ich hier noch herumfliegen, das nutze ich als Handtuchhalter, Absperrung,
    Deko.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn die Trommel genau so aussieht, wie die aus einem Prospekt von 1979
    würde ich das mal als Indiz werten.


    Dass es später noch ähnliche Trommeln in anderen Prospekten gegeben
    hat, würde ich als argumentum ad contrario werten wollen.
    Eine Phonic (506) und eine Performer (456) sind aber schon ein bisschen
    anders, wenn man genau hinsieht.


    Vermutlich hat ein fleißiger Restaurator in seinem Putzwahn den Stempel
    weggeschrubbt, wenn man Glück hat, kann man den Schatten noch erkennen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zunächst muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich die Kapelle und
    deren Werk nicht kenne, stolpere aber kräftig über


    1969 - E-Drums - Original-Klang.


    Meiner bescheidenen Meinung nach gibt es kein Elektroschlagzeug, dass
    die Klänge der Vergangenheit korrekt reproduzieren kann.


    Ich würde einfach ein altes Set (oder eins, das so klingt) nehmen, einen
    Profi-Trommler, ein Profi-Studio und dann die Noten aufs Pult, Aufnahme-
    knopf an und fertig.


    Wenn das dann elektronisch verwurstet werden soll, würde ich noch die
    Rechte abklären, technich dürfte das ja dank digitaler Aufnahmemedien
    heutzutage kein Problem sein, außer Aufwand, Zeit, Geld, aber das ist
    ja immer so.


    Grüße
    Jürgen
    newwer de Kapp - 26° C

    Hallo,


    ich bin das Gegenteil von einem Spontankäufer und hatte daher damals eine
    andere Herangehensweise, die übrigens bei einem Paar Paiste 505 Heavy
    Hi-Hats endete. Damit kam ich auch ein paar Tage klar.


    Danach wurde es ein nicht allzu teures Becken, das eben ins Budget passte.
    Und da ist der Knackpunkt: Budget.


    Man kann lange schwadronieren, was gut ist (Geschmackssache oft, noch
    öfter - auch hier - Religion in Vollblüte), wenn die Knete dafür gar nicht da ist.


    Deshalb habe ich anfangs nur Kompromisse gemacht wegen "nicht allzu teuer".
    Das hat übrigens auch Vorteile, weil man anfangs meistens noch nicht so gut
    spielt und ein Becken will zärtlich behandelt werden, das muss man lernen,
    dass es brutal aussieht, aber tatsächlich zärtlich ist (manche Spieler machen
    es umgekehrt und wundern sich, dass die armen Scheibchen reißen).
    Ich würde mehr Geld in Unterricht, Band, Proberaum etc. stecken als in
    Becken.


    Zur Stockdiskussion: ich habe mit 5A angefangen, konnte mit denen aber wenig
    anfangen, genauso wie mit 7A, meine Stöcke waren dann 5B und später noch
    ganz andere, nur für Oldies, Chanson und Jazz nahm ich SD4, auch das eine
    vortreffliche Wiese für echte und unechte Rocker.
    (Man könnte natürlich mal gucken, was die Leute, welche die Musik gemacht
    haben, die man gerne spielen will, so in der Hand hatten, ab einem Dutzend
    bekommt man meist eine statistische Relevanz, jedenfalls für den Hausgebrauch).


    Ach ja, bevor es vergessen wird: wer die heilige Fußhupe mit einem
    Mobilfunkanbieter verwechselt, der bekommt mit der dicken Berta
    mal ordentlich die Basis gepaukt, so dass die Becken läuten, das muss
    doch im Hinblick auf Englisch- und Musikunterricht in unseren Schulen
    und wunderbaren Bilderheftchen von unseren Herstellern (eine Perle, die Pearl)
    nicht sein.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Klang ist ja einerseits Geschmackssache und
    hängt andererseits auch von der Musik ab.


    Für Jazz klänge mir das zu unnatürlich.


    Für Metall finde ich das Ride-Becken zu filigran.
    Insgesamt erscheinen mir die Becken etwas leise/hintergründig,
    entscheidend ist aber, was hinten raus kommt/wie es im Kontext
    mit den restlichen Instrumenten klingt.


    Auch für Rock finde ich die Trommeln zu elektrisch, die klingen
    fast wie (gute) E-Drums. Ich weiß aber, dass man das heutzutage
    (also seit rund 20 Jahren) im Metallbereich so macht. Von daher:
    Geschmackssache.


    Ich höre über meinen Kopfhörer Beyerdynamic DT-100, direkt
    am Rechenknecht angeschlossen, dessen Innereien mir unbekannt
    sind.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ja, sollte man.
    In der Praxis sieht es dagegen so aus, dass alle nur reden und kaum einer etwas macht.
    Auch deshalb können solche Gestalten ihrem schändlichen Werk weiter frönen.


    Ich kann aber auch jeden verstehen, der schlichtweg keine Lust hat, den Aufwand
    zu betreiben, so jemanden mal Hopps zu nehmen, denn gerade bei so Kleinkriminellen
    ist in der Regel wenig bis nichts zu holen und - wenn man nicht zufällig selbst weiß,
    wie es geht - müsste man auch noch seinen Dienstleister bezahlen, das tut dann schon
    weh.


    Sehr schön finde ich allerdings, dass die Verknüpfung schon nicht mehr funktioniert.
    Quoka - hierzulande ansässig - scheint noch ein vernünftiges Management zu besitzen.
    Bei anderen Anbietern darf man ja getrost davon ausgehen, dass die Kriminalität
    zumindest durch verlangsamtes Handeln fördern.


    Grüße
    Jürgen