Hallo,
ich vermute eine falsche Versuchsanordnung.
Weiß man etwas Genaueres über die Entstehung der Hypothese?
Grüße
Jürgen
PS
Bei mir ist alles (!) ordentlich.
Hallo,
ich vermute eine falsche Versuchsanordnung.
Weiß man etwas Genaueres über die Entstehung der Hypothese?
Grüße
Jürgen
PS
Bei mir ist alles (!) ordentlich.
Mahlzeit,
ich würde die Hupe einfach so, wie sie ist, aufhängen.
Gong Tom ist ja eher etwas für Freunde der kaputten Gratung und andere Böckchen und Reifen bräuchte man da auch noch.
Für den Effekt, den dann sowieso wieder keiner hört, würde ich das nicht machen.
Man könnte das Ding natürlich auch verkaufen, gibt ja so Fans von so Tanzmusikerhupen.
Grüße
Jürgen
PS
' = Fuß
" = Zoll
Mahlzeit,
ich würde ja DR-501 nehmen, aber dann wären die lästigen Dreibeiner, die untenrum immer im Weg stehen, auch gleich weg.
Wenn man die unbedingt behalten will: Rundstange und vier Klemmen, gibt es bei Tama, Gibraltar usw. usf.
Grüße
Jürgen
"Iron Cobra600" oder "Iron Cobra900"
Hallo,
1. meine ich, dass selber treten unabdinglich ist.
2. habe ich auf beide schon mal drauf getreten und ich muss sagen, dass mir außer der 900 keine, auch nicht die 600 angemessen zu meinem Goldfuß passt.
Dass ich vorgestern dann wieder auf meinem alten Billigzeug gespielt habe, verrate ich niemandem.
Grüße
Jürgen
Hallo,
löschen ist immer die drittbeste Alternative.
Dass man nicht die Verursacher der Unbill mal direkt anspricht, sondern nach der Polizei ruft ("macht den Dreck weg"), finde ich eher wenig couragiert, zumal man hier ja nicht befürchten muss, anschließend im Krankenhaus zu landen.
Wenn es nervt, der macht eben einen noch blöderen Kommentar oder geht spazieren. Das Wetter ist heute extrem gut!
Natürlich wäre eine Moderation schön, die 24/7/365 mit ausgebildetem Fachpersonal (Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Soz. Päd. Soz. Arb. RA Dr. phil. Dipl. Schlagz. Perfekt von Fünf Jahreszeiten) den Laden rund macht, aber Gott schwebt auf seiner Wolke und hat gerade noch ein paar andere Dinge zu bearbeiten.
Grüße
Jürgen
Hallo,
nein.
Grüße
Jürgen
PS
In einem Fachforum erwarte ich neben einer Verknüpfung durchaus noch einen redaktionellen Kommentar des Autors.
Und ich meine auch, dass zu einem Fachforum eine Diskussions- (Streit-) Kultur gehört. Es ist in jeder Wissenschaft einschließlich der Gastronomie
üblich, dass es verschiedene Wertungen und Rezepte gibt. Was davon dann wie zu werten ist, diese Diskussion ist Bestandteil der Wissenschaft.
Alles andere ist Diktatur.
Konkret: als Superstar-Besitzer und -Beobachter kann ich nur sagen, dass der Wunsch des Verkäufers und der Wunsch des Käufers oftmals sehr
wenig miteinander zu tun haben. Wenn man dann sieht, wie übliche Kompromisse aussehen, dann halte ich 400 nicht für ein besonders günstiges
Angebot, aber - und das propagiere ich -: darüber lässt sich vortrefflich (!) streiten.
Bitte macht das Forum nicht zu einer Diktatur, wo nur noch gehuldigt und geschwiegen wird! Streit ist das Salz in jeder Beziehung. Nicht zu viel und nicht zu wenig (auch da wird man streiten können, wo die richtige Menge liegt) macht die wohlgewürzte Speise aus. Kein Salz - kein Geschmack.
Moin,
also gestern durfte ich wieder den "Rien" live erleben (allerdings an der Klampfenbox missbraucht),
ein Gedicht das Ding.
Ansonsten hatte der Mischmeister (den kann ich echt empfehlen) einfach seine Grenzfläche ins
Loch geworfen - pragmatisch - praktisch - Bumm!
Grüße
Jürgen
PS
Meine Stammtechnikerin fährt ja auch gerne mit der Grenzfläche (und natürlich meinem Freund ihr-wisst-schon-wie-er-heißt).
Hallo,
ich habe Beides schon getan und werde auch Beides immer wieder tun.
Grundsätzlich bin ich aber als Freund des aufgeräumten Fußbodens und
Regalfetischist ein großer Verfechter von Pearl DR-503 mit Zubehör.
Es gibt nichts Besseres und nichts sieht blöder aus. I love it.
Für mich kommt es immer darauf an, was ich wann wie und wo hin stellen
muss oder will. Danach mache ich den Bauplan.
Grüße
Jürgen
Hallo,
entgegen mancher Vorstellungen hier und anderswo
ist ja der preislich eher günstigere Sektor derjenige,
wo Geld verdient wird, weil da am meisten gekauft wird.
Folglich ist es logisch, dort präsent zu sein.
Paiste deckt ja traditionell alles ab, derzeit scheint die
Konzeption zu sein, den unteren bis mittleren Bereich
mit PST abzudecken, eine Richtung und dann für jeden
Geldbeutel und jede Musikrichtung ein Angebot.
Mir erscheint das sinnvoll und logisch.
Grüße
Jürgen
PS
Gerade von Paiste gibt es sehr aussagekräftiges Prospektmaterial, wo man die Spreu
vom Weizen bereits auf dem Papier trennen kann. Ich habe damit schon vor 30 Jahren
relativ sicher vom Papier her erkennen können, was für meine Musik in Frage kommt.
Bei Zildjian und Sabian ging das auch noch ganz gut. Bei Meinl dauerte es etwas und
da ist es für mich am Unübersichtlichsten, wenn man mal von den zahlreichen sonstigen
Anbietern absieht, die sich für mich komplett unübersichtlich darstellen (wofür es aber
auch echte Fans gibt).
Meine Erfahrungen mit "Falams Slam" wären aber jene, dass diese das Anschlaggeräusch schon ein ganzes Stück erhöhen können.
Hallo,
das ist vollkommen richtig, das Anschlagsgeräusch ist üblicherweise dann sehr hell und "klatschend".
Allerdings ändert das nichts am Trittschall und an den tiefen Frequenzen, so dass nur die die vom
menschlichen Ohr gefühlte Lautstärke höher erscheint. Gerade die höheren Frequenzen des Anschlags-
geräuschs verschwinden aber schneller wieder, so dass sich für Nachbarn nichts ändert.
Nur der Spieler selbst wird mit dem Geräusch belästigt.
Ich bin übrigens der Meinung, dass wer geräuschlos üben will, sich besser auf Airdrumming spezialisiert.
Ohne Geräusch hört man einfach nicht, was man tut und irgendwo ist im Bereich pianissimo possibile
dann auch dynamisch Feierabend, was musikalisch noch sinnvoll geübt werden kann.
Seit etwa 10 Jahren habe ich nunmehr zwei 24" Felle (ddt) geschreddert, das ist vertretbar.
Grüße
Jürgen
Hallo,
bei mir wurde auch das Filz vom Fell geschreddert.
Mit dem Remo-Ding ("Falams Slam") ist es dann fast egal, welcher Klöppel klopft und
das Fell hält auch länger.
Grüße
Jürgen
Hallo,
etwas off topic (deutsch: newwer de Narre-Kapp):
hier ist ein Smooth White Powerstroke 3 zu sehen (gibt's natürlich auch in 20"), das ist glatt-weiß
und hat vor allem nicht diesen unzumutbaren Streifen und es klingt auch
relativ dumpf, dumpfer als die klare Version:
Nur so als Anregung.
Ansonsten habe ich Renaissance bisher nicht im Einsatz gehabt.
Von der Papierform her würde ich das aber auch in die Wahl einbeziehen,
ebenfalls übrigens Fyberskyn (vor allem für die Front: sieht rustikal aus).
Ansonsten könnte man natürlich (billig!) ganz normale Ambassadors nehmen
und die Obertöne dank einer schönen Decke im Innenraum eliminieren.
Das wäre die old-scholl-Variante.
Grüße
Jürgen
Hallo,
bei den Lochblechen habe ich immer Angst, dass mir der Stock verloren geht oder
sich verkantet.
So etwas würde ich auch nicht selbst machen wollen, dafür wären mir meine Vollbleche
zu teuer, schade und gutklingend.
Man nennt die übrigens "The Sound of O" (zumindest von Jürgen-K-Custom-Cymbal-Company),
ok, in Wahrheit hat wohl Sabian damit angefangen und jeder Hersteller lässt sich jetzt halt
einen passenden Namen einfallen.
Auch die üblichen Bezeichnungen sind übrigens keinesfalls genormt, da gibt es auch Hersteller
mit Humor (oder Ahnungslosigkeit) und Trommler mit richtig viel Witz ("Crash" als Ride nehmen,
"Ride" als Crash nehmen ... alles Bekloppte).
Grüße
Jürgen
PS
Ein Gong ist Pflicht.
Hallo,
"Crash".
Grüße
Jürgen
PS
Wenn man nicht weiß, was man sich zulegen soll, dann hat man zu viel Geld und zu viel Zeit
(oder gerade keine Lust zu üben).
PPS
Ja, ich habe auch China, Splash, Bell Chime und Accent. Außer China wird aber nichts benutzt,
jedenfalls nicht dort, wo die Musik spielt. Und ohne China könnte ich auch leben und spielen.
Hallo,
als ich anfing, gab es Zildjianer und Paisteianer im hochwertigen
Bereich, für den Anfänger gab es Meinl und die Mittelklasse war
ab und an mit Meinl/Paiste dünn besiedelt.
Dann kamen die Sabianer: neu, irgendwie dazwischen, ganz anders.
Die haben bis heute eine neue Kultur eingeführt. Dazu gehörte, das
deren B8-Serie "B8" hieß und schrecklich klang. Das hatte man für
den Einsteiger gemacht, um diesem pädagogisch zu lehren, dass "B8=bäh"
ist. Diese waren dann hoffentlich geheilt und kauften sich fortan die
teuren AA oder HH (auch hier tolles Marketing mit dem Handschweiß)
und alle waren glücklich.
Zildjian fand das wohl pfiffig und hat dann auch den Einstiegsbereich
B8 gemacht, aber irgendwie war das ein Abklatsch.
Dann kamen die verschworenen Türken (der Cousin meiner Cousine ihr
Onkel hatte einen Urgroßvater, dessen Enkelin ihr Neffe der Bruder
wohl irgendeinen Vorfahren hatte, der 1623 mal bei Zildjian die Buchhaltung
gemacht hat) und die spalteten sich dann auch schnell, so dass man
wie in der Politik nicht erkannte, was wirklich im Döner war, aber es hatte
den Geruch des vorderen Orients (1001 Nacht im Schleier der Wasserpfeife)
und irgendeinen Grund musste es ja haben, dass plötzlich ganze Völkerscharen
den Hammer in der Garage fanden.
Marketing: weniger ist mehr, das ist wie mit Bio-Obst, sieht es gammelig aus,
glaubt man, dass es bio ist, sieht es ordentlich aus, hält man es für industriell
am Fließband mit der Maschine gefertigt.
Dann kamen noch die Eigenmarkennonamemusikhauszimbeln dazu, welche mal dort und
mal dort (China hat ja schon immer Wuhan, wo ja die Einweg-Chinas her kommen -
sehr trashy, nicht nur im Klang) her kamen, ob ein Becken erste, zweite oder dritte
oder gar die Wahl ist, wo man den Namen lieber nicht drauf schreibt, ist egal, Hauptsache
der Kunde bekommt irgendwie mit, dass das Aldi-Futter ohne die Kräuter und mit der Billigmilch
ja aus derselben Fabrik kommt, wie das Normalmarkenfutter mit frischen Kräutern und der
Teuermilch.
Da konnte man nur auf billiges B20 setzen, denn das teuerere B8 aus Germanien hätte ja
die Gewinnmarge geschrumpft.
Letztendlich gibt es ja dann noch das Internet mit einer großen Masse an Käufern, die bestellen
und im Zweifel behalten, man ist ja um jeden Glanz in der Hütte froh.
Das muss man sich auch schön reden, denn wenn es für Zildjian A,
Sabian AA, Paiste 2002 nicht gereicht hat, dann muss eben Sultanine
Swing (nur echt mit der schrägen Auflage) als "gar nicht so schlecht
für den Preis" schmackhaft sein.
Dass verschiedene Legierungen eine klangliche Präferenz aufzeigen,
ist eine Sache. Was man in der Herstellung eines Beckens macht,
sind zahlreiche andere Sachen.
Ich gehe auch soweit, dass ich den Mythos "Handhämmerung" für
ein Phänomen halte, das keinen Fakten entspricht.
Auch die Geschichte mit kalt und warm kann ich nicht nachvollziehen.
Für mich klingen gute B20-Becken (Zildjian A, K, Sabian HH, AA) eher
erfrischend kühl wie ein Wasserfall an einem kleinen See in einer Dschungellichtung.
Gute B8-Becken (2002) klingen wie das Feuer Satans in einem HiFi-Regal gefangen.
Schlechte B20-Becken klingen ganz schön dirty nach einem dreiwöchigen
Zeltlager ohne Dusche, schlechte B8-Becken ganz
schön nach bröckeliger Statue mit Taubenschiss verziert.
Andere gute B20-Becken (602) klingen nach silbernen Perlen auf der Haut einer
feingliedrigen Dame in grauer Seide gekleidet.
B8 von Sabian klingt wie eine zugefallene Tür, wenn der Finger versehentlich noch
dazwischen war.
Kennt noch jemand den "Mystery Cymbal"-Fred?
Grüße
Jürgen
PS
Die Prospekte, welche ich habe (und gelesen habe), waren für meine Information sehr aufschlussreich.
Mahlzeit,
das sollte man in Granit meißeln und in jedem Proberaum und auf jeder Bühne statt des üblichen Banners (ban the Banner) aufhängen:
das herbeifabulieren des Weihnachtsmanns im Bandkontext ist nicht selten dann zu beobachten wenn vom 1.) vom eigenen Unvermögen. 2.) mangelhafter technischer Ausstattung und/oder 3.) Mängeln anderer beteiligter abgelenkt werden soll.
Ansonsten gibt es nur zwei Worte:
Danke Gerald!
Ansonsten wäre meine Lösung gewesen:
das Problem ... ist wohl vorrangig das Einstreuen der Becken in die Gesangsmikros ... Hinzu kommt ein Techniker(,) der sich um das oben von Campfire (gesagte) leider zu wenig Gedanken macht.
Das erinnert mich an: "wir hatten kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu".
Ich erinnere da immer gerne an die Privatautonomie (Vertragsfreiheit).
Grüße
Jürgen
Hallo,
ich schließe mich dewwel (Beitrag 2) und Anthrax (Beitrag
im Wesentlichen an.
Ich habe noch keine Trommel unter den Stöcken gehabt, die ich nicht für Punkrock
als geeignet angesehen hätte.
Der Rest ist Geschmackssache bzw. auch eine Frage der eigenen Fertigkeiten oder
Ansprüche, oft in Kombination und wild verstrickt. Da einen Rat zu geben, ist eher
sinnfrei.
Einen Innendämpfer kann man auch durch einen Außendämpfer ersetzen. Innendämpfer
sind ja auch eher eine Erfindung für den gesitteten Trommler alter Schule, der es
gerne optisch dezent und aufgeräumt liebt.
Grüße
Jürgen
Hallo,
ich fahre dagegen die one-kit-for-all-philosophy, mit der ich in dieser Ausprägung aber auf weiter Flur recht alleine da stehe:
mein Übe-Set ist das ganz normale Schlagzeug mit mesh heads und Neopren- bzw. Gummimatten ausgestattet.
Kein Trigger. An Elektronik nur das Metronom. Zum Üben prima (für mich).
Vorteil: das Gerät kann individuell jederzeit spielbereit für alle Anlässe umgerüstet werden, ergänzt, geteilt etc. pp.
Nebenbei ist der Preis natürlich normal und nicht elektronisch überhöht.
Allgemein: jederzeit draufhauen geht aber mit keiner Lösung, wenn man nicht akustisch isoliert ist.
Grüße
Jürgen
Hallo,
zu den Zeiten, wo ich in der Schul-Big-Band spielte,
hätte ich kein Elektrogerät aufgestellt, auch nicht,
wenn ich es gehabt hätte.
Aber heute ist das Problem mit dem Besenspiel sicher
gelöst dank moderner Technik.
Und auch die fifty shades of ride dürften inzwischen
kein Thema mehr sein, das swingt.
Bei Core-Kram würde ich schon eher mal nachdenken,
ob so ein Schlüpfknoten-Gedächtnis-Gerät nicht
inhaltlich doch mit so einem Herdplattensortiment
einfacher zu substituieren wäre.
Aber ich mach' ja Musik und wie war das mit dem
Keyboard?
Grüße
Jürgen
Hallo,
das Problem bei der Sprache ist, dass nicht jeder die gleiche Sprache spricht und
man deshalb schnell aneinander vorbei redet.
Wenn die Spitzen vom Stock kaputt gehen, dann werden sie stark belastet, das ist
schon mal sicher.
Das Nylonspitzen wegfliegen, war früher (vor etwa 30 Jahren) mal normal, anschließend
haben die namhaften Hersteller auf besser Klebungen gesetzt und seitdem ist das Thema
Schnee von gestern: ich spielte meistens mit Nylonspitzen (Promark und Vic Firth 5B und ähnl.)
und mir ist erst nach zehn Jahren mal wieder eine Spitze weggeflogen, ansonsten bleiben
die Dinger eher übrig, nachdem der Stock abgeholzt ist.
Holzspitzen sind empfindlicher und in der Struktur unterschiedlicher, die gehen schneller kaputt.
Kaputt gehen sie davon:
- allgemein zu fest und steif geklopft (klingt auch nicht gut)
- daneben gehauen (Trommelrand, Stimmschraube, Beckenrand, Hardware, Lampenhalter, sonstwas getroffen)
- mangelnde Materialqualität
Letzteres würde ich bei Vic Firth ausschließen wollen, jedenfalls in der Regel.
Das mit dem Beckenrand wurde ja schon festgestellt.
Das ist übrigens auch für das Becken nicht gut und ich sehe da noch viel schlimmere Schäden.
Das man ein Becken mit der Stockspitze anspielt, kommt ja durchaus vor, nämlich beim leichten Galopp
auf dem Ride-Becken oder filigranen Jazz-Akzenten.
Für den fulminanten Akzent spielt man allerdings mit dem Schaft und dann auch eher flach über einen
größeren Bereich des Beckens und vor allem mit der richtigen Mischung aus Herz und Verstand.
Das ist gar nicht so einfach und es dauert viele Jahre, bis das einigermaßen fröhlich geschieht.
Übrigens geht jedes Holz bei starker Beanspruchung den Weg der Salatgurke: erst aufrecht und hart,
nach einiger Zeit dann doch eher lummelig und weich, schmeckt dann auch nicht mehr.
Kerben im Holz kommen gerne durch Kantenschläge (rim shots), wer diese Holzhackerspielarten braucht,
hat halt mehr Verschleiß, für manche Musikrichtungen hilft da aber nichts.
Auch das Abfräsen im oberen Schaftbereich ist bei fleißiger Hi-Hat-Arbeit letztendlich nicht zu vermeiden,
wenn man auch etwas crunchy spielt. Da gibt es allerdings je nach Beckenrandform (auch da gibt es Unterschiede)
und überhaupt der Beckenform Unterschiede, das sehe ich etwa bei gleichem Personal und gleicher Technik
an verschiedenen Hi-Hats sehr deutlich.
Bei verschiedenen Spielern sieht man auch sehr deutlich, wo sie die Hi-Hats zu treffen pflegen. Ich selbst spiele viel
mehr über die gesamte Wölbung, treffe also bei Fehlern auch mal die Glocke, viele andere treffen bei Fehlern eher
den Rand (und töten bei vielen Fehlern erst den Stock und dann das Becken).
Meine Jazz-Sticks hielten bei passender Spielweise auch locker ein Jahr, im Brachial-Rock krachte auch mal einer bei jedem
Auftritt weg, im gepflegten Lärmbereich werden die Dinger aber trotz Nichtbrechens irgendwann weichgekocht, man kann
sie dann zwar noch spielen, aber schön ist das nicht mehr.
Ich würde mal jemanden konsultieren (live aufsuchen), der Ahnung hat.
Solche Internet-Foren, wo man nicht sieht, was der Kandidat und seine Ratgeber wirklich so treiben, sind immer Roulette.
Grüße
Jürgen